Ein Müll Film.
War mir, realistisch, vorher schon klar, aber gut, hab mich drauf eingelassen, kostet ja Nix wenn man eh schon ein Abo hat.
Man darf den Fehler nicht machen und sich vorher Mary Shelley’s Frankenstein von 1994 ansehen. Danach kann dieser Film nur noch abkacken.
Was mir spontan zu dem Film einfällt:
Style over substance
Marvel
CGI und Greenscreen
ein Schönling als Monster
Seelenlos
Das Monster als Love interest
Ich könnte soviel sagen aber weiß grad noch nicht ob mir das der Film wert ist.
Er nimmt sich für unbedeutendes sehr viel Zeit. Andere Sachen werden in 5 Minuten abgehandelt.
Von Entschluss seinen Schöpfer zu suchen bis zu Elizabeth’s tot vergehen 5 Minuten! Kein Witz.
Also Victor weiß nix davon das seine Schöpfung noch lebt, bis zu der Szene als Elisabeth ablebt, 5 Minuten.
Also 5 Minuten wo Victor mit der Existenz seiner Schöpfung konfrontiert wird, diese seine Forderung stellt und es zum ableben von E. kommt.
Dafür bekommen wir aber ausführlich die Kindheit erzählt. Bravo.
Viele Sachen sind auch wirklich schlecht gelöst Story technisch. Der Film von 1994 führt diesen hier am nasenring durch die Manege.
Soviele Szenen die halt einfach nur morbide schön aussehen sollen.
Tun sie teils auch, bis man hinterfragt warum das so aussehen sollte, es ergibt in der Realität keinen Sinn und zeigt auf worum es geht, Style over substance. Es soll einfach nur gotische aussehen und morbide schön sein, ob es auch nur entfernt Sinn macht, egal.
Das Monster ist jetzt Wolverine.
Selbst Explosionen machen ihm rein garnix mehr aus. Haut Wächst nach, das Vieh ist jetzt Jason. Leute, ernsthaft ? Und der Film bekommt echt so gute Rezession? Ist der Anspruch so gesunken?
Das CGI in dem Film ist grenzwertig, die Wölfe, Hilfe ! Die Rehe omfg, CGI Feuer usw. Es stinkt auch an vielen Stellen so hart nach greenscreen. Deswegen wirkt vieles unecht. Seelenlos. Es gibt durchaus schöne kullisen aber es wirkt nicht aus einem Guss.
ok, die die Story komplett verhunzt. Viele Details zum schlechteren abgewandelt.
Aber was das I Tüpfelchen an dem ganzen ist.
Das Monster ist jetzt nicht mehr hässlich. Jetzt ist es eine morbide Schönheit die sich die kleinen Mädchen als Poster übers Bett hängen können. Ohje.
Und als krönenden Abschluss ist Elizabeth echt eine Ehrenlose.
Erst verlobt mit dem Bruder nur um beim ersten aufeinandertreffen mit Victor die Beine breit zu machen. Und nachdem sie das Monster entdeckt hat sieht sie ihm zu wie er Blätter im Abwasser schwimmen lässt. Lange Zeit später das 2 Minuten Wiedersehen wo sie plötzlich von Liebe usw quatscht. Sie hat bis zu diesem Zeitpunkt nichtmal 1 Satz mit dem viech gewechselt. Merkt aber plötzlich das er die große Liebe ist und doch nicht William oder Victor.
Ernsthaft ? Das Monster als love interest ? Und ihr feiert das ?
Ich könnte noch ewig weiterschreiben über etliche Sachen die keinen Sinn machen.
Zb ist das Monster scheinbar jahrelang unterwegs alleine, lernt lesen und schreiben, ihm wachsen lange Haare.
Aber im anderen Storystrang vergehen gefühlt Tage bis zum aufeinandertreffen. Solche Sachen gibt es in dem Film unendlich viele.
Das schlimmste ist aber für mich das kaum Raum gegeben wird Motivationen zu erläutern da der Film sich für die wesentlichen Teile der Handlung keine Zeit nehmen will.
Das Monster kann 3 Minuten nach Geburt nur 1 Wort sagen. Binnen Sekunden zeichnet man den Charakter von Victor von Euphorie zu Enttäuschung und Hass. Und aus der Wut heraus das er nicht mehr sagen kann brennt er alles ab und will das Viech killen. Ernsthaft?
Die perfekte Version von 1994 nimmt sich die nötige Zeit und erklärt nachvollziehbar warum Victor sich abkehrt von seiner Erfindung.
Warum das Monster Rache will.
Usw.
Hier werden die wichtigen Dinge garnicht gezeigt oder maximal verkürzt.
Der Film ist objektiv betrachtet, filmisch gesehen, wirklich ziemlich mies, billig, oberflächlich, dumm und augenwischerei.
Das Monster hätte problemlos integriert werden können. Hat ausgesehen wie ein normaler Mensch mit 1 Narbe im Gesicht.
Schaut euch im Gegenzug DeNiros Monster an, auch wenn der Typ seine Reputation zerstört hat, dennoch ein begnadeter Schauspieler und zeigt eindrucksvoll wie man eine leidvolle Existenz spielen kann.
Lustig ist auch das es 4 Szenen gibt mit letzten Worten. Das ist schon fast Comedy Gold.
William bekommt seine letzten Worte.
Elisabeth bekommt ihre letzten Worte.
Victor bekommt seine letzten Worte.
Der alte Opa bekommt seine letzten Worte.
Merkt man beim Drehbuch schreiben nicht das es vllt etwas viel wird?
Und diese 4 mal letzte Worte finden halt original innerhalb 30 Minuten statt. Also sehr gebündelt.
Es ist einfach so lieblos.
Was war die Motivation diesen Film zu drehen? Was wollte man besser machen?
Welche facette wollte man zeigen die vorher nicht erzählt wurde?
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