Posts from sid.vicious in thread "Batman Begins"

    Quote

    Original von P!ng0:

    Ich möchte mal am Rande sagen, dass das absolut kein Fantasy ist. Action passt da schon eher :D

    Du hast damit das gesagt/ geschrieben, was ich gestern ebenfalls gedacht habe.

    Titel: Batman Begins
    Land / Jahr: USA / 2005
    Altersfreigabe: FSK 12
    Regie: Christopher Nolan
    Produktion: Michael E. Uslan, Larry J. Franco, Lorne Orleans, Charles Roven, Emma Thomas
    Drehbuch: David S. Goyer, Christopher Nolan
    Kamera: Wally Pfister
    Schnitt: Lee Smith
    Spezialeffekte: Eggert Ketilsson, Ryan Evans
    Budget: ca. 135.000.000 $
    Musik: James Newton Howard, Hans Zimmer
    Länge: ca. 127 Minuten
    Darsteller: Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Katie Holmes, Gary Oldman, Cillian Murphy, Tom Wilkinson, Rutger Hauer, Ken Watanabe, Mark Boone Junior, Linus Roache, Morgan Freeman, Larry Holden, Gerard Murphy, Colin McFarlane


    Bruce Wayne musste als kleiner Junge mit ansehen wie seine Eltern getötet wurden. Seit diesem Tag kümmert sich der Butler Alfred Pennyworth um Bruce.

    Bruce hat nun zum Ziel die Ungerechtigkeit zu bekämpfen und zu besiegen. Dazu macht er sich auf den Weg weit weg von seiner Heimat. Als er nach vielen Jahren zurückkehrt, muss Bruce feststellen, dass in Gotham City das Verbrechen regiert. Er ist fest entschlossen das in seiner Abwesenheit Erlernte gegen das Verbrechen einzusetzen und fortan ist Batman geboren.

    Der Beginn bzw. die Entstehung von Batman ist sehr langatmig und sentimental. Der protzende Soundtrack begleitet eine Pseudomoralische Message und wird von reichlich Gejammer begleitet Man ist genau gesagt nicht bereit diesem Jammerlappen Christian Bale die Rolle des Kämpfers gegen die Unterwelt abzunehmen und fühlt sich irgendwie innerhalb „Batman begins“ am falschen Ort. Doch wer jetzt dem Gejammer erliegt und aufgibt, der macht in der Tat einen Fehler, denn dieser Film gibt nach ca. 40 Minuten Vollgas.

    „Das ist Macht die man nicht kaufen kann, dass ist die Macht der Angst.“

    Christian Bale lebt sich nach dem genannten ca. 40minutigen Countdown richtig ein und weiß als Bruce Batman Wayne in vollem Maße zu gefallen. Dabei wird es erreicht, den Charakter Batman, nicht als übernatürliches Wesen darzustellen, sondern als Jemanden der ebenfalls Schmerz empfinden kann und das alles andere der Technik zu verdanken ist. Fliegen ist halt nicht gleich Fliegen und erfordert eine gewisse erfinderische Gabe. Das zum Ende der Bogen überspannt wird ist natürlich erwartungsgemäß typisch für einen amerikanischen Film.

    „Theatralik und Täuschung sind machtvolle Instrumente.“

    Es ist erfreulich, dass Christopher Nolan in seinem Film auf Albernheiten verzichtet und lieber ein wenig schwarzen Humor einfließen lässt. Eine gute akustische Begleitung zu einer guten Kameraarbeit und Special Effekts die optisch nett anzusehen und weit von denen innerhalb des großkotzigen Avatar-Unrats entfernt sind.

    Fazit: Guter Stoff aus der Mainstreamkiste und das sagt Jemand der die Genannte abgrundtief verachtet.

    [film]8[/film]