
Originaltitel: Dead Season
Produktionsland: USA
Produktion: Loren Semmens, Adam Deyoe
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Adam Deyoe
Drehbuch: Joshua Klausner, Loren Semmens
Kamera: Jeffrey Peters
Schnitt: Adam Deyoe, Loren Semmens
Spezialeffekte: -
Budget: ca. -
Musik: Louis Chalif
Länge: ca. 85 Minuten
Freigabe: FSK Keine Jugenfreigabe (cut)
Darsteller: James C. Burns , Scott Peat , Marissa Merrill , Corsica Wilson , Marc L. Fusco , Todd Pritchett , Grant Beijon , Kevin O. Matta , Anna Vawser
Inhalt:
Ein Jahr ist vergangen, seit sich die ersten Toten erhoben. Nun ist die Welt eine Zombierennbahn, und der sicherste Platz für die wenigen Überlebenden liegt auf dem Wasser. Elvis und Tweeter haben sich ein Segelboot geschnappt und eine Insel angesteuert. Dort errichtete eine seltsame Kommune ihre ganz speziellen Strukturen und ist auf unangemeldeten Besuch zunächst nicht gut zu sprechen. Elvis gelingt es, das Vertrauen des Leaders zu gewinnen, doch Tweeter ist als Frau in Gefahr. Und dann sind da noch die Zombies.
Trailer:
Deutsche DVD & Blu-Ray (+3D) Fassung: 17.09.2012 (Verleih: 10.08.2012)
deutsche Fassung geschnitten
UK-Import mit dt. Tonspur: 04.12.2012
Kritik:
Die Bildqualität ist bei den dunkleren Szenen zu konturenarm, das hektische Hin und Her der Kamera nervt zu Beginn, immerhin wird es im Verlauf dann besser und nicht mehr so unübersichtlich sobald es Action gibt. Der Hauptdarsteller Scott Peat (Transformers) hat denselben 3-Tage Bart wie Jason Statham, sieht ihm ziemlich ähnlich und schauspielert auch so blass. Die Mädels sind immerhin für das Optische noch ok, aber die Dialoge werden zu träge vorgetragen. Gerade im Mittelteil kommt der Film streckenweise nicht mehr voran und Spannung sollte im ganzen Film nicht erwartet werden. Die Geschichte, wenn man es überhaupt so nennen kann, zeigt lediglich Protagonisten die in einer von Zombies überrannten Welt ums Überleben kämpfen, inhaltlich also alles von 28 Days Later fein übernommen, denn auch die Militärbasis kommt noch ins Spiel, mehr kann man von seinem Vorbild nicht abkupfern, wie hier geschehen. Die trostlose und traurig machende, depressive Stimmung, mit dem passenden Sound dazu, ist zumindest annehmbar und die Kulissen schwanken zwischen dicht bewachsnem Wald bei Tag und blasse Bunkerbasis bei Nacht, letzterer Schauplatz ist der weit aus schlechtere. Deren Kleidung ist mit Blut besudelt, soweit glaubt man den Charakteren, dass sie sich in einem apokalyptischen Szenario befinden. Der Filmtitel Running Dead wurde wohl gewählt, weil die Zombies sich im Verlauf von langsame Spaziergänger (im Film so genannt!) zu rennende Tollwütige entwickeln. Im kompletten letzten Drittel wird es zumindest besser, die Hatz ist dort lang anhaltend und auch mit Ausweidungsszene anarchistisch blutig, dass macht dann durchaus Spaß. Zu viel Langeweile im Mitteteil, somit es eher ein zähes Goren wird. Die geschnittene Fassung ist jedenfalls totaler Mist, weil die einzigen Szenen warum man den Film schaut, dort fehlen. Fragt sich, wer hier für die 3D Fassung benötigt.
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