The Amazing Spider-Man

  • Produktionsland: USA
    Produktion: Avi Arad, Kyla Kraman, Stan Lee, Matthew Tolmach, Laura Ziskin
    Erscheinungsjahr: 2012
    Regie: Marc Webb
    Drehbuch: Steve Ditko, Stan Lee, James Vanderbilt
    Kamera: John Schwartzman
    Schnitt: Alan Edward Bell, Pietro Scalia
    Spezialeffekte: Roland Blancaflor, Mark Noel
    Budget: ca. 215.000.000$
    Musik: James Horner
    Länge: ca. 136 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Darsteller: Emma Stone, Andrew Garfield, Martin Sheen, Rhys Ifans, Philip Seymour, Sally Field, C. Thomas Howell, Irrfan Khan, Denis Leary, Julianne Nicholson, Campbell Scott, Chris Zylka, Annie Parisse, Miles Elliot, Charlie DePew, Leif Gantvoort


    Inhalt:

    Peter Parker ist ein Außenseiter, der als kleiner Junge von seinen Eltern verlassen worden ist und seitdem von seinem Onkel Ben und Tante May aufgezogen wird. Wie die meisten Teenager, versucht Peter herauszufinden, wer er ist und wie er zu der Person geworden ist, die er heute ist. Außerdem findet er seine erste High School Liebe, Gwen Stacy. Gemeinsam kämpfen die beiden um Liebe, Hingabe und Geheimnisse. Als Peter einen mysteriösen Aktenkoffer entdeckt, der einst seinem Vater gehört hat, fängt er damit an, Nachforschungen anzustellen, weil er verstehen will, warum seine Eltern damals so plötzlich verschwunden sind. Seine Recherchen führen ihn direkt zu Oscorp und dem Labor von Dr. Curt Connors, dem ehemaligen Partner seines Vaters. Nachdem Spider-Man sich auf einen Kollisionskurs mit Connors Alter Ego The Lizard begeben hat, muss Peter einige lebensverändernde Entscheidungen treffen, wie er seine Kräfte einsetzt. Und er formt sein Schicksal, ein Held zu sein.

    Trailer:


    Kinostart in Deutschland: 03.07.2012[
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 08.11.2012


    Kritik von Dr.Doom:

    Sam Raimi schaffte 2002 in Grunde erst mit dem 2.Teil seiner Trilogy einen halbwegs annehmbaren Spiderman-Film aus dem Boden zustampfen, aber nur weil er sich für seine Fortsetzung auf das wesendliche konzentrierte, einfach mit Action und Humor zu unterhalten und den Held Anerkennung zu bringen und das zu kitschige des Erstlings etwas zu verstecken. Allerdings ist die Geschichte der ganzen Trilogy nicht richtig überzeugend gewesen, sondern war nur oberflächlich gezeichnet.

    Amazing Spider-Man sollte für Raimi ein neuer Anlauf werden, er sprang aber vor dem Dreh noch ab und es wurde mit Marc Webb ein Videoclip Regisseur verpflichtet, der zuvor unter anderem für Green Day und 3 Doors Down Clips zusammenstellte. Das Sagen hatte dabei natürlich mehr das Produzenten Team der Raimi Spiderman Reihe, Iron Man und The Avengers.

    Der Stift Max Charles läutet als Peter Parker den Vorspann ein, wo unser zukünftiger Held kurz als Kind angerissen wird, ein süßer Fatzke mit TV Erfahrung, wo aber nicht richtig geklärt wird, was mit dem Vater im Vorspann nun los ist und plötzlich ist der Junge schon im Teenageralter und wird geärgert von den Klassenkameraden, aber warum bloß? Immerhin ist der Film soweit aber immer mal witzig. Der neue Spidermanfilm ist zumindest ersichtlich bemüht den Charakteren Tiefe zu verleihen, dass dies nicht vollständig gelingt liegt auch weniger am Regisseur, sondern mehr an der schwachen Besetzung von Andrew Garfield, dem in den emotionalen Momenten die Gesichtsmimiken völlig entgleiten. Andrew Garfield macht auf mich sogar einen regelrecht stetig nervösen Eindruck, was nicht durchweg mit seiner Rolle zu erklären ist. Er ist der Kaputzenjunge mit stetigem Smartphone Kontakt, der zumindest die aktuell weicher gewordene Jugend anspricht. Wohl gemerkt das die Vorlage des Peter Parker auch erst schüchtern ist und der Charakter des Peter Parker hier so in etwa rüber kommt wie es sein sollte und es wirkt nicht so ktischig und glatt wie Raimi es mit Tobey Maguire zeichnete. Ein besserer Schauspieler ist Garfield sicher nicht, wobei er optisch wohl trotzdem besser in die Rolle passt, ihm fehlen vor allem der emotionale Ausdruck im Gesicht und als Spiderman dann die rebellische Coolnis und die Sprüche am Stück. Dafür gibt es auch Sprüche wie „man war das krass“ statt „man war das knapp“ bei einer Szene wo Spiderman nahe am ertrinken war. Bezeichnend für den ganzen Film der heftigste Spruch, vorgetragen vom Bösewicht: „Armer Peter Parker, keine Mutter, kein Vater, kein Onkel, ganz allein“ ..Heul und schluchtz, die Tante und Freundin hat man leider dabei vergessen zu erwähnen, die hat er ja noch als Halt. Das kann aber immer noch kommen in Zukunft, da die Charakterzeichnung soweit stimmt. Szenen wie Parker der mit dem Skateboard durch die Schule fährt wirken zwar flott, allerdings ist Andrew Garfield alles andere als ein rebellischer Jugendlicher, der gerne bei seinen Klassenkameraden aneckt, sondern eher genau der selbe blasse Typ wie Thomas Müller unser Nationalspieler, mit dem Garfield (was für ein Name :D) optisch auch Ähnlichkeiten aufweist, so gesehen wirken auch die Skatebordszenen nicht mal ansatzweise so mitreißend, wie bei einem Michael J. Fox bei Zurück in die Zukunft, da er nicht mal ansatzweise frech und somit interessant wirkt.

    Die Erziehungsberechtigten von Peter Parker sind zu weich. Die schreckliche Emma Stone, hier im Schokoladenhaus geboren, wirkt wie eine spießige Göre, die lieber im Anzug essen mag als natürlich zu sein. Als Augenschmaus kann man sie nun wirklich nicht bezeichnen, da war sogar Kirsten Dunst zuvor noch attraktiver.

    Suchprogramme wie „Bing“ im Internet und Smartphones bekommen also eine größere Bedeutung, wo Spidy mit dem Smartphone spielt um sich die Zeit zu vertreiben und die Leute zücken auch schnell das Handy um einen Schnappschuss zu ergattern, auch Facebook wird hier erwähnt. Somit Spiderman auf die junge Generation oder eher Masse sehr gut abgestimmt ist.

    Kommen wir zum Bösewicht. Das Monster ist ein mutiertes Menschen-Reptil, witzig wenn es mal sein Schwänzchen verliert und dieses nachmutiert. Die Verwandlungsszenen sehen ok aus, also die Computereffekte sind allerdings ganz schön ersichtlich. Technisch hat der Film zumindest etwas zu bieten, wie Schwinger um die Hochhäuser, dabei kommt auch das Spidermanfeeling am besten auf, viel Action sollte trotzdem erst im letzten Drittel erwartet werden, für einen 1.Teil der Reihe ok, denn die Charakterintensivierung steht natürlich zunächst auf dem Programm. Längen hat der Film eigentlich nicht, auch wenn es noch etwas packender hätte sein können.

    Bei Sam Raimis Spiderman waren die Charaktere kitschig, die Kulisse bunt, hier ist die Kulisse kalt (mehr Computer lastig) und düsterer. Die Charaktere zu lieb und schüchtern, aber auch ein Spiegelbild der heutigen Jugend.

    Für den Jünger von Heute der beste Spiderman (Comic, Verfilmung, Animation), da er sich vor allem mit den Charakteren identifizieren kann. Piep, Piep, Piep, ich liebe dich und ja wir haben dich alle sehr lieb.. Piep, Piep. Allerdings ist die Geschichte auch durchaus unterhaltsam und der Style des Films nicht so Soap mäßig glatt wie unter Raimi kommt er einem Comic nahe, auch wenn die Computereffekte nicht zeitlos sind, bei den Hochausschwingern kommt aber gutes Spidermanfeeling auf. Emotional hat der Film seine Momente, was auch ganz wichtig ist für eine Entstehungsgesichte, im Vergleich zum sehr blassen Captain America ist der Start bei aller Kritik hier durchaus gelungen und besser als die komplette Raimi Trilogy.

    [film]6[/film]

    (Edit.: 24.04.2014 / Film von 3 auf 6 Punkte aufgewertet)

    I know nobody's listening 'cos you're all looming, but I got a shot of hot rock 'n roll for you anyway... - KOKLA Red River Rock 'n Roll Request.

  • Das Kostüm sieht gut aus. Schön "modernisiert". Aber der Typ mal wieder. naja die 13-jährigen Mädchen mit Zahnspange werden Ihn sicher süß finden, aber Ich finde es eine Schande wenn solche uncharismatischen Milchbubis den Actionheld mimen.

    Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"

  • Quote

    Original von tom bomb
    Naja, aber Spiderman ist ja auch im Comic kein Bruce Wayne Typ, sondern schlicht Peter Parker, finde den Darsteller sympathisch und gut gewählt, 17473657326475 mal besser wie den lachhaften Maguire.

    natürlich sollte Spiderman von keinen Bodybuilder gespielt werden, aber Maquire fande ich z.b. authentisch...

    Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"

  • Quote

    Original von |Skeletor|

    natürlich sollte Spiderman von keinen Bodybuilder gespielt werden, aber Maquire fande ich z.b. authentisch...

    Oh mein G...... lol lol lol :11: :11: :11: die grösste Fehlbesetzung die ich bei einem Blockbuster dieser grösse je sah. Ich der als Kind schon Spidermanfan gewesen schaue mir den Film an, und meine Phantasien im Kopf waren wie ermordet durch den Typ. lol Als ein noch grösserer Supermanfan bin ich mit Christopher Reeve aber auch verwöhnt worden! :prop:

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Hm, bin zwar ein SuperheldenFan, aber die Spidermanteile sind bei mir leider auch durchgefallen, das Outfit hätte aber wie das alte bleiben können meiner Meinung nach^^
    Und sowieso häte ich Jake Gyllenhaal viel lieber in dieser Rolle gesehen ;( der Arme :)

  • Bin gespannt auf den Teil.
    Ich bin ja eigentlich Superhelden Fan schon seit Comic und Cartoon Zeiten.
    Leider bin ich es jedesmal Leid, wieder von einer neuen Verfilmung enttäuscht zu werden.
    Eine Chance gebe ich dem Film.
    Ich fand jetzt Maquire garnicht mal so schlecht als Spiderman, denn wie in der Comicvorlage ist die Spinne jugenlicher und schlägt sich auch eher mit Problemen rum Erwachsen zu werden, incl. Liebeleien etc.
    Praktisch eine jugendlichere Charaktere im Gegensatz zu Batman, Ironman usw.
    welche ja so den mänlichen Hero darstellen.
    Ob es da nicht bessere gegeben hätte wie Maquire kann schon sein.
    Mal sehen ob er auf dieser 3D Welle reiten kann.

  • Als ich die ersten Minuten des Films sah, fiel mir erstmal ein, dass es keine Fortsetzung der Trilogie von Raimi ist, sondern ein Reboot der Spiderman-Geschichte. Von einem Remake des 2002er Films kann man hier aber nicht sprechen; das hatte ich auch schnell bemerkt.

    Der 4-jährige Peter Parker wird bei seinem Onkel und seiner Tante abgesetzt, seine Eltern müssen unerwartet verreisen. Als Zuschauer erfährt man, dass es irgendetwas mit einer Forschungsakte zu tun hat. Jahre später ist Peter Parker ein Heranwachsender. In der Schule zum Teil bewundert, zum Teil aber auch ein Außenseiter, führt er eher ein in sich gekehrtes Leben. Anfangs schwärtm er heimlich für seine Mitschülerin Gwen Stacy. Auch sie scheint an ihm interessiert zu sein. Ein Fund im Keller des Onkels macht ihn auf eine alte Tasche seines Vaters aufmerksam. Er findet darin Forschungsunterlangen, die ihn zu OScorp führen und lernt Dr. Connors kennen, einen einarmigen ehemaligen Forschungskollegen seines Vaters, mit dem er zusammen Genforschungen über Artenkreuzung durchgeführt hatte. In der Firma verschafft er sich Zugang zu den Laboratorien, um Nachforschungen bezüglich der Forschungsakte anzustellen. Dabei wird er von einer Spinne gebissen. Sein Körper verwandelt sich und er erhält Spinneneigenschaften. Anfangs noch unkontrolliert, benutzt er seine Fähigkeiten immer mehr zu seinem Vergnügen.
    Er wird Zeuge eines Diebstahl in einem Laden, unternimmt aber nichts. Auf der Flucht erschießt der Dieb Peters Onkel vor seinen Augen. Fortan sucht er die Stadt nach dem MÖrder ab und wird mehr und mehr zum Spiderman. Währenddessen testet Dr. Connors ein Serum, dass Amputationen und Fehlbildungen der Gliedmaßen beheben soll, an sich selbst. Anfangs voller Hoffnung, entwickelt sich sein Körper zu einer Echse mit übermenschlichen Fähigkeiten. Beeindruckt von den neuen Fähigkeiten verändert sich sein Charakter. Sein Plan sieht es vor, die Menschheit gentechnisch zu verändern und zu verbessern, ohne die Folgen zu kennen oder zu beachten.
    Spiderman versucht dies zu verindern...

    Von Spiderman kenne ich ein paar Comics aus Kindheitstagen sowie Sam Raimis "Spiderman" und "Spiderman 2". Trotz des recht geringen Wissens von dem, was es in Serien und Comic-Reihen gab, weiß ich immerhin sowiel, dass man hier etwas Neues geschaffen hat. Gewisse Eckpunkte in der Grundhandlung um Spiderman sind geblieben: Peter Parker ist ein zurückhaltender Außenseiter, er wird von einer Spinne gebissen, als Spiderman jagt er Verbrecher inklusive seiner Gegner und er verliebt sich in eine Frau. Ansonsten hat "Spiderman (2002)" mit "The Amazing Spiderman" nicht viel gemeinsam. Man könnte sagen, dass hier die Story um Parker freier interpretiert wurde.
    Während Tobey Maguire sehr zurückhaltend ist, wirkt Andrew Garfield frecher und selbstbewusster. Im original kommen Spidermans Spinnenfäden aus Öffnungen im Handgelenk, die durch eine Mutation hervogerufen wurden. Im Reboot sind es Kanülen, mit denen die Fäden mechanisch geschossen werden. Die Figur Mary Jane wurde durch Gwen Stacey ersetzt (Emma Stone) - was ich persönlich optisch noch ansprechender finden als Kirsten Dunst. Der gesamte Film ist immer wieder mit humorvollen Momenten durchzogen, selbst wenn es eigentlich gar nicht angebracht ist. Das original wirkt dagegen ernster. Die Liebesgeschichte um Gwen Stacey wird gut dargestellt, ist aber glücklicherweise nicht übertrieben. Das Original war da extremer.
    In Sachen Action und Spinnfäden-Schwingen steht der Reboot dem Original in nichts nach. Wenn Spiderman durch die Straßen von Manhatten fliegt, wirkt dies sogar fast genauso, wenn auch mit frischerem Kostüm. Für das 3D-Kino hat man hier einige Flugszenen sehr schön aus der Ego-Perspektive gedreht. "Häuser-Krabbel-Szenen" und die Szene auf einer Brücke zeigen ebenfalls Ähnlichkeiten. Auch Spidermans Gegenspieler erfährt im Laufe des Films, wer Parker ist. Im original hingegen wurde die wahre Identität des Spidermans lange allen Charakteren vorenthalten - hier jedoch nicht.

    Auch wenn ich finde, dass Tobey Maguire als Spiderman gar nicht so schlecht ist, passt Andrew Garflied hier noch besser rein. Man wollte hier (auch mit Emma Stone) wohl einfach frischere und modernere Charaktere schaffen, was auch sehr gut gelungen ist. Zu der Filmmusik muss ich allerdings sagen, dass sie nicht besonders hervorsticht. Schlecht ist sie keinesfalls, aber eben auch nichts Besonderes. James Horner hat bereits für "Avatar - Aufbruch nach Pandora" die Musik hergestellt - was auch kein besonders überragender Soundtrack war.


    "The Amazing Spiderman" ist ein gelungener Neustart der Spiderman-Geschichte. Er ist spürbar anders als Raimis Trilogie, aber auf keinen Fall schlechter. Ich bin sicher, dass manche diesen sogar besser finden. Der Film ist humorvoller, moderner und wirkt realistischer (Sofern man das bei einer Superheldenstory überhaupt sagen kann). In 2D sicher gut, in 3D auf jeden Fall ein Genuss.
    Und am Ende wird ein zweiter Teil angedeutet...

    [film]9[/film]

    "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

    Harlan Wade, F.E.A.R.

  • Das stimmt so nicht. Bei manchen Filmen wurde vieles schon gesagt, sodass dann nur ein paar wenige Zeilen anfallen. Bei Kinofilmen versuche ich mir aber Mühe zu geben - vor allem, da den hier ja sonst noch keiner gesehen hat. ;)

    edit: Ich hatte den text nicht nochmal Korrektur gelesen. Glaube, dass da so einige Tippfehler drin sind :D

    "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

    Harlan Wade, F.E.A.R.

  • Als Nichtkenner der Comics und prinzipieller Ablehner von Vergleichen zwischen Film-Buch-Comic-Manga (ansonsten hätte ich mir wohl Watchmen und Akira nie gefallen können), ist The Amazing Spider Man für mich besser als alle 3 Raimi Verfilmungen und der unterhaltsamste Film den ich dieses Jahr gesehen habe (ich war dieses Jahr noch nicht sehr oft Kino). Der Film nimmt sich zu Beginn sehr viel Zeit um eine Emotionale Bindung zu seiner Hauptfigur zu schaffen, der übrigens viel besser in die Rolle passt als sein Vorgänger.

    Die Prämisse war mir zwar bekannt, aber durch die gelungenen Neubesetzungen, allen voran Emma Stone (seit ich sie in Easy A gesehen habe mag ich die irgendwie). Die Geschichte hat mich zwar nicht vom Hocker gerissen, aber das Verhalten der Figuren zu- und untereinander ist für einen Sommerblockbuster doch beachtlich tiefgehend.

    Zumindest ist er der erste Film, bei dem das 3D zumindest einen erkennbaren Mehrwert an Spaß bring. Die Action macht laune und wird nicht langweilig (anders als bei dem letzten ganz beschissenen Transformer Teil) und die Egoperspektive gibt einem manchmal wirklich ein Gefühl für den Raum durch den sich Spidey bewegt. Bemerkenswert auserdem, wie oft Spider Man blutet oder seine Kräfte über und sich unterschätzt. Daraus resultieren einige lustige Szenen, wie z.B. in der U-Bahn.

    Das klischeehafte Ende verhindert dann einen guten Abschluss, aber zumindest kam ich recht zufrieden aus dem Kino.

    [film]7[/film]

    What fools these Mortals be!

  • Ich als Comicliebhaber fand bis jetzt keine Spider Man Verfilmung sonderlich gelungen, sei es von der Besetztung her oder vom atmosphärischen Aspekt. Auch dieser Teil war für mich alles andere als "amazing", zu viel Schnulz, zu viel Drama. Das Feeling der Comicvorlage konnte auch hier nich auf die Leinwand projeziert werden. Durch den 3D Effekt wurde "The Amazing Spider Man" im Vegleich zum ohnehin schon massentauglich Vorgänger mit Tobey Maguire noch massentauglicher gemacht.

    Fazit: Maguire ist mir als "Spider Man" im Vergleich immer noch 10. mal lieber als Garfield, wirklich zufrieden war ich mit seiner Darstellung jedoch auch nicht.

    3,5 / 10

  • Quote

    Original von tom bomb:

    Will ich auch endlich sehen, aber das du Maguire -die Lusche schlechthin- als Peter Parker nach dem anschauen dem neuen vorziehst macht mir etwas Angst.

    Naja das ist ja jetzt auch nur meine persönliche Meinung. Ich schreib' Reviews nie objektiv. Kann gut sein dass du das anders siehst :0:

  • Optisch gefällt er mir zumindest besser wie Maguire, obwohl ich auch hier einen anderen gewählt hätte.
    Ich war persönlich beleidigt wie Maguire als Spiderman vorgestellt wurde....
    Schliesslich ist er mein Comic Hero Nr.2 ever! :3:

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Quote

    Original von tom bomb:

    Optisch gefällt er mir zumindest besser wie Maguire, obwohl ich auch hier einen anderen gewählt hätte.
    Ich war persönlich beleidigt wie Maguire als Spiderman vorgestellt wurde....
    Schliesslich ist er mein Comic Hero Nr.2 ever! :3:

    Bei mir belegt er Platz 3. Aber wie ich schon geschrieben habe, mit Maguire war ich auch nicht wirklich glücklich. Mein perfekter Spider Man-Darsteller (der dem "Spider Man" aus den Comics gerecht wird) muss erst noch gebacken werden :0:

  • Quote

    Original von tom bomb:

    Will ich auch endlich sehen, aber das du Maguire -die Lusche schlechthin- als Peter Parker nach dem anschauen dem neuen vorziehst macht mir etwas Angst.

    Keine Sorge Tommy, der Film ist viel besser als diese schrecklichen Filme mit Maguire. Garfield verleiht der Rolle des Spider Man endlich ein wenig Tiefe.

    What fools these Mortals be!

  • Ich muss ganz ehrlich sagen, ich Fande den Film überaus gelungen, Es ist einfach alles drinne was drinne sein muss.

    Das schöne ist es hat mich an die alten comic zeiten erinnert. Völlig irrelevant ob das nun etwas anders war oder nicht.

    man kann comics ohnehin nicht 1 zu 1 verfilmen da man auch einwenig das digitale zeitalter beachten muss.

    diese leute die immer sagen "mimimimim das is aber garnicht wie das orginal" könnte ich an die wand klarschen A. wär es öde immer das selbe zu erzählen, und B. es soll ja einfach nur alter erinnerungen Wecken.


    eine sache hat mir nur nicht gefallen, das Face vom Lizzard Connors hätte etwas langgezogen sein sollen, wie eine echse halt und nicht wie so ein fischkopf.

    Im großen und ganzen fande ich den Film sogar um einiges Besser als Spiderman 1-3
    Aber diese ganzen Comic freaks möchten ja immer das alles so bleibt .. sie leben gerne in der vergangenheit statt in der gegenwart oder zukunft. ... weil ihre kindheit noch gut war und sie sonst nix haben außer ihre comics.

  • Quote

    Original von Partycommander:

    Ich muss ganz ehrlich sagen, ich Fande den Film überaus gelungen, Es ist einfach alles drinne was drinne sein muss.

    Das schöne ist es hat mich an die alten comic zeiten erinnert. Völlig irrelevant ob das nun etwas anders war oder nicht.

    man kann comics ohnehin nicht 1 zu 1 verfilmen da man auch einwenig das digitale zeitalter beachten muss.

    diese leute die immer sagen "mimimimim das is aber garnicht wie das orginal" könnte ich an die wand klarschen A. wär es öde immer das selbe zu erzählen, und B. es soll ja einfach nur alter erinnerungen Wecken. [...]

    Comics nahezu 1:1 zu verfilmen ist sehr gut möglich, bestes Beispiel "Sin City" &"Bat Man Begins" ;D
    Aber es ist doch vollkommen in Ordnung, dass dich der Film überzeugt hat, mir hat das gewisse Etwas gefehlt.
    Eben das Feeling, das die Spider Man Comics beim Lesen verbreitet haben. Das hat nichts mit "Comic Freak" oder sonst was zu tun, sondern mit persönlichem Geschmack.

  • ich hab immer die Guys von "the big bang Theory" im kopf die sich sehr wohl selbst schon als freaks bezeichnet haben ^^.


    allerdings das freak sein muss ja nicht schlimm sein, es zeigt ja nur eine extreme zuneigung zu etwas ;)

  • War gestern in Spiderman und muss sagen, der hat mir richtig gut gefallen!!!
    Andrew Garfield als Spiderman war ok!! Er hätte nur ein paar Muskeln mehr haben können (wirkte irgendwie zu dünn).

    Rhys Ifans als Lizard hat mir echt gut gefallen!!!! :6:
    Bin zwar auch der Meinung die Schnauze des Lizard hätte länger sein können, aber es war OK :5:

    [film]8[/film]

    "I won't be a Rockstar. I will be a Legend." F. Mercury 1946-1991

  • Andrew Garfield hat 'ne Fresse, da will man am liebsten reinschlagen.
    Ich kann den Typ nicht ab.
    Werde mir den neuen Spinnenmann aber auf jeden Fall geben.
    Nachdem was ich im Bekanntenkreis gehört habe, soll der Film um längen besser sein, als Raimi's Kasperletheater.

    Was mich allerdings verwundert ist die Tatsache, dass im Vorfeld mehrmals behauptet wurde, dass das Budget des Films erheblich kleiner ausfallen sollte, als das bei Raimi's Filmen der Fall war.
    Im Endeffekt hat der neue "Spiderman" 230 Mio. Dollar gekostet.
    Zum Vergleich: Raimi's 1. Spiderman hat 139 Mio. Dollar gekostet.
    Von daher: what the fuck?

    Ich schaue keine Filme, Filme schauen mich!

  • Quote

    Original von alexisinked:

    Ich als Comicliebhaber fand bis jetzt keine Spider Man Verfilmung sonderlich gelungen, sei es von der Besetztung her oder vom atmosphärischen Aspekt. Auch dieser Teil war für mich alles andere als "amazing", zu viel Schnulz, zu viel Drama. Das Feeling der Comicvorlage konnte auch hier nich auf die Leinwand projeziert werden. Durch den 3D Effekt wurde "The Amazing Spider Man" im Vegleich zum ohnehin schon massentauglich Vorgänger mit Tobey Maguire noch massentauglicher gemacht.

    Fazit: Maguire ist mir als "Spider Man" im Vergleich immer noch 10. mal lieber als Garfield, wirklich zufrieden war ich mit seiner Darstellung jedoch auch nicht.

    3,5 / 10

    ich gebe dir recht, dass auch dieser spiderman noch nicht so perfekt war, wobei ich als perfekt nicht makellos meine, sondern sachen die wirklich ihrer comicvorlage gerecht wurden... beste Beispiele sind da Dark Knight, X-Men First Class, Avengers...
    die haben das Feeling vom Comic eingefangen...

    aber ich muss dazu sagen, dass es in jedem Fall mit Abstand der beste Spiderman bisher war... auch am nähesten an den Comicas dran... mit seinem ständigen Gequatsche neben den Fights und den moralischen Dilemmas... man hat gemerkt, sie wollten in die Fußstapfen der obrigen Filme steigen...

    zu den zwei unterschiedlichen Parkern bin ich sehr neutral... haben beide ihre Vorzüge...

    ich fand den Film unterhaltsam... das größte makel war für mich der Bösewicht... muss ihn vielleicht nochmal sehen, aber der Lizard war eindeutig zu eindimensional für mich ...

    eija und NERDS for President!
    und Kanzler... ups Deutschland hat ja schon eine Physikerin als Kanzler.... also besser nicht über BBT oder nerds schimpfen lolp

    [film]6[/film]

  • Arrrgh, mal wieder Doomis Kritik gelesen und jetzt muss ich doch noch meinen Senf hinzu geben lolp.

    Ich bin ein großer Fan des ersten Spiderman von Raimi, die Teile danach gefielen mir dann nicht mehr so gut. Wie ich hörte, hatte Raimi nur bei dem ersten Film wirklich freie Hand, weshalb es ja später auch das Zerwürfnis zwischen Produzenten, Raimi und den Darstellern kam. Raimi wollte absolut freie Hand und Vulture als Bösewicht. Beides bekam er nicht und die Darsteller sprangen mit ihm ab. Nun wollte ich dem neuen Spiderman eine Chance geben. Was ich zu sehen bekam war ein guter Film, aber mit Schwächen.

    Was sofort auffällt ist, dass die Charaktere im neuen Spiderman komplett anders wirken wollen als in Raimis Variante. Das ist eine gute Entscheidung, denn ich fand den alten Cast für die dargestellten Rollen nahezu perfekt. Peter Parker ist cooler, frecher und um einiges moderner als sein Vorgänger. Leider nimmt man ihm den Nerd am Anfang überhaupt nicht ab, was wohl auch die Produzenten gemerkt haben und den "Nerd-Teil" schnell beendeten. Parkers Rolle wird sehr detailiert und liebevoll erzählt. Auch die anderen Darsteller bekommen einen wirklichen Charakter. Das ist sehr schön gelungen.

    Entscheidend für einen guten Spiderman sind neben den Charakteren natürlich auch die Action und die Effekte. Ersteres ist durchaus gelungen und es gibt viele kleine Actionszenen die mit einer Priese Humor serviert werden. Problematisch sind jedoch die Effekte. Spiderman ist gelungen, ohne Frage, aber der Lizard.... in vielen Szenen fühlte ich mich in ein PC-Spiel versetzt. Er wirkt billig. Auch die kleinen animierten Echsen sind teilweise schon peinlich.

    Was auch stört sind die Logikfehler. Von denen gibt es eine Menge. Zum Glück werden die teilweise mit kreativen Ideen umspielt.

    Insgesamt ist der neue Spiderman gelungen. Wenn man sich nicht an den Logikfehlern, teilweise misslungenen Effekten und einem unglaubwürdigen Nerd-Parker stört, erwartet einem ein schöner Popcornfilm mit einer guten Geschichte. Raimis Erstling bleibt für mich ungeschlagen, aber er ist besser als der letzte Teil.

    [film]7[/film]

    "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013

  • Für mich bisher der besteb Teil der Reihe, leider immernoch nur befriedigend!
    Garfield gefällt mir gut, Peter Parker ist ja auch ein Nerd bzw eher unauffälliger Typ.
    Die Frau, Emma Roberts ist zwar kein Totalausfall wie Kirsten Dunst, aber immernoch kein wirklicher Hingucker.

    Display Spoiler

    wird ja aber sowieso hoffentlich in der Fortsetzung vom Green Goblin kalt gemacht.


    Lizard sieht mir auch zu komisch aus und ist für den Anfang auch nicht der beste Einstiegsgegener für Spidey.
    Leider wurde es auch versäumt mehr Figuren schonmal einzuführen, das hat die alte Trilogie besser gemacht, viel mehr leider nicht.
    Das größte Ärgerniss ist aber der 3D-Effekt, der ist so gut wie gar nicht vorhanden und rechtfertigt das lästige Tragen der Brille, in meinem Fall zwei, überhaupt nicht.
    Der Baron vergibt
    [film]7[/film]
    :231: :231: :231: :231: :231: :231: :231:

    “Drinking alone is as bad as shitting in company“ :5:
    :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71: :71:

  • Quote

    Original von alexisinked:


    Na bin ich froh, dass nicht nur ich das so sehe :0:

    Ein Peter Park muss doch nicht lieb und schüchtern sein, dass macht ihn doch total langweilig. Daran liegt es aber auch nicht nur, vielleicht gibt es irgendwann mal eine erwachsene Spidermanverfilmung, mit einem versifften Peter Parker ohne Geld der sich von unten hochkämpfen muss und wo ihm die Superheldenkräfte dann den Aufstieg ermöglichen, also einer mit Profil.

  • ...aber das ist nun mal der Charakter des Peter Parkers....
    man könnte natürlich auch Batman verfilmen, der anstatt eine Fledermaus eine Katze als Symbol nutzt, oder Hulk der Blau Lila anläuft, ein Iron Man der agressiver Bienenzüchter wird, oder oder oder....

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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