Posts by zult

    Nach all den Jahre des Amateurfilms, lernt na nichts aus vorangegangene Fehlern und man hat immer noch nicht gelernt wie man einen Film schneidet. Diese überlangen Szenarien wie das Geplänkel und Party Geblödel auf der Wiesen, zerrt an den Nerven. Ebenso die Wichsszene die ohne Pointe endet, ist Beiwerk dass nur unnötige Längen schafft. Ein schlechter Gag wird nicht besser, indem man ihn wiederholt.
    Lieber mehr Straffung und Fokus auf Atmo und Gore, statt sperrigen Dialogen und endlosen Alltagsszenarien. Trash hin oder her, aber manchmal ist weniger mehr und man muss ja nicht jeden "Schritt" filmen!
    Effekte und Härtegrad sind ne Augenweide - Toll gemacht!!

    Lena Nitro hatte ich dieses Wochenende an der Extasia in Basel getroffen, da hat sie ja mächtig die Madame raus hängen lassen. Da sind jemand die Pornoauszeichnungen wohl mächtig in den Kopf gestiegen - Schade!!

    [film]6[/film]

    In Sachen Bedrohung und Gänsehaut Faktor erzeugt die Serie gegenüber dem Kultfilm relativ wenig Fluidum. Im Gegenteil, die Plagiatversuche wirken etwas lächerlich. Dafür werden mehr Gewicht in die Plots der Geschichte investiert und verschaffen dem Gesamtpaket mehr Tiefe und Verstrickungen. Auch die Nebenfiguren schaffen einen gelungen Rahmen um den häuslichen Exorzismus der Familie Rance. Man greift wichtige Eckpfeiler und Charaktere des Films aus dem Jahre 1973 erneut auf und integriert sie gekonnt in die Weiterentwicklung der Geschichte - gerade das hat mir sehr gut gefallen.

    Der Cast macht das auch sehr gut. Man fühlt sich relativ schnell wohl mit den Sympathieträgern wie Francis Guinan als Father Marcus Keane. Geena Davis Comeback ist gelungen! SPOLIER!!!!

    Display Spoiler

    Warum man jedoch nicht Linda Blair erneut verpflichtet hat? Empfand ich als Manko.

    SPOILER!!!!

    Ansonsten kann ich hier kaum Abstriche verzeichnen. Starker Cast, coole Effekt (Handgemachtes und CGI Zeug), netter Härtegrad und würdige Chicago Sets sowie der imposante Soundtrack, lassen die Horrorserie richtig gut aussehen. Toll gemacht ich freu mich auf eine zweite Staffel.

    [film]7[/film]

    Wurde Positiv überrascht. Hammer Kills, tolle Terror Stimmung die einiges an Nervenkitzel erzeugt und mit einem soliden Cast ausgestattet wurde. Ich wurde hier von der ersten bis zur letzten Minute bestens unterhalten. Man konzentriert sich auf den Thrill und konstruiert jegliche überflüssige und gähnenden Plots weg. Somit erzeugt das eine schnelle lineare oberflächliche Unterhaltung ohne Schnickschnack - so muss es sein! Freunde von handgemachten Effekten werden ihre Freude haben - Ziemlich blutig und die Kamera hält auch bestens drauf. Da darf ruhig eine Fortsetzung kommen.....

    [film]8[/film]

    Unmöglich für mich sowas zu Ende zu gucken! Hier nervt einfach alle - vom Opening Credits bis hin zur Over Acting Hauptfigur (der Typ nervt von der ersten Sekunde an, dann stellt man sich noch die Frage wieso den niemand ficken will?), sowie das zähe langweilige Prozedere mit den noch zäheren Dialogen. Typischer Kritikerfilm der für eine Filmfestival Publikum geschaffen wurde um einige Lorbeerkränze einzusacken. So ein Ding, in das der Kunstfreund alles hineininterpretieren kann und der Kollege der schnellen Unterhaltung einfach nur den Vorspuldaumen betätigt. Richtig übel das Teil - oder zumindest das erste Drittel das ich gesehen habe!!!!!!!

    Benotung nach dem Zahlenraster ist hier für mich nicht möglich.

    Als Regiedebut gar nicht mal so schlecht. Allerdings erzeugt der Film von Kevin Phillips zwischenzeitlich einiges an Längen und Atempausen, bei denen mir zu viel auf dem Familiending und Coming of Age Ding herumgeritten wird. So richtig spannend ist das im Gesamtpaket dann leider nicht. Ebenso fehlt die Bedrohung! Stattdessen dümpelt man sich von Traumsequenzen bis hin zur lethargischen Bildgestaltungen. Das Setdesign ist bewusst melancholisch gestaltet ebenso bildet sie die Grundstimmung und setzt einen Rahmen um die depressiven Charakteren.

    Die Auflösung ist dann interessant, jedoch fehlt dem Showdown der Feinschliff, da läuft mir zu viel im off ab - hätte man durchaus mehr auf explizite Action setzen können. Am Ende bleibt ein Film zurück, der von seiner melancholisch, düsteren Grundstimmung lebt und einen Spagat zwischen Thriller und künstlerische anspruchsvoller Unterhaltung hinlegt. So lebt der Film von ganz wenigen starken Thriller Sequenzen und ungestraften 103 Minuten, bei denen einfach zu wenig abläuft um durchgehend zu unterhalten.

    Fazit: Wer sich gerne Zeit beim Filmgucken nimmt und in die Charaktere eintaucht, könnte an diesem zähen Triller Gefallen finden. Optisch stark, in meditativen Bilder eingefangen, fehlt leider die Würze in Form des Spannungsmoments um bei dem Gesamtpaket, auch mal an die Grenzen zu gehen. Als Kritiker und Festivalfilm funktioniert der Film ausserordentlich gut, leider geht dem Werk auf der Mattscheibe vor kleinem Publikum etwas die Luft aus.

    [film]6[/film]

    Nach zwei Episoden bin ich ein wenig ernüchtert, das ist bis jetzt wirklich nichts besonderes, im Gegenteil.
    Das Tempo zu gering dosiert, der Handlungsstrang echt bescheiden, auf die dritte Episode hatte ich schon keine Lust mehr.
    Werde ich mir natürlich geben, da muss eine gewaltige Steigerung erfolgen.


    Bin nach der zweiten Folge ausgestiegen. War mir zu viel Vergangenheitsbewältigung - den Mist kennt man nun schon zu genüge. Im Allgemeinen erkennt man relativ schnell dasselbe Muster, wie bereits bei den anderen Netflix Marvel Serien - unglaublich langatmig, wird das Minimum an Inhalt bis zum erbrechen repetiert und widergekaut. Ein Schritt vorwärts zwei zurück- das hat schon Jessica Jones und der zweiten Season DD das Genick gebrochen - von Luke Cage wollen will ich erst gar nicht reden. Sicherlich schick und ästhetisch aufgepimpt, jedoch keine Action und wenn kommt alles aus der Konserve - eintönig und aufgewärmt. Hab da echt keinen Nerv mehr auf dieses Neflix Luder.

    Dolph bleibt der einzige wahre Punisher!

    Bis sich der Film endlich entschieden hat in was für eine Richtung er gehen und was er sein will, hab ich bereits jegliches Interesse an den Figuren verloren. Da hilft auch der namenhafte Cast nix. Werde das Gefühl nicht los, dass man hier ein Script um Francesca konstruiert hat um die Karriere von Clint Eastwood`s Tochter zu pushen - ging ja ziemlich in die Hose. Abgesehen von zwei netten handgemachten Kills, war das rein gar nix.

    [film]3[/film]

    ...da macht man auf biegen und brechen auf Retro und setzt dann am Ende doch

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    alles auf CGI Monster Gimmick. Einige der Viecher sahen ja jetzt mal richtig billig aus - hatte ja an manchen Stellen schon Asylum Charme.

    Hänge jetzt bei 2.05 rum und bin echt geschockt! Hatte man bei der ersten Season einen tollen mashup produziert, der immense Strahlkraft erzeugt, ist dieser visuelle Bonus bei der zweiten Season aufgebraucht. Jetzt müsste mal so langsam eine inhaltliche Spannung aufgebaut werden. Aber nix da! Frage mich zwischenzeitlich ob da überhaupt eine Geschichte abläuft, oder ob da alles nur auf diesen Coming of Age Look gesetzt wird. Da hat man echt die ganze Kohle in den Look gesetzt und Null Zeit in ein Script gesteckt. Ich wurstele mich da noch durch, aber eine dritte Staffel brauch ich davon eher nicht.

    Bei einigen Folgen frage ich mich ernsthaft, ob da überhaupt ein Script als Vorlage diente, oder ob der Cutter hier was falsch verstanden hat und die ganze Dramatik auf dem Boden des Schneideraum landete?

    Neben diesen Totalausfällen der Storyboards, punktet die verschiedenen Filmchen mit starken Make Ups, oder blutigen Tierinnereien. Ganz anders sieht es dann bei dem expliziten Härtegrad aus. Es spritz zwar hin und wieder roter Lebenssaft, allerdings sieh man nie die Quelle und der Ursprung der Schweinereien - die Kamera hält nicht drauf.

    Die Schauspieler kommen aus dem Laientheater und besitzen kaum Charisma oder inszenieren sich selbst mit einem ausufernden Schauspiel/Overacting bis zum Erbrechen! Sympathieträger sucht man vergebens.

    Fazit: Am Ende bleibt hier ein wirklich belangloses Beiwerk ohne Pointen übrig, dass ohne Herzblut und Verständnis zum Genre, mit verantwortlich ist, dass auch den notorische Filmsammler zum streamen oder sharen verleitet - Pfui! Ich brauche da echt kein Volume 2.0!!

    [film]2[/film]

    Fazit: Charmant spassige Coming Age Horror Situationskomik, von der Stange der sich gerade zu Beginn zu viel Zeit einräumt und erst zum Ende hin zeigt, was in ihm steckt. Starke Besetzung und eine Edel Look lassen diese Netflix Produktion, mit einigen blutigen Überraschungen im besten Licht erscheinen - Unterhaltung garantiert.

    [film]6[/film]

    Fazit: Es hat schon seine Gründe wieso das Leute eine Filmhochschule besuchen und nicht jeder dahergelaufene Clown einen Film drehen sollte. Officer Downe, ist der beste Beweis dafür! Zäh, endlos undienliches Gebabbel, keine Pointen, kein Rhythmus, keine Sympathieträger und verdammt wenig explizite Gewaltdarstellungen für einen Genrefilm - und das liegt echt nicht am Geld, sondern am Script, das einfach nur grottig adaptiert wurde.

    [film]3[/film]

    Das Kolonisationsraumschiffs Covenant landet zusammen mit dem Android Walter auf dem Planet der Space Jockeys. Hier treffen sie auf die zuvor gestrandeten restliche Besatzung der Prometheus, den Androiden David. Es kommt zu einem Schlagabtausch der beiden Androiden bei dem der Plot um die Xenomorphen ereut auf der Strecke bleibt. Über Längen ist das eher ein Android Film bei dem Michael Fassbender alles an die Wand spielt - sogar sich selbst in der Doppelrolle - der Rest des Cast kackt hier mächtig ab. Sogar Ripley Ersatz und erster Offizier der Covenant in Form von Katherine Boyer Waterston wird zu einem Totalausfall. Durchs Band hat man beim Casting mächtig ins Klo gegriffen - nur Demián Bichir aus der TV Serie The Bridge konnte bei mir punktet. Fassbenders Präsenz ist zu mächtig und lässt einfach alles neben sich alt aussehen - selbst den Xenomorph.

    Hier sei kurz zu erwähnt das der Alien Fan der ersten Stunde seit Camerons Alien 2 ein wirklich visuelle brauchbares und reines Exemplar der aggressiven Spezies zu Gesicht bekommt. Das Vieh ist nach den unterirdischen Hybride F1 und F2 zu Beginn des Films und dem Totalausfall von Prometheus, eine Augenweide.

    Auch trotz schläfrigem und affektiertem Start sowie ellenlangen Lord Byron Gedichten und Wagner Symphonien, findet Covenant Dank starken Gewaltszene und Horrorelementen zu alten Stärken zurück. Leider ist das Finale vorhersehbar und der Cast (ausgenommen von Fassbender) dermassen uncharismatisch, ja teils sogar unsympathisch, dass bei dem dritten Teil noch Luft nach oben ist. Wenn dann der 80jährige Scott noch Regie führen sollte! Am Ende bleibt bei mir genau wie nach Prometheus, die Lust auf eine richtigen Alien Film, indem ein Xenomorph sich eine Schlagabtausch mit einem richtigen Helden bieten und nicht diese Zweitbesetzung der Covenant.

    [film]7[/film]

    Einige Teens betreiben geschmackslose und niveaulose Telefonstreiche, die sie dann erfolgreich im Social Network posten. Sie versetzten die Opfern dabei in Angst und Schrecken und kümmern sich nicht um deren Folgen. Gegenüber ihrem Telefonterror wirkt Versteckte Kamera wie eine Ponyhof Geschichte. Als zwei der Telefonterroristen sich erneut einen schönen Abend machen wollen und gerade dabei sind frische Opfer zusuchen, bekommen sie plötzlich von einem Fremden eine Rückruf. Der Spiess dreht sich und ab sofort werden aus den Tätern, Opfer die ums Überleben telefonieren....

    Bei dem Film aus Grossbritannien handelt es sich um den Jungfernflug des Regieduos Alexis Wajsbrot und Damien Macé. Zwei Namen an die man sich nicht allzu stark gewöhnen sollte. Denn nach dem kläglichen Auftritt von Don't Hang Up, wird man beide relativ schnell zu den Akten legen. Die Sozial Network Kritik wird zu wenig konsequent fokussiert, da hätte man weitaus mehr Terror betreiben können. Stattdessen widmet sich der Film den nervigen Over Acting Teencast, denn man nach wenigen Minuten gleich selbst den Tod an den Hintern wünscht. Somit hat der Fremde bereits das ganze Publikum auf seiner Seite und der Film wird des Thrills beraubt, denn es wird wohl kaum einen Zuschauer geben, der ernsthaft um das Überleben der Nervensägen mitfiebert.

    Das Terrorelement und der Thrill bleibt Dank dem richtig üblen Cast auf der Strecke. Der Härtegrad kommt kaum über eine blutige Schlägerei hinaus und platziert die Kills ins off. Don't Hang Up wird zu einem lauen Terrorlüftchen, für ein junges Publikum, dass mit dem Zeigefinger der Sozial Network Kritik, der Filmmacher drangsaliert wird und dem Genre wenig Neues hinzufügt. Am Ende bleibt ein charismatischer Stranger zurück, der sich ruhig etwas blutiger durch den Film hätte terrorisieren dürfen.

    [film]4[/film]

    Die Schweizer Begrwelt in allen Ehren, wunderschön,


    Hat nur zwei Schweizer Schauplätze, der Rest wurde in dem kostengünstigeren Deutschland gedreht, alles andere kommt aus dem Rechner:
    https://www.filmtourismus.de/a-cure-for-wellness/

    Ich mag keine überlangen Filme. Aber bei den 147 Minuten von Fluch der Karibik Regisseur Gore Verbinski, hab ich mich kaum gelangweilt. Erst zum Ende hin wird etwas zu langatmig am Plot gewurstelt und unnötige Längen fabriziert, um das Überraschungsmoment noch länger im Keller zu behalten. Der Inhalt ist nicht vorhersehbar und sorgt Dank der Hauptfigur Dane DeHaan für eine konstante bedrohliche Unterhaltung. Starke Kamera und viele Close Ups so wie einige visuelle Spielereien lassen die psychotische Schauermär auch optisch richtig fett aussehen. Mich hat der Film rundum beglückt. Ich mag solche bildgewaltige Sets (künstlich oder real spielt bei mir keine Rolle), die dem Film eine klassische Gruselstimmung verinnerlichen. Das Score von Benjamin Wallfisch verleiht dem Ganzen ein gewissen Del Toro Stimmung - erinnert stark an Pans Labyrinth.

    [film]8[/film]

    Da will man in kurzer Zeit einfach zu viel erreichen und somit wirkt das Gesamtpaket relativ überladen - schwer kranker Vater/Geliebte/Ex mit Kind/verlorener Berufskollege/Selbstjustiz/Cheffe im Nacken.....das war mir in 4 Stunden zu dicht. Der Liverpool Look sitz und BBC setzt erneut auf Dramatik pflanzt eine druckvolle und bedrohlich urbane Polizeistory auf die Mattscheibe. Der schwermütige depressive Grundton und das kalte Schauspiel von Warren Brown dient als Basis. Wer sich mit einem von beiden schwer tut, wird bei dieser Serie seine Mühe haben.

    Mir war das an einigen Stellen, etwas zu erzwungen Dramatik und nicht ganz so schlüssig, wie es sein sollte. Würde mir jedoch eine zweite Season geben, da mir der Brit Look gefällt. Wem Luther gefällt, könnte auch hier seine Freude haben.

    [film]6[/film]

    Jessy (Eathan Embry - mit schrecklicher Jesus Perücke) ist Künstler und zieht mit seiner Frau (Shiri Appleby - real und greifbar) und Tochter (Kiara Glasco - grandios) ins ländliche Texas. Alles scheint perfekt und Jessy von der Muse geküsst. Als eines Tages Ray (Pruitt Taylor Vince - wie immer eine Bank), der Sohn der früheren Hausbesitzer vor der Tür steht, ist nichts mehr wie es war....den plötzlich malt Jessy, tote Kinder, die nach Hilfe schreien!

    Das Score von Michael Yezerski und die musikalischen Einlagen von Slayer oder Metallica verleihen der bildstarken Produktion einen intensiven bedrohlichen Grundton, der erst zum Ende hin mit einigen plakativen Handlungsläufen, dem Ganzen seine bedingungslose Härte stiehlt. Mit einigen chronologischen Sprüngen, kommt am Ende der Feinschliff etwas abhanden. Abstriche gibt es leider auch bei der Action/Splatter/Gore. Hier hat man eindeutig gepatzt und setzt eher auf eine dominante dramaturgische Gefahrenquelle. Ob nun der verrückte Nachbar, der besessene Vater oder die satanischen Bilder - die unversehrte Jungfräulichkeit des Horrors scheint befleckt und somit entsteht ein linearer Spannungsbogen ohne Tiefen und mit einigen kribbeligen Höhen - für Herzschlagsequenzen ist gesorgt.

    Regisseur Sean Byrne fährt dort fort, wo er bei The Loved Ones 2009 aufgehört hat. Starke Charaktere abseits des Mainstreams, werden von einem Cast besetzt, der sich echt ein Bein rausreisst, auch wenn Eathan Embry`s schreckliche Jesus Perücke total drüber ist! Die akustischen Scapes mit E-Gitarre und den satanischen Mantras die langsam aus dem Hintergrund an die Oberfläche des Szenarios kriechen, ging mir unter die Haut - Gänsehautfaktor! Hier empfehle ich das vollumfängliche DTS HD 5.1, um den vollen Genuss der diabolischen Grundstimmung zu verinnerlichen.

    Fazit: Eine weitere Überraschung von Regisseur Sean Byrne, der das Horror Element über die ganze Distanz im düsteren und bedrohlich ernsten Set präsentiert. Trocken, humorlos und druckvoller satanischer Horror, der keine Gefangenen macht. Bild und tongewaltiger Horror Movie, der mich durchgehend überzeugt hat. O.k, das Ende hätte ich mir jetzt anders gewünscht, aber man kann nicht alles haben.

    [film]8[/film]

    Sammlung: Die Splendid Amaray. Grandiose Ton und Bidlqualität. Gerade der Sound pumpt herrlich. Leider ohne Extras - armselig.

    Nebel ist um einiges besser als Dome - allerdings hab ich bei Dome wenigstens einen Sympathieträger gefunden, bei Nebel suche ich immer noch einer interessanten Figur.

    Ich stecke bei Episode 6 fest. Hier mal mein Zwischenfazit:

    Der Nebel ist überall, dass soll jedoch nicht bedeuten, das die Gefahr überall lauert.

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    Den nach Folge 5 ist klar, dass nicht alle Leute von dem Nebel bedroht werden

    . Die Spannung steigt nicht wirklich und erreicht auch kaum Höhepunkte. Hin und wieder ein makabrer Todesfall und ein neues Opfer des Nebels, sorgen für Abwechslung zwischen dem Geplärre der Figuren und den emotional romantischen Rückblicken von Eve Copeland (Alyssa Sutherland) und ihrem Stecher Kevin (Morgan Spector) übelste Vorspuldaumen Performance!!!!!!!
    Frances Conroy als Ökotante Nathalie Raven geht mir ziemlich auf den Zeiger - verleiht der ganzen Mystery Parade, jedoch den psychotischen Anstrich. Die Schauspieler geben sich Mühe, allerdings taugen die Charaktere kaum was und erzeugen bei mir keine Bindung. Besonders auf den Homo hätte ich gerne verzichtet - da ja auch sein Geheimnis voraussehbar ist.

    Die verschieden Schauplätze, die auch die Familienmitglieder voneinander trennen wie Autowerkstatt, Krankenhaus, Kirche und Shopping Mall sind ziemlich billig - sieht arg nach kostengünstigen Hinterhof Bauten aus. Für den Standard heutiger TV Unterhaltung liegt The Mist hinten. Es folgen die letzten drei Episoden, von denen ich mir dann doch mehr erhoffe.

    [film]3[/film]

    Bin bei Episode 4. Finde keine Sympathieträger oder ne Nase die den Cast bereichern könnte. Der spärliche Splatter kommt grössten Teils aus dem Rechner - kostengünstig. Ansonsten ist das halt die notorische Stephen King Kleinstadtkiste. Kleine Leute mit noch kleineren Problemen. Bislang erinnert mich das ziemlich stark an das grottige The Dome. Mal gucken ob ich dran bleibe - da einfach zu viel gutes Material hier rumliegt.....

    Zu Lacrimosa hab ich ne nette Geschichte.
    Über die damalige Zillo stiess ich auf die Kleinanzeige von Lacrimosa, der damals seine ersten Gehversuche auf Tape veröffentlichte und an seiner Angst CD arbeitete. Da ich mich von der damaligen Ankündigung um den depressiven Inhalt seiner Werke inspiriert fühlte, orderte ich mir das Tape und die kommenden CD. Zu erwähnen wäre das sich die Anekdote in einer Zeitepoche abspielte, als Internet und Smart Phone noch Zukunftsvorstellungen waren - 1991. Wochen - Monate vergingen und trotz Vorauszahlung, wurde nix geliefert. Hab dann einen Brief mit Vorwürfen der Abzocke und Beschimpfungen abgefeuert und die Sache abgehackt.

    Als ich dann eines Abends nach der Schule nach Hause kam, richtete mir mein Vater aus, dass irgend eine Wolfsmöse angerufen hab und mich sprechen wolle, da er einen Brief mit Kraftausdrücken von mir erhalten hatte. Schnell war mir klar das es sich dabei um Lacrimosa aka Tilo Wolff handeln musste, der dann auch prompt am selbigen Abend nochmals anrief und sich entschuldiget, dass er das Tape nicht schon längst versendet hatte - Ab die Gründe kann ich mich heute nicht mehr erinnern. Fand den damals ganz sympathisch und wird hatten eine nettes Gespräch - aber das war ganz zu Beginn seiner Karriere. Das Angst Album wurde dann später ausgeliefert und hat mich über Jahre begleitet - damals passte die Grundstimmung und fand die als Goth auch sehr passend und originell. Heute geht das bei mir gar nicht mehr. Ich mag zwar die Synthie Flächensounds aber, die weinerlichen Texte und die Voice des Wahlschweizers punkten bei mir nicht mehr.

    Damals in den späten 80er frühen 90er empfand ich die Szene als äusserst imposant - gerade die US und UK Einflüsse bereicherten die Musik immens. Die Vermischung mit dem Melodic Opern Rock, hat den Gothic/New Wave leider in eine totale kommerzielle Ecke gedrängt, die ich heute nur noch als Fasching Musical empfinde. Ach ich vermisse die alten guten Zeiten, als man als Goth noch auf Friedhöfen rumhing und die Identität in der Musik suchte!! Heute ist das nur belächelndes Cosplay Kostüm Zeug, bei dem in erster Hinsicht das aufgedonnerte Outfit zählt, statt kreative Musik.

    @Dr. Doom
    Bei Episodenfilmen hat es immer den einen oder anderen Rohrkrepierer drunter. Ich kann das auch ganz gut ausblenden, wenn die restlichen Folgen was taugen!! Story 1 und 4 fand ich sehr gelungen - da lass ich mich von so einem Mumpitz wie Shadow Hunter nicht das Gesamtpacket versauen. Die Folgen sind etwas vom Besten aus dieser Ecke, was ich in den letzten Jahren gesichtet habe.....aber das ist ja auch nicht allzu schwierig. Gerade Gooooood Boy, fand ich dermassen schräg und amüsant, dass ich mich an diesen Schattenjäger Gurke auch nicht mehr zwingend erinnern will. Aber evtl. hat mich auch nur diese misslungen Death Noten Atmo gestört.

    Vier französische Horrorregisseure gestalten unter dem ehemaligen japanischen Schauspieler und inzwischen Produzenten Hiroei Ishihara einen unterhaltsamen Episodenfilm. Bei allen Episoden steht neben dem Horrorelement vorwiegend die Liebe bzw. die nächtliche Liebeserklärung an Tokyo und ein eigener farbiger Grundton im Mittelpunkt. Die meisten Episoden wurden in der Guerillatechnik gefilmt, was vorwiegend das Gefühl vermittelt, sich wirklich an den schönen düsteren Schauplätzen und dem Geschehen der Handlungen wiederzufinden.

    1. Endless Love - Yann Moreau
    Ein Mann leiht sich bei der Yakuza Geld für die Krebsbehandlung seiner Frau. Kurz darauf stirbt die Frau und ihr Ehemann ist in einer Zeitschlaufe gefangen. Um in der Zeit zurückzureisen muss er Menschen töten. Sein Ziel er will erneut seine Frau treffen....die ist jedoch bereist 26 Tage tot!

    Tolle Story im Stil von Täglich grüsst das Murmeltier, aber eben mit harten Action Kills, die teils herrlich Over the Top sind und durchaus unterhalten. Leider ist die erste Episode relativ schnell zu Ende und hätte absolut das Potential für einen Spielfilm. Endless Love bildet einen der Höhepunkt dieses Episodenhorrors. Wer einmal etwas düsterere und klaustrophobisch urbane Tokyo Sets sehen möchte, bekommt hier eine herrlich Kameraführung durch das nächtliche Tokyo. Beeinflusst wurde Moreau von Michael Mann`s Manhunter 1986 oder Nicolas Winding Refn`s Only God Forgive 2013. In der Tat erkennt man hier eine gewisse visuelle Bildsprache wieder. Die Episode ist rasant, bedrückend und weist einen soliden vorwiegend handgemachten Splatter Faktor auf, aber auch hier steht die Liebesgeschichte im Fokus, ohne jedoch kitschig daherzukommen. Stark!!
    [film]8[/film]

    2. Treason - Francois Gaillard
    Der Blackaria Regisseur orientiert sich hier bei Mario Bava`s Telephone einem Episodenfilm aus dem Jahre 1963. Die Story handelt von einer Frau (wunderschön - Megumi Nasuto) die von einem nächtlichen Telefonterror zur Verzweiflung getrieben wird. Vielleicht weniger urbaner als Endless Love, dafür entwickeln die 27 Minuten den grössten surrealen Anteil des Films. Ebenso besitzt die Episode den wohl besten Gore Effekt - kann sich sehen lassen, da alles handgemacht! Wer es etwas anspruchsvoller mag und mehr abseits des konventionellen und rationalen mag, wird hier bedient.
    [film]7[/film]

    3. Shadow Hunter - Gilles Landucci
    Hier wird dem Anime Regisseur Yoshiaki Kawajiri gehuldigt. So könnte auch die schüchterne Hauptfigur die im Schatten verschwinden kann und von einer Art Geisterjägerin verfolgt wird, von ihm stammen. Für mach ist Shadow Hunter die schwächste Episode, da hier eher schlecht getrickst wurde und mir die Schattengestalt in Form eines Butho Tänzer eher unfreiwillig komisch erschien als gruselig. Der Film verfällt zurück zu dem üblich technisch umgesetzten Japan Fantasy Ghost Horror Muster, der dringend eine Neuorientierung bedürfte. Hier wurde mir eindeutig zu viel romantisiert und hinzu kommt, dass die Episode ohne Härtegrad auskommt - keine handgemachten SFX!
    [film]3[/film]

    4. Gooooood Boy - Nicolas Alberny
    Handelt von dem legendären Hund Hachiko und die Treue die er seinem Herrchen bescherte. Ein Mann vergeht sich an dessen Denkmal und wird von seinem animalischen Trieb beeinflusst. Bald schon landet er in Tokyos Rotlicht Milieu. Die Episode ist herrlich abgefahren und eine weiteres Schmuckstück von Tokyo Grand Guignol. Er bedient sich einer witzigen S/M Szene und zeigt auch einige blanke asiatische Schönheiten - soll schon was heissen, da gerade die Japaner eine eigene Auffassung von Nacktszenen in Filmen haben. Pervers und visuell attraktiv verfügt auch diese Episode über die schöne Ausdruckskraft des Gesamtpaketes. Nicolas Alberny`s Episode ist sicherlich der aufwendigste und mutigste Film dieses Werkes, da die Kills stark inszeniert wurden und auch recht splatterig gestaltet wurden. Auch die Bordell Optik und die Perversionen machen Laune und sorgen für einen würdigen Abschluss dieses wunderbaren japanischen Episodenhorrors - Wuff, Wuff!

    [film]9[/film]

    Was erwartet den Zuschauer? Vier vorwiegend anmutige und kunstvolle aufgewendete Horrorfolgen, die dem längst überholbedürftigen Japan Horror, neues Blut in die Venen pumpt. Mit einem kleinem Budget, erreicht man hier die maximalste, kreativste und abwechslungsreichste Ausschöpfung. Für Freunde des gepflegten Japan Horror ist das ein Muss. Auch wenn für einmal auf ausufernde Blutfontänen und allzu schräge Ideen verzichtet wurde, kann der Episodenhorror punkten. Da gerade dies attraktive Eigenständigkeit des Tokyo by Night zu Grund liegt und eine düstere urbane Stimmung als Hintergrund nutzt um Geschichten über die Liebe zu erzählen.

    [film]8[/film]

    Ben sucht den legendären Fung Man-hin auf. Er möchte einen Mord in Auftrag geben. Dafür muss er sich Man - hin`s Lebensgeschichte anhören. Die Story switcht immer wieder zwischen der Gegenwart und Vergangenheit hin und her - das bremst den Erzählfluss immens aus. Donnie Yen fabriziert 1997 seinen Regiejungfernflug und nützt die damaligen ihm zur Verfügung stehenden Mittel, um einen charmanten Low Budget Hong Kong Movie für Leihvideo Fans zu schaffen. Donnie war zu diesem Zeitpunkt bereits 13 Jahre im Filmgeschäft und konnte auf einige erfolgreiche Filme zurückblicken. Mit The New Big Boss ist ihm sicherlich kein Eastern Meilenstein gelungen. Handwerklich unstabil und mit wenig offene Martial Arts, filmt man lieber die Fights sehr nahe beim Protagonisten - das macht die Kämpfe zwar schnell aber auch sehr konfus und hektisch - das verursacht bei mir übelste Schwindelanfälle.


    Sword Action, Martial Arts und Wirework setzten die actionalen Stunt Höhepunkte. Für einen 90er Movie sieht das alles auch äusserst attraktiv, aber auch liebenswert billig aus. Auch wenn man mit unspektakulären Fights, durchschnittlicher Choreographie und einer lahmen Story immer wieder Schwächen aufweist, kann der Film wenigsten mit abstrusen Easterploitation Elementen für Stimmung sorgen. Leider hängt auch die Kamera in den Seilen - keine ruhige Hand und ein schlechtes Auge für den Feinschliff sowie ein hektisches Schnittwerk setzten weitere Tiefpunkte - es entsteht ein äusserst aggressive Filmkomposition, in der man mit viel Hysterie, einiges an Unvermögen zu vertuschen versucht.

    Einzig der Blutgehalt und das attraktive Setting wissen durchgehend zu glänzen. Am Ende bleibt eine schwache Regiearbeit, die einen typischen Hong Kong Klopperfilm zeigt, der mit etlichen Luftlochschlägereien für den einen oder andern Lacher sorgt. Das klassische Over Acting des Cast kann man verzeihen, da man dies aus dieser Ecke bereits kennt. Hier bleibt bei mir nur Kultstar Mak Wai-Cheung (aus verschiedenen Shaolin Filmen) und Ben Lam hängen.

    Was kann der Zuschauer erwarten? Einen durchwegs charmanten 90er Easternploitation Klopper mit dem Herz am rechten Fleck, der leider handwerklich und rhythmisch total verkackt - da fehlt das Talent zum Feinschliffs. Nette Schauplätze, allerdings hektische Martial Arts, die zu viel schlecht choreographierte Sword Action aufzeigt. Wer auf HK Kino steht sollte sich die erste Regiearbeit von Donnie Yen holen. The New Big Boss wurde von Donnie geschrieben, produziert und regiert. Leider zeigt das Gesamtpacket einiges an Schwächen auf - Für Neueinsteiger eher ungeeignet. Hier empfehle ich eher Spätwerke des Actionkünstlers und Kung Fu Kämpfer, da hier Yens Qualitäten besser zum tragen kommen. Am Ende ist The New Big Boss ein reiner Film für die Fanbase, der verstaubten 90er Jahre Leihvideokultur.

    [film]5[/film]

    Sammlung: Endlich wurde der ersten Regiearbeit von Donnie Yen eine deutsche BD Vö spendiert. Leider ist das Bild keine wirkliche Granate und die deutsche Sychro unter dem Durchschnitt angesiedelt. Besonders der Nebencast wurde übelst pornochronisiert. Limitiert auf 0176/1000. Als Extra gibt es ein Interview (mit deutschen Subs) mit Tony Mak Wai-Cheung: 24:23 Min - Hammer!! Er erzählt von der Zusammenarbeit mit Jackie Chan, Jet Li und Donnie Yen - stark. Ansonsten nix Neues von der Front!

    Braucht es dieses Team Up? Wird wohl aus Zeit und Interessensgründen an mir vorbei ziehen. Finde beide DD Staffeln stark und da ist auch ordentlich Schmackes dahinter. Bei JJ hab ich mich so durchgekämpft. Echt übler Plot - Ein Schritt nach vorne, zwei zurück. LC hab ich nicht mal mehr zu Ende geguckt. Ich fand die Staffel geil, bis Mariah Dillard das Zepter als Bitch übernahm. Der Plot um Cottonmouth, war um einiges interessanter und charismatischer. Den eisernen Fister hab ich gleich nach der ersten Episode geknickt - geht gar nicht.

    Da meine Serienwarteschlange aus allen Nähten platzt, verzichte ich hier lieber. Inzwischen bekommt ja nun jeder Zweitklassige Hero seine eigene Serie spendiert - Overdose. Ich warte da lieber auf DD3 und natürlich den Punisher, der wird's dann schon richten!

    enormer Arroganz.


    :Doom:
    ....du sprichst mir aus der Seele....

    deutlich näher an der Stimmung des Comics.

    ...hört man immer wieder. Bin ich aber anderer Meinung. Batman (Comic und Film) lebt ja von der Gotham Atmosphäre. Burton hat ein eigenes Gotham kreiert (Miniaturbauten etc.), Nolan hat einfach nur New York als Schauplatz gefilmt - das nennt man dann erdiger?!?
    Da sackt er mir einfach zu viel Lorbeeren ein. Selbiges gilt auch für The Dark Knight - Im Prinzip hat ja Heath Ledger den Nolan gemacht und nicht wie immer behauptet wird, Nolan den Ledger. Was wäre der Film ohne seine Präsenz?

    Ich guck mir nur noch Nolan Movies an, weil ich immer wieder hoffe das er erneut einen so Hammer Film wie Prestige abliefert - einer meiner Lieblingsfilme 10/10.

    Bei Insomnia guck ich mir lieber das Original an, das ist um Längen bedrückender und intensiver. Hatte jetzt nie das Bedürfnis mir das Remake nochmals zu geben.

    Inception und Interstellar sind überlange selbstverliebte Videoclips, bei dem die Optik bis aufs äusserste ausgereizt wird und die Handlung auf Kosten visueller Stilmittel verschachtelt wird.

    The Dark Knight Rises war für mich ne Gurke, liegt aber weniger an Nolan sondern eher an Hardy!

    Über die Jahre wurden mir seine Filme auch immer versnobter, ich mag die akkurate gestalteten Sets nicht, wo jeder Staubfusel perfekt platziert und ausgelichtet wird.

    Dunkirk werde ich mir im Homecinema geben mit der Hoffnung erhalten das Nolan mich erneut überrascht. Bin da schon auch gespannt was er aus der Geschichte macht....und hoffen dass er die Magie und das Überraschungsmoment von Prestige erneuet beleben kann - wäre toll.

    Die 23 Persönlichkeiten, von denen 8 von James McAvoy ziemlich schwul gespielt werden, wirken kaum bedrohlich und wenig anschaulich. Ich möchte sagen, dass die eine oder andere Persönlichkeit bereits bei ihrer zweiten bis dritten Einstellungen zum fremdschäme animieren. Hier hat man eine grosse Chance vertan, denn keine der dargestellten Persönlichkeiten erzeugen Druck oder wird zu einer akuten Todesbedrohung. Wie immer zelebriert Night seine notorische weiche Figurenzeichnungen.

    Split soll nach Aussage der Macher, vom subtilen stilisierten französischen Kinos beeinflusst worden sein. Ebenso dient als Reverenz das Indie Kino, bei dem Follow it genannt wird.
    Auch wenn das zu reisserisch für eine Drama war und für einen Psycho Thriller zu wenig konsequent ist, kann man M. Night Shyamalan, eines sicherlich nicht unterstellen - Er unterwirft sich keinem filmischen Modetrend. Für mich wurde das jedoch schlichtweg zu wenig verstörend und impulsiv inszeniert!

    [film]4[/film]

    Interessant. Wäre man dem Muster gefolgt, hätte das durchaus im gängigen Slasher mit den üblichen Verdächtigen geendet. Ich fand das ideenvoller sich zu entwickeln bzw. zu verändern. Klar, es ist nicht alles zu ende gesponnen! Um Bodom als vollwertigen Film zu beschreiben, wurde mir beim Final auch zu viel mit der Brechstange gearbeitet. Da gibt es einiges an Lücken, gerade was das Täterprofil angeht.

    Es ist schade, das man den zunächst eingeschlagenen Weg nicht konsequent bis zum Ende verfolgt.


    Genau dieser inhaltliche Stilbruch fand ich bei Bodom so reizvoll. Wäre man dem eingeschlagenen Pfad treu geblieben, wäre Bodom "nur" ein Slasher geworden. Aber gerade diesen Wechsel zum Horrorthriller, fand ich recht mutig.

    Was habe ich mich hier wieder vorab gefreut, leider etwas zu früh.

    Problem 1 ist für mich ich kann hier keine glaubhaften Emotionen entdecken, das habe ich aber öfters bei Asiatischen Produktionen.
    Problem 2, wo bleibt die Spannung? - Obwohl es auf leben und Tod geht, die Zombies ala WWZ sprinten wie Usain Bolt - es fehlt auch noch an Tempo.
    Problem 3 ist der fehlende Gore, für einen Zombiefilm fehlt mir da etwas.
    Zudem, warum fressen die eigentlich nicht die Opfer auf? Die laufen Sekunden später los ohne gross erkennbare Wunden.
    Problem 4 die teils dürftigen schauspielerische Leistungen sowie eine noch schlechtere deutsche Synchro.

    [film]6[/film]


    Meine Rede. Typisch überlanges Süd Korea Kino, dem einige Schnitte gutgetan hätten. Das man den Film so abfeiert hinterlässt bei mir eher ein Stirnrunzeln. Ich sehe da auch nicht wirklich was Neues, was die ganzen eingesackten Filmpreise rechtfertigen würden! In einem Verkehrsmittel mit Sabberlingen eingesperrt zu sein, ist seit der World War Z Flugzeugszene auch nicht mehr neu. Sicherlich kann man einen Subtext der Angstzustände der globalisierten Gesellschaft in den Film hineininterpretieren - aber das kann man in jeden x beliebigen Film!

    Ebenso fehlt mir hier der Zombie Splatter Gore. Dafür hat man das Drehbuch mit dem sentimentalen Vater/Tochter Twist vollgestopft. Ich hatte jetzt nie das Gefühl der totalen Bedrohung, wie ich sie bei andern Artverwandten verspürt habe - alles läuft mit angezogener Handbremse und drückt mir einfach zu viel auf die Tränendrüse. Irgendwie läuft der Film nie auf Hochtouren, da fehlen mir schlichtweg die Herzschlag Sequenzen. Kaum geht mal die Post ab, wird als komplementärer Versatzstück gleich in der nächsten Szene wieder mit der schwangeren Braut Zeit vergeudet oder mit der Tochter und ihrer Mutter Theresa Ansichten, die ihren Papi zu einem sozialen Mitmenschen bewegen will.

    [film]6[/film]

    Inzwischen feilschen grosse Studios wie Fox, Sony Picture oder Gaumont um die Rechte, um Train to Busan einen westlichen Anstrich zu verpassen. Ich hätte da nix dagegen, die wissen wenigstens wie man einen Film originell cutet.

    Nach eigener Aussage des Regisseurs Jordan Vogt-Roberts, dienten für die Kreaturen wie die der Wasserbüffel, Hayao Miyazaki`s Prinzessin Mononoke als Referenz. Es ist nicht zu übersehen das für Kong:Skull Island dasselbe filmische Ökosystem verwendet wird. Wer sich also mit dem Anime bereits schwer tat, wird auch bei der neusten Verfilmung des Riesenaffen, seine Mühe bekunden. (Quelle Screen Magazin)
    Ich versehe das gebashe um den Film nicht ganz? Kong: Skull Island verspricht nichts was er nicht halten kann! Er ist platt, seelenlos, pathetisch - schlicht ein hanebüchener gigantischer oberflächlicher moderner Trasher!

    [film]8[/film]

    Das seltsame ist aber,
    dass mir der Film trotzdem richtig gut gefallen hat. Er war wahnsinnig unterhaltsam
    und witzig. Respekt für den Mut so etwas auf die Menschheit loszulassen.

    [film]8[/film]
    [pilz]10[/pilz]


    Seh ich auch so, das Ganze hat was! Man kann dem Bratfett-Killer sicherlich einiges unterstellen, aber auch wenn kaum eine Pointe sitzt und am Ende das Script keinen wirklichen Plan besitzt und keiner wirklichen Handlung folgt, kann man sich der Aura des Films nicht entziehen. Das Gesehene macht Spass und ist mit seiner Eigenartigkeit ein willkommener Gast in meiner Filmsammlung. Ich hab den Bratfett Mörder in mein Herz geschlossen. Schon wenn man bedenkt, wie schwierig es ist, mit fettigen Fingern jemanden zu würgen, kann man sich vorstellen, das Greasy Strangler ein wirklich schräges und teils groteskes Werk an Unterhaltung bietet.

    Wer auf kontroverse Comedy Filmstücke steht und gerne fernab der 08:15 Produktionen fischt, wird mit diesem fettigen Film Bastard bestens bedient.

    [film]7[/film]

    Von "Prison Break" soll es in absehbarer Zeit keine neuen Folgen mehr geben.
    Aber es ist wohl nicht ganz ausgeschlossen das es vielleicht irgendwann mal weitergeht.

    (Ich mag die Serie zwar, aber die neuen Folgen fand ich auch eher schwach)


    Auf jede gute Staffel folgte immer eine schwache Season. Unglaublich Schade, was man hier angestellt hat, da wäre echt mehr drinn gewesen. Gerade Season 1 und 3 die vorwiegend im Knast spielten fand ich Top. Am Ende hatte ich jedoch das schlichte Mimik Spiel des Wentworth Miller satt und absolut Null Bock mir hier eine weiter Staffel zugeben - besonders der Familien Twist hat mich hier übelst angeekelt. Aber die nachtragende und letzte Staffel soll ja auch übelst gefloppt sein - ich verstehs!

    Takeshi Kitano als Daisuke Aramaki erzeugt eine immense Kraft, neben ihm kackt da einfach alles ab - selbst der Arsch von Scarlett Johansson, sieht da blass aus . Nur alleine mit seinem Minimum an schauspielerischem Talent und indem das er einfach nur nichts tut, läuft seine Charisma auf Hochtouren - man kann sich seiner Präsenz nicht entziehen. Kultverdächtig!! Die Story wurde begriffen und auf die Basics reduziert. Das erzeugt beim einen oder andern male einen Reisbretteffekt, was jetzt nicht negativ zu bewerten ist, sondern dem Film seine eigene Magie aufbauen lässt. Alles ist äusserst ruhig inszeniert und läuft nie auf Hochtouren. Das verleiht dem Ganzen eine durchgehende emotionslose kalte Aura, das gerade die Thematik Mensch/Maschine im besten Licht erscheinen lässt. Am Ende geht es um die Selbstfindung und das hat Regisseur Rupert Sanders (Snow White & the Huntsman - 2012) verstanden und ordentlich umgesetzt.

    Einzig der prägende und gewichte Score von Kenji Kawai, wird schmerzlich vermisst. Wer sich auf die atmosphärischen Chöre des Animes freut, geht leer aus! Erst bei den ending credits erzeugt das einen Nostalgiefaktor. Auf die tiefgehende Philosophie und anspruchsvollen Dialoge des Animes wird verzichtet. Somit wird die Realverfilmung nicht so fordernd wie die Vorlage.

    [film]8[/film]

    Twin Peaks 3 - Halbzeit Analyse

    Was hab ich mich gereut als die Nachricht kam, dass nach 25 Jahren endlich meine Lieblingsserie eine dritte und abschliessende Staffel spendiert bekam. Inzwischen ist jeder Sonntagabend eine neue Twin Peaks TV Night bei mir. Alles hätte gut werden können, aber man erteilte David Lynch eine Narrenfreiheit und somit kann er praktisch mit einer Freikarte walten und schalten wie er will. Nun bin ich bei Episode 9 angelangt und muss sagen, dass Twin Peaks alles bisherige was bis jetzt über die Mattscheibe flatterte in den Schatten stellt! Leider nicht im positiven! Den hier fügt sich in unendlich zäher Erzählstruktur mit langweiligen Charakteren einfach nichts zusammen. Das ist dermassen träge und einschläfernd gemacht, dass man hier kaum noch von Unterhaltung reden kann! Ob das nun anspruchsvoller Surrealismus ist oder einfach nur Kacke, kann jeder selbst entscheiden. Aber einem Typen, 2 geschlagene Minuten zuzugucken wie er den Fussboden einer Bar fegt kann nicht das Mass aller Dinge sein. Die Bilder und Erzählung meditieren vor sich dahin und lassen die Charaktere ziemlich dumm aussehen. Die Figur Cooper/Bob/Dougie kommt nicht in die Gänge. Immer wieder stossen neue Charaktere hinzu, die den Plot auch nicht wirklich vorantreiben.

    In Folge 8 knallt Lynch dann vollkommen durch und quält den Zuschauer mit 55 Minuten surrealen Bildern und abstrakter Videokunst. Wem`s gefällt? Inzwischen quäle ich mich so durch und freu mich überhaupt nicht mehr auf meinen Sonntag Serienabend. Bereits jetzt ist klar, dass wenn da nicht noch weiss Gott was passiert, ist es Lynch gelungen seine Kultserie zu einem Klumpen langweiliger TV Unterhaltung für ein Arte Publikum zu verkommen. Alle anderen gehen leer aus. Aber, ich zieh nach Staffel Ende mein Resümee.

    Schade dass die Serie kaum noch in Twin Peaks spielt und wenn überhaupt treten hier nur die beiden Clowns Andy und Lucy auf. Der damalige Cast bekommt nur Kurzauftritte spendiert und nehmen kaum noch Screentime ein. Auch der Billig Look stösst mich ein wenig ab. Hatte die beiden ersten Staffeln noch Atmosphäre und Stimmung, geht hier praktisch alles den Bach runter.

    Zwischenfazit: Wäre das in den 90er nicht meine Lieblingsserie gewesen, hätte ich mich schon längst ausgeklinkt. Lynch hat es geschafft, dass mir inzwischen die Auflösung und Entwicklungen der Kultserie am Allerwertesten abgehen. Nur aus Respekt bleib ich noch dran. Aber eine BD werde ich mir wohl von diesem Kunsttrip nicht ins Regal stellen. So und nun werde ich mich erneut David Lynch widmen, wahrscheinlich kommt nun wieder so eine Szene in der David minutenlang Diana beim rauchen zuguckt???!

    Bruce und Roth??? Beides Typen die seit Jahren auf der filmischen Verliererspur surfen und gebasht werden, ich glaube das wird nix. Schon alleine weil die damalige Thematik des Originals, heute kaum noch präsent ist. Das mit den Blitzangriffen war damals aktuell, heute zieht das in eine andere Richtung. Eins haben das Original und das Remake jedoch gemein, sie leben beide vom schlichten Minimal Schauspiel der Hauptbesetzung.

    Das Original enthält doch eine derbe Vergewaltigungsszene?! Bin mal gespannt wie die das umsetzten oder ob man darauf verzichtet?! Aber auf Elisabeth Shue freu ich mich.

    Der Thrill um die Geheimniskrämerei bleibt ein wenig auf der Strecke und erzeugt gerade zu Beginn einige Atempausen. Lange Zeit wird der Zuschauer mit dem klassischen Slasher Muster auf den ersten Kill vorbereitet. Bis zu diesem Zeitpunkt lebt der Film, von der Naturkulisse und den attraktiven weiblichen Besetzung.

    Ist das erste Opfer erst mal gekillt, verlässt die Handlung das gängige Slasher Muster und schlägt einen ganz eigenen originelleren Pfad ein. Der Zuschauer kann sich vollumfänglich der unkonventionellen Erzählstruktur entreissen und verliert ich in der düsteren toll ausgeleuchteten Nachtkulisse. Auch wenn zu Beginn dem Zuschauer, einiges an Basics vorenthalten wird, so wird die Handlung nach und nach mit schleichenden Wendungen zu einem Finale vorangetrieben, dass dann doch noch so etwas ähnliches wie ein Slasher ist.


    Ein hochwertiger und optisch perfekt inszenierter Horror Thriller, der auch mit einer innovativen Geschichte den Zuschauer an der Nase rumführt. Starke bedrückende Natur Sets, die eine prägenden Grundstimmung verinnerlichen.

    [film]7[/film]