Neue Tracks, Playliste, Festival und Newcomer

  • Das Problem, welches so viele Bands aus dem Wave-Gothic Genre mittlerweile haben, wenn man es überhaupt als Problem bezeichnen sollte, dass sehen die Fans und die Bands dieser Musikrichtung wohl zurecht auch anders, ist zumindest, dass ihnen der Weg ins TV Programm mit größter Wahrscheinlichkeit von der Schwarzen Szene her übel genommen wird und somit nicht garantiert werden kann, ob dieser Schritt die Band voran bringen könnte. Als Beispiel dienlich, nenne ich mal ein „Blutengel“, „Unheilig“, „Mantus/Black Heaven“ oder „ASP“ (als willkürliche Auswahl). Die sehr schöne Songs besitzen und es alle mal verdient haben, der breiten Masse zugänglich gemacht zu werden, wo sie mit Sicherheit auch reichlich Anklang finden würden und wer weis, wie sich die Gesellschaft somit wieder zum unangepassteren und skurilleren verändern könnte. Man sieht allerdings zuletzt anhand von Nightwish, dass es sogar mit Kommerziellen Teilerfolg, zu Bandinternen Turbulenzen und durch musikalische Anpassungen anhand von überdreht dargestellten Bildern und Krachmusik zu Geschmacksverirrungen kommen kann, wobei Sängerin Tarja Turunen sich plötzlich von der Band Nightwish trennte und in der Schwarzen Szene anhand ihrer Solobeiträge wieder Anklang fand. Ganz schrecklich wie man die Band Nightwish im TV Programm überspielt verkauft hat. Ein Problem welches einst Genre bekannte Bands wie Deine Lakaien, Project Pitchfork, Type O Negative oder Paradise Lost nicht hatten, ganz zu Schweigen von den 80er Jahre Kult Auftritten diverser Bands wie u.a. The Cure, New Order/Joy Division oder Sisters Of Mercy. Die letzte Gothic Band welche noch den erfolgreichen Sprung in die Medienlandschaft geschafft hat ist HIM und sie werden wohl auf lange Sicht nun auch die letzten bleiben, denn der Versuch auf diesen plötzlich neu angefahrenen Zug durch diese erfolgreiche Band aufzuspringen, ist aus mir leider nicht zugänglichem Informationsmaterial, als gescheitert anzusehen, denn davon ist ja nun seit geraumer Zeit auch nichts mehr in der TV Landschaft zu sehen. Gemeint sind die letzteren Erscheinungen wie u.a. „The 69 Eyes“, „Negative“, L’ame Immortelle“, „Oomph!“, „In Extremo“, „The Within Temptation“ welches schon eine gewisse Unmut in der Schwarzen Szene erzeugt hat und man sich dort fragte. „Wer wird der nächste sein, um Kommerziell erfolgreich zu werden?“ Mittlerweile hat der aufbrausende Sturm sich allerdings gelegt, wohl auch weil Viva II vom Sender gegangen ist, welchen man als Ursache dieser Erscheinung ausfindig gemacht haben könnte und zuletzt waren von mir eben genannte Bands somit auch nicht mehr in diversen TV Programmen gross zu sehen. Ja es schafften zu dieser Zeit sogar meist massenuntaugliche Black Metal/Death Metal und Heavy/Nu-Metal Bands reichlich ins Rampenlicht zu Stossen und für aufsehen zu sorgen. Insbesondere Slipknot hat sogar bis Heute noch im deutschsprechigen MTV Programm überlebt und diesen Sender sogar mit verändert, wenn gleich dort nun auch eine Metal Band wie die andere klingt, aber gut, dass war den Medienbossen zumindest wohl alles zu viel des guten, wenn plötzlich massenuntaugliche, laute Metal Bands wie Dimmu Borgir, Cradle Of Filth, Six Feet Under, Hypocrisy, Arch Enemy die junge Generation begeistert und diese hoch und runter liefen auf Viva II. Die kommerzielle Musiklandschaft hat sich mittlerweile allerdings wieder gewaltig zum negativen verändert, zum Teil bei MTV und noch grausamer auf Viva, in der Zeit von Handyklingeltöne sowie aufgeputschter Bands alla Tokio Hotel, Cinema Bizarre oder was in Zukunft noch alles an angepasstem, schwarz angehauchten Kommerzprogramm verkauft werden soll, um die aufgeflammten düsteren Gelüster zu befriedigen, um nicht die jugendliche Musikgesellschaft mit Nightwish, Rammstein und HIM als Einstiegsbands, anschließend komplett ins Schwarze Lager zu verlieren.
    Ur komisch kam zuletzt noch der Auftritt von „Subway To Sally“ bei einer Kommerziellen Steffan Raab Show zu Stande. Was niemand vom Sender dieser Band zutraute, wurde wie von Szene Kennern auch erwartet zum kurzfristigen Erfolg der Band, anhand eines ihrer doch merklich schwächeren Songs, welches zum Sieger des Wettbewerbes genügte, wobei die restlich, rein kommerzielle Konkurrenz ziemlich gross war.

  • die Bands wie

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    „The 69 Eyes“, „Negative“, L’ame Immortelle“, „Oomph!“, „In Extremo“, „The Within Temptation

    haben seit dem sie den grossen Erfolg haben nur noch Drecks Alben rausgebracht!

    OOmph! hab ich früher geliebt hab auch alle Alben bis zum Unrein Album danach kam nur noch Musik die nur für die masse geschrieben wurde. :P

    bei den "Black Metal" Bands siehts genauso aus: Dimmu Borgir und Cradle of Filth. die ersten wenigen Album einfach göttlich und dann immer "Schlechter"

    dann wünsch mir lieber das sie im Untergrund bleiben und ihren Idealen treu bleiben bevor sie einen Major in den Arsch kriechen.

    Andererseits kann ich auch verstehen das man mit seiner Musik Geld verdienen will. aber teilweise so Stilbrüche zu begehen....

    Theatre of Tragedy ist auch so ein beispiel. Die ihren Sound so radikal geändert haben. eigenartigerweise waren sie mit den alten CDs erfolgreicher als mit dem neuen elektronischen Sound. Und ohne Liv Kristine konnte das eh nicht werden. wo wir doch glat einen Übergang zu Atrocity haben die ihren Sound auch total geändert haben. früher geiler Death Metal und heute irgend so ne softe Art von Rock. aber die letzte Werk 80 Platte hat mir wiederum gut gefallen. wobei nicht so gut wie die Erste...

  • Theatre of Tragedy und die Solo Alben von Liv Kristine sagen mir auch zu, zumindest einige Songs von. Wobei ich den Kommerz immer erst dann sehe, wenn sich eine Band vom TV puschen lässt, was auch bei einem Blutengel nicht der Fall ist, auch wenn diese häufig so verschrien werden, wahrscheinlich weil die letzten Alben merklich schwächer waren als zuvor, was aber nichts viel mit Kommerz zu tun hat.

    Negative fand ich im TV sehr anbiedernd, ansonsten war Oomph! z.B. ganz gut, kann sein, dass diese Band noch mal im TV erscheinen wird, was auch ok ist, man darf nicht vergessen, dass in den 90er Jahren auch einige Bands ihre Musik im TV präsentiert haben, welche man Heute als ganz große des Genre ansieht, z.B. auch Nine Inch Nails, wenn gleich es mittlerweile sehr problematisch ist, sein Clip neben Tokio Hotel oder "Superstars" zu puschen, spätestens wenn Viva draufhält ist der Song eh Scheiße egal wie gut er ist. ;) Rammstein schaffen es z.B. sich ständig von zu distanzieren, sie meiden auch gross Öffentliche Auftritte und Siegerehrungen, dass hab ich bei Oomph! z.B. ein wenig vermisst.

  • Heutzutage geht die gute musik unter dem hässlichen hip-hop unter(danke Bushido lol)es ist echt schlimm wieviele hopper auf der straße rumrennen große fresse haben und denken wunder wer sie ausgeschießen hat nur weil sie bushido hören :39:
    Da ist es gut das die metalszene trotzdem genug anhäger hat :6:
    wenn ich mir den erfolg von meiner absoluten lieblings band RAMMS+EIN gucke freut man sich das es noch bands gibt die nicht 4 alben im jahr rausbringen sondern sich mehrere jahre für 1 album zeitlassen da merkt man das sie sich zeit lassen und nich von komerz ausgehen genau so ist es auch bei bands wie schandmaul und in extremo die wircklich gute musik machen und erfolg haben obwohl sie nich bei mtv und viva zu sehen sind :0:

  • Mit HipHop kann ich Heute auch nicht so viel Anfangen, die Musik entstand ja so langsam in den 80ern, manches war da auch noch sehr gut, wenn gleich man diesen Hip-Hop nicht mehr mit dem heutigen deutschen Viva Mainstream-Rap vergleichen kann, dass ganze ging auch mehr auf die Synthesizer, Crossover und Industial Schiene wie Einstürzende Neubauten, Kraftwerk, Beastie Boys, Run D.M.C. aber der Style ging dann im Laufe der 90er schnell in die Kriminellen und Kiffer Ecke, so wie man die Texte einiger unterirdisch schlechten deutschen Hopper wie Bushido auch raushört, das amerikanische habe ich in den letzten 5 Jahren nicht mehr im deutschen TV gehört, vertränkt vom Kiffermüll, also weis ich nicht wie sich das ganze in den USA entwickelt hat. Bei Die Fantastischen Vier oder Fettes Brot sind einige Songs ja ganz ok, aber das meiste kannst in die Tonne drücken und ist musikalisch nur vollgedröhnt und dann wahrscheinlich abstinent relaxt(?) zu Ertragen.

  • Aber mal zu dem Thema Underground bleiben.
    Ich sag mal so, ich glaub klaum das eine Undergroundband, egal welche, ein Angebot bekommen würde mit Massig Geld etc. das diese dann das Angebot ablehnen würden. Zeig mir mal eine Band die das gemacht hat.

  • Ist doch völlig unlogisch, eben weil sie im Untergrund bleiben will, kriegt doch eine U-Band gar nicht erst so ein Kommerz-Label-Angebot. Es gibt Bands die verkaufen für 3 € Kassetten die auf 50 Stück limitiert sind, DAS ist Underground.
    Außerdem: Nimm mal die Ärzte, die haben ihr letztes Album selber produziert und die sind weit weg von Underground. Ich glaube nicht, dass die kein Label gefunden hätten.
    Damals hatten die Musiker eben noch nicht alle vom Kapitalismus verseuchte Charakter und der Mainstream war noch nicht so leerkonsumiert wie heute.

  • Nein, ich meine damit, dass ich nie eine Art von Musik machen würde die überhaupt ein Label anlocken könnte. Ich wäre auch über eine kleine "Anhängerschaft" die sich auf gleicher Ebene mit mir befinden viel froher als über kreischende Fans.
    Wer kriegt schon eine Million angeboten? Da würd ich mich eher fragen, ob da nicht ein Haken dabei ist. Die wenigsten einigermaßen bekannten Bands können überhaupt von ihrer Musik leben.

  • Aus gegebenen Anlass und einigen Beiträgen, die ich selbst nicht nachvollziehen kann, möchte ich hiermit eine kleine Diskussionsrunde über Gedeih und Verderb einer Jugendkultur starten. Ist die Schwarze Szene wirklich tot, kommerzialsiert und nur noch eine Fashion-Show oder existiert sich in kleinen Nieschen. Einleiten möchte ich mit einem Beitrag vom Kunststoff Kulturmagazin


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    Die Musiken der Schwarzen Szene : 07.04.2010 : von Alexander Nym Im Mai wird Leipzig jedes Jahr dunkel – und bunter. Zum Wave Gotik Treffen kommen Menschen aus allen Ecken des Landes, sogar der Welt. Eine fast unüberschaubare Zahl von Konzerten steht auf dem Programm – was aber musikalisch auf den Bühnen passiert, lässt sich schwer mit einem Satz beschreiben. Alexander Nym hat sich mit der Komplexität dessen beschäftigt, was schon immer mehr war als nur die Musik der schwarzen Szene. Elvis Costello, der berühmte Komiker, prägte einst den Satz, über Musik zu schreiben sei wie Architektur zu tanzen. Erst recht, wenn es sich um ein derartig ausuferndes Gebäude mit so vielen Stockwerken, Erkern, Türmen und Arabesken handelt, wie die Musik der Schwarzen Szene eines ist. Im Supermarkt der Popkultur bewohnt sie den Keller, die Abstellkammern neben den Toiletten und die ungenutzten Lagerräume unterm Dach. Und selbst, wenn sie neben dem oberflächlichen Geglitzer der schnelllebigen Konsumware in den Regalen wie ein Ladenhüter wirkt, wundert man sich bei genauerer Betrachtung doch, wie viele ihrer schwer verdaulichen Zutaten sich unter dem Zuckerguss der Hitparadenware verbergen. Nicht nur, dass „schwarze“ Musik wie der (als „Düster-Pop“ beworbene) hörbare Durchfall von cleveren, dunkel gestylten Marodeuren wie Unheilig oder Blutengel in die mp3.de-Charts getragen wird, und sich sogenannte „independent“ Labels, also unabhängige Plattenfirmen, längst den selben tonangebenden PR-Mechanismen hingegeben haben wie ihre großen bösen Brüder von der internationalen Tonträgermafia – dieser Trend, der von Szeneveteranen gerne lautstark bedauert wird, ist bei genauerem Hinsehen nichts Neues. Erst Befremden, dann die Top Ten Joy Division, die gerne als Urheber der Post-Punk-Ästhetik und ihrer Nachfolger betrachtet werden, hatten eine große internationale Karriere vor sich, als sich ihr Sänger Ian Curtis überraschend erhängte – womit er sich in die Ränge der durch frühes Ableben zu Unsterblichkeit gelangten Rockidole wie Jim Morrison und Kurt Cobain einreihte und zur Symbolfigur seiner Generation wurde. Der Rest der Band formierte sich nach diesem abrupten Ausstieg neu und schrieb fortan unter dem Namen New Order Popgeschichte. Wer kennt nicht den proto-Techno-Tanzflächenhit „Blue Monday“, der (weil ausschließlich auf Maxi-Single erhältlich) zur bestverkauften 12“ aller Zeiten wurde? Auch die Kollegen von Depeche Mode wurden anfangs belächelt, wenn nicht gar verspottet: rein elektronisch erzeugte Musik erzeugte im Kontrast zu den Hörgewohnheiten der 80er Jahre noch Befremden, aber trotzdem fanden ihre Singles den Weg in die internationalen Top Ten. Auch Soft Cell, die mit ihrer Version des Klassikers „Tainted Love“ noch heute zum Pflichtprogramm jedes Radiosenders zählen, ebenso wie Frankie Goes To Hollywood, Anne Clark, Kate Bush oder die Talking Heads und viele ihrer Zeitgenossen wurden und werden in alternativen Kreisen hoch geschätzt, und ihre alten Hits werden noch heute in Discotheken der Schwarzen Szene gespielt. Viele heute weit bekannte Bands- etwa Deine Lakaien, und sogar Rammstein - haben ihre Wurzeln in der schwarzen Untergrundkultur, oder wurden von deren Protagonisten protegiert. Es ist fraglich, ob Projekte wie The Prodigy, Underworld oder The Orb in den 90er Jahren nicht wesentlich länger um breitere Wahrnehmung hätten kämpfen müssen, wenn sie nicht von den belgischen Elektronik-Vorreitern Front 242 zum Remixen ihrer Stücke eingeladen worden wären. Avantgarde-Gruppen wie Current 93 oder die Einstürzenden Neubauten, die zu Anfang in Abbruchhäusern Konzerte gaben (und nicht selten auch in solchen wohnten), füllen heute Säle vom Schlag der Volksbühne, und nicht selten sind die einzelnen Künstler inzwischen selber zu Mäzenen ihrer Zöglinge geworden: Ohne die Starthilfe von David Tibet, dem lyrischen Strippenzieher von Current 93, wäre der Hype um Antony & The Johnsons möglicherweise nie über die New Yorker Schwulenszene hinaus gelangt. Punk - ein musikalischer Kahlschlag Ende der 70er Dass Bands wie Placebo und HIM weltweit Stadien füllen, haben sie ihren ästhetischen Wegbereitern von Bauhaus, Virgin Prunes & Co. zu verdanken, die die Befreiung der musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten durch den Kahlschlag, den Punk Ende der 70er angerichtet hatte, nutzten, um in ihrer Musik Themen, Gedanken und Ideen zu transportieren, die in den schlagerhaften Boy-meets-girl-Texten der oberflächlicheren Gruppen nicht zu finden waren. Man war nicht um eine Zwangsintellektualisierung der Musik bemüht, konnte aber davon ausgehen, dass eine musikalische Form, die den dunklen, nachdenklichen und (selbst-)zweiflerischen Wesenskern des Menschen emotional ansprach, auch Futter für den Geist darstellen konnte. Mit einigen Jahrzehnten Verspätung wurde so der populären Musik implizit der gleiche Stellenwert eingeräumt wie der bildenden Kunst, dem Theater oder dem Film: Dass auch Musik ein Medium für Ideen sein kann, und nicht nur gefälliges Hintergrundgeräusch. Am extremsten wurde dieser Ansatz von Leuten betrieben, die selbst aus der Galeriekunst-Szene stammten und sich vorgenommen hatten, alte Hörgewohnheiten und die Musik als solche zu zerstören: Die aus der britischen Performance-Gruppe COUM Transmissions hervorgegangene Band Throbbing Gristle erklärte ihre Anti-Musik Ende der 70er Jahre zu „Industrial music for industrial people“ (so der US-Künstler Monte Cazazza), also dem Soundtrack zum Ende des Industriezeitalters. Mit brachialen Krachattacken wurden die menschenverachtende Dynamik automatisierter Produktionsprozesse und der Verfall der (besonders in Großbritannien dominanten) Schwerindustrie hör- und fühlbar gemacht. In Slowenien, das damals noch zur sozialistischen Volksrepublik Jugoslawien gehörte, machte die Gruppe Laibach mit dem, was später als Multimedia-Performance bezeichnet werden sollte, von sich reden, als sie in politische Propaganda- und Militärfilme Ausschnitte aus Pornofilmen spleißten. Dazu produzierten sie „monumentale akustische Schrottberge, die keine Entwicklung erfahren, auf keinen Höhepunkt zusteuern und keine Katharsis herbeiführen, sondern lediglich den stationären Lärm der industriellen Produktion wiederholen.” (Alenka Barber-Keršovan: ‘Laibach’ und sein postmodernes ‘Gesamtkunstwerk’. In: Helmut Rosing (Hg.). Spektakel / Happening / Performance. Rockmusik als ‘Gesamtkunstwerk’. Mainz 1993, S. 67f.) Gesamtkunstwerk mit politischer und kultureller Auswirkung Als versierte Kenner der (ost-)europäischen Kunstgeschichte appropriierten und amalgamierten Laibach und die aus ihnen hervorgegangene Künstlerbewegung NSK (Neue Slowenische Kunst) Elemente aus Volkskunst, klassischer Avantgarde, Disco (später Techno), Rock/Pop und totalitäre Ästhetik in spektakulär-beklemmenden Inszenierungen, die sie selbst als „monumentale Retroavantgarde“ bezeichneten, und schufen damit ein Gesamtkunstwerk, dessen politische und kulturelle Auswirkungen weit über ihr Heimatland und dessen Existenzdauer als semi-totalitärer Staat hinaus spürbar waren. Bis heute fungieren Laibach und die mit ihnen assoziierten Gruppen (u.a. die Maler von IRWIN) als provokante Seismographen politischer Entwicklungen – und als unbequeme Kommentatoren. Die Künstler der „Industrial Culture“ verstanden sich als Aktivisten (und ästhetische Terroristen) in einem Kampf um Information, Bewusstsein und Individualität, dessen Frontverläufe von den Massenmedien und deren Agenden bestimmt wurden und werden. Sie transponierten so die ziel- und zügellose Energie des Punk in ein kulturkämpferisches Projekt, das die ultra-liberalen Ideale der Beatniks und Hippies einer zeitgenössischen Überprüfung unterzog und auf den aktuellsten Stand brachte. Ikonen der Gegenkultur wie William S. Burroughs oder Timothy Leary kamen in Ausstellungen und Projekten von Genesis Breyer P-Orridge, dem Kopf der o.g. Throbbing Gristle (und in den 80er Jahren von Psychic TV) zu späten Ehren und erwiesen sich als zeitlose Inspirationsquellen für eine neue Generation subversiver Untergrundkünstler. Grenzerfahrungen und menschliche Extreme üb(t)en eine starke Anziehungskraft auf die Protagonisten und Anhänger des Industrial aus, welcher als subkulturelle Strömung parallel zur sich formierenden Gothic- und Independent-Szene existierte und zu Beginn der 80er Jahre vor allem im Süden Deutschlands die Schwarze Szene eroberte. Dieser kulturell, politisch und künstlerisch konnotierte Industrial-Begriff wird jedoch nicht überall gleich interpretiert: In den USA und Kanada wurde die Bezeichnung auf gesellschaftskritische Musikgruppen (z.B. Skinny Puppy, Ministry, Frontline Assembly) übertragen, deren Output eher dem entsprach, was sich in Europa als Industrial-Sprössling unter der Bezeichnung „Electronic Body Music“ im Gefolge des Mainstream-Erfolgs von Synthie-Pop à la Depeche Mode und Co. als härtere Variante rein elektronisch produzierter Musik etabliert hatte. Deren Entwicklung in den 90er Jahren war allerdings von zunehmender Formelhaftigkeit und Einfallslosigkeit geprägt: Die Helden der 80er Jahre hatten sich entweder zurück gezogen (wie Nitzer Ebb) oder transzendierten ihren Undergroundstatus im Zuge der aufkommenden Techno-Bewegung (Front 242, Moby). Selbstbespiegelung der eigenen Klischees Die Schwarze Szene verlor ihre Funktion als Katalysator subversiver Kultur- und Künstlerbewegungen, indem sich die Rezeption auf die Rekapitulation bereits bestehender Formen beschränkte, wie den in der Szene gängigen Varianten von (Neo-)Klassik, (Neo-)Folk und den ausgereizten Formen von Industrial und EBM, oder sich in der Selbstbespiegelung ihrer eigenen Klischees suhlte (z.B. Umbra et Imago und andere eher platte Bands, die zu Recht der Vergessenheit anheimgefallen sind). Heute zählen weniger die Inhalte, sondern knallige Präsentation und schmissige Selbstinszenierung; die festgefahrenen Formen dominieren die ewig gleichen Inhalte. Der Höhepunkt der postmodernen Vielfalt scheint überschritten; man beschränkt sich auf Bewährtes. Der in der Szene intrinsisch angelegte Konservatismus hat über die Innovation triumphiert. Das Revival eines Revivals wiederholt die einst umstrittenen und streitbaren Posen und Attitüden zu einer Zeit, in der alles möglich und schon mal da gewesen zu sein scheint, sodass das einstmals vorhandene, kritisch-aufklärerische Potenzial streitbarer Klangkunst in leicht verdaulichen Häppchen ans konsumverwöhnte schwarze Volk verfüttert werden kann. Die Punks von einst sind heute fast im Rentenalter, und der Nachwuchs wird (musikalisch wie modisch) mit Fließbandware versorgt. Der „Do it yourself“-Ethos des Punk gehört der Vergangenheit an. Inzwischen müsste es heißen: „Buy it to be yourself.“


    Nun seid ihr dran - was denkt ihr von der Szene?

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    Xpli: proud member of the:
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  • Szeneleute sind intolerante, elitäre und verlogene Spinner, die denken sie hätten Ideale, doch dabei belügen sie sich selbst und ihre Mitdenker ,- läufer und Mitmenschen. Warum diese Meinung? Weil ich jahrelang in der Punkszene unterwegs war, auch mit vielen Metalheads, egal welcher Gesinnung, Rockabillys, Psychobillys, Skins, HC und Straight Edger und Gothics zu tun hatte und immer wieder feststellen musste, wie aufgesetzt und falsch einige Persönlichkeiten dort sind und waren.
    Schubladen sind eh für den Arsch...und leider denken gerade solche Menschen, die sich angeblich gegen Schwarz-Weiss Malerei und Klischees auflehnen, in solchen Dingen am schlimmsten. Klar, nicht jeder ist so typisch "Sceneguy" und festgefahren in seinem achso tollem alternativen und rebellischem Ding, aber die meisten sind für mich einfach nicht mehr realistisch und glaubwürdig.

    Da bin ich lieber ich und trage halt eben mal Docs oder Sneakers, Etnies Karotte, nen Metal o. Punkshirt, kurze Haare und Käppi...das passt nicht zusammen oder ist nur halbherzig, bzw. voll pseudo? Mir egal.

    Ich habe mich entschieden Mensch zu sein. Kein Abziehbild.

    Die Szene, oder irgendeine Szene juckt mich nicht mehr und ich unterstütze sie auch nicht mehr. Ich kenne natürlich noch die Leute, wozu ein paar noch gute Kollegen sind und ich gehe noch auf Konzerte, aber alles drumherum, das ganze BlaBlaBla geht mir am allerwertesten vorbei.

  • Dieser ganze "Szene"-Mist interessiert mich auch schon lange nicht mehr.

    Wie FUN schon sagte,irgendwie bin ich lieber ich selber,als mich irgendeiner Gruppierung anzuhängen.

    Ok...wenn man mich fragt sage ich auch oft,das ich nen Gottverdammter Headbanger bin.^^
    In dem zusammenhang habe ich mal mit einigen Leuten die Disskusion gehabt,ob man als Metaller nur "True" (an sich schon nen beknackter Begriff) ist,wenn man lange Haare hat,nur schwere Stiefel trägt und mit ner Kutte und Metallshirts rumrennt.

    Ich sage,scheiß drauf. Ich bin "true" solange ich bin,wie ich bin. Und wenn irgendein ach so truer Metaller,etc. nicht damit klar kommt...dann kanner mir gestohlen bleiben. :)

    In diesem Sinne...PARTY ON WAYNE! XD

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    Original von FUN
    Szeneleute sind intolerante, elitäre und verlogene Spinner, die denken sie hätten Ideale, doch dabei belügen sie sich selbst und ihre Mitdenker ,- läufer und Mitmenschen. Warum diese Meinung? Weil ich jahrelang in der Punkszene unterwegs war, auch mit vielen Metalheads, egal welcher Gesinnung, Rockabillys, Psychobillys, Skins, HC und Straight Edger und Gothics zu tun hatte und immer wieder feststellen musste, wie aufgesetzt und falsch einige Persönlichkeiten dort sind und waren.

    Ich habe mich entschieden Mensch zu sein. Kein Abziehbild.

    DANKE!!!!! Das sprach mir aus der Seele! Vor einigen Jahren hang ich auch noch in der Metal- / Gothicszene rum und es hat mich immer mehr angekotzt. Alle unterschieden immer zwischen sich, als elitären Individualisten (wobei ich mich frage, wo in der uniformierten Szene sowas wie Individualität wirklich existiert) und den "Normalos", den "Herdentieren". Lächerliche Scheisse.

    "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013

  • Ich war nie Metaller, Punk oder Hardcore, hab mich aber aufgrund musikalischer Vorlieben und meiner Tätigkeit für heavyhardes.de öfters in diesen Szenen bewegt und hab auch noch einige Freundschaften in die Richtung.

    Klar, manchmal wurde ich schief angeschaut, wenn ich auf einem Konzert ein "falsches" T-Shirt anhatte. Vor allem die Punk und HC-Szene war da meiner Meinung nach relativ intolerant, während bei den Metallern der Spass und nicht so sehr irgendwelche Szenekonventionen im Vordergrund standen, bzw. stehen.

    Klar, dumme Sprüche gab's immer mal, aber die waren meist mit einem Bierchen aus der Welt geschafft.

    "Bist du Metaller?" nö
    "Punk?" nö
    "Was dann?" Andreas, nur ... Andreas

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    Woohoo! Untot: Dämmerung auf Platz 1 der Amazon-Horror-Buch-Charts!

  • Jede Szene hat Richtlinien. Die Beteiligten verfahren sich schnell in die falsche Richtung. Uniformierung wird zu Pflicht, um erkannt zu werden. Das hat mit Abgrenzen aus dem Alltag nichts mehr zu tun, da die Szene selber neue Richtlinien aufstellt. Das Outfit wird aufgedrängt und bezeugt kein Outsiderdenken. Jeder innerhalb einer Szene will den anderen durch seine Optik ausstechen, will der Beste sein. Mode und Medien steuern dabei auch gewaltig. Kein Unterschied zu Ellbogengesellschaft. Ich halte nichts von Uniformierungen, obwohl ich es selbst praktiziert habe. Die Standartlederjacke, die Springerstiefel, die ausgebleichte und ramponierte Jeanshose, dazu noch jede Menge Nieten und reichlich Seife in den Haaren. Mir ist es schon lang egal was Jemand erwartet. Wenn ich ein Venom T-Shirt anziehen will, dann ziehe ich es an, wenn ich ein Clash T-Shirt anziehen will, dann ziehe ich es an. Das gleiche gilt auch, wenn ich ein gebügeltes Hemd tragen will. Szenedenken ist Rudeldenken- Rudeldenken ist Uniformierung und geistiges Nivellieren. Da kommt nur Unsinn bei raus. Wichtig ist, was im Kopf vorhanden ist. Freidenken ist wichtiger als sich in einer Szene unterzuordnen.

  • Ich habe wenig mit der scwarzen Szene zu tun. Eine Freundin von mir ist in der Szene und da krieg ich hier und da was am Rande mit.
    Ich muss aber sagen, dass mit die Musik (ganz grob) und vor allem der KLeidungsstil gefällt. Auch wenn ich selber weniger so rumlaufen würde :)

    "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

    Harlan Wade, F.E.A.R.

  • Leider ist es heute gang ung gebe geworden sich einer Szene anzugliedern in dem man denn passenden Kleidungsstil wählt und dannn denkt jetzt gehöre ich dazu, was für´n schwachsinn. Das was in einem innerlich vorgeht ist tausendmal wichtiger.

    Ich würde auch sagen das ich ein Metallfan bin und mich in dieser Szene wohlfühle, weil egel ob true oder nicht hier steht der Spaß im Vordergrund und so sollte es auch sein.
    Ich selber habe auch keine langen Harre (hab mitlerweile gar keine mehr, altersbedingt), aber trotzdem wird man mittlerweile von keinem mehr darauf angequatscht. Warum ?? Ganz einfach die ganze Szene ist verschmolzen egel ob es nun Trash, Death , Core ja sogar Nu-Metal ist, denn es wird größtenteils akzeptiert, und so sollte es doch sein.
    Und wie ich herumlaufe ist immer noch mein Ding, das kann jeden Tag wechseln, obwohl ich schon die meiste Zeit mit Metallshirts bez. Horrorshirts herum renne.
    Aber das muß jeder selbst entscheiden und dies nicht nur tun um einer bestimmten Szene zuzugehören.

    Speziell bei der schwarzen Szene, habe ich mitlerweile denn eindruck, das es hier nicht mehr wirklich um Musik oder irgenwelche persönklichen Vorlieben bez. Einstellungen geht. Sondern es geht doch fast nur noch ums Styling, Klamotten und Make Up (konnte man doch dieses Jahr auf dem Wave und Gothik treffen beobachten). Und das ist für mich nur noch schaulaufen nicht mehr und nicht weniger.

    Deswegen meine ich, wie es auch schon andere hier anmerkten, jeder soll er selbst bleiben und sich selber "true" sein, ist bestimmt wichtiger als jede erdenkliche Szene. That´s it!!!

    Zensur Ist Für´n A......!!

  • Insgesamt sehr schöne Beiträge die ich hier lesen konte. In etwa lebe ich diese Einstellung auch. Ich erlaube mir dazu aber auch in einigen Dingen etwas elitär zu reagieren, doch darüber hinaus lehne ich jede "Szene"gehörigkeit ab. Dies ist auch zwingend notwendig, da mir die Szene als solche gar nicht mehr begegnet. Aber all das was hier größtenteils beschrieben wird, hat die Szene früher mal ausgemacht. Und so komme ich zurück zur Ausgangsfrage: Ist die Szene tot?

    Jeder beschreibt hier immer wieder manifest seine Ionkonformität und seinen Individualismus. Aber das war ja ursprünglich nicht das Thema. In anderen Beiträgen lese ich immer wieder etwas über die Szene. Und dieses Missverhältnis wollte ich gern mal geklärt haben. :)

    :5:

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    Xpli: proud member of the:
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  • Die Szene, welche auch immer ist tot, weil man sich gegenseitig mit Outfit usw. auszustechen versucht. Das hat nichts mit Zusammenhalt zu tun, sondern mit schlechtem Theater...
    Mehr fällt mir dazu nicht ein, und eigentlich ist es mir mittlerweile auch egal ob tot oder nicht. Ich bin quicklebendig und versuche nur Mensch zu sein,...indem ich versuche mit allem und jedem klarzukommen...Kann man nicht immer, weil das halt eben auch menschlich ist, aber ich fühle mich zu keiner gewissen, untergeordneten Gesinnung mehr hingezogen.

  • Ich laufe selber Schwarz rum, bereits seit vergangener Schulzeit welche über 15 Jahre zurückliegt und hatte davor schon Ambitionen dazu. Kann daher nur sagen Schwarz ist keine Farbe sondern eine Lebenseinstellung!

    Von Szenen oder Bräuche halte ich nix, ich lebe Schwarz mit Überzeugung weil es aus mir selbst kommt und nichts mit anderen zu tun hat!!

    Wie lange noch? Bis ans Lebensende!!

    Sich wolfühlen muss aus innerlicher Überzeugung kommen, alles andere ist nicht Real!

    Gruß!

  • Genau, es ist egal ob man szenetypisch aussieht! es zählen nur die inneren Werte und die Einstellung.

    Ein Kumpel von mir hat einen sehr freakigen Kleidungsstil, vor allem könnte er den Friseur öfters aussuchen. Chaotisch ist er sowieso und durchgeknallt allemal. Er ist definitiv mehr Punk als so manch 16jähriger, der von heute auf morgen nen Iro und ne Kutte hat und Bier trinkt und dann Leute anmacht!!!

    "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

    Harlan Wade, F.E.A.R.

  • Ich selber habe mich in der Szene früher sehr aufgehoben gefühlt. Aber dies ist schon ein Stück weit her.
    Ich weiß nicht ob ich ihr entwachsen bin, oder ob sie mir nun einfach fremd genug geworden ist, um davon Abstand zu nehmen.
    Für mich gestaltet sich diese ganze Pseudo-Grufti-Szene als Gehabe und Getue. In meiner Zeit als DJ musste ich z.B. feststellen, dass nur zu den StiNo-Titeln, die immer gespielt werden, getanzt wird. Ansonsten wird die Zeit mit dumm-rumm-stehen verbracht und sich über andere Leute abgefuckt. Und dies bei eigener Unfähigkeit.

    Man macht eine schöne Industrialparty und irgend eine feiste Schnäpfe wünscht sich Agonoize, Chombichrist und ähnlichen Schmuß. Da hat jemand das Motto nicht kapiert. Du machst ne Old-School EBM Party und die Leute tanzen erst wenn man Spetznaz auflegt. Dazwischen kollektives rumgestehe. Wenn dann mal das StiNo Lied kommt, rennt alles uniform auf die Tanzfläche. Einheitsschritt zum Einheitsbeat. Petiküre, Maniküre und Walküre finden sich plötzlich zusammen. Anmut und Grazie paaren sich zu einem Bild freudiger Lebensbejaung. Trotz Titelwechsel, merken sie nicht den uniformellen Beat. Jeder ist mit seinem Tanzstil beschäftigt, ohne zu merken, dass alle gleich tanzen. Hey, und aussehen tun sie auch alle gleich.

    Und sowas nennt sich Subkultur? So sinnentleert und einfallslos? Partykultur ohne Inhalt. Das ist nicht die Schwarze Szene die ich kenne. Von daher ist sie für mich tot. Ich schaffe mir meine eigene Szene.

    Wer nicht mit will hat Pech. Er tut mir damit zu Gute, denn Niveau will man ungern teilen :)

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  • Xpli ich glaub den Thread hat du eher wegen mir eröffnet, weil ich über die Szene bei vielen Bands geschrieben habe. Ansich denken wir aber das Gleiche, nur interessiere ich mich heute auch für die neuen besonders deutschen Projekte wie Blutengel, Unheilig, ASP und co..
    Die schwarze Musikszene unterscheidet sich von den anderen schon ziemlich gewaltig. Es geht wirklich zumeist bei Großereignisse vor allem darum wer am meisten Auffällt, damals war es genau anders rum. Heute sieht das Publikum ausgefallener aus als die Gruppen. Man könnte das WGT schon sowas wie die Love Parade der schwarzen Musik nennen, wo es nicht mehr die Farben Schwarz und Weiss gibt, sondern es schaut schon richtig bunt aus und ich glaub, dass die in den nächsten Jahren noch viel Größer werden wird, auch weil die Technomusik sich mit der düsteren Romantik vermischt und dann richtig aufflammen wird. Es sollte aber festgehalten werden, das Stillstand langweile bedeutet. Jede Jugendbewegung oder Subkultur die sich nicht weiterentwickelt stirbt früher oder später aus. Wie z.B. der Dancefloor, der ja nun wirklich nicht lange gehalten hat. Die Rapmusik Ende der 80er und Anfang der 90er ist auch wieder verschwunden, dafür gibt es jetzt den Bushido HipHip oder wie man das nennt, sollte es dort auch keine Weiterentwicklung geben, verschwindet das auch wieder. Irgendwann wird der Gothic/Wave Szene sicher auch an einem Punkt kommen wo sie ausgereitzt ist, dass ist aber bei allem so. War auch beim Horrorfilm in den 90ern so oder die 80er New Wave Szene die dann ausgestorben ist oder zum Dark Wave/Gothic überging.
    Es gibt neue Generationen und die wollen nicht das Selbe wie ihre Eltern durchmachen.

  • Quote

    Original von Dr.Doom
    Xpli ich glaub den Thread hat du eher wegen mir eröffnet, weil......

    Nein lieber Doctore, dem ist nicht so. Wäre dem so, würde dies implizieren, dass ich deine Worte negiere wollte. Dem ist aber ganz gewiss nicht so. Ich respektiere jede, wenn auch von mir abweichende Meinung. Das was du schreibst sind Kritiken, in denen du nach besten Wissen und Gewissen eine Sache bewertest. Das würde ich niemals in Frage stellen wollen.

    Nicht desto trotz waren deine Worte aber vllt eine Initialzündung für etwas, was ich schon immer mal geklärt haben wollte. :)

    Und siehe da, es regte ja sichtlich zum Meinungsaustausch an. Ziel erreicht :)

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    Xpli: proud member of the:
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    ......
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  • Ich finde einfach die Ästhetik interessant, und ich liebe düstere Atmosphäre und das Thema Tod, ich ziehe mich deshald trotzdem so an wie ich will, und das ist halt meistens: Bandshirt oder Ledermantel :0:

    Mir ist das sozusagen Wurscht ob ich als "dazu" angesehen werde, ich mach das einfach weils mir gefällt. Und auch Texte diverser Bands mit entsprechender Trauriger Stimmung hilft mir einfach mich fallen zu lassen, und das machen Blutengel und Mantus meines erachtens als einzige eben wirklich RICHTIG!

    Also mir ist die "Szene" an und für sich wurscht!

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    Original von FUN
    Die beiden Wörter implizieren und negieren muss Doom jetzt erstmal im Duden nachschlagen lolp :221:

    Steht nicht in den neuen Forumsregeln, dass man alle Texte für jedermann verständlich schreiben soll? :5: lolp

    "das ist nicht möglih, einzig sabrina könnte man hart ran nehmen, die würde mit tollwütige hunde aus einer schüssel essen.. " Dr. Doom - Shoutbox am 22.08.2013

  • Vieles verändert sich oder besser gesagt entwickelt sich weiter.

    So hat die Industrialszene, den dunklen Gothikstyl praktisch kopiert und ihn mit kleinen Neon Requisiten kombiniert.
    Eigentlich eine völlig andere Szene, ganz andere Musicrichtung, ganz anderer Lifestyle, jedoch sehen sie auf den ersten Blick nach Gothik/Gruftie aus.

  • Na aber....

    ich geh ja bei vielem mit, aber diese Cybergoten-Techno-Gehopse in irgendeine Verbindung mit Industrial zu bringen ist frevelhaft. Ich glaube sogar, diese Neonschlauchhüpferle dürfen sich nicht im Umkreis von 500 Metern von den Industriellen befinden. Ist so ein richterlicher Beschluss. Wird auch glaube ich mit dem Tod bestraft, aber erst nachdem die Cybergoten wieder in die Schule geschickt wurden um den Hauptschulabschluss nachzuholen und danach wenigstens mal 1 Stunde dem sonnenlicht ausgesetzt werden. Danach gibt es noch ne Dröhnung Industrial auf die Ohren, damit sie den Unterschied mal verstehen ;)

    Sry für den Sarkasmus.

    Industrial ist Avantgard mit Wurzel in den 70ern und hat in keinster Weise etwas mit den Cybergoten zu tun. Die guten alten Grufties haben sich wenn dann auch aus dieses und der Punkszene heraus entwickelt. Meine Meinung.

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    Xpli: proud member of the:
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    Original von BoesesJungesFleisch:

    Nein, ich meine damit, dass ich nie eine Art von Musik machen würde die überhaupt ein Label anlocken könnte. Ich wäre auch über eine kleine "Anhängerschaft" die sich auf gleicher Ebene mit mir befinden viel froher als über kreischende Fans.
    Wer kriegt schon eine Million angeboten? Da würd ich mich eher fragen, ob da nicht ein Haken dabei ist. Die wenigsten einigermaßen bekannten Bands können überhaupt von ihrer Musik leben.

    Es macht doch jeder die Musik, die einem am Herzen liegt. Da überlegt man sich doch nicht vorher, möglichst so zu spielen, das es bloß kein Label mag...... Stimmt, die Millionen kommen nicht sofort, aber wenn man als kleine 08/15-Band plötzlich nen Vertrag von SONY oder Konsorten angeboten bekommt, müsste man schon ziemlich dämlich sein, das abzulehnen. Aufgrund dessen muss man ja nicht seinen Musikstil oder sein Image ändern, oder?

  • Tarja Turunen hat sich nicht von Nightwish getrennt, sie wurde mehr oder weniger rausgeschmissen bzw. geekelt.
    Kann ich so nicht stehen lassen, entschuldige. :P

    Quote

    R6BE
    wenn ich mir den erfolg von meiner absoluten lieblings band RAMMS+EIN gucke freut man sich das es noch bands gibt die nicht 4 alben im jahr rausbringen sondern sich mehrere jahre für 1 album zeitlassen da merkt man das sie sich zeit lassen und nich von komerz ausgehen


    Gouder Witz. Rammstein und nicht kommerziell, wtf...

    ^(^.^)^

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