Dann gehört Twilight auch in die Horrorsparte.
Den Film kann man als Horror einstufen, obwohl es eigentlich mehr Fantasyfilm ist. Ins Experimentelle könnte man den aber auch gut stecken.
Dann gehört Twilight auch in die Horrorsparte.
Den Film kann man als Horror einstufen, obwohl es eigentlich mehr Fantasyfilm ist. Ins Experimentelle könnte man den aber auch gut stecken.
Die pompöse Aufmachung passt für die 80er als Fantasyfilm sehr gut, optisch ist das wahrlich herrlich anzusehen.
Die junge Sarah Patterson ist zudem bildhübsch, das perfekte Rotkäppchen und kann sich auch schauspielerisch gut in Szene setzen, was ihr später aber keine nennenswerten Filmrollen mehr einbrachte, als Konterpart wird ihr ein wahrlich hässlicher Junge an die Seite gelegt. Jetzt könnte man sagen, der Film will damit auf innere Werte aufmerksam machen, aber der Film sagt was ganz anderes aus, er weist auf die dreckigen und hurigen Männer im Wolfspelz hin, dass Mädchen sich denen verschleißen sollen. Ich glaub junge Frauen die den Film damals gefeiert haben, sind anschließend alle ins Kloster gewandert.
Die Story ist allgemein nur schwer vorhanden, sie verstrickt sich zu sehr ins experimentelle Träume in Fabeln die guter letzt keinen Sinn ergeben. Die von einer Oma vorgetragenen Gruselgeschichten im Film selbst sind nicht schaurig und ergeben am wenigsten Sinn. Der Film hat viele Tiere zu bieten, die mal echt und mal handgemacht gut ausschauen. Die handgemachte Werwolfsverwandlung ist das Highlight, dabei hält die Kamera lange drauf. Der Film strahlt eine Faszination aus, wenn man sich optisch davon blenden lässt, im Gegensatz zu heutigen Fantasy-Kunst-Horrorfilmen wie z.B. zuletzt The Witch - A New-England Folktale wirkt er optisch trotzdem nicht so künstlich digitalisiert, die 80er retten diesen Schinken vor einer Ramschwertung.
Die Werwölfe sind ganz putzig mit ihren Glitzeraugen, deren Darstellung ist aber trotzdem ganz gut gelungen und sie werden nicht nur als Böse sondern ähnlich wie zuvor in Wolfen mystisch dargestellt. Regisseur Neil Jordan hatte allgemein bei seinen Werken das Verlangen Liebe, Tod und Bilder-Kunst unter einen Hut zu bringen und wirklich massentauglich war das trotz teilweiser Starbesetzung nie, am besten gelang ihm das noch mit The Crying Game.
Als Märchen und Fantasyfilm zu blutig, als Horror fehlt die Bedrohung und Spannung sowie eine halbwegs schlüssige Handlung. Ach scheiss drauf, als 80er Fan der leicht schwulen Videoästhetik kann man den Film nicht so schlecht finden, schlechter als Twilight ist er auch nicht. ![]()
![5/10 [film]5[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley261.png)
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