Kritik:
Anna aka dem Karl Lagerfeld Model Sasha Luss ist in der Hauptrolle der Agentin wahrlich heiß anzusehen. Anna's radikale Art lässt sich aber nicht erklären, von der Matroschka-Verkäuferin zur Superagentin in Rekordzeit. Eine blonde Russische-Superagentin ist zudem aktuell mal rein gar nichts frisches, da kommt Luc Besson einige Monate zu spät mit an.
Trotz interessanten Beginns, packt die Handlung erst im späteren Verlauf so richtig. Es kommt aber nie so künstlich und albern daher wie bei Atomic Blonde, sondern ist gut mit dem ordentlichen Red Sparrow - Skrupellos. Manipulativ. Sexy. noch zu vergleichen, auch hier mit ein paar Längen, aber mit das gewisse Etwas der guten Darsteller und sich entwickelnden Geschichte, dass es sich trotzdem lohnt anzusehen.
Man sieht früh das Mordergebnis und bekommt dann per Rückkick zu sehen wie es dazu kam, auch wenn einiges schnell wieder abgehandelt und der Nächste und Nächste uninteressante Mord statt findet. Im Hauptaugenmerk steht in Grunde stetig Model Sasha Luss, über die man zu wenig erfährt. Aber Leute sie sieht heiß aus, dass muss reichen. Merkwürdig auch, dass die ganzen russischen Agenten vollkommen unfähig sind, gegen unserer ehemaligen Matroschka-Verkäuferin mal einen Kick zu setzen.
Die stärke des Films ist dann das letzte Drittel, trotz aller Ablästerungen von mir, mit den Wendungen, welche die Story dann noch zu bieten hat, wird man gut eingewickelt. Dazu sitzt der wenige aber wenn dann mal gut zündende Zynismus. Etwas weniger Länge zu Beginn und das Resultat wäre perfekt gewesen. Aufgrund der sehr attraktiven Hauptdarstellerin Luss mit ihrem hübschesten Newcomerin-Kinogesicht des Jahres und der ruhigen Machart gibt es noch einen Punkt mehr als bei Luc Besson's hyperaktiven Lucy.
Die Venusfalle, eine Matroschka, in der Matroschka, in der Matroschka, in der Matroschka.
![7/10 [film]7[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley263.png)