Ja, Symphony In Blood Red fand ich auch grottig.
Aber umso mehr mag ich Violent Shit und irgendwie finde ich alleine schon die Idee kurios, von einem deutschen Amateursplatter Streifen ein Remake zu drehen 
Ja, Symphony In Blood Red fand ich auch grottig.
Aber umso mehr mag ich Violent Shit und irgendwie finde ich alleine schon die Idee kurios, von einem deutschen Amateursplatter Streifen ein Remake zu drehen 

Alternativer Titel: Violent Shit - The Movie
Produktionsland: Deutschland, Italien
Produktion: Steve Aquilina, Lucio Massa, Luigi Pastore
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Luigi Pastore
Drehbuch: Emanuele Barbera, Luigi Pastore, Lucio Massa
Kamera: Luigi Pastore
Schnitt: Luigi Pastore
Spezialeffekte: David Bracci
Budget: ca. 150.000$
Musik: Claudio Simonetti
Länge: ca. 81 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Giovanni Lombardo Radice, Vincenzo Pezzopane, Erika Kamese, Steve Aquilina,
Inhalt:
Ein deutscher Inspektor verschlägt es nach Italien, um den schrecklichen Mordfälle, die einst in Hamburg stattfanden, aufzuklären.
Damit hätte wohl niemand gerechnet: Andreas Schnaas "Violent Shit" bekommt ein Remake spendiert! Regie führt Luigi Pastore, den der ein oder andere durch seine Giallo-Hommage "Symphony In Blood Red" kennen könnte. Und wenn man sich die Darstellerliste so anschaut, hat man mit Luigi Cozzi oder Giovanni Lombardo Radice durchaus ein paar zugkräftige Namen parat.
Man kann gespannt sein!
Mediabook (DVD + Blu-Ray): 18.12.2015
Den ganzen negativen Bewertungen schließe ich mich vorbehaltlos an...
The Cemetery
Nachdem Regisseur Adam Ahlbrandt mit "Cross Bearer" schon eine sehr zwiespältige Regiearbeit abgeliefert hat, steht mit "The Cemetery" nun ein weiterer Splatterstreifen von ihm ins Haus. Er wurde noch vor "Cross Bearer" gedreht, weswegen man sich auch nicht großartig wundern braucht, dass der Film an den selben Kinderkrankheiten leidet:
Charaktere, so abstoßend wie ein Leberwurstbrot in einem zugeschissenen Bahnhofsklo, die in einer Tour über Sex und Drogen labern. Bei "Cross Bearer" konnte man diesen Umstandt zumindest noch dadurch rechtfertigen, dass alles Charaktere aus dem Rotlichtmillieu stammen, aber in "The Cemetery" ist es einfach nur unnütz. Glaubte der Regisseur ernsthaft, jemand finde das witzig? Oder war er der Meinung, dass Worte wie "ficken" heute noch die selbe Reaktion hervorrufen, wie in den 90ern?
So oder so, die Pappaufsteller, die sich "Charaktere" schimpfen, genhören mit zu dem Ätzendsten, was man seit langer Zeit hat ertragen müssen und bekommen erstaunlicherweise auch sehr viel Screentime. Von nicht ganz 80 Minuten, passiert bis zu Minute 42 nichts. Und damit meine ich kein metaphorisches "es passiert wenig bis auf...", sondern wirklich absolut nichts. Nach einem ganz kurzen Prolog fahren einfach ein paar Leute in den Wald. Ende.
Jenseits der 40 Minute geht dann aber der Splatter los, der komplett handmade ist und wirklich gut aussieht. Es gibt nichts was im Kopf bleibt und auf eine Gore-Abreibung á la "Adam Chaplin" braucht man auch nicht zu spekulieren, aber ab da nimmt "The Cemetery" wenigstens Fahrt auf und weiß zumindest das Splatterpublikum zu überzeugen.
"The Cemetery" bietet die widerlichsten Charaktere, die mir spontan einfallen und ist ein Film ohne jegliche Spannung. Sobald dann das muntere Töten losgeht, kommt dafür Fahrt ins Spiel und die Splattereffekte wissen auch zu überzeugen. 4 Punkte von mir, plus einen Extrapunkt, weil ich irgendwie froh bin, dass der Film vorbei ist.
![5/10 [film]5[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley261.png)
QuoteOriginal von Midnight:
@ Hudeley, dein Post finde ich total Klasse, und nein ich denke damit hast du eine gute Erklärung abgeliefert warum du diese Werke ansiehst.
Vielen Dank midnight!
QuoteOriginal von Midnight:
Nur eine Frage: Zitat von dir: unter anderem die härtesten, legal (!) erhältlichen Filme zu bekommenIch denke nicht das Most Disturbed Person on Planet Earth Legal in Deutschland ist, auch wenn du den für 17 Doller Bestellen kannst und dir nach Deutschland schicken lassen kannst. Wenn ich sehe das sie selbst Filme wie zb. Hubo with the Shotgun beschlagnahmt haben vor kurzem.
Mit "legal erhältlich" meine ich, dass ich mir nie und nimmer Zeugs mit Kindern etc. anschauen würde. Und Gewaltfilmchen wie MDPOPE fallen einzig und alleine unter §131 StGb (Gewaltverherrlichung) und §184a (Gewaltpornographie). Und das ist in meinen Augen auch die größte Kritik an den ganzen Filmbeschlagnahmen. Besagte Paragraphe sind in meinen Augen dafür geschaffen, Werke wie den MDPOPE o.Ä. aus dem Verkehr zu ziehen. Und wenn man bedenkt, dass die BPJM sowie die betreffenden Staatsanwaltschaften einen "Day Of The Dead" auf die selbe Stufe wie Videos von echten Tötungen stellen, wird mir hundsübel ... ernsthaft.
Der Macher des Filmes hat übrigens zugegeben, dass er aus dem Deep Web einen Clip eingebauen wollte, in welchem ein Kind Schaden nimmt. Allerdings hat er den Film (laut seiner Aussage) prüfen lassen und ihm wurde unter Strafandrohung geraten, diese Szene in der Endfassung herauszunehmen. Hätte er so etwas drin gelassen, wäre ich nichtmal auf die Idee gekommen, mir das Teil zu ordern.
Okay, ich komme zwar reichlich spät, aber fühle mich jetzt doch gezwungen etwas dazu zu sagen. Schließlich ist der Thread auf meinen Mist gewachsen.
Grundlegend zwei Dinge: Ich habe sehr viele Deathmondos gesehen, aber keinen einzigen davon genossen sondern finde sie größtenteils, wie jeder normal denkende Mensch auch, ekelerregend und moralisch fragwürdig. Wieso schaue ich sie mir also an?
Das ist einfach einem Sammlerwillen geschuldet. Ich gehe nicht davon aus, dass jemand meine kommenden Argumente teilt, aber es ist die ehrlichst Antwort, die ich dazu geben kann. Der Horrorfilm mit all seinen Unterkategorien, egal ob Terror, Splatter, oder sonstwas hat eines zum Ziel: die Leute zu schocken. Seit ich mit 12 Jahren durch den großen Bruder eines Kumpels über August Underground gestolpert bin, hat sich nicht nur meine Faszination für das Horror/ Filmgenre entwickelt, sondern auch die Suche nach dem abartigsten Machwerk aller Zeiten. Warum? Weil Schockwirkung nunmal die Essenz des Horrors ist. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich trenne Fiktion und Realität definitiv und siedle Filme wie Eden Lake etc. auch meilenweit über Faces Of Gore o.Ä. an. Aber gleichzeitig hat besagter Faces Of Gore oder Faces Of Death natürlich seinen nicht zu verachtenden Stellenwert im Großraum des Horrorgenres. Und da ist jetzt für mich die Grauzone: Retrofilm bringt Gesichter des Todes 4 - 6 heraus und das X-Rated hat auch schon über Faces Of Gore berichtet. Folglich werden diese Filme von offiziellen Vertretern des Horrorsektors sogesehen "akzeptiert". Und wo ist der Unterschied zwischen Faces Of Death IV und Banned In America? Absolut nirgends.
Beides sind Scheindokus, die nur vom Leid der betroffenen Opfer leben. Ohne jegliche Hintergrundinformationen, ohne Moral und ohne Feingefühl. Allerdings ist aber auch jede geistig gesunde, aufgeklärte und psychisch stabile Mensch in der Lage, aus solchen "Werken" Informationen herauszuziehen. Es ist einfach in der Zeitung zu lesen "Todesschwadron tötet 10 Menschen in Vietnam". Aber wer die Szene aus Traces Of Death II kennt, wird eventuell ganz anders über so eine Überschrift denken.
Ich sage damit NICHT, dass solche Filme von Natur aus irgendeinen Wert haben, oder dass jemand, der sie nicht gesehen hat, keine Ahnung hat, was in der Welt vor sich ging. Aber ich für meinen Teil kann die Bilder wie Nachrichten auf mich wirken lassen und mich in das Grauen hineinversetzen, welches wir in Westeuropa in diesem Ausmaß zum Glück nicht miterleben.
Solche Bilder sind natürlich auch nicht notwendig, um ein Verständnis von der Welt zu bekommen, aber sie können ergänzend wirken. Voraussetzung ist natürlich, dass man sie verarbeiten kann. Und wenn ich so auf mein Leben zurückblicke, war ich noch nie in irgendwelchen Straftaten verwickelt, war noch nie in Schlägereien verstrickt und bin auch sonst sehr ausgeglichen, sozial und nicht verstört und depressiv. Sprich: Ich kann mir das anschauen, ich kann mich hineinversetzen, eine Lektion daraus ziehen, aber nach dem Abspann wieder in meinen Alltag zurückfinden, ohne gestört zurückzubleiben.
Die Filme an sich stelle ich in einen abgegrenzten DVD Schrank, reiche sie nicht herum und selbst meine engsten Freunde wissen von meinen "echten" Filmen nichts. Ganz einfach deswegen, weil ich weiß, dass das Zeugs moralisch mehr als daneben ist und ich meine Sammelleidenschaft, mit dem Ziel, unter anderem die härtesten, legal (!) erhältlichen Filme zu bekommen, auch nicht jedem unter die Nase reiben möchte.
So, Slaughtered Vomit Dolls geordert, Kaufbestätigung erhalten und schon bezahlt. Ich kann also wieder ruhig schlafen 
Naja, ein paar Interviews sind ja in letzter Zeit aufgetaucht. Unter anderem eines auf der Massacre DVD zu Reise Nach Agatis. Wäre ja möglich, dass er zumindest nichts gegen eine offiziell aufgenommene Diskussion hat. ![]()
QuoteOriginal von ThomasGoersch:
Ihr Pessimisten. So wie ich das sehe ist sogar eine Diskussion geplant
... von der du zufällig einen Tonmitschnitt machen darfst/ willst? ![]()
Die Frage ist bloß, ob er nur als stiller Beobachter im Publikum sitzen wird, oder sich zu erkennen gibt ![]()
QuoteOriginal von Logge1002:
Ja erst am 31.05. Schade, glaube das hätte dir gefallen.
Jetzt ärgere ich fast noch mehr. Naja, wie es scheint, war trotz Fratzebuch und Co. mal wieder top informiert ![]()
QuoteOriginal von Logge1002:
Das WOF ist ja erst am Samstag
Falls du es kannst geh hin, der Regisseur ist wohl sogar vor Ort :O Wäre echt sehr gerne da.
Ernsthaft? Ich dachte, das wäre diesen Samstag schon gewesen :O
Leider bin ich diesen Samstag aber auch schon verplant ...
Danke Logge, genau auf so eine Review hab ich gewartet ![]()
Ich könnte mir echt in den Arsch beißen, nicht zum Weekend Of Fear gefahren zu sein, aber ich hoffe jetzt einfach mal, dass der Film zeitnah (und ohne Schnitte) erscheinen wird.
Leute, ich hätte mal eine sau blöde Frage:
Ich habe die Seite, auf welcher der Film erhältlich ist, zwecks Kauf schon ungefähr 5 mal angeschrieben und nie eine Antwort erhalten. Und über den Warenkorb kann ich nicht auschecken.
Wie genau habt ihr euch den Film zulegen können? ![]()

Alternativer Titel: White Trash Holocaust
Produktionsland: USA
Produktion: James Bell
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: James Bell
Drehbuch: -
Kamera: James Bell
Schnitt: James Bell
Spezialeffekte: -
Budget: ca. < 100 USD
Musik: -
Länge: ca. 43 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: -
Fassung:
Dog Dick kann man im deutschsprachigen Bereich am einfachsten über "Black Lava Entertainment" odern, die die Import DVD anbieten. Besagte DVD hat kein Einlegecover, sondern ist mit Stoff beklebt, innendrin bemalt und enthält ein Autogramm von Regisseur James Bell, sowie einen kleinen Einleger.
Meine Kritik:
Das Jahr 2014 hat definitiv schon seine Highlights im Shockumentary-Genre abgeworfen: Auf der einen Seite veröffentlicht ein gewisser MD Thomas Cinemagore den moralisch befreitesten Film aller Zeiten und sprengt absolut jede erdenkbare Grenze und dann schickt James Bell sein Debütwerk "Dogdick" ins Rennen, welches bei mir ganz ähnliche Gemütszustände hervorgerufen hat, wie die "Bumfights" Filme. "Dogdick", ein amerikanisches Wort was umgangssprachlich soviel bedeutet wie nutzlos, ist natürlich kein Zugeständnis an die Zoophilie, sondern die wohl gestörteste und möglicherweise realste Dokumentation, über die Redneckbevölkerung in Michigan:
Sollte man demjenigen dadraußen, der in seinem ganzen Leben noch nie etwas von den USA gehört hat (reine Hypotese - ich weiß), diesen Film zeigen, so würde er glauben, das Land der Freiheit bestünde aus dem Papa Hades Klan und den Jungs von "Wrong Turn". James Bell hat nämlich über längere Zeit hinweg seine Nachbarschaft gefilmt und interviewt - ohne wirklichen roten Faden und ohne, dass für irgendjemand ein Zusammenhang deutlich werden würde. Am Ende kam dabei jedoch ein wirklich entsetzliches Gesellschaftsbild heraus: Familien, die im absoluten Dreck leben, besoffene Penner die pöbelnd über die Straße laufen, ein adipöses und geistig deutlich zurückgebliebenes Kind, welches glaubt, Herumhüpfen vor der Wii-Konsole ersetze das Rausgehen, eine Mutter, die ein Vogelküken durch die Gegend wirft um ihm das Fliegen beizubringen und Teenager, die Tierkadaver zerfleddern.
So sehr man als Zuschauer an seine eigenen, moralischen Grenzen stößt und sich fragt, inwieweit Regisseur James Bell nicht auch eine Verantwortung hat, seine Protagonisten vor der Kamera nicht vorzuführen - der Titel "White Trash Holocaust" macht Sinn. Es ist schwer, die Absicht dieser sehr nüchteren Dokumentation (welche eher wie ein verstörendes Flickenwerk verschiedener Videoaufnahmen wirkt) einzuschätzen und ebenso schnell verliert sich der Zuschauer in einem absoluten Hass gegenüber den Protagonisten. Ganz egal ob es die Eltern sind, die ihre Kinder in Messiewohnungen seelisch wie physisch verrotten lassen, aus reiner Blödheit einen Vogel töten oder in ihrer eigenen Beschränktheit absoluten Müll von sich geben - der Zuschauer wird emotional gefordert und er wird (trotz aller Besorgniss darüber, dass solche Leute in einer nicht zu verachtenden Masse im mächtigsten Land der Welt leben und wählen dürfen) wirklich froh darüber sein, solche Personen im echten Leben weder kennen zu müssen, noch gar dazuzugehören.
Und genau dieser Gedanke, der sich mir mehr als nur einmal aufgedrängt hat, ist das wahrhaft Böse an "Dogdick": Überlegenheitsgedanken in Bezug auf andere Menschen sind nunmal Dinge, die in modernen Gesellschaften nichtmehr vorkommen dürfen und trotzdem packt einem das nackte Grausen, wenn man sieht, was diese Rednecks in ihrem schönen Amerika so treiben. Somit stelle ich mir die Frage, ob James Bell, der im Übrigen natürlich auch in dieser Gegend aufgewachsen ist, dem Zuschauer eines auswischen will, ganz getreu dem Motto "Und du glaubst, du bist etwas Besseres?", oder ob er die Ansichten des Zuschauers teilt und aufrütteln will.
Schlussendlich gibt es noch eine allerletzte Deutungsmöglichkeit, welche ich als die passendste erachte: James Bell hat mit "Dogdick" mit geringsten Mitteln einfach ein provozierendes Werk auf die Menschheit losgelassen und die Inhalte bzw. die Beweggründe darf sich letztendlich jeder selbst zusammenreimen. Schließlich (das erfährt man im Audiokommentar) hat auch er gegen Ende des Filmes Tierkadaver verstümmelt und somit genau das gemacht, was andere Menschen in seinem Film auch gemacht haben. Das zeigt mir, dass wenig Aussage hinter seinem Werk steckt, sondern einfach die Absicht, dem Zuschauer widerliche und unangenehme 40 Minuten zu bescheren. Und ab damit in den "hoffentlich-findet-den-Film-keiner-meiner-Bekannte-Schrank".
![7/10 [film]7[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley263.png)
Das wird wieder eines der Releases sein, die ich ums Verrecken haben will, welches aber schon nach 10 Minuten ausverkauft sein wird und ich doch keines abbekomme 
Niemand lästert in meiner Anwesenheit über die "August Underground" Filme ![]()
QuoteOriginal von Midnight:
Bis Minute 35. Bin echt kein weichei, stehe auf Karte Kost, aber das ist einfach nur Müll. Da will einer Proveziern, und das mit einem Schlechten Werk.
Dann lieber zehn mal A Serbien Film als ein mal Snuff 102
Genau das ist auch mein Problem mit "Snuff 102". Mich stört das Dargestellte zwar nicht, aber es wirkt bei mir auch einfach nicht, da mir der Film in seiner "Brutalität" zu forciert ist. Was bleibt also? Ein Drecksfilm mit eigentlich harten Bildern, der einfach nicht funktioniert und mir wie ein böse dreinschauender Chihuahua vorkommt, der gerne eine Rottweiler wäre.

@ Midnight:
Ich kann mich bloß noch an eine Szene erinnern, in der sich ein Typ seine vorderstes Fingerglied mit einem Meisel/ Messer abtrennt. Ist aber nicht wirklich lange zu sehen. Wenn du es über die ersten 20 Minuten hinausgeschafft hast, hast du prinzipiell alles gesehen wenn du mich fragst.
QuoteOriginal von WeirdCrunky:
Ach ja, beim Kommentar von Hudeley dens vor Langeweile fast vom Stuhl gehauen hat hats mich vor Lachen fast von der Couch gewickelt, einfach geil
Ich fand den von den Bildeffekten her völlig überladen und die "schockierenden" Internetvideos waren derart verpixelt, dass man nur erahnen konnte, was da gerade gezeigt wird. Zusätzlich sind 100 Minuten für einen Film, der so konsequent einen Null-Handlungs-Linie fährt, einfach zuviel.
Zusätzlich waren die einzigen, wirklich schockierenden Szenen, die echten aus dem Internet. Und das ist keine Leistung, die ich honorieren muss, denn echte Schlachtungen runterladen und aneinanderreihen kann jeder.
Abergesehen davon, zaubern mir Regisseure, die scheinbar zu 100% von ihrem Werk überzeugt scheinen und eine selbstgefälligere Einstellung nach der anderen aneinanderreihen, seit jeher bloß ein müdes Lächeln übers Gesicht. Ob das Mariano Peralta ist, oder Lucifer Valentine ist dabei egal.
Nach 20 Minuten hab ich mir schon gewünscht, der Film wäre bald vorbei.
Vielleicht sollte ich bei diesen Reviews dem Film nochmal eine Chance geben. Als ich den vor Jahren mal gesehen hab, bin ich vor Langeweile fast rückwärts vom Stuhl gekippt. Kann mich nichtmal an eine einzige, nennenswerte Goreszene erinnern, außer die, in der sich ein Typ die Fingerkuppen amputiert ... aber die kennt man ja eh schon von den "Pain Olympics".
QuoteOriginal von ScaredToDeath - Reviews:
Es gibt soweit ich weiß übrigens durchaus eine DVD Veröffentlichung. Glaube kaum, dass Amazon.co.jp Boots von diesem Film verkauft
Gibt es echt? Falls ja, muss ich mir die Fassung mal zulegen. Ich oute mich nämlich im Falle von "Blood Sisters" als Bootleg Besitzer ![]()
QuoteOriginal von ScaredToDeath - Reviews:
DVD liegt hier schon ewig rum. Kann mich irgendwie nicht motivieren.
Die Motivation zu finden wird schwer - das kann ich dir in dem Fall sagen 
Naja, leg dir den Film ein, nach 'er Stunde isses vorbei. Das ist ungefähr so lange wie einmal ausgiebig baden oder zum Dönerladen fahren und einen Yufka essen. Das geht auch noch rum!

Alternativer Titel: Blood Sisters / Senketsu no kizuna: Kichiku reipuhan o shinkan saseta shimai
Produktionsland: Japan
Produktion: Tadanobu Hirao, Hideyuki Tsunekane, Daisuke Yamanouchi
Erscheinungsjahr: 2000
Regie: Daisuke Yamanouchi
Drehbuch: Daisuke Yamanouchi
Kamera: Masayoshi Nakai
Schnitt: -
Spezialeffekte: -
Budget: ca. -
Musik: Fumio Kaneko
Länge: ca. 67 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Kahori Asakura, Tadashi Matsuzawa, Toshimaru Murai (u.a.)
Inhalt:
Nachdem zwei Schwestern auf einem Ausflug entführt, vergewaltigt und brutal misshandelt werden, schwören sie Rache. Kurz nach ihrer Befreiung spüren sie ihre Peiniger auf und verführen sie nach und nach, bloß um sich an ihnen zu rächen...
Fassungen:
- VHS - Japan Video Distribution
- auf DVD lediglich als Bootleg zu bekommen
Meine Kritik:
Daisuke Yamanouchi gehört mit Sicherheit zu den bekannteren asiatischen Regisseuren, die sich nahezu komplett dem Extrembereich zugewandt haben. Schließlich gehen auf seine Rechnung unter anderem die beiden "Red Room" Teile, "Girl Hell", "Dead, A Go! Go" sowie der sehr gelungene Fakesnuffstreifen "Mu Zan E". Wie immer sind seine Filme eine mal mehr, mal weniger gelungene Mixtur aus Gewalt und Sexualität (letztere natürlich nur im Rahmen strenger japanischer Richtlinien) und so verwundert es nicht, dass er sich mit "Blood Sisters" (bzw. "Sisters Of Blood" - je nachdem) dem sehr klassischen Stoff eines Rape And Revenge Filmes angenommen hat. Die Konkurrenz in diesem Genre war schon anno 2000 recht groß, weswegen man natürlich besonders große Hoffnung in das Land der aufgehenden Sonne setzt, da man von dort wirklich ausufernde Filme gewöhnt ist:
Nach einer wirklich harten Introsequenz, die wahrscheinlich als kleine Einstimmung gedacht war, erzählt der Film zunächst mal seine Story. Dabei fällt schon von Anfang an auf, dass der Fokus deutlich auf der "Rape" Anteil liegt und man sich im Gewaltbereich vergleichsweise zurückhält. Vergleichsweise schreibe ich deswegen, weil "Blood Sisters" natürlich ein blutiger Film ist und reelle Chancen auf das "131er-Gütesiegel" hat, aber selbst Hollywood schon Graphischeres veröffentlicht hat.
Die Effekte an sich sind durchaus gut und erzielen definitiv ihre Wirkung, allerdings wird das splatteraffine Auge nahezu alle recht leicht durchschauen können. Close-Ups oder ungünstig gesetzte Schnitte fallen hier nämlich durchaus auf.
Bei den Vergewaltigungen ist es dann schon wieder so eine Sache: Einerseits sind diese wirklich hart und rabiat gefilmt, andererseits hat der japanische Film aber das Problem, dass alle primären Geschlechtsmerkmale verpixelt werden müssen. Um dieses sogenannte und unschöne "Fogging" zu umgehen, lassen die Darsteller oftmals ihre Unterwäsche an, was bei als tabulos angedachten Filmen durchaus komisch daherkommt. Denn da schaut man sich einen Film an, der im Gewaltbereich wenig Tabus kennt und so brutal wie möglich daherkommen möchte - aber alle haben ihre Unterbuchsen noch an. Und falls nicht, hält man die Kamera ausnahmsweise mal nicht völlig exploitativ aufs Geschehen, was so gar nicht in den restlichen Stil des Filmes passen möchte.
Somit habe ich hier genau die Probleme, die ich bei einem Andreas Bethmann Film eben nicht habe: Denn wo man in Deutschland so viele Hardcoreszenen zeigen kann wie man eben möchte, geht das in Japan einfach nicht, was dem Film am Ende einfach die Konsequenz raubt. Es geht auch gar nicht darum, dass man als Zuschauer unbedingt diese Szenen sehen möchte, aber es zerstört einfach die Illusion eines tabulosen Machwerks.
Unterm Strich bleibt "Blood Sisters" jedoch im absoluten Mittelfeld liegen. Die Filmlänge von etwas über einer Stunde zeigt schon, dass man inhaltlich wenig zu zeigen hat und der halbstündige Missbrauch unterstreicht das Alles noch. Was auf den ersten Blick natürlich sehr böse und extrem klingt, ist beim Ansehen aber vorallem eines: langweilig. Der Film bietet wenig Abwechslung und enthält auf keine boshafte Charakterentwicklung wie "All Night Long 2", weiß aber trotzdem halbwegs solide zu "unterhalten". Es gibt wirklich bessere Filme von Yamanouchi, aber als Sammlungskomplettierung oder zum Einmalschauen, taugt der Film allemal.
![4/10 [film]4[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley260.png)
@ Salvage
Das ist die seit langer Zeit vergriffene Erstauflage. Als Stephen Biro seine auf ebay verhökert hat, kamen auch rund 300 USD zusammen. Verstehe zwar trotzdem nicht, wieso man soviel für eine einzelne Fassung ausgeben kann, aber zumindest ist es durchaus etwas "Seltenes".
Auf "Ingression" freue ich mich, genauso wie ich "PHOAK" und "Nails" echt gut fand. Und nachdem ich beim Stöbern auf meiner Festplatte eine Kritik zu "VOS" gefunden habe, möchte ich sie euch nicht vorenthalten:
QuoteVisions Of Suffering
Ein Mann befindet sich an einem seltsamen Ort umgeben von bizarren Kreaturen. Er irrt durch die Gegend und findet keine Hilfe. Als sich die Kreaturen nähern um ihn zu töten, wacht er aus dem Alptraum auf. Es ist nicht das erste mal, dass es solche komischen Träume hatte. Er kann den Tod richtig riechen und scheint langsam verrückt zu werden. Sind die Träume real? Sind Dämonen hinter ihm her? Als ein Techniker kommt um das Telefon zu reparieren, erzählt ihm dieser, dass er nicht der einzige ist mit solchen Alpträumen, und dass dies immer passiert, wenn es regnet. Als er wieder alleine ist ruft er seine Freundin an, welche in der Disco gerade Drogen konsumiert und erzählt ihr von dem Mann, der komplett in schwarz vor seinem Haus steht... amazon.de
Der russische Regisseur Andrey Iskanov hat definitiv ein sehr ungewöhnliches Verständnis von Filmen. Ähnlich wie bei Lucifer Valentine, Karim Hussain oder Gaspar Noe's letztem filmischen Auswurf "Enter The Void", verkommt der eigentliche Film zu einer Art Bilderflut der anstrengensten Sorte. Ich behaupte nichtmal, dass kein künstlerischer Background vorhanden ist - "Visions Of Suffering" ist bloß viel zu überladen.
Iskanov, der den meisten durch seinen ultra brutalen "Philosophy Of A Knife" bekannt ist, hat schon da bewiesen, dass er ein Faible für überlange Filme hat. Während der prinzipiell storylose "Philosophy Of A Knife" jedoch wenigstens in zwei über 2 Stunden lange Teile geteilt und mit Archivmaterial sowie Interviewsequenzen ausgestattet war, stellt "Visions Of Suffering" von vorne bis hinten ein einziges Rätsel da.
Genausowenig wie ich euch jetzt die Story von "Subconscious Cruelty", "I Never Left The White Room", "Ice From The Sun" oder "Mutilation Man" erzählen könnte, so hab ich keine Ahnung um was es in Iskanov's Film ging. Möglicherweise ging es um Farbfilter, Bildeffekte, Kameragewackel, Close-Ups und monotone Synthiemukke, aber sicher bin ich mir da jetzt auch nicht.
Noch dazu fällt die zweistündige Laufzeit nicht wirklich positiv ins Gewicht. Wo Iskanov's "Nails" (bzw. "Cruel Behaviour" wie er in der deutschen Neuauflage genannt wurde) zwar ähnlich verzwackt war, war dieser wenigstens nach circa 70 Minuten vorbei und ich empfand diese für einen Film doch recht kurze Zeitspanne als sinnvoll verbracht. Zumal solche bilderflutartigen Regieeinfälle bei einer angemessenen Laufzeit durchaus interessant sein können.
Im Falle von "Visions Of Suffering" muss ich jedoch sagen, dass man es mit experimenteller Filmkunst auch übertreiben kann. Ich schaue mir Filme an, weil ich unterhalten werden will. Selbst extreme Horrorfilme stellen für mich eine Unterhaltung dar, da ich sie mir anschaue um mich zu gruseln / ekeln / was auch immer. Irgendwie fehlt mir aber das Verständnis für sinnlose Stroboskop-Blitze, voll aufgedrehte Farbfilter, sowie unpassender Filmmusik in Dauerschleife - denn das ist schlicht und ergreifend nicht unterhaltend.
Auch wieder vorhanden waren die für Iskanov typischen - schlechten - Special FX. Ich bin in Bezug auf solche ja wirklich schmerzfrei und habe Verständnis, wenn in Filmen der ein- oder andere Effekt nicht 100% echt aussieht. Aber zermatschte Papp-Maché Köpfe (hoffentlich habe ich das Wort eben richtig geschrieben) sowie Wunden, die aussehen als hätte man die Wundränder aus nassem Klopapier gemacht, sind einfach ein Niveau was man nichtmehr schönreden kann. Schade - denn somit fehlt dem Film in letzter Instanz auch noch seine Brutalität und das ist etwas, was den am ehesten vergleichbaren Film "Subconscious Cruelty" selbst für Überforderte wie mich interessant gemacht hat."Visions Of Suffering" will ich auf keinen Fall den künstlerischen Anspruch absprechen, da ich mir einfach zugestehen muss, dass solche Filme nichts für mich sind. Ich denke zwar nicht, dass hinter dem Film eine wichtige Aussage steckt, aber die wahnsinnige Atmosphäre die Iskanov durch die Bildeffekte oder die Inszenierung heraufbeschwört, ist keinesfalls zu verachten. Jedoch sehe ich mir nur ungern einen nahezu storylosen Film ohne Spannung an, nach dessen "Genuß" ich mir vorkomme, als hätte ich gerade nach einem 3 stündigen Training die Muckibude verlassen. Ich freue mich schon morgen auf meinen mentalen Muskelkater...
Der erste Teil war ein spannender Backwoodslasher, Teil 2 amüsanter Funsplatter und die restlichen waren standardisierte, billig runtergedrehte aber gleichermaßen brutale wie unterhaltsame Unterhaltung die absolut niemanden weh getan hat und definitiv auch ihre atmosphärischen/ spannenden Momente hatte.
Ich freue mich wirklich auf den 6. Teil, denn obwohl Fortschritt oder Qualität anders aussieht als die letzten drei Einträge in das Franchise von Declan O'Brien, so waren alle "Wrong Turns" wirklich sympathische Unterhaltung für den Horrorfan. Dem ein oder anderen wirds trotzdem nicht geschmeckt haben, aber lieber schaue ich mir den 12. "Wrong Turn" an, als den dröflzigtausendsten "in-meiner-Bude-spukt-es-Streifen" (die von James Wan einmal ausgenommen), wie sie gefühlt stündlich in die Verkaufsregale wandern.
Die Reihe hält das Backwood-Rad freudig am Laufen und für alle Nörgler ist es nicht schwer, diesen (und möglicherweise folgende Teile) zu ignorieren. Wenigstens ist durch die VÖ-Politik von Constantinfilm keiner "gezwungen", sich im Splatter-Kaufrausch ein 30 Euro Ösi-Mediabook zu kaufen 
Ihr werdet es nicht bereuen! ![]()
Also gut, nach dem Anschauen auf eine andere Art und Weise möglicherweise schon. Aber dann hat der Film wenigstens seine Pflicht erfüllt ![]()
Suicide / Selbstmörder / Finalcut.com - The Suicide Couple
Da lege ich mir in freudiger Erwartung billiger Exploitationsunterhaltung den Film "Suicide" des deutschen Regisseurs Raoul Heimrich ein, der ansonsten für Qualitätsfernsehen wie "Die Küstenwache" oder "Alarm Für Cobra 11" zuständig war und bekomme nach nur wenigen Minuten eine cineastische Ohrfeige verpasst, wie ich es sonst bloß von Filmen eines Marian Dora gewohnt war. Aber der Reihe nach:
Ein Pärchen fährt zu Menschen, welche sich umbringen möchten um deren Suizid, sowie letzte Gedanken zu filmen. Während die Dokumentarfilmerin keine wirklichen Probleme damit zu haben scheint, machen sich bei ihrem Mann langsam Zweifel über ihr Projekt breit...
Es ist wirklich erstaunlich, wie entsetzlich ein auf DV-Kamera gedrehter, nahezu unbekannter Film, sein kann. "Suicide" würde ich von seiner Wirkung am ehesten als eine Mischung aus "Snuff Road", "Mann Beißt Hund", "Der Todesking" und "Murder Collection" beschreiben, denn ein passendes Adjektiv fällt mir gerade nicht ein.
Was die Wirkung des Filmes ausmacht, sind ganz klar die Darsteller. Ich habe in meinem ganzen Leben (und ich meine das jetzt wirklich ernst) noch nie solch überzeugende, schauspielerische Leistungen gesehen. Man muss sich wirklich vorstellen, dass die Schauspieler hier ihren Suizid so real rüberbringen, dass ich mir bei mindestens vier Leuten nicht sicher bin, ob es wirklich gestellt war.
Zu den guten (wenn auch spärlich gesähten Effekten) gesellt sich ein wirklich cleverer Schnitt und eine gut geführte Kamera, die jeden einzelnen Selbstmord zu 100% real aussehen lassen. Ich bin wirklich jemand, der Effekte oftmals durchschauen kann, doch hier bin ich wirklich ratlos.
Diese Professionalität, sowie die absoluten Glanzleistungen der Schauspieler, machen aus "Suicide" ein wahnsinnig unangenehmes Werk. Dieser Film hat genau die Wirkung, wie sie Filme wie "Suicide Dolls" oder die "Harakiri" Filme haben wollten, aber nicht hatten. "Suicide" versaut jedem Zuschauer restlos jeden noch so schönen Nachmittag und ist bei allen gezeigten Grausamkeiten vor allem eines nicht: sinnlos brutal. Wer zwischen den Zeilen zu lesen vermag, findet ganz leicht die Existenzberechtigung dieses Filmes und selbst wenn nicht, liefert "Suicide" ein Filmerlebnis ab, welches man so nur ganz selten zu sehen bekommt. Ich saß völlig verkrampft vor dem Fernseher und habe mich bei einigen Szenen auf dem Sofa rumgewunden, als wäre ich selbst einer der Betroffenen aus dem Film. Somit stellt der Film selbst für den hartgesottensten Horrorfan eine absolute Herausforderung dar, da sich das Leid der Protagonisten nahezu unmittelbar auf den Zuschauer überträgt. MIt Unterhaltung hat das alles wenig zu tun - aber der Film rüttelt auf und wirkt nachhaltig.
![10/10 [film]10[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley266.png)
Ich kann voller Überzeugung sagen, dass diese Band mit der Flötenfreunde EP das Mieseste veröffentlicht hat, was jemals aus dem Hause Eisregen kam. Zuviel Ewigheim Einfluss, zuwenig Boshaftigkeit.
Einspruch Mister Durden! ![]()
Modify The Movie
"Modify The Movie" ist eine englischsprachige Dokumentation über die Body-Mod Szene, sprich über all jene, die ihren Körper mit Tattoos, Piercings, Implantaten oder Sonstigem schmücken beziehungsweise verändern. Jedoch kommen in "Modify" nicht diejneigen vor, die irgendwo ein 5cm großes Tattoo tragen, sondern Leute, die objektiv gesehen ihren Körper wirklich extrem verändert haben. Sei es durch implantierte Hörner, gespaltene Harnröhren oder komplette Geschlechtsumwandlungen.
In der Dokumentation kommen viele Leute zu Wort, die in der Szene aktiv sind, genauso wie auch Ärzte oder Bodybuilder befragt werden. Untermalt wird das Alles von teils wirklich harten Aufnahmen von Operationen, Brandings oder Intimpiercings, womit dieser Film alleine vom graphischen Inhalt her nichts für jeden ist.
Man muss aber ganz klar sagen, dass "Modify The Movie" keine Ekel- oder Freakparade ist und auch nicht als solche angesehen werden darf. Im Grunde geht es um Toleranz und um Menschen, die versuchen sich durch äußerliche Veränderung auszudrücken oder einfach ihr Leben auf ihre ganz eigene Art und Weise leben zu dürfen. Und genau darauf fokusiert sich der Film.
Man könnte kritisieren, dass die Dokumentation teilweise vielleicht zusammengestückelt wirkt, ein Erzähler oder ein narrativer Bogen fehlt. Letztendlich ist der Inhalt aber so faszinierend, schonungslos, ehrlich und lehrreich, dass man darüber gerne hinwegsieht. Auch die Einseitigkeit von "Modify" könnte man ankreiden, denn die Dokumentation hat von Anfang an einen ganz klaren Standpunkt und weder Gegner der Szene, noch eventuell schiefgelaufene Operationen oder Ähnliches werden erwähnt. Aber auch hier muss ich sagen, dass ich sowas nicht als großartig negativ auffasse. Denn die Leute aus der Szene bekommen im echten Leben oder an anderer Stelle schon genug auf den Deckel, sodass ihnen diese 100% positiv gestimmt Dokumentation echt gegönnt sein darf.
Somit ist "Modify" eine wahnsinnig tolle Dokumentation für all diejenigen, die einen Einblick in diese Welt bekommen möchten. Wer schon Tattoos, Piercings oder noch Ausgefalleneres an seinem Körper hat, wird sich hier erst recht zuhause fühlen und wohlwollend nickend vor dem Fernseher sitzen. Letztendlich sind die 80 Minuten nichtnur interessant, mitreißend und lehrreich, sondern auch sehr kurzweilig. Schwache Mägen sollten aber dringend die Verbedienung in der Hand behalten.
![10/10 [film]10[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley266.png)

Produktionsland: USA
Produktion: George Niblett, William J. Smith
Erscheinungsjahr: 1986
Regie: Peter Rowe
Drehbuch: Janet Schacter
Kamera: Robert Bergman
Schnitt: Robert Bergman
Spezialeffekte: Tim Mogg
Musik: Robert Folkes, Hanson
Länge: ca. 75 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Paul James Saunders, Amber Wendleborg, Patti Aldrich, uvm.
Inhalt:
Dokumentation über die Spezial Effekte anhand eines fiktiven Endzeit-Splatterfilms.
Meine Kritik:
Irgendwie muss man sich ja so ziemlich jede Ausrede einfallen lassen, um sinnlose Gewalteskapaden (gepaart mit handwerklicher Unfähigkeit) auf der Leinwand rechtzufertigen. Wenn man allerdings nichtmal einen zusammenhängenden Film drehen kann, dann bleibt die einzige Lösung wohl die, für die man sich in "Splatter - The Architects Of Fear" entschieden hat: Man dreht einen möglichst billigen, möglichst brutalen und möglichst unzusammenhängenden C-Klasse Endzeitfilm, schneidet alles bis auf die Goreszenen raus und packt dazwischen möglichst nichtssagende Making-Of Sequenzen. Denn dieser Film ist mehr ein "How-To-Make-Splatter-Effects", denn tatsächlicher Spielfilm.
Der fiktive Film, am Beispiel dessen Effekte man einen Einblick in die Arbeit von Maskenbildnern bekommen soll, ist deutlich interessanter, als die Doku ansich. Während die Erläuterungen, wie die billig aussehenden Effekte bewerkstelligt wurden heutzutage kein müdes "Achso geht das!" beim Zuschauer mehr hervorlocken, so waren sie wahrscheinlich auch damals schon nicht hilfreich. Recht lieblos erzählt der Off-Sprecher davon, dass man erst einen Körperabdruck anfertigen muss, um das Negativ anschließend mit Latex auffüllen zu können, ehe sofort der nächste Splattereffekt über den Bildschirm suppt und man eine ähnlich detaillierte Information zu dessen Herstellung geliefert bekommt. Somit ist wahrscheinlich jedes Film Making-Of auf so ziemlich jeder anderen Horror DVD hilfreicher, um einen wirklichen Einblick in die Arbeiten hinter den (blutigen) Kulissen zu bekommen.
Aber halt, wir haben ja noch den Film im Film. Dieser ist für mich das wahre Highlight, denn grob gesagt zeigt er eine Bande von Amazonen, die in einer Art Endzeitfilm Mutanten zerschnetzeln. Erinnert hat mich das ganze von der Optik und dem "Feeling" sehr an Jim Van Bebbers tollen "Deadbeat At Dawn" oder ältere Troma Ergüsse. Sollte irgendwo da draußen dieser Film tatsächlich existieren oder in einer Schublade eines Produzenten herumgammeln, so würde ich es sehr begrüßen, wenn man davon mal ein Release bringt ... die Chancen stehen ungünstig, ich weiß.
Aufgelockert werden die losen Goreszenen und die Making Of Einschübe durch die Darstellung eines mehr als peinlichen Filmproduzenten, der mit Vampirzähnen in der Kauleiste irgendwo am Filmset herumsitzt, Finger frisst und sich an der in seinem eigenen Film verwendeten Gewalt aufgeilt. Spätestens ab da ist klar, dass "Splatter - The Architects Of Fear" weder Doku noch wirklicher Horrorfilm ist, sondern ein recht peinlich anzuschauendes Konglomerat aus allem, da scheinbar keiner am Set in der Lage war, eine Doku, einen Film oder eine Parodie zu drehen.
![5/10 [film]5[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley261.png)
QuoteOriginal von Midnight:
Ja cool, ich bin da was anders, hätte ja schon gern ein Autogramm und ein Foto mit dem Walz. Weiß aber nicht ob ich mich trauen würde
Du, jeder wie er möchte. Ist ja generell überhaupt nichts Schlimmes dabei, allerdings weiß ich persönlich nie, was ich mit bekannten Leuten reden soll. Ich habe oft bei Konzerten mit Mitgliedern meiner Lieblingsbands geredet, allerdings kommt immer der Moment, wo man sich nach anfänglicher Freude anschweigt ... das wird immer sehr peinlich 
QuoteOriginal von Midnight:
Habe mir deine Kritik komplett durch gelesen,also das haste ja drauf. Gut geschriebenHoffe aber doch das ich den Film besser finden werde als du!
Dankeschön! Hört man gerne! ![]()
QuoteOriginal von Midnight:
Oh Cool, hast du ein Glück, war bestimmt auch Marcel Walz dabei oder? Hast du ihn kennen gelernt? Wow danke, werde ich mir durch lesen. Bin sehr gespannt
Ja, Marcel war auch vor Ort! Ich war viel zu früh da, da ich schon nach "nur" 2 1/2 Stunden Fahrt in Saarbrücken war und er stand auch die ganze Zeit mit ein paar anderen vor dem Kino rum. Allerdings bin ich kein großer Autogrammjäger und auch niemand, der den Fan raushängen lässt und eigentlich fremde Leute bequasselt, weswegen ich dann auch nichts zu ihm gesagt habe ![]()
Später saßen dann auch alle draußen zum Autogramme schreiben und eigentlich wollte ich mir da dann doch das Seed 2 Poster abgrabschen und signieren lassen (vorallem von Nichsolon, der einer meiner Lieblingsregisseure ist), allerdings hatte ich so einen geilen Sitzplatz und wollte den nicht aufgeben ... und die anschließenden Filme wollte ich auch nicht verpassen, weswegen ich dann nicht mehr rausgelaufen bin.
PS: der nachfolgende "Blutgletscher" war wirklich eine Wucht ![]()
QuoteOriginal von Midnight:
Du hast ihn schon gesehen? Auf einem Film Festival?
Ja, ich war bei der Premiere auf dem Splatterday Nightfever dabei.
Bei Interesse hier der [URL=http://www.ofdb.de/review/258592,587145,Seed-2]Link[/url] zu meiner Review
QuoteOriginal von Logge1002:
Lohnt sich definitiv. Der Film dürfte wohl sein Glanzstück sein.
Fandest du? Ich glaube, ich habe selten einen solch unfreiwillig komischen Horrorfilm gesehen. 
Ich fand Seed 2 entsetzlich missglückt, vorallem, weil ich Bolls ersten Teil großartig fand und Marcel Walz bisherige Filme auch immer als überdurchschnittlich und durchaus positiv empfunden habe.
QuoteOriginal von teufelstanzer:
Würde mich über ne PN auch freuen um den zu bekommen
Ist geschehen ![]()
QuoteOriginal von Logge1002:
Hast du da zufällig einen Link, wo man das Boot bekommen kann?
Aber sicher! Du hast in wenigen Sekunden eine PN ![]()
@ Logge
Ja, das Boot ist eine DVD. Leider nur DVD-R, aber bleibt aktuell die einzige Möglichkeit, dieses coole Creature Feature zu sehen! 

Alternativer Titel: Guzoo: Kami ni misuterareshi mono - Part I (Originaltitel)
Produktionsland: Japan
Produktion: Yôji Matsumoto, Kôsaki Terui
Erscheinungsjahr: 1986
Regie: Kazuo 'Gaira' Komizu
Drehbuch: Kazuo 'Gaira' Komizu, Hitoshi Matsuyama, Junzô Takagi
Kamera: Eiichi Ôsawa
Schnitt: Jun'ichi Kikuchi
Spezialeffekte: Shûichi Kokumai, Junzô Takagi, Atsuo Takaoka, Sueo Sugimoto
Budget: ca. -
Musik: Shin Fukuda
Länge: ca. 40 Min.
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Yumiko Ishikawa, Naomi Kajitani, Kyôko Komiyama, u.a.
Inhalt:
Vier Mädel möchten Zeit in einem Feriencamp verbringen, ehe sie von einer mysteriösen Kreatur attackiert werden. Während alle mit der Situation überfordert zu sein scheinen, weiß lediglich der Hausmeister von dem Wesen, welches im Keller lauert...
Fassungen:
Es gibt lediglich eine japanische VHS von V-Zone, sowie ein Boot aus UK. Letzteres stand mir zu Verfügung.

Meine Kritik:
Einen Autorenaward für das ausgeklügelste Drehbuch wird hier wohl nicht vergeben werden können, allerdings kann der circa 40 minütige Kurzfilm auf anderer Ebene überzeugen. Während die ersten Minuten sich nicht zuletzt aufgrund der Sprachbarriere extrem dahinziehen, weiß vorallem der letzte Filmabschnitt nahezu restlos zu überzeugen. Regisseur Kazuo Komizu, der vorallem mit seinen späteren Werken "Guts Of A Virgin" oder "Guts Of A Beauty" dem ein oder anderen Gorehound bekannt sein dürfte, hat hier kräftig in Richtung handmade Monsterfilm wie beispielsweise "Das Ding aus einer Anderen Welt" geschielt und wirklich bewiesen, was für eine fantastische Atmosphäre man vorallem durch den gelungenen Einsatz einer toll designten Kreatur aufbauen kann.
Das Vieh, welches leicht prähistorisch daherkommt und an eine gestörte Mischung aus Schnecke, Oktopus, Graboid und Nautilus erinnert, ist wirklich unfassbar intensiv in Szene gesetzt. Alleine die Sequenz, in welcher die Mädchen vor dem Wesen aus dem Keller flüchten, panisch die Treppe hochrennen, während diese undefinierbare Masse ihnen folgt, bleibt dem Zuschauer noch lange im Gedächtnis.
Auch die Effekte wissen zu überzeugen, denn neben Köpfungen und Tentakel-verstümmelungen, gibts es genug Goreeinlagen, die den geneigten Freund solcher Filme zufrieden zu stellen wissen.
Doch grundlegend bleibt zu sagen, dass "Guzoo" vorallem mit seiner tollen Kreatur, sowie deren effektiven Einsatz zu überzeugen vermag. Der Film liefert sau spannende Szenen sowie einen gesunden Pegel an Ekel und Splatter, wodurch kein Fan des harten Filmes enttäuscht sein dürfte. Auf ein leicht zu bekommendes, offizielles Release kann man eigentlich warten bis man schwarz wird, jedoch hoffe ich wirklich, dass sich irgendwann ein Label finden lässt, welches Filme wie "Cyclops", "Biotherapy" oder diesen hier einmal in guter Qualität auf DVD veröffentlicht. Es wäre viel zu schade, würden solche Filme in Vergessenheit geraten!
![7/10 [film]7[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley263.png)
QuoteOriginal von tom bomb:
Kinksi in Nosferatu bereitet mir auch heute noch unbehagen.
Kinski bereitet mir auch einfach so Unbehagen 
In Bezug aufs Abstumpfen gebe ich dir recht. So gut und atmospährisch gelungen ich Filme wie Frankenstein, Dracula und Nosferatu (selbst den Stummfilm) fand - wirklich gegruselt war ich nicht. Eigentlich ziemlich schade...
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