Review zu „Evil Dead“ von Teufelstanzer
Sam Raimi schuf 1981 mit „Tanz der Teufel“ ein Meilenstein der Horrorgeschichte. Daraufhin folgten zwei Fortzetzungen (Tanz der Teufel 2 , Armee der Finsternis) die ebenfalls sehr erfolgreich waren.
2013 folgte dann mit der Remake welle, ebenfalls ein Remake zu seinem Erfolgshit „Tanz der Teufel“ mit dem Titel „Evil Dead“. Mit hohen Erwartungen freuten sich die Fans des Horrorgenre auf diesen Streifen. Und man wurde nicht enttäuscht. Das wohl beste Remake aller Zeiten kam 2013 in die Kinos.
„Evil dead“ basiert auf der damaligen Geschichte von „Tanz der Teufel“. Doch mit kleinen aber feinen änderungen.
So verzichtete man anfangs auf eine große Charaktereinführung, diese kommt während des Filmes dann zur Geltung. Dafür setzte man an den Anfang genau das was im original gefehlt hatte. Eine plausible und gute Erklärung für all das Böse. Ein physisches Wesen von dem alles ausgeht. Auch wenn nur ein besessenes Mädchen welche getötet wird und der Dämon wieder im Buch (Necronomicon) verschwindet.
Auch die für Horrorfilm typische Grundstory warum man sich in einer einsamen Hütte im Wald aufhält ist hier umgeändert worden. Etwas neues und besseres wurde in den Film integriert. Ein Drogenentzug einer der Personen ist der Grund. Sehr gut umgesetzt und stichhaltig.
Auch sonst gibt es noch ein paar Unterschiede welche diesen neuen „Evil Dead“ besser machen als das Original.
Ob man vom Splattergehalt in diesem Film überhaupt anfangen muss? Ich denke nicht. Überzeugt in allen Punkten und lässt jeden Genre Fan erzittern. Einfach fantastisch in Szene gesetzte Special Effekte die auch den härtesten Fan ab und an zum gruseln animieren.
Längen gibt es in diesem Meisterwerk keine. Es geht zügig voran und man langweilt sich nie. Man hat eher das Problem mal nicht auf den Bildschirm zu schauen, denn man könnte den nächsten Kracher verpassen.
Ebenfalls zu bewundern ist die tadellose Arbeit der Schauspieler, die sehr gut in ihre Rollen schlüpfen und überzeugend auftreten. Glaubhaft und solide Dialoge und Handlungen der Personen machen einfach Spaß und lassen den Film in einem noch besseren Licht stehen.
Außer Unterschiede gibt es natürlich auch noch die Übereinstimmungen mit dem Original von 1981. Da wäre zum einen die bekannten Szenen wie das Böse durch die Wälder fliegt oder wie eine Frau von den Bäumen festgehalten wird und den Dämon auf eine unschöne Art eingeflößt bekommt. Doch um ehrlich zu sein, schlägt der neue „Evil Dead“ das original selbst in den übernommen Szenen um Längen.
Fazit: Ein Meisterwerk des Horrorgenre. Mit „Evil Dead“ schuf Sam Raimi erneut einen Meilenstein der Horrorgeschichte. Wer diesen Film bis jetzt noch nicht gesehen hat sollte dies schleunigst nachholen. In allen Punkten perfekt gelungener Film der nur gefallen kann. Zum ersten Mal übertrifft das Remake das original um Längen.
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