Posts by DeathShark

    Hallo Leute, nach Ewigkeiten mal wider ins Forum geguckt:D Noch was los oder haben sich die meisten verabschiedet?

    Gestern Abend nach langer Zeit mal wider nen Film geschaut (Blut an den Lippen) den ich glaube ich damals von nem User hier gekauft habe, da dachte ich mir ich gucke mal wider rein. Wie gehts euch allen?:)


    Blut an den Lippen
    Immer noch ein ganz ganz toller Film.
    [film]9[/film]

    Nach langer Abwesenheit melde ich mich auch mal wieder zurück) Hoffe komme jetzt wieder mehr zum Film gucken und schreiben.

    Oculus
    Ganz ok, wenn auch gegen Ende hin etwas zu verwirrend. Erinnert in seinen besten Momenten an The Innkeepers.

    Progeny
    Ziemlich gut.

    The Hitcher
    Super toll.

    Upír z Feratu/Der Autovampir
    Seltsam, aber gut.

    Zu den Filmen kommt noch mehr in den Threads.

    Schöne Vorstellung.

    Am Buch bin ich damals ja ziemlich gescheitert. Da wird übrigens der Planet als Lebensform auch näher beschrieben.
    So mag ich den Film etwas lieber, wobei ich die neue Übersetzung auch gerne noch mal lesen würde.

    Ein pummeliges, flauschig-haariges irgendwas Monster, welches mich beinahe jedesmal mit feuchten Augen zurücklässt? lol

    Nein, die unterschiede zwischen den Filmen sind für mich minimal. Als persönlichen Liebling nenne ich aber immer Totoro.

    EDIT: Spirited Away ist auch fantastisch. Diese Zugfahrt und die springede Lampe im Anschluss....ganz großes Kino.

    Eigentlich hat der Film alles, was ein Meisterwerk braucht. Möpse, Kloppereien und unglaublich dämliche Sprüche am laufenden Band. Leider nutzt sich das sogar bei einer Laufzeit von nur ca. 88 Min. ziemlich ab. Somit ist der Film zwar sehr spaßig, aber oft auch sehr langweilig, und irgendwann musste auch ich nicht mehr über die hundertste Wiederholung lachen. Kann man sehen, muss man nicht.

    [film]5[/film]

    Die Hölle der lebenden Toten

    Eigentlich ein toller, charmanter Zombiefilm, welcher aber leider im Mittelteil durch viele Archivaufnahmen des Dschungels einfach zuviel an Fahrt verliert und so schnell langweilig wird. Dafür gibt es ordentliche Effekte und das Finale ist auch Ok. Die deutsche Synchro schlägt mal wieder alles, der italienische Ton ist bei dieser DVD (Retro) leider absolut unverständlich.

    [film]6[/film]

    Lems Buch mag ich auch sehr gerne (wie auch den Film), habe aber eine etwas ältere Übersetzung davon gelesen (ich glaube es gibt mittlerweile eine bessere).

    Ganz wunderbar ist übrigens auch Andrej Rubljow, welchen ich damals auf der großen Leinwand sehen durfte. Von allen Tarkovskys fand ich ihn aber stellenweise auch etwas zu zäh.

    Iwans Kindheit und Der Spiegel sind auch super.

    Ganz ehrlich, ich habe zuerst die ersten zwei Filme gesehen und dann zuerst noch alle Bücher gelesen, bevor ich die Filme beendet habe.

    Die Bücher sind einfach eine ganz andere Dimension als die Filme. Wenig Humor, viel düsterer und eine unglaublich packende Atmosphäre mit sehr vielschichtigen Figuren.

    Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mir die Twists nicht durch die Filme verderben lassen, sondern jetzt alle Bücher lesen;).

    Die Referenze habe ich eigentlich auch näher betrachtet, ausser die die ich kenne.

    Was haltet ihr eigentlich vom Schluss?

    Display Spoiler

    Damit meine ich die allgemeine Auflösung (wenn man es so nennen kann), also dass dieses etwas schon immer da war. Wart ihr auch ein klein wenig enttäuscht? Ich weiß ja irgendwie, dass es die einzige Mögleichkeit war, das Buch adäquat enden zu lassen. Aber trotzdem war ich von der vorhergehenden Gigantomanie und der daraus resultierenden eher unbefriedigenden Auflösung doch ein ganz klein wenig enttäuscht. Irgendwie erwartete ich auch das ganze Buch lang etwas rießiges am Ende.

    Quote

    Original von inverted_repeat:

    Ok, es ist so weit: Ich werde mir die Harry-Potter-Filme anschauen. Alle. lol

    Gestern mit der Reihe angefangen.
    Habe mich überreden lassen
    Erster Teil: naja, war eigentlich ganz ok, aber viel zu lang. 15 Min vor Ende konnte ich meine Augen einfach nicht mehr offenhalten... wird heute fortgesetzt

    Ich mag die Reihe gerne. Teil 3 und die beiden letzten sind die besten. Teil 5 ist unglaublich schlecht, was bei der recht komplexen Vorlage aber auch wenig verwundert.

    Hast du die Bücher gelesen?

    Ich kann Slayer hier nur zustimmen. Solider Film mit einer interessanten Geschichte. Die paar CGI-Effekte empfand ich gar nicht als so störend, sieht man dem Film doch auch sehr viel Handarbeit bei Masken und Effekten an. Mit solch einem Kompromiss kann ich durchaus leben.

    So 6 Punkte.

    Alternativer Titel: McCabe & Mrs. Miller
    Produktionsland: USA
    Produktion: Mitchell Brower, David Foster
    Erscheinungsjahr: 1971
    Regie: Robert Altman
    Drehbuch: Edmund Naughton, Brian McKay, Robert Altman
    Kamera: Vilmos Zsigmond
    Schnitt: Lou Lombardo
    Spezialeffekte: -
    Budget: ca. -
    Musik: Leonard Cohen
    Länge: ca. 121 min.
    Freigabe: FSK 16
    Darsteller: Warren Beatty, Julie Christie, René Auberjonois, William Devane, John Schuck

    Inhalt:
    In der sich gerade im Aufbau befindlichen Stadt Presbyterian Church im Nordwesten Amerikas kommt mit John McCabe ein Fremder daher, um eine geschäftliche Existenz zu gründen. Die vorwiegend von Minenarbeitern besiedelte Kleinstadt bietet für ihn eine ideale Basis für ein florierendes Geschäft mit Pokerspielen, Drinks und Prostitution. Als eines Tages die charismatische Hure Constance Miller in der Stadt auftaucht, bietet sie McCabe an, sein Gewerbe mit der Prostitution auszuweiten; ein größeres, professionelleres und anziehendes Bordell zu errichten. Er willigt ein und gewährt ihr fortan einen Anteil an seinen Einnahmen. Als jedoch zwei Geschäftsleute im Auftrag eines großen Firma McCabes gesamtes Unternehmen aufkaufen wollen, hat dessen Ablehnung gravierende Konsequenzen. (Quelle: Moviemaze.de)

    Trailer:

    Deutsche DVD: 20.02.2004


    Meinung:

    Anti Western, Entmythisierung oder Dekonstruktion. Beim Lesen über Robert Altmans kongenialen Film McCabe & Mrs. Miller werden einem solchen Wörter geradezu an den Kopf geschmissen. Und irgendwie mag das ja auch alles so ein bisschen zutreffen, vermeidet der Regisseur doch beinahe jedes bekannte Westernklischee. Das Männerbild, das typische Frauenbild, das Heldentum, die romantische Westernkulisse oder gar den große amerikanische Traum. In diesem Film gibt es das nicht.

    Und doch können diese ganzen Beschreibungen dem Film niemals gerecht werden, ist er doch so viel mehr als eine bloße Dekonstruktion (was für ein nerviges Wort) von Klischees. Robert Altman erschafft bereits zu Beginn, untermalt von Lenhard Cohens traumhaften Strangers Song, einen ganz eigenen komplexen Mikrokosmos, wo das meiste, trotz grandioser Dialoge, einfach unausgesprochen bleibt.

    Am spannendsten ist dabei sicher die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten, in welcher Constanze ihrem männlichen Gegenüber mindestens immer ebenbürtig ist und ihn auch oft in seine Schranken weist. McCabe hingegen ist das genaue Gegenteil eines sonst so typischen Revolverheldes. Zu Beginn noch selbstsicher und großspurig, bald aber immer öfter betrunken, unsicher und auch feige. Eben ein ganz normaler Mensch.

    So traurig und melancholisch die ganze Stimmung im Film auch ist, so ist er doch nicht ganz frei von Humor. Etwa wenn Constance McCabe mal wieder zur Weißglut bring und er murrend sein Bordell verlässt.

    All you've cost me so far is money and pain...Pain, pain, pain...

    Am Ende könnte man noch so viel über diesen Film schreiben, diskutieren oder schwärmen und trotzdem würden nicht mehr als hohle Phrasen übrigbleiben. Mir geht es hier nicht anders. Also bleibt mir nur eine Möglichkeit. Den Film einfach nochmal schauen.

    [film]10[/film]

    Stimmt, eine der vielschichtigsten Figuren im Film. Ich muss mir den mal wieder ansehen.

    Der Preis ist natürlich spitze. Soviel habe ich glaube ich für die Single Disc Version gezahlt. Ohne Booklet und alles.

    McCabe & Mrs. Miller

    Robert Altman macht Western. Kann ja nur super sein.

    Dagon

    Tolle Kulisse, tolle Masken und gute Geschichte. Hier haben nichtmal die manchmal offensichtlichen CGI-Effekte gestört, immerhin war sehr viel auch handgemacht. Lediglich gegen Ende verläuft sich der Film etwas. Insgesam aber recht gut.

    Meinung:
    In King Hus einzigartigem Inszenierungsstil sehen wir bald zu Beginn zwei Dieben bei der Arbeit zu. Sie schleichen unentdeckt durch das Kloster, auf der Suche nach einer Schriftrolle. Sie bewegen sich beinahe lautlos. Die Kamera bleibt dabei auf Abstand. Nach diesem tollen Angang werden neue Personen eingeführt, auch andere wollen die Schriftrolle. Der eine versucht sie zu stehlen, der andere will sie durch eine List erlangen. Das halbe Kloster scheint in Verschwörungen verstrickt, keiner traut dem andern. Und so macht es, wie auch schon Dragon Gate Inn, unheimlich viel Spaß, die Personen in ihrem eigenen Lügenkonstrukt agieren zu sehen, immerhin weiß ja jeder um die Machenschaften und die Ziele des anderen. Auch ist der Film gespickt mit humoristischen Passagen, etwa beim morgendlichen Gebet der Mönche, wo im See nebenan leicht bekleidete Frauen baden und die Männer sich doch so bemühen müssen, nicht die ganze Zeit hinüberzuschauen.

    Fazit: Ein super Film, der nicht nur abwechslungsreich ist und viel Spaß macht, sondern auch eine toll inszenierte Geschichte erzählt und am Ende auch noch einen (zugegeben etwas kurzen) Kampf bietet. Sehr empfehlenswert.

    [film]9[/film]