
Produktionsland: Japan, Kanada, USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland
Produktion: Leonard Goldberg, Peter McAleese, Sarah Meyer, Steve Richards, Andrew Rona, Joel Silver, Susan Downey
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Jaume Collet-Serra
Drehbuch: Didier Van Cauwelaert (Roman), Oliver Butcher, Stephen Cornwell
Kamera: Flavio Martínez Labiano
Schnitt: Timothy Alverson
Spezialeffekte: Mickey Kirsten
Budget: ca. 40.000.000$
Musik: John Ottman, Alexander Rudd
Länge: ca. 113 Minuten
Freigabe: FSK 12
Darsteller: Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Frank Langella, Aidan Quinn, Bruno Ganz, Sebastian Koch
Inhalt:
Als Dr. Martin Harris nach einem schweren Autounfall aus dem Koma erwacht, ist das für ihn der Beginn eines Albtraums: Seine Frau erkennt ihn nicht mehr und an ihrer Seite hat ein anderer Mann seinen Platz als angesehener Wissenschaftler und Gast eines wichtigen Kongresses in Berlin eingenommen. Zudem ist ihm ein brutaler Killer auf den Fersen. Langsam beginnt er an seinem Verstand zu zweifeln. Um seine Frau und sein altes Leben zurück zu gewinnen, macht er Gina ausfindig, die Taxifahrerin, die ihn bei dem Unfall gerettet hat. Sie und der ehemalige Stasi-Agent Jürgen sind seine einzigen Verbündeten im Kampf um seine Identität gegen einen übermächtigen Gegner.
Trailer:
Kinostart in Deutschland: 03.03.2011
Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 06.10.2011
Kritik:
Die Vorstellung unseres Hauptdarstellers geht zügig voran und schon ist auch der erwartet Unfall passiert, der das Geschehen nun Temporeich starten wird. Die Weiderbelebungsversuche bei Liam Neeson (A-Team , Kampf der Titanen) werden dabei sehr emotional aufgezeigt, indem auf viele Rückblicke seiner Freundin verwiesen wird. Die Story ist sehr gut, auch wenn man sich zwischendrin Fragen wird wie das eigentlich sein kann, so kommt die Auflösung zum Ende absolut schlüssig. Unser Hauptdarsteller wird sich nach dem Unfall fragen wer er ist, denn sein Gedächtnis hat nun einige Aussetzer, auch wenn diese Gedanken recht flott wiedererscheinen, so fehlt ihm die wichtigste Erkenntnis bis zum Schluss. Der ausländische Akzent einiger Charaktere ist anhand der deutschen Synchronisierung nicht richtig geglückt. Bei den wenigen richtigen Actionszenen sind die Bildschnitte etwas zu schnell. Mehr hab ich aber nicht zu kritisieren, denn die Story ist für einen aktuellen Blockbuster erstaunlich gut. Berlin ist ein Perfekter Austragungsort, wo auch 80er Jahre/Techno Diskotheken mit „New Order“ Stimmung machen.
Liam Neeson wirkt auch hier wieder etwas blass, allerdings hab ich von ihm komischerweise noch kein Film gesehen, den ich richtig schlecht fand, einfach nur Glück gehabt oder hat der Mann ein Gespür für gute Regisseure und funktionierende Konzepte? Der Rest vom Cast geht absolut in Ordnung, es ist niemand dabei den man richtig loben kann, denn der ganze Applaus gehört allein Regisseur Jaume Collet-Serra (House of Wax, Orphan), einem der Hoffnungsträger schlecht hin in Groß-Hollywood.
Unknown Identity liefert einen Psychothriller nach Maß, wo viel Mitgeraten werden kann, aber auf die Auflösung wird man nicht kommen.
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