"Tyler Rake: Extraction 2"
Irgendwann fragt man sich: worum geht es eigentlich?
Man kann es sich selbst nicht so wirklich beantworten.
Die Story, wenn eine vorhanden sein sollte, ist jedenfalls dünner als meine Nerven.
Sei es drum. Der erste Tyler Rake hatte im Grunde auch nicht wirklich einen Plot, oder eine Story im herkömmlichen Sinne.
Dafür hat die Action wunderbar gefruchtet. Die Cam und die Cuts waren teilweise richtig gut. Manch längere Action Sequenzen wurden in one take gedreht.
Man hat ständig was für's Auge geboten bekommen, der Film war auch in seiner Härte/Brutalität wenig zimperlich, und obwohl der Film quasi nur aus Action Sequenzen bestand, haben diese sich nicht abgenutzt, oder den Zuschauer gelangweilt.
Teil 2 hat definitiv ein paar sehr coole Sequenzen inne: wobei für mich die Zugfahrt Sequenz hervorzuheben ist. Aber gerade in dieser recht schnieken Szene, machen sich 2-3 hässliche CGI Spielereien bemerkbar.
Dass das CGI hier allgemein nicht so schön ist, wird leider auch in anderen Szenen deutlich sichtbar.
Auch eher nicht so doll ist die Tatsache, dass man Tyler Rake ein Leben außerhalb des Gefechts hinzugedichtet hat.
Im ersten Teil ist davon zu keiner Sekunde etwas zu hören, in Teil 2 war Rake verheiratet und hatte einen kranken Sohn, der im Sterben lag. Das alles wirkt so belanglos eingestreut, dass da wenig rüberkommt, außer die Kotze, die einem so langsam nach oben schwappt.
Mit der emotionalen Komponente des Films kann man sich allerhöchstens den Arsch abwischen, weil: zu platt und zu billig.
Was bleibt am Ende: trotz einiger gelungener Sequenzen, bleibt hier leider nicht viel übrig.
Ich habe mich zwar zu keiner Sekunde gelangweilt, aber gut ist definitiv anders. Schlecht sieht allerdings auch ganz anders aus.
Ergo: weniger Schauwerte als der Vorgänger, mehr unnötiger Bla und Blub in einer nicht vorhandenen Story.
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