Episode 1: Pilotfolge von Danny Cannon (Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast / Judge Dredd)
Inhalt:
Der reiche Industrielle Thomas Wayne und seine Frau Martha werden in einer dunklen Gasse Gothams ermordet, beobachtet vom Straßenmädchen Selina Kyle. Der Polizist James Gordon verspricht dem hinterbliebenen Sohn Bruce Wayne, den Mord aufzuklären. Über einen Tipp der Nachtclubbesitzerin Fish Mooney kommt er auf die Spur des Kleinganovens Pepper. Zusammen mit seinem Partner Harvey Bullock stellt er den mutmaßlichen Mörder, der dabei getötet wird. Doch dank eines Verräters in Mooneys Reihen, Oswald Cobblepot, gelangt die Nachricht zu Gordon, dass die Beweise gegen Pepper gefälscht wurden. Er will gegen sie vorgehen, wird aber von ihren Männern gefangengenommen, und in Folge auch Bullock. Nur das Eingreifen von Mafiaboss Carmine Falcone verhindert, dass die beiden getötet werden. Im Austausch für ihr Leben müssen sie den Verräter Cobblepot töten. Gordon inszeniert dessen Tod, lässt ihn aber entkommen. Gegenüber Bruce Wayne und seinem Butler Alfred Pennyworth gesteht Gordon, dass er es bisher nicht geschafft hat, den Mörder der Waynes zu finden.
Kritik
Gotham ohne Batman, funktioniert dass? Eigentlich ist die Serie der Anfang der Batmanreihe, erzählt aus der Sicht von James Gordon. Die Location ist düster und die 1.Episode hat mehr zu bieten als ein üblicher TV-Krimi und mehr als ich erwartet habe. Gerade als Fan oder zumindest Kenner des Batmanuniversums wird man hier viel für sich entdecken können. Mal etwas anders erzählt z.B. die Hintergründe des Pinguin. Gordans korrupter Partner Harvey Bullock in seinen ersten Einsätzen hält sich aber doch stark an die Originalgeschichte. So ist doch einiges bekanntes aus Batman dabei. Bei den Darstellern empfand ich Robin Lord Taylor als „junger“ Pinguin sehr passend, der auch in The Walking Dead in einer Nebenrolle zu sehen war. Ebenfalls herausstechen kann Donal Logue (Blade, Ghost Rider) als Harvey Bullock. Sowie John Doman als Frank Milles Mafiaboss Carmine Falcone ist zumindest optisch gut besetzt. David Mazouz spielt den Bruce Wayne ohne ersichtliches Schauspieltalent, aber zumindest nervt er noch nicht (wie das Kind Heute in Walking Dead). Sean Pertwee ist als Alfred optisch sehr gut besetzt. Clare Foley als Ivy wie auch die Rolle des Riddler könnte interessant werden. Einzig sehr merkwürdig fand ich das auftreten von Catwoman als bereits erwachsene, überwachende Frau, als ob sie aus einem anderen Universum stammt. Sehr merkwürdig in der 1.Episode, die mir ansonsten außerordnetlich gefallen hat.
Als Batmankenner ist die Serie Pflicht im Gegensatz zu den neuen Comicauflagen, denn hier sieht man wirklich neue und interessante Aspekte, auch wenn Batman selbst natürlich fehlt, da er noch ein kleiner Junge ist.
![9/10 [film]9[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley265.png)