
Produktionsland: USA
Produktion: Linda L. Miller, Duncan Blake, Zak Kilberg
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Jay Lee
Drehbuch: Jay Lee
Kamera: Jay Lee
Schnitt: -
Spezialeffekte: -
Budget: ca. -
Musik: Billy White Acre
Länge: ca. 94 Minuten
Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe
Darsteller: Jade Dornfeld, Tamara Feldman, James Duval, Eddie Rouse, Larry Cedar, Yorgo Constantine, Megan Gallagher, Rena Owen, Tracey Walter, Bret Roberts, Max Williams, Whitney Anderson
Inhalt:
Nachdem sie unabsichtlich für den Tod ihrer besten Freundin verantwortlich ist, wird Alyce von schrecklichen Schuldgefühlen heimgesucht. Sie flüchtet sich in eine Welt aus Sex, Drogen und Gewalt und tötet jeden, der ihr im Weg steht.
Trailer:
Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 06.09.2012 (Verleih: 09.08.2012)
Kritik:
Die drogensüchtigen Mädels werden glaubhaft verkörpert. Besonders Jade Dornfeld spielt die gestörte Alyce überzeugend, soweit könnte der Film dann auch funktionieren, selbst Tamara Feldman (Hatchet) passt hier rein. Die Dialoge sind zum schmunzeln und werden hart geführt. Was dem Film schadet ist die konturenarme Optik, auch wenn die dreckige Atmosphäre hier stark vorkommt, wäre mit einer gescheiten Kamera und bessere Ausleuchtung mehr drin gewesen. Zu sehen ist das viele Drogen genommen werden. Eines der Mädels wird dann von einem Dach geschubst und dann kommt auch etwas Interesse in der Geschichte auf, wenn die Übeltäterin darüber nicht hinwegkommt und zur meuchelnden Psychopathin wird. Ansprechen können trotz der schwachen Bildqualität die düsteren, visuellen Spielereien und schnellen Schnittszenen, die an kranke Musikclips alla Marilyn Manson, Nine Inch Nails oder Tool erinnern, also die Szenen sind schön krank für die Psyche. Brutale Meuchelszenen gibt es allerdings erst im langen Finale, wie das ausführliche abtrennen und schreddern eines Arms, wo der Gorehound losjubeln wird, da es professionell und hart ausschaut. Im Film wird Hellraiser erwähnt und von der Dreckigkeit und Unschärfe erinnert einiges auch ziemlich an die fortlaufende Hellraiser Reihe. Großartig ist die Szene, wenn Alyce nicht nur brutal losmeuchelt, sondern auch von einem Opfer absieht, obwohl gerade die Person Alyce zuvor gewaltig auf den Kicker hatte, lässt sie ab, weil das Opfer schon von der Beauty und Lifestyle Welt gezeichnet ist, eine richtig gute Szenen, die Alyce plötzlich sympathisch werden lässt. Die düstere Sounduntermalung ist sehr passend zum Schmutz, mit weniger Längen hätte mir das Paket gut gefallen können.
Dreckig, süffig und kiffig, in dieser sehr rohren Independent-Filmwelt von Jay Lee (Zombie Strippers, The Slaughter) kann man sich wohl fühlen.
Ein blutiger, schmutziger Industrial Tripp mit zu viel Längen im Mittelteil.
„Ist Was?“ ![]()
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