Posts from Voorheesian Witch in thread "Barbie"

    Die Witch geht gerne durch Höllen, habe ich mir sagen lassen.

    Früher waren gewisse Vorstellungen gewisser Abgründe & Co sehr reizvoll :523: Aber heute nicht mehr. Jdf. nicht mehr in dieser Form. Denn mir is dann doch sehr klar geworden in den letzten Jahren: wenn der Durcheinanderwerfer wirklich durcheinander wirft und sich echte Abartigkeiten durchzusetzen beginnen, is das gar nicht auszuhalten. Also muss man sich Normalität eingestehen. Und plötzlich stellt man fest, wie schön und befreiend das ist. Wie wichtig Normalität ist. Das war eine echte Lebenslektion.

    Krank, das im Barbie Thread anzureißen. Man möchte drüber lachen. Aber letztlich passt es doch, eben weil dieser Film handelt, wovon er eben handelt...

    Ich gucke mir das nicht an. Das ist halt was für Mädchen, Wokitanis und LGT-Dingsbumsi. :36:

    Besser so, ja.

    Ich traue mich immer noch nicht ran.

    Ich würd inzwischen echt empfehlen, es zu lassen. Und nach Überlegung werte ich oben nochmal ab. Denn die eigenen, positiven Erinnerungen an Puppe und Kindheit bringen einen dazu, sich über gewisse Optik oder Gags zu freuen, sich zu amüsieren. Aber das vernebelt den Blick für die Botschaften des Films. Und die sollte man echt in die Versenkung schicken. Keine Macht dem Woken Virus.

    Geguckt nun und wie befürchtet: is mir viel zu woke und männerfeindlich.

    Die Anfangsszene is und bleibt der Brüller und sicher gibt es hier & da witzige Momente, aber spätestens als die Tochter in der realen Welt Barbie vorwirft, eine Faschistin zu sein, wird's mir zu bunt. Ist zwar bewusst übertrieben an dieser Stelle, aber man kann das nicht mehr einfach als jugendliches Drama abtun, wie man sowas früher, sprich vor dem Woken Zeitgeist, vielleicht überschmunzelt hätte, wenn pubertierende, besserwisserische Kinder in iwelchen Filmen als am Rad drehend dargestellt werden. Denn der Film will ja politisieren und tut es auch immer stärker. Zwar dacht ich zuerst, es wird vielleicht nicht so schlimm, denn immerhin hat die Mutter ja einen positiveren Draht zum Thema Barbie, sie ist weicher, freundlicher und gibt ihrer permanent Fresse ziehenden Tochter zu bedenken, dass "Hass" ein sehr starkes Wort sei. Aber ich finde, der Film entwickelt sich stark männerfeindlich. So gut wie jeder Mann in der realen Welt ist ein Arschloch und in der Barbiewelt führt Ken das Patriarchat ein, um von den Barbies später perfide gegen sich selbst ausgespielt zu werden und sich daraufhin einzugestehen, dass Männer sich nur deswegen übertrumphen wollen und schlussendlich bekriegen, weil sie nicht wüssten, wer sie seien. Das ist die Botschaft an dieser Stelle, wie ich sie verstanden habe. Ich denke nun, Krieg ist wohl sicher das Schlimmste, was Menschen einander antun können. Und die treibende Kraft dahinter dürfte i.d.R. das männliche Ego sein, ja. Macht, Besitz, Erweiterung. Aber ohne diese Natur wären auch nie Ozeane überquert worden. Denk nicht, dass die Menschheit ohne Männer die "Höhlen" nennenswert verlassen und sich die Welt erschlossen hätte. Oder wer ist es, der Straßen und Häuser baut oder unter Tage geht? Oder sich schützend vor die Familie stellt oder auch nur nachts die Kellertür checkt, wenn verdächtige Geräusche zu hören sind? Die Frau macht manches auch, ja. Wenn kein Mann da ist. Oder, wie inzwischen, weil sie sich einredet, sie könnte das alles tatsächlich besser. Um dann wieder zu jammern, wie überfordert sie ist. In Wahrheit ist es doch einfach so: beide Geschlechter haben Licht- und Schattenseiten. Beide sollten sich ergänzen. Beide sollten sich nicht zu weit von ihrer Natur entfernen. Und nach der Ära dieses Woken Irrsinns, der einen extremistischen, männerfressenden Feminismus beinhaltet, hoffe ich, dass sich ein diesbezüglich besseres Verständnis einstellt.

    4 Punkte für gewissen Barbie-Charme hier & da sowie ulkige Szenen, ansonsten lehn ich den Film ab. Oder hab ich ihn nicht verstanden?

    EDIT: Abwertung von 4 auf 1.

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    Schon kurios... Also dass der Film bei vielen auf Interesse stoßen würde, war klar. Vor allem vielen Frauen. Aber so heftig? Inwiefern wurde hier ein Nerv der Zeit getroffen, ein Bedürfnis? Gar nicht, würd ich meinen. Oder sind's die Schauspieler in diesmal sehr ungewöhnlichen Rollen? Kann ich mir auch nicht vorstellen. Ist der Film eine Offenbarung in Sachen Wokeness? Was ist der Grund für diesen Barbie Hype?