Posts from Doom Of Nightmare in thread "Cloverfield"

    Quote

    Original von alexisinked:


    Der Unterschied ist, dass bei Rec ja ein Kamerateam dabei ist, da ist es auf Grund von Sensationsgeilheit, Medienaufmerksamkeit etc nachvollziehbarer, warum die draufhalten, koste es was es wolle.

    Edit: Ach ja, ein Sequel soll es laut Matt Reeves &J.J. Abrams geben, die Frage ist nur wann ^^

    So ist es auch, Cloverfield ist ein großer Blockbuster wo der Zuschauer durch die Wackelei mehr oder weniger für dumm verkauft wird, im Unterschied zu Rec oder BPj. Cloverfield wäre ohne die Wackelei sicher bei den Kritiken besser weggekommen, es wackelt auch etwas zu intensiv.

    Quote

    Original von Hotte99:
    Btw: Wieso sinkt meine Beitragsanzahl eigentlich ständig? Ich hab heute nachmittag schon an mir gezweifelt, weil ich da eigentlich sicher war 1.900 Posts bereits überschritten zu haben... nu bin ich wieder bei 18-Dingens... Wasn da loooos?!^^

    Beiträge in Bereiche die für geschlossene Benutzergruppe liegen, werden wohl nicht mitgezählt. Da ich einen großen Thread in die geschlossene Benutzergruppe verschoben hatte, sind die Beiträge bei einigen gesunken.

    Zum einen ist der Film auf MTV Style getrimmt und hinzu kommt noch die Hanebüchen Story. Der Film ist zwar unterhaltsam, darf auch gruseln, aber ist nicht wirklich gut geworden. Kann mir gar nicht vorstellen, wie man ihn von allen Seiten so sehr in den Himmel loben könnte, zumindest wenn man nicht zumeist Blockbuster gerne schaut.

    Produktionsland: USA
    Produktion: J.J. Abrams, Bryan Burk, Sherryl Clark, Guy Riedel
    Erscheinungsjahr: 2008
    Regie: Matt Reeves
    Drehbuch: Drew Goddard
    Kamera: Michael Bonvillain
    Schnitt: Kevin Stitt
    Spezialeffekte: Josh Hakian, Mike Maggi, Ken Tarallo, Matt Vogel
    Budget: ca. 25.000.000 $
    Musik: Michael Giacchino
    Länge: ca. 81 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Darsteller: Lizzy Caplan, Jessica Lucas, T.J. Miller, Michael Stahl-David, Mike Vogel, Odette Yustman, Anjul Nigam, Margot Farley, Theo Rossi, Brian Klugman, Kelvin Yu, Liza Lapira, Lili Mirojnick, Ben Feldman, Elena Caruso u.a.

    Inhalt:

    Ein spektakulärer Katastrophenfilm der anderen Art aus der Schmiede von „Lost“- Produzent J.J. Abrams. Die Handlung entfaltet sich durchgehend aus der Camcorder-Sicht der Protagonisten, was enorme Spannung und Authentizität erzeugt. Der Monster-Movie beginnt zunächst ganz harmlos mit einer Abschiedsparty in New York. Rob feiert seine Versetzung nach Japan und sein Freund Hud dokumentiert das Geschehen auf Videokamera. Plötzlich bricht die Hölle aus: Die junge Clique wird durch Erschütterungen und Explosionen aufgeschreckt, Wolkenkratzer stürzen ein und der Strom fällt aus. Als dann der Kopf der Freiheitsstatue mit fremdartigen Kratzspuren neben ihnen einschlägt, wird klar, dass es sich um mehr als nur ein Erdbeben oder einen Terroranschlag handeln muss. Ein Monster ist dabei die Stadt zu zerstören und versetzt New York in eine apokalyptische Kriegszone. Die Clique versucht zu fliehen und zeichnet dabei ihren Überlebenskampf auf Video auf. Die außergewöhnliche Perspektive, in der auch der Zuschauer die Hetzjagd mitverfolgen kann, wirkt auf dem TV-Bildschirm noch echter als auf der großen Leinwand.

    Trailer:

    Kritik:

    Wenn man ganz dreist ist könnte man zum Schnellschluss kommen, Cloverfield ist ein zusammengewürfeltes Project aus The Blair Witch Project mit Godzilla und die Ereignisse des 11.Septembers in New York natürlich auch noch untergebracht zu haben, wo das Geschehen zudem stattfindet. 2 Aspekte treffen mit Sicherheit zu, ihn aber mit dem Low Budget Werk "The Blair Witch Project" zu messen, wäre bei dieser Action Bombe etwas vermessen.
    Die Teils übertrieben starken Kamerawackler sind der größte Kritikpunkt an diesem Werk, was so manch einen Zuseher nach kurzer Zeit schon verkraulen könnte. Die Kamera draufhalte Szenen sind nicht so unglaubwürdig ausgefallen wie befürchtet. Dies blieb zwar meist aus, aber unrealistische Szenarios gibt es dennoch zu erspähen.

    Display Spoiler

    Wie die Szene mit einem Einsturzgefährdeten Wolkenkratzer welcher von einem anderen aus beklettert wird und die Kreaturen wuseln zudem noch mitten im Geschehen rum oder übertrieben dargestellte Sensationslust unserer Handygeneration, welche der Realität in solch einen Szenario so weit triff, wie die Sonne vom Mond entfernt ist.

    Zumindest der erste Angriff ist noch stark an Intensität, allerdings kann dieses Niveau nicht ganz fortgeführt werden.
    Die Darsteller spielen ihre Rolle gut, ein richtiges Mitfühlen bleibt allerdings aus. Die angedeutete Liebesstory ist verseppelt wurden, wahrscheinlich hat sich der Regisseur nicht so recht getraut mehr Romantik aufzuzeigen (zum Glück!). Auf einen Sound hat man verzichtet, wenn die Atmosphäre nicht stark genug Aufflammen will, ist es fast schon schade, dass die Musik komplett fehlt. Auch von den Kreaturen habe ich mehr Spielzeit erhofft, zumindest sehen diese gelungen aus.
    Eine große Stärke des Werkes ist zumindest der temporeiche Ablauf und die abwechslungsreichen/ansprechenden Schauplätze. Erklärt wird allerdings nicht viel, aber besser als Hanebüchen zusammengeschustertes. Wirklich Böse ist das Werk trotz des nicht gerade Happy End mäßig ausgefallenem Finales nicht und die FSK 12 ist auch mit den vielen Actionszenen gerechtfertigt. So, hab genug kritisiert. Sollte man diesen Film noch als Satire in betracht ziehen, so ist dies in Bezug auf unsere Handy Generation durchaus gar lustig geraten, aber so richtig komödial wirkt das Gesamtpaket zumindest auf mich nicht. Besser als Godzilla und co. ist das Treiben alle mal noch. Perfekt Vermarktet hat man die ordentlichen Budgetkosten auch. Ich finde diesen Ersten Film von Regisseur Matt Reeves durchgängig Unterhaltsam für einen netten Popkorn Abend, allerdings nur wenn man die Kamerawackelei verträgt.

    [film]5[/film]