• Produktionsland: Großbritannien, USA
    Produktion: David Lazer, George Lucas, Eric Rattray
    Erscheinungsjahr: 1986
    Regie: Jim Henson
    Drehbuch: Terry Jones
    Kamera: Alex Thomson
    Schnitt: John Grover
    Spezialeffekte: ILM, Optical Film Effects
    Budget: ca. 25.000.000 Mio. US $
    Musik: Trevor Jones
    Länge: ca. 101 Minuten
    Freigabe: FSK 12

    Deutscher Kinostart: 11. Dezember 1986


    Darsteller:

    David Bowie: Jareth, der Koboldkönig
    Jennifer Connelly: Sarah
    Toby Froud: Toby
    Shelley Thompson: Stiefmutter
    Christopher Malcolm: Vater
    Natalie Finland: Fairy
    Shari Weiser: Hoggle
    Michael Hordern: Weiser (Stimme)
    Warwick Davis: Kobolde

    Handlung:

    Kaum hat die kleine Sarah ihrem quengelnden, kleinen Bruder gewünscht, dass die Kobolde ihn holen sollen, da ist es schon passiert. Nur 13 Stunden bleiben ihr, um ihn aus den Klauen des Koboldkönigs zu befreien. Der Weg zu dessen Schloss "auf der anderen Seite der Träume" führt durch ein unheimliches Labyrinth voller Gefahren, Wunder und seltsamer Wesen.


    Kritik:

    Witzige und gute gelaunte Muppet Geschichte im Fantasiestyle-Labyrinth des Alice im Wunderland. Zunächst kindergerecht gemacht, zunehmend aber doch mit härterer Gangart, aber immer noch für Kinder gut geeignet, mit tollen und vielseitigen Fantasiefiguren, die sich verhalten wie die Muppets, Schließlich ist auch Regisseur Jim Henson hier am werkeln. David Bowie als Bösewicht mit lächerlicher Schlafanzughose, wo man sein ausgebeultes Geschlechtsteil erahnen kann, ist ungewöhnlich skurril. Die märchenhaften und sehr abwechslungsreichen Kulissen, wie die Stadt der Kobolte ist einfach traumhaft. „Du hast keine Macht über mich“ Jennifer Connelly als Sarha ist hier mit eines der hübschesten Filmgesichter die es gibt, wie auch schon bei Argentos fantasievollen Horrorfilm Phenomena zuvor zu sehen. Die einzige Schwäche des Films ist die Rahmenhandlung, denn welche Beweggründe hat der Fiesling bitte, das Kind festzuhalten und Sarha überhaupt in Richtung Schloss zu locken. Im Verlauf tut sich einfach nur der Verdacht auf, dass er sich in Sarha verliebt hat. Die Story könnte auch der Grund sein, weshalb der Film in den 80ern an den Kinokassen gewaltig gescheitert ist, er ist aber wesendlich besser als Ridley Scott sein Legende, denn Labyrinth kommt ohne Kitsch und mit nicht zu viel Esoterikscheiße aus und hat mehr Handlung und Charaktere aufzubieten als Scott sein geflopptes Kinospektakel.

    Es ist nicht nur ein visueller Rausch, sondern auch inhaltlich trotz Schwächen mit ausreichend Substanz, es ist unglaublich was Jim Henson hier an Fantasieelemente gepaart mit 80er Videoclip Estetik erschaffen hat.

    Ein Labyrinth der phantastischen Sinne.
    Lets go to the Underground..

    [film]9[/film]

  • DAS SIND FILME WO ICH SAGE ,,DER HAT MICH UMGEHAUEN,, !!!!!!!!!!!! DIESER STREIFEN STEHT ALLEIN WEGEN DER KINDHEITSERINNERUNG AUF DEM GOLDENEN SIEGERTREPPCHEN GANZ OBEN!!!!!!!!!!!!! DAVID BOWIE IN BESTFORM UND DIE HANDLUNG EINFACH MEGASTARK!!!!!!!!!!!!

    KENNST DU DAS GRAUEN DAS DEN ÜBERFÄLLT DER EINSCHLÄFT?
    DER SCHRECKEN FÄHRT IHM BIS IN DIE ZÄHENSPITZEN,
    WENN DER BODEN UNTER SEINEN FÜSSEN NACHGIBT
    UND DIE TRÄUME BEGINNEN.....

  • David Bowie in einen Fantasy Märchen Streifen, geht das überhaupt kann das was werden?
    Na ja einerseits verkörbert er den Bösen OberKobold sehr gut, und die damals noch Jungschauspielerin Jennifer Connelly (18) spielte ihre Rolle sehr gut und glaubwürdig.Und natürlich sind die Fabelwesen und die sprechenden Hände Lustig anzusehen und konnten mir den ein oder anderen Schmunzler entlocken.
    Aber andererseits gibt es auch Schattenseiten wie zb, das der Streifen nie so recht in die Gänge kommen will, der Film mag zwar durchaus gute Effekte haben die mir gefielen, Humor und eine gute Story, aber mich konnte der Film irgendwie nicht in seinen Bann ziehen das ich sagen könnte WAU Klase.Diesen Wau effekt hatte ich bei Legende mit Tom Cruise da stimmte wirklich alles, hier ist es nur so gutes mittelmas.
    Soll nicht heißen das mich der Streifen nicht Unterhalten konnte mehr aber auch nicht.Sollte man als alter Fantasy Film seher aber trotzdem mindestens einmal gesehen haben. Für die Weihnachtsfeiertage grabe ich dieses Fantasy Filmchen dennoch immer gerne aus^^
    [film]6[/film]

  • Mir gings da ähnlich wie @DrGore. Vielleicht lief der mal in meiner Kindheit im Fernsehprogramm, aber bewusst gesehen hatte ich "Labyrinth" bis vor kurzem komischerweise noch nicht.

    Der Film ist eine wirklich schöne Perle der 80er. Hier wird gar nicht lange rumgemacht, bevor das Abenteuer startet. Dabei geht es um die Wiedergutmachung eines Fehlers und vor allem bedingungslose Freundschaft.
    Die ganze Geschichte über herrscht dabei - trotz Entführung durch einen "Bösewicht" - eine angenehm positive Atmosphäre. Die Eingangsszene, das Labyrinth, die Burg... es sieht alles so wundervoll märchenhaft aus.
    Zu keinem Zeitpunkt macht man sich Sorgen, dass tatsächlich etwas Schlimmes passieren könnte. Und Jennifer Connelly ist natürlich ganz toll. :44:
    Kann ich nur empfehlen, wenn ihr Bock auf einen schön gemachten Kinderfilm habt.

    [film]8[/film]

    ^(^.^)^

  • Die Bowie-Songs sind nicht so störend wie andere behaupten. Zumindest hat er das gewagte Kostüm an. Jennifer ist süß. Es fehlen noch die Insekten... oops, falscher Film!

    Labyrinth hat viele metaphorische Ansätze. Jennifer weigert sich die Verantwortung zu übernehmen. Ihr kleiner Bruder akzeptiert sie nicht. Wie sie sich wünscht, ihr Bruder wird von Goblins entführt, tut schon weh. Und der Wunsch wird in ihrer erdachten Phantasiewelt erfüllt. Viele Metapher werden noch folgen...

    Pro (beste Szene):
    * Im Treppenlabyrinth und letzte Konfrontation mit Bowie

    Contra (schlechte Szene):
    * Alle Hensons tauchen im Jugendzimmer wieder auf (Finale)

    [film]9[/film] (+/-)

    STRANGER THINGS 5

    Premiere: 26. November 2005 - 31. Dezember 2025

  • Es war Jim Hensons letzter Spielfilm als Regisseur, und im Laufe der Jahre wurde er von vielen Kritikern neu bewertet, als Erfolg auf Video und im Fernsehen hat er eine große Fangemeinde gewonnen .

    Und so feierte er am 27. Juni 1986 in den US-amerikanischen Kinos Premiere.

    Der Film wurde am 1. Dezember 1986 im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung des London Film Festivals uraufgeführt, in Anwesenheit von Charles, Prinz von Wales, und Diana, Prinzessin von Wales.

    Jim Henson, Brian Henson, Brian Froud, Jennifer Connelly und die animatronische Figur Ludo waren ebenfalls anwesend, um den Film zu unterstützen.

    Robert Eggers hat im Frühjahr 2025 einen Vertrag abgeschlossen um die Regie bei neuem "Labyrinth" Film, wahrscheinlich ein Sequel, für TriStar Pictures zu übernehmen.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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