• Kritik zu Synthetic Movement:

    Das Album hat mich sehr positiv überrascht. Die stetigen Rhythmuswechsel erinnern an altbekanntes alla Blutengel. Der Sound ist sicherlich auch nicht richtig eigen. Aber es ist ein Album das fast durchweg gut ist, mit moderne Party-Dark Wave Musik wie es das in der Qualität kaum gibt. Der Sound erreicht einen sofort, wie bei den neueren Blutengel Alben.

    5+/6

  • Peak and Decay (VÖ: 22. Juli 2016)

    Synthetic Movement war die Synth-Pop Überraschung 2012, daran kann Peak & Decay nicht so ganz heran reichen. Das große Plus des Albums ist die fantastisch sanfte und verträumte Stimme, wie man das beim Vorgänger schon gewohnt war. Der Einstieg mit „I Don't Believe“ zündet beim 2. mal hören ganz gut, der folgende „Visions“ tümpelt zu sehr und etwas zu stampfend vor sich hin. „Down Below“ ist gesanglich eher ein wenig einschläfernd aber zumindest vom Sound her sehr stimmig. Der Song „Heavently“ und dem folgenden „Walked the Line“ & „Regret & Testify“ sind dann noch mal besser, als beste Songs des Albums gleich alle 3 hintereinander. Beim wesentlich tiefer gesungenen „Murder Fantasies“ habe ich das Gefühl, dass passt nicht so ganz aufs Album, insbesondere zu den 7 reinen Synth-Pop Stücken zuvor, dass dieser Song dann von dem Dark Electro Projekt Hocico noch geremixt wurde, passt hingegen nur all zu gut, nur nicht unbedingt auf diesem Album, der folgende Obsession geht in eine ähnliche Richtung, mit beide Tracks kann ich hier kaum was anfangen. Die letzten 2 Tracks sind dann öde und ruhig und die Bonusremixe brauchte ich nicht wirklich, lieber ein knapperes Album und das Ganze von mir aus als Bonusdisc.

    Was als gelungene Synth-Pop Platte beginnt verläuft sich im letzten Teil des Albums leider ziemlich. Aber 6 der ersten 7 Tracks sind verträumter Synth-Pop wie es die Fans mögen, daher ist meine Bewertung positiv, auch wenn ich Synthetic Movement runder fand.

    4+/6

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