Der Adler der Neunten Legion


  • Produktionsland: USA
    Produktion: Duncan Kenworthy, Miles Ketley, Charles Moore, Tessa Ross
    Erscheinungsjahr: 2011
    Regie: Kevin Macdonald
    Drehbuch: Jeremy Brock, Rosemary Sutcliff (Roman)
    Kamera: Anthony Dod Mantle
    Schnitt: Justine Wright
    Spezialeffekte: Bence Arik
    Budget: ca. 25.000.00 Mio. US $
    Musik: Atli Örvarsson
    Länge: ca. 114 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Deutscher Kinostart Deutschland: 03. März 2011
    DVD & Blu-Ray Fassung: Verleih: 07. Juli 2011, Kauf: 04. August 2011

    Darsteller:

    Channing Tatum: Marcus Flavius Aquila
    Jamie Bell: Esca
    Donald Sutherland: Aquilas Onkel
    Mark Strong: Guern
    Tahar Rahim: Liathan, Prinz des Seehundclans
    Denis O’Hare: Lutorius
    Dakin Matthews: Claudius Marcellus
    Douglas Henshall: Cradoc
    Ned Dennehy: Häuptling des Seehundclans
    Charlie Allan: Römer

    Handlung:

    Britannien im 2. Jahrhundert nach Christus.
    Hier im Norden des Landes verschwand vor einigen Jahren die Neunte Legion der römischen Armee spurlos im Nebel - und mit ihr der Vater des jungen Centurio Marcus.
    Getrieben von dem Drang, herauszufinden, was damals geschah, begibt sich Marcus auf eine gefährliche Reise - mitten hinein in die von aufständischen Stämmen beherrschte Wildnis...

    Kritik:

    Optisch liefert der Film typisches was man von solch einer Schlacht Alter Schule erwarten darf, es geht auch um Ruhm und Ehre und unterscheidet sich auch Optisch schon ziemlich von einem modernen sehr oberflächlichen Mainstream-Kick wie „300“. Allerdings kann dieses Werk nicht mit den bekannten alten Filmen mithalten. Die Kämpfe sind recht unübersichtlich, auch wenn der ein oder andere Kopf mal rollen darf, so wurde die Kamera zu hektisch eingesetzt. Channing Tatum (G.I. Joe, Public Enemies) nimmt man die Rolle des Hauptdarstellers als ein Centurio überhaupt nicht ab, viel zu glatt und emotionslos sein Erscheinungsbild. Denn diese Emotionen waren hier wichtig, weil der Film nach seinem rasanten und noch guten Beginn in ein reines Drama münden, wo dann ein Sklave an des Helden Seite spielt und es dann hauptsächlich auch nur um die beiden geht und Action spärlich ausfällt. Zwar kann Jamie Bell Jumpe (King Kong) den Sklaven noch etwas besser verkörpern, es funktioniert hier aber nicht um zu jemand Bindung aufzubauen, wodurch der Film dann nach der Anfangsszenerie bis zum Finale hin zunehmend immer Langweiler wird. Neben den Darstellern und deren Dialoge ist es vor allem auch die Story welche nicht überzeugen kann, schon allein wie der Centurio meint den schwach wirkenden Sklaven zunächst als einziger in der Kampfarena vor dem Tod retten zu müssen, ist dann absolut nicht zu erklären. Total unlogisch auch wie die ganzen Besucher-Maßen in der Arena erst den Sklaven tot sehen wollen und nur weil der Saubermann-Centurio meint der Sklave müsse leben, so darf die Stimmung natürlich umschwenken. Solch eine Einleitung hat den ganzen Inhalt schon vorweg verhunzt, da kann auch die durchweg gute und dreckige Optik nicht drüber hinwegtäuschen, das dieses Werk ein schwacher Genrebeitrag geworden ist.

    [film]4[/film]

  • Schlecht ist relativ, ich habe schon übleres gesehen, hat mich nicht so gewurmt wie Centurion. Billy Elliot aus I will Dance als britannischer Kämpfer kommt nicht sonderlich gut rüber, auch ist über die lahme Story zu reden, warum nicht mal was besonderes einfallen lassen? Will so ein wenig in die Fussspuren von Braveheart, allerdings ein untauglicher Versuch. Gewiss gibt es schlimmeres, eben aber auch weitaus besseres, durch nette Bilder bekommt er von mir Geschichtsfan eine 6/10.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • So, habe ihn heute gesehen. Ich fand den Film recht kurzweilig, knappe übersichtliche Geschichte nett in Szene gesetzt.
    Die Darsteller haben mir im Gegensatz zu Tom sehr gut gefallen und ich fand die Auswahl gelungen.

    [film]7[/film]

    Drei Dinge sind unwiederbringlich:
    der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
    das in Eile gesprochene Wort,
    die verpasste Gelegenheit.
    Ali der Löwe, Kalif des Islam

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