Dee Snider´s Strangeland

  • Produktionsland: USA
    Produktion: Dee Snider und David L. Bushell
    Erscheinungsjahr: 1998
    Regie: John Pieplow
    Drehbuch: Dee Snider
    Kamera: Goran Pavicevic
    Schnitt: Jeff Kushner und Joe Woo Jr.
    Spezialeffekte: M.B.P. Prodution
    Budget: ca. 1.100.000 Mio. US $
    Musik: Anton Sanko
    Länge: ca. 83 min
    Freigabe: Spio/JK (indiziert)

    Darsteller:

    Kevin Gage: Mike Gage
    Dee Snider: Cpt. Howdy / Carleton Hendricks
    Elizabeth Peña: Toni Gage
    Robert Englund: Jackson Roth
    Linda Cardellini: Genevieve Gage
    Tucker Smallwood: Cpt. Churchill Robbins

    Handlung:

    Die Teenager Genevieve und Tiana begegnen im Internet-Chatroom dem verführerischen Captain Howdy, den sie nach seinem Auftreten für einen typischen Schüler halten müssen - er will anscheinend nur ein paar Bräute aufreißen. Sie lassen sich überreden, am Abend auf seine Party zu gehen - doch das war Tianas letzter Chat: Ihre schrecklich zugerichtete Leiche weist Spuren auf, die in die Tattoo- und Piercing-Szene weisen. Und bald steckt Tianas Vater, Detective Mike Gage, auf der Suche nach den Wahnsinns-Mördern in einem Sumpf aus brutalsten Ritualen und perversesten Praktiken, verfolgt von einer unnachgiebigen Bestie.

    Meinung:

    Strangeland ist ein Film der versucht zuviel in einem Film zu vereinen. Dabei geht sehr viel potenzial verloren.
    Er hat einfach zu viele Punkte die er anprangern oder auch daraufhin weisen will.

    1. Körperkult bez. Bodyart (Piercing, Branding, Narbing und Tattoos), es wird kurz darauf eingegangen das Menschen die sich diesem Kult hingegeben ausgestoßene der Gesellschaft sind (das stimmte sicherlich zu der Zeit als der Film entstand heutzutage fast Alltag).
    2. Ebenfalls das Internet und seine Chatrooms, man chatet mit unbekannten, die man obwohl man sie nicht kennt, trifft und in die Falle von Psychopathen tappt.(leider traurige Wahrheit)
    3. Selbstjustiz bei Tätern die nach psychologischer Behandlung wieder auf freien Fuß gelassen werden.(irgendwie verständlich)

    Das sind wohl die wichtigsten Punkte. Natürlich sind dies gute Ansätze aber nichts wird richtig zu Ende gebracht, sondern oft nur angedeutet.
    Darunter leidet der Film doch sehr, ja manchmal ist das sogar richtig langatmig und der richtige Thrill bez. Spannung will sich auch nicht breit machen.

    Angedeutet werden auch nur die Folterungen hier wird sehr viel dem Zuschauer und seiner Fantasy überlassen. Zwar nicht schlecht wenn man nicht nur auf Blut und Gore setzt aber ein bisschen mehr hätte es schon sein dürfen.
    So wirkt das ganze doch sehr leblos.

    Die Darsteller gehen dafür ganz in Ordnung. Dee Snider verkörpert den Psychopathen Captain Howdy (ist auch ein Songtitel seiner Band Twisted Sister) mit seinen Piercings und Tattoos ziemlich gut und glaubhaft. Robert Englunds Rolle ist zu klein um sie wirklich zu bewerten.

    Was wirklich positiv in Erinnerung bleibt ist die Musik (ok zumindest alle die etwas mit Metal anfangen können) mit Beiträgen von Pantera, Kid Rock, Marilyn Manson, Sevendust, Megadeth, Twisted Sister und noch einige mehr.

    Ein Film der viel Potenzial hat aber nicht nutzt und daher bleibt er gerade noch Durchschnitt.
    Dee Snider sollte lieber wieder Musik machen und Songs schreiben, denn dies kann er wesentlich besser.

    Gerade noch [film]5[/film]

    Zensur Ist Für´n A......!!

  • Quote

    Original von Dr.Doom

    Ist nicht drin, höre ich zum erstenmal von. Interessiert mich aber auch nicht. Vielleicht wenn es eine Fortsetzung geben sollte, werd ich den nachholen.

    haste auch nix verpasst.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Der Rockmusiker und Sänger von Twisted Sister, Dee Snider, spielte in "Strangeland" nicht nur Captain Howdy, den unheimlichen Sadisten, der Teenager über das Internet anlockt; er schrieb und produzierte auch.
    Das Konzept stammt von einem Song auf dem Album Stay Hungry von Twisted Sister.
    Linda Cardellini spielt eine junge Teenagerin, die in Captain Howdys Fadenkreuz gerät, während Robert Englund als Anführer einer Aktivistengruppe auftritt, der das Recht lieber selbst in die Hand nimmt.
    Obwohl dieser Horrorfilm von 1998 sein Alter zeigt, insbesondere aufgrund seines Einsatzes von Technologie und der frühen Internet-Chatrooms, entwickelte sich im Laufe der Jahre eine Kultanhängerschaft um den Film.
    So sehr, dass bis heute über eine Fortsetzung gesprochen wird.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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