
Alternativer Titel: Invisible Zombie
Produktionsland: Kanada
Produktion: Sevé Schelenz
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Sevé Schelenz
Drehbuch: Sevé Schelenz
Kamera: -
Schnitt: Sevé Schelenz
Spezialeffekte: Roberto Biagi
Budget: ca. -
Musik: Peter Allen
Länge: ca. 80 Minuten
Freigabe: FSK 16
Darsteller: Rob Scattergood, Amber Lewis, Richard Olak, Taneal Cutting, David MacAulay, Chadderton W. Thornton, James Mark
Leanne Marsel, Ken Mackenzie, Simon Hussey
Inhalt:
Simon, Eva und Richie fahren zur Hochzeit eines guten Freundes. Eigentlich wollte Simons Freundin auch noch mitfahren, doch die hat es sich kurzfristig anders überlegt. Simon hat seine Videokamera mitgebracht und filmt unterwegs permanent alles und jeden. Dabei stellt sich heraus, dass bestimmte Personen auf dem Filmmaterial seltsam aussehen. Als genau diese Personen dann kurz darauf das Zeitliche segnen, werden die Jugendlichen unruhig. Simon aber filmt unverdrossen weiter, und der Tod macht reiche Beute.
Trailer:
Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 24.05.2012 (Verleih: 10.05.2012)
Kritik:
Die jungen Darsteller wirken natürlich. Der Handkamerastil wurde seit dem Paranormal Activity Erfolg durch zahlreiche Low Budget Nachfolger vergewaltigt. Die Qualität fast ausschließlich schlecht. Skew wird ebenfalls in diesem Stil gedreht und doch ist es ein Film, der sich diesbezüglich vom aktuellen Markt in einem Punkt abhebt und zwar sind die Schockszenen aufgrund des natürlichen Drehs gelungen und sie lassen einen schaudern. Skew ist aber insgesamt gesehen ein Werk, was sehr hanebüchen abläuft. Für die Geschichte scheint es kein Drehbuch gegeben zu haben. Hier wurde willkürlich was zusammen gedreht, was als Einzelszenario realistisch wirkt, aber als Gesamtwerk völlig versagt. Zu sehen sind die Protagonisten wie sie eine Spritztour unternehmen, ohne dass der Zuschauer eine Ahnung hat, wohin sich das Geschen entwickeln kann, selbst am Ende weis er es noch nicht. Es gibt lange kein richtiges Thema im Film und kein Ziel. Es ist im Dialog zumindest nicht zu hören, dass jagt auf paranormale Phänomene oder Massenmörder gemacht wird, sondern die erscheinen während der Aufnahmen plötzlich. Nach vielversprechenden Start verplempert der Film im Mittelteil zudem auch etwas Zeit, mit zu viel Dialog unter den Charakteren, statt nach der erfolgreichen Charaktervorstellung in die vollen zu gehen, dehnt sich das Ganze etwas, auch wenn dann im späteren Verlauf die Geschichte durchaus wieder genug Tempo hat. Das Übernatürliche ist nur selten zu sehen, eigentlich ist es schon weit hergeholt, dass man mit der Kamera bei Tageslicht durch zoomen der Kamera ab und zu den Geist auf der Linse hat. Die übernatürlichen Dinge geschehen stetig und aus dem Nichts. Da wäre eine Polizeistation, wo per Überwachungskameras zu sehen ist, wie ein Polizist eine Kugel in den Kopf bekommt, es ist ein lauter Schuss zu hören, aber es ist nicht zu sehen woher es kommt, der Schütze ist unsichtbar, also auch ein Geist. Solche Szenen die zwar schockierend gefilmt sind, aber keinen Sinn ergeben, ziehen sich durch dieses Werk.
Ganz zum Schluss wird der Film noch mal Rückwerts abgespielt. Skew versucht mit einem ungewöhnlichen Stil Aufmerksamkeit zu erregen. Die Schockszenen sitzen genau so gut wie bei Paranormal Activity, es gelingt aber nicht, die Geschichte eine Rahmenhandlung zu verpassen, die nachvollziehbar bleibt.
![4/10 [film]4[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley260.png)

![3/10 [film]3[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley259.png)
![1/10 [film]1[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley257.png)