
Produktionsland: USA
Produktion: Brian Brough, Anthony Straga, Brittany Wiscombe
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Brian Brough
Drehbuch: Brittany Wiscombe
Kamera: Ephraim Smith
Schnitt: Alex Bryant
Spezialeffekte: Rob Field
Budget: ca. -
Musik: Michael Shumway
Länge: ca. 91 Minuten
Freigabe: FSK 12
Darsteller: John Schneider, Jason London, Danielle Chuchran, Paul D. Hunt , Kari Hawker, Shawn Carter
Inhalt:
Jim möchte in den Bergen den kanadischen Luchs erfoschen. Mit dabei: seine rebellische Tochter Emmy. Als Jim jedoch auffällt, dass alle Luchse verschwunden sind, ist es für eine Flucht bereits zu spät: Ein menschenfressendes Schneemonster hat schon die Fährte der beiden aufgenommen.
Trailer von Snow Beast:
Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 12.01.2012 (Verleih: 19.12.2011)
Kritik:
Ein junger Snowboarder übt seinen Fun-Sport aus und zwar in einem Waldgebiet. Womit er nicht rechnet, er ist in das Gebiet eines Yetis vorgedrungen, der den lauten Besucher nicht willkommen heißt. Somit dauert es nicht lang und der erste Protagonist darf ins Gras beißen. Der Vorspann verspricht einen witzigen Yeti-Horror. Leider erfüllt Snow Beast die Erwartungen nicht ganz. Der Morde sind langweilig und finden nur im Off statt oder es ist immer dasselbe, das Best haut einmal zu und das Opfer ist Tot. Der Yeti schaut zudem eher aus wie ein Stoffteddie. Überhaupt nicht bedrohlich, aber man kann durchaus bei seinem auftauchen schmunzeln, insbesondere weil man annimmt, dass jederzeit der Reisverschuss des Viehs platzen könnte, den man sogar in ein paar Aufnahmen auf dem Rücken des Yetis kurz sieht. Die Besetzung ist so dusselig, wie man es bei solchem Trash gewohnt ist und sie wirken durchaus sympathisch, auch wenn es sich gelegentlich beim Dialog etwas hinzieht, denn es geht vom Dialog her etwas ruhig zur Sache, es handelt sich hier um keinen Teenhorrorfilm mit Spässe wie beim doch um einiges witzigeren Yeti - Das Schneemonster zuletzt. Die winterlichen Bilder aus einem Wald sind zumindest ganz passend zum weißen Zottelvieh. Bei dessen auftreten man einfach jedes mal ins grinsen kommt und man bleibt deswegen auch bis zum Schluss dran, aber irgendwie lebt der Film nur davon, es gibt zu wenig Highlights, nicht mal vom Yeti selbst, wo bestenfalls mal bei einem Schlag etwas schlecht erzeugtes CGI Blut spritzt. Mehr als kleine Hiebe gibt es hier ansonsten nicht und das Zottelvieh sieht alles, aber nur nicht bedrohlich aus, somit die 12er Freigabe verständlich ist, denn hier werden selbst kleine Kinder nur schmunzeln. Wer auf Transhfilme steht, kann trotzdem einen Blick wagen, es fehlt allerdings mehr Härte. Nur das Ende hat dann noch etwas mehr zu bieten, welches doch mit einem Schockeffekt dienen kann, der einzige des Films. Unsympathisch wirkt Snow Beast auf mich gewiss nicht, ich kann somit trotzdem noch etwas mit anfangen.
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