Posts by ScaredToDeath - Reviews

    Originaltitel: Black MaSS of the Nazi SeX Wizard
    Regie: Lucifer Valentine

    Darsteller: Sister S., Chalice, Heather Cage, Yesenia Black, Jayne Gloom, Sadie Blood Slave, Hank Skinny

    Inhalt:

    Schwer zu sagen. Nach eigenen Angaben, handelt der Film von den Wahnvorstellungen einer geisteskranken Person in einer kalten, dunklen Weihnacht. Zugleich stellt der Film ein Prequel zur viel diskutuierten Vomit-Gore-Trilogie dar und erzählt die Geschichte von Angela Aberdeen.

    Trailer:

    Beim Trailer handelt es sich um eine zensierte Version für Youtube, da der ungekürzte Trailer innerhalb von 24 Stunden gelöscht wurde.

    Kritiken:

    Hier ist dies weltweit erste Kritik zu Vomit Gore 4!

    Der Film wird voraussichtlich im Juli 2015 über BLE erscheinen.


    Was haltet ihr von der Trilogie? Kunst? Provokant? Oder doch halb so wild?

    Fazit:

    Mit "La Petite Mort 2" ist Marcel Walz sicherlich nicht DER große Durchbruch gelungen, letztlich ist es jedoch ein grundsolider und auch recht brutaler Folterfilm. Wer sich mit dem Walzschen Schaffen bisher anfreunden konnte wird wohl auch seinen Spaß mit LPM 2 haben. Wer jedoch wert auf eine Geschichte legt darf den Film gerne weiträumig umfahren.

    Quote

    Original von Midnight:


    Never lol

    Dann Verstehe ich die Welt nicht mehr. Wenn man was unter der Erde Vergraben sollte, dann doch bitte MDPOPE lol

    @ Tyler: Da bin ich mir nicht so sicher ob das so einfach ist. Ich weiß nicht, ob eine strafrechtliche Bedenklichkeit erst attestiert werden muss, oder ob sie nicht schon davor gegeben ist. Wenn sie erst mit dem Eintreten der Beschlagnahme gegeben wäre, könnte es sich die Labels sparen, ihren Film von der Spio prüfen zu lassen. Sie tun dies allerdings um das Risiko zu minimieren.

    Im Fall von diesem Film, kann das eh alles ganz anders aussehen, weil da wohl nicht nur der §131 greifen würde.

    Quote

    Original von Trasher:

    Nachdem Logge den katastrophsaen Vorgänger "Cross Bearer" ja mit [film]9[/film] beworben hat der in meinen Augen der totale Bullshit ist kann ich mir jetzt schon ausmalen wie realistisch dieses Review mit [film]10[/film] dann ist.

    Habe auch mal ein paar Zeilen getippt gehabt. Vielleicht hilft dir das ja weiter ;)

    Quote

    Die Story von "Cemetery" ist, wie zu erwarten war, recht simpel. Handelt von einer Gruppe Geisterjäger die paranormale Aktivitäten an einem alten Friedhof mitten im Nirgendwo für ihre Show aufzuzeichnen wollen. Was sie nicht wissen: An der Sache ist mehr dran wie gedacht und ehe die erste Nacht vergangen ist gibt es Tote... Wer jetzt einen der unzähligen Paranormal Activity-Klone erwartet täuscht sich. Natürlich kann der Film gewisse Parallelen zum heimlichen großen Vorbild nicht verleugnen, trotzdem handelt es sich hierbei weniger um Geister- als viel mehr um Dämonenhorror. Woher die genau herkommen ist mir verborgen geblieben. Ob das an der extrem verhallten englischen Erzählerstimme lag oder ob es einfach nicht wirklich erwähnt wurde sei mal dahin gestellt. Jedenfalls wird der Dämon im Rahmen einer Seance zur Lagerfeuer-Party eingeladen. Oder lädt sich selber ein, wie man es eben nennen will. Klar dass der ungebetene Gast nicht ganz spurlos an der Truppe vorbei geht. Es werden Schien- und Wadenbeinknochen aus Beinen gerissen, Brustkörbe 'entleert' oder Füße abgehackt. Die Effekte sind zahlreich und handmade und sehen dabei wirklich top aus! Schauspielerisch wurde ich ebenfalls positiv überrascht. Natürlich erkennt man auch hier, dass es sich eher um eine Low Budget-Produktion handelt, trotzdem sind die meisten Rollen wirklich sehr passend besetzt. Die Charaktere hingegen sind etwas flach und teilweise auch recht sterotyp. Es gibt einen "coolen Sprücheklopfer" und analog dazu natürlich auch einen "nicht so coolen Typ". Dazu gibts noch eine nervige Zicke, welche zugleich noch das Medium darstellt und folglich an den ganzen Hokuspokus glaubt, bevor überhaupt jemand verschwunden ist. Der Rest versinkt im charakteristischen Mittelmaß, wenngleich auch diese Rollen recht gut gespielt werden. Die Geschichte von "Cemetery" gibt natürlich nicht besonders viel her. Daran ändern auch die gut gemeinten, aber nicht wirklich notwendigen Flashbacks ins Mittelalter (?) nichts. Gezeigt wird hier in erster Linie wie Bessesene von Mönchen umgebracht werden. Nett anzusehen, aber irgendwie auch etwas too much. Ein altes Buch gibts natürlich auch noch, für welches ebenfalls das Prädikat "Nett gemeint" vergeben wird. Der Film läuft rund 80 Minuten. Während der ersten Stunde wird man ohne weitere Längen gut unterhalten, gegen Ende zieht es sich aufgrund der recht abwechslungsarmen Waldkulisse etwas. Auf den Score und die Geräuschkulisse habe ich zugegebenermaßen nicht so wirklich geachtet und schlußfolgere daraus jetzt mal, dass es passend zum Geschehen, aber nicht wirklich erwähnenswert war. Gewagte Begründung für Unachtsamkeit, ich weiß Technisch wirkt das von der Umsetzung her in Ordnung. Hin und wieder hatte ich jedoch den Eindruck, dass entweder unterschiedliche Kameras verwendet wurden oder eine einheitliche Colorierung nicht so ganz hingehauen hat. Manche Aufnahmen wirken farblich etwas kräftiger als andere, obwohl sie direkt aufeinander folgen. Aber wer das hier jetzt immer noch liest, scheint Low Budget Horror nicht genügend abgeneigt um sich daran nennenswert zu stören. Alles in allem vergebe ich [film]7[/film] Punkten für einen unterhaltsamen und blutigen Dämonenhorror.

    Quote

    Nun wie gesagt bei MDPOPE gebe ich dir ja recht. Für mich stellt sich nur die Frage WO will man die Grenze ziehen? Ein MDPOPE braucht kein Mensch da bin ich bei dir. Gilt auch für FoG, für die 2000er FoD und ToD, aber warum zB ein "Werk" wie FoD in den Dunstkreis ziehen? Wieso ist zB ein Niku Daruma weniger verwerflich als einen Mondo ala nehmen wir mal FoD 3, welcher hauptsächlich Rennunfälle zeigt? Niku Daruma ist aus meiner Sicht schon SEHR fragwürdig was den moralischen Aspekt angeht...

    Ich wiederhole mich wohl, aber es geht mir nicht um Filme, deren Inhalte fiktiv/gestellt sind. Wo dort die Grenze ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, solange er denn volljährig ist. Klar kann man auch das hinterfragen, aber solange bei dem Dreh niemand zu schaden kommt, sollte ein Erwachsener schon in der Lage sein, selbst zu entscheiden was er sehen möchte und was eben nicht.

    Quote

    Genau das habe ich gemeint, warum ich mir die Filme gerne vorher ansehe, bevor ich Aussagen darüber treffe. Mag deine Aussage bei Teil 2 stimmen, so frage ich mich schon wo du denn eine Ansammlung von Todesclips bei Executions gefunden hast?

    Ich habe den Film ebenfalls gesehen und halte ihn für relativ fadenscheinig. Natürlich ist er nicht mit Filmen zu vergleichen, die Clips aneinander reihen, jedoch befinde ich ihn für viel zu seicht, um eine ernsthafte Doku zu sein. Und ob man die Thematik nicht auch sensibler angehen kann, sei mal dahingestellt ;)
    Nichtsdestotrotz kann man über diesen Film geteilter Meinung sein - im Gegensatz zu den diskutierten Filmen versucht er immerhin dem Ganzen etwas mehr Tiefgang zu verleihen. Nun ja, Ansichtssache.

    Quote

    Ich denke, nach wie vor, dass es weniger davon zeugt neugierig zu sein, anderen Kritikern ob positiv oder negativ eingestellt nicht blind zu Folgen.

    Das stimmt, jedoch frage ich mich dann doch, wer bei einem FIlm wie MDPOPE oder FOG eine Kritik hinzuzieht, um diesen dann ausgiebig zu hinterfragen :D


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    Ich habe nie bestritten, dass es nicht wenige gibt, die deiner These entsprechen, nur verallgemeinern finde ich eben immer etwas daneben...

    Klar war das verallgemeinert. Wenn jedoch in einem Forum sich ganze zwei Leute melden und versuchen das ganze nachvollziehbar zu erklären, zeigt es doch, dass der größere Teil einfach keine Antwort auf meine Frage hat ;)

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    wobei da imho eine sehr interessante Diskussion aus dem Ganzen erwachsen ist mit einem Gesprächspartner den ich sehr schätze, da er vehement seine Meinung vertritt, aber sich gewählt in korrektem deutsch auszudrücken weiß und auch interessante Aspekte, bzw. Argumente in die Diskussion einführt, die mir zugegeben auch teilweise zu denken geben.

    Das kann ich so zurückgeben, wenn gleich wir uns wohl etwas im Kreis drehen ^^

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    Da ich ein ausgesuchter Feind von Zensur bin, ist das eine äußerst schwierige Frage.

    Die Argument der Zensur hat immer etwas den faden Beigeschmack, da es immer gegen alles verwendet wird. Damit macht man es sich meiner Meinung nach etwas zu leicht ;)
    Ist etwas so wie eine festgefahrene oder gar völlig absurde Meinung, mit der "Meinungsfreiheit" rechzufertigen. Natürlich darf eine Zensur von fiktiven Inhalten nicht stattfinden. Aber wir reden hier eben von fiktiven Inhalten.
    Ich verstehe um ehrlich zu sein auch nicht, inwiefern es mit Zensur zu tun hat, wenn Aufnahmen von Morden, die keinerlei geschichtlichen oder möglicherweise bildungsrelevanten Hintergrund haben, verboten werden. Ich finde es viel mehr etwas erschreckend, dass man solche Aufnahmen erst verbieten muss, anstatt dass der Mensch selber auf die Idee kommt, dass das ja eigentlich nicht in Ordnung sein kann.

    Klar gibt es immer Filme, bei denen man darüber diskutieren kann, ob und inwiefern sie vielleicht doch zu rechtferigen sind. Der von dir genannte Executions wäre da so ein Fall. Wenn wir mal ehrlich sind, ist der Film eigentlich auch eine recht plakative Ansammlung von Todesclips, aber er spricht sich zumindest explizit dagegen aus und verpackt das ganze in einen geschichtlichen Hintergrund. Wie konsequent das dann letztlich ist, sei mal dahingestellt.

    Mir geht es in dieser Diskussion aber eigentlich weniger um diese grenzwertigen Filme, sondern eben um die Art Film, die eben gar nicht erst versucht ihre Existenz zu rechtfertigen, wie MDPOPE eben.

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    Weitergehend: Da du, wie ich gerade bei nochmaligem Lesen feststellen konnte, auf die Moral des Einzelnen abzielst, ohne Verbote. Dann wird es ja noch schwerer: ist es moralisch zu vertreten, Filme anzuschauen, ala Niku Daruma, ala Guinea Pig, ala Vomit Triliogie, ala August Trilogie, ala Hostel oder Saw? Wo ist da die Grenze?

    Wie oben schon erwähnt, mir geht es um Real-Clips. Klar kann man auch bei fiktiven Inhalten streiten, nachdem bei diesen Filmen jedoch in der Regel niemand zu schaden kommt, würde ich das mal ausklammern. Spielfilmen mit in die Diskussion zu holen, hätte so ein bisschen was von Äpfel und Birnen.


    Und die Frage nach der Antwort, oder gar der Rechtferigung, wieso man aus Langeweile auf Filme wie MDPOPE zurück greift, sehe ich um ehrlich zu sein, nach wie vor nicht sinnvoll beantwortet. (Damit meine ich jetzt nicht nur deine Posts, du bist halt der einzige der zumindest versucht ;) Somit kann man dir jedenfalls nicht vorwerfen, du würdest dich nicht damit auseinander setzen)

    Also, nochmal: Wieso unterstütze ich einen Menschen finanziell, der nichts weiteres macht, als mit dem Tod anderer Menschen Geld zu verdienen? Bzw. wieso scheint es den meisten völlig egal zu sein? ;)

    Ich will ja nicht wieder auf die Vorurteile zurückgreifen, aber eine Mischung aus "Neugier" und "ich habe mir darüber noch nie Gedanken gemacht" scheint wohl keine völlig falsche These zu sein ;)

    (Nochmal: Damit meine ich jetzt viel weniger dich, als die Leute, die eben keine Antwort auf diese Frage haben)

    Hi Midnight,

    nein, ich habe den Film nicht gesehen. Habe von vielen Leuten gehört, was mich so erwartet, und da war mir recht schnell klar, dass ich sowas nicht unterstütze.

    Wütend bin ich übrigens kein bisschen ;) Ich versuche nur zu verstehen, wieso man den Film unbedingt sehen möchte, obwohl meiner Meinung nach, es keinen einzigen Grund gibt, der dafür spricht ^^

    TylerD:

    Finde es gut, dass du, im Gegensatz zu allen anderen, die sich eigentlich hätten angesprochen fühlen müssen, dir die Mühe gemacht hast, das zu erklären :)

    Letztlich verstehe ich deine Argumentation schon. Für besonders überzeugend halte ich sie aber nicht. Ist halt "Ich war neugierig", etwas eleganter verpackt vor dem Hintergrund, sich selber ein Bild machen zu müssen ;)
    Ich gebe dir schon insofern Recht, dass man sich, bevor man etwas verurteilt, sich selbst ein Bild machen sollte. Aber es gibt halt auch einfach Fälle, in denen es nicht wirklich notwendig ist.
    Immerhin warst du dann mit dieser Erkenntnis konsequent genug, um Teil 2 nicht weiter zu beachten.

    Quote

    Wenn ich jetzt als Beispiel Gesichter des Todes nehme 100erte von leuten im Netz regen sich über angebliche Snuffszenen auf, ohne den "Film" jemals gesehen zu haben. Wer den Film wirklich mal gesehen hat wird mir sicherlich recht geben, dass so ziemlich alles gefaked ist bzw. so verwackelt gefilmt ist, dass eh nichts erkannt werden kann. Sicherlich macht das den "Film" qualitativ nicht besser, dennoch ist das für mich ein Beweis, dass man auf die Meinung anderer unbekannter Leute im Netz herzlich wenig geben kann. Dieses konnte ich eben durch anschauen des oben genannten Filmes herausfinden.

    Soll heißen: Du hast den Film geschaut, weil du wissen wolltest, ob das wirklich so schlimm ist, wie alle erzählen?
    Nun hast du dich 2 Stunden durch lauter Zeug gequält, auf das du auch hättest verzichten können. Hast festgestellt, "jop, könnte echt sein". War es für diese Information, die nun nicht wirklich ein Geheimnis war, wert sich das anzutun? ;)

    Letztlich würde ich noch gerne folgende Frage in den Raum werfen: Sollte die normale Moralvorstellung nicht eigentlich gegenüber dem Bedürfnis einen Film zu sehen überwiegen? Schon alleine, wenn man sich vor Augen hält, dass man mit dem Kauf der DVD Leute unterstützt, die mit dem Tod anderer Menschen Geld verdienen? (Selbst wenn man den Film nur online ansehen würde, gibt es letztlich jemanden der daran verdient - falls das nun jemand als Argument bringen wollte).

    Wenn man etwas unbedingt sehen möchte, dann würde ich schon sagen, dass man sich wohl irgendwie dafür begeistern kann ;)

    Ich formuliere es mal so: Jeder Volljährige soll ansehen was er möchte, jedoch fehlt mir etwas das Verständnis, dass man diesen Film unbedingt sehen will.

    Im Gegensatz zu Spielfilmen lässt es sich meiner Meinung nach einfach nicht sinnvoll begründen, wieso man diesen Film sehen möchte. Bei Spielfilmen ist es halt Geschmackssache, aber hier? Weil man mitreden möchte? Weil man zu abgestumpft ist?

    Ich persönlich denke einfach, dass je älter man wird, desto mehr Dinge im Leben passieren oder desto mehr Dinge man zumindest mitbekommt, die einem lehren Respekt vor dem Leben zu haben. Daher habe ich, zugegebenermaßen etwas provokant formuliert, mal in den Raum geworfen, dass hier wohl eher jüngere Personen unterwegs zu sein scheinen, die eben diese Erfahrungen noch nicht gemacht haben.

    Ob sich nun jemand irgendwelche extremen Fetischsachen ansieht, ist mir egal. Soll jeder seine Freizeit gestalten wie er es will. Aber ich gehe mal schwer davon aus, dass einige Clips dabei sind, in denen Menschen ihr Leben gelassen haben. Und da frage ich mich dann schon, wie wenig Respekt man vor dem Leben hat, wenn man sich aus Langeweile solche Clips ansieht.

    Und das hätte ich gerne begründet. Mal sehen ob das jemand kann ;)

    Produktionsland: Kanada
    Produktion: Plottdiggerfilms, Ryan Nicholson
    Erscheinungsjahr: 2013
    Regie: Ryan Nicholson
    Drehbuch: Ryan Nicholson
    Kamera: Ryan Nicholson
    Schnitt: Guy Stone
    Spezialeffekte: Megan Nicholson
    Budget: 100.000$
    Darsteller: Carley Anderson, Amanda Finnamore, Ryan Nicholson, Erin Young

    Fazit:

    Dead Nude Girls ist alles andere als ein wirklich guter Film. Der Film leidet unter einer schwachen technischen Umsetzung, fehlender Geschichte und mäßigem Acting. Aufgrund der extrem brutalen Effekte wird er wohl jedoch trotzdem seine Fans finden.
    [GORE]8[/GORE]

    [GORE]7[/GORE]

    Eine Bewertung in Punkten fällt mir schwer, daher hier stellvertretend mein kurzes Fazit:


    Alles in allem ist Carcinoma ein intensives, optisch durchaus anspruchsvolles Experimental-Drama, welches aufgrund der sehr extremen Inhalte wohl einem größeren Publikum verborgen bleiben wird. Wer mutig ist, könnte durchaus Gefallen an diesem Film finden. An der ruhigen und sehr künstlerischen Inszenierung, werden sich die Geister jedoch definitiv scheiden.

    [FILM]7/10[/FILM]

    Plot:
    Jagdszenen aus Niederbayern, erzählt die Geschichte des 20-jährigen Abrahams. Abraham hat seine Kindheit in einem kleinen, beschaulichen bayerischen Dorf verbracht. Später zog es ihn jedoch nach Landshut, oder aus Sicht der Dorfbewohner: In die große Stadt. Einige Jahre später kehrt Abraham in das Dorf zurück. Doch dort wird er nicht gerade freundlich begrüßt. Und als das Gerücht die Runde macht, dass Abraham "ein warmer Bruder" wäre, wandelt sich Argwohn schnell in blanken Hass um.

    Fazit:
    Alles in allem ist Jagdszenen aus Niederbayern zwar nicht mehr so skandalös wie er einst war, aufgrund der dokumentarischen Inszenierung und wirklich sehr guten Darsteller jedoch ein ziemlich Atmobrett. Dabei gelingt dem Film ein kleines Kunststück. Er distanziert den Zuschauer vom Geschehen, bindet ihn aber dennoch genug ans Geschehen, um ihn bis zum Ende zu fesseln. Zurück bleibt dann ein etwas verwirrter Zuschauer, den die ganz zentrale Schuldfrage wird nie eindeutig geklärt, denn auch Abraham ist nicht so unschuldig wie man meinen könnte.

    Cool, dass dir der Film gefallen hat. Fand den auch ganz gut. Hat leider nie so wirklich die Aufmerksamkeit bekommen, der er verdient hätte. Nur die Laufzeit war deutlich zu lang.

    Naja, mal sehen. Letztlich eher einer dieser Filme, die man eben als Sammler haben wollte, weil sie ziemlich selten sind - zumindest als Original. Irgendwann werfe ich mal nen Blick darauf, bis dahin schaue ich lieber andere Sachen :D

    Edit:

    Es gibt soweit ich weiß übrigens durchaus eine DVD Veröffentlichung. Glaube kaum, dass Amazon.co.jp Boots von diesem Film verkauft ;)

    Warum genau weiß ich nicht, aber an wem es liegt schon. Der Besitzer hat entweder keinen Bock oder ist überfordert. Vermutlich Gewichtung eher 2:1. Internationale Kunden sind ihm sowieso egal. Auf Nachfrage erhält man in der Regel ein "Ja, wurde schon versendet", was dann 2 Wochen später revidiert wird mit der Aussage, bei nächster Gelegenheit zu versenden. Kenne einige Leute die ewig gewartet haben. Wer dennoch dort bestellen will: Viel Glück.