• Produktionsland: Frankreich, Norwegen, Polen, Schweden
    Produktion: Lars Andreas Hellebust, Edward A. Dreyer, Stellan Skarsgård, Aagot Skjeldal uva.
    Erscheinungsjahr: 2010
    Regie: Marius Holst
    Drehbuch: Mette M. Bølstad, Lars Saabye Christensen, Dennis Magnusson, Eric Schmid
    Kamera: John Andreas Andersen
    Schnitt: Michal Leszczylowski
    Spezialeffekte: -
    Budget: ca. -
    Musik: Johan Söderqvist
    Länge: ca. 111 Minuten
    Freigabe: FSK 16
    Darsteller: Stellan Skarsgård , Benjamin Helstad , Kristoffer Joner , Trond Nilssen , Magnus Langlete , Morten Løvstad , Daniel Berg , Odin Gineson Brøderud , Magnar Botten , Holst Agnar Jeger , Tommy Jakob Håland , Frank-Thomas Andersen , Martin Slaatto , Ellen Dorrit Petersen


    Inhalt:

    Norwegen im Jahr 1915 in der Nähe von Oslo: Eine Gruppe straffälliger Jugendlicher lebt bei härtester Arbeit unter der Knute des strengen Anstaltsleiters und des Aufsehers, der sich nicht scheut, auch schon mal einen Schützling zu missbrauchen. Als ein aufmüpfiger Heranwachsender auf die Gefängnisinsel Bastoy kommt und sich gegen die Demütigungen wehrt, wagen auch einige seiner Leidensgenossen den Widerstand. Im unerbittlich kalten Winter starten die Insassen eine Meuterei gegen das unmenschliche System.


    Trailer:

    Kinostart in Deutschland: 29.03.2012
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 27.07.2012 (Verleih: 11.07.2012)


    Kritik:

    Eine dramatische Sounduntermalung und kühle, optisch meist dunkelblaue Bilder begleiten das Geschehen in einer Jugend-Besserungsanstalt, auf einer abgelegenen Insel. Dennoch ist die Optik nicht so richtig atmosphärisch und die Hintergrundkulisse etwas verschwommen. An Härte fehlt es nicht, allerdings sind Erziehungsmethoden, wie Kinder vor versammelter Kulisse mit der Faust mitten ins Gesicht zu schlagen schon fragwürdig und überzogen. Das Problem des Film ist aber, dass er sehr voraussehbar ist, diese Geschichte hat es schon oft ähnlich gegeben und wurde auch schon viel straffer erzählt und artet nicht in einen 2 Stunden Langfilm aus wie hier, der keine Besonderheiten bietet. Die Besetzung ist mäßig, hat keine richtige Ausstrahlung, auch nicht unter den Jugendlichen, wo man gerade hier eine Rebellion aufzeigen könnte, verhalten sie sich doch alle zu zurückhaltend. Fragwürdig ist es auch, dass der Junge der abhauen wird, tatsächlich der Erste sein soll, der es versucht. Wobei die Hindernisse nun wirklich nicht groß sind, außer dass man sich auf einer Insel befindet, aber auch da gibt es doch Wege und Mittel. Die Thematik ist trotz ihrer Voraussehbarkeit nicht ganz langweilig, aber nicht mehr als Mittelmaß und schnell wieder vergessen.

    [film]5[/film]

  • Eine sehr gelungene Inszenierung nicht zuletzt wegen der atmospährischen norwegischen Winterlandschaft und der exzellenten darstellerischen Leistung. "King of Devil's Island" ist eine interessante Auseinandersetzung über (moralische) Verantwortung und Schuld, Kameradschaft und dem eigenen Überlebenstrieb. An Gewaltszenen wird dabei nicht gespart. Typische Gefängnisfilm-Klischees bleiben dem Zuschauer glücklicherweise erspart. Sparsarm geht man aber leider auch mit der Vergangenheit der Jungendlichen um, ich hätte mir noch etwas mehr Hintergrundinformation gewünscht. Das hätte den ohne hin schon 110. Minuten langen Film jedoch noch um einiges länger werden lassen.

    [film]7[/film]

  • Schönes emotionales Kino aus Europa.
    Ein Appell an die Freundschaft, geminsam sind wir stark, auch wenn alle uns zu brechen versuchen.
    Übel wenn man bedenkt das auch King of Devils Island auf wahren Tatsachen beruht, eine Zeit in der Menschenrechte noch mit Füssen getreten wurden.
    Kraftvoll und durch die Winterlandschaft noch düster wirkend, klare Empfehlung. [film]8[/film]

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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