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    Alternativer Titel: Gojira, Godzilla - King of the Monsters, Daikaijû no tai Nimon Mairu
    Produktionsland: Japan
    Produktion: Toho
    Erscheinungsjahr: 1954
    Regie: Ishirô Honda
    Drehbuch: Ishirô Honda
    Kamera: Masao Tamai
    Schnitt: Kazuji Taira
    Spezialeffekte: Sadamasa Arikawa
    Budget: ca. JPY 100.000.000 (ca. 761033 €)
    Musik: Akira Ifukube
    Länge: ca. 92 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Darsteller: Akira Takarada, Momoko Kôchi, Akihiko Hirata, Takashi Shimura, Fuyuki Murakami, Sachio Sakai, Toranosuke Ogawa, Ren Yamamoto, Kan Hayashi, Seijirô Onda, Takeo Oikawa, Keiji Sakakida



    Durch radioaktive Strahlung wird der 50 Meter große Saurier Godzilla zum Leben erweckt. Aus dem Meer heraus macht sich Godzilla auf den Weg um Japan zu zerstören.

    Eine Story die durch die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki inspiriert wurde und die gleichzeitig das Ambiente für die Geburt des bekanntesten Filmmonsters sorgte. Ishiro Honda bescherte den Toho-Studios mit „Godzilla“ einen über Japans Grenzen hinausgehenden Erfolg. Ein Erfolg der ein Jahr später mit „Godzilla kehrt zurück“ unter der Regie von Motoyoshi Oda sein erstes Sequel erhielt.

    Ishiro Hondas „Godzilla“ baut seine Geschichte sehr gut auf. Das Versinken von Schiffen sorgt für Fragezeichen und es wird nach logischen Lösungen gesucht. Dazu bietet sich das Thema Atomwaffen an und wird somit zum Auslöser dafür, dass ein Saurier aus der Jura- oder Kreidezeit zum Leben erweckt wird. Ein Saurier der auch als Mythos in den Gedanken älterer Bürger existiert und dem zur Besänftigung Menschenopfer gebracht wurden. Die ausgiebige Vorbereitung auf das Auftreten von Godzilla wird weiterhin mit einer Liebesgeschichte versehen.

    Die Effekte die der Film bietet sind gerade in Anbetracht seiner Entstehungszeit sehr lobenswert. Durch die schwarz/ weiß Präsentation gelingt es, dass diese (auch heute) keinesfalls lächerlich wirken. Natürlich trägt hier auch die ernsthafte Vorgehensweise von Ishiro Honda bei, der neben Leid und Tragik auch das Thema Medienwahn einbringt.

    Fazit: Ein spannend inszenierter und intelligenter Klassiker des japanischen Monsterfilms, der bis zum heutigen Tag in keiner Weise angestaubt wirkt.

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