• Seriendaten:

    Herstellungsland: USA
    Ausstrahlungsjahr: 1975 bis 1979
    Originaltitel: Wonder Woman
    Episoden: 59 plus eine Pilotfolge
    Laufzeit: ca. 42–51 Minuten
    Ausstrahlender Sender: ABC und CBS
    Genre: Superhelden, Action
    Idee: Stanley Ralph Ross
    ABC Serienstart: 7. November 1975 – 16. Februar 1977 , dann auf CBS vom 22. September 1977 – 11. September 1979

    Deutscher Serienstart: 07. Februar 1993 auf RTL

    Darsteller:

    Lynda Carter
    Lyle Waggoner
    Beatrice Colen
    Richard Eastham
    Debra Winger
    Norman Burton
    Saundra Sharp

    Handlung:

    Die Abenteuer der größten weiblichen Superheldin.

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    Edited once, last by tom bomb (September 8, 2026 at 8:53 AM).

  • Sie lief von 1975 bis 1979 über drei Staffeln, während die erste Staffel auf ABC ausgestrahlt wurde, und in den 1940er-Jahren, während des Zweiten Weltkriegs spielte, kamen die zweite und dritte Staffel auf CBS, und handelten in der damaligen Gegenwart Ende der 1970er-Jahre.

    Der Titel wurde in "The New Adventures of Wonder Woman" geändert.

    Nach einer intensiven Talentsuche, an der auch Joanna Cassidy und die spätere "Drei Engel für Charlie" Darstellerin Jaclyn Smith teilnahmen, wurde die 23-jährige Lynda Carter für die Hauptrolle ausgewählt.

    Sie hatte bereits einige kleinere Rollen gespielt, war 1972 Miss World USA und Mitglied der Bob-Hope USO-Besetzung.

    Für die Rolle des Steve Trevor entschieden sich die Produzenten für Lyle Waggoner, obwohl seine dunkelbraunen, fast schwarzen Haare nicht zu Trevors blonden Haaren aus den Comics passten.

    Waggoner war damals vor allem als Komiker bekannt, nachdem er mehrere Jahre in der „Carol Burnett Show“ mitgewirkt hatte.

    Ross kannte ihn auch als einen der Hauptkandidaten für die Rolle des Batman, die er ein Jahrzehnt zuvor erhalten hatte, bevor er schließlich Adam West unterlag.

    Waggoner galt zudem als Sexsymbol und hatte in der ersten Ausgabe des „Playgirl“ eine halbnackte Fotostrecke veröffentlicht.

    Obwohl die Pilotfolge sich eng an die Comicvorlage anlehnte, insbesondere an den Aspekt, dass Wonder Woman unter dem Namen Diana Prince dem Militär beitritt, wurden einige Elemente weggelassen.

    In den Comics erhält Diana die Qualifikationsnachweise einer Krankenschwester, die ihr ähnlich sieht.

    Zwar ist Diana in der Pilotfolge kurz als Krankenschwester zu sehen, doch nimmt sie stattdessen die Identität eines Unteroffiziers der US-Marine an.

    Eine Änderung, die später zum Markenzeichen der Serie werden sollte, war die Verwandlung von Diana Prince in Wonder Woman durch eine Drehung.

    Während der Dreharbeiten zur Pilotfolge suchten die Produzenten nach einer Möglichkeit, die Verwandlung von Diana Prince in Wonder Woman darzustellen, als Carter vorschlug, sie solle sich drehen.

    Anders als in der vorherigen Pilotfolge wurden die Comic-Wurzeln der Figur durch die Beibehaltung ihrer traditionellen Uniform (deren Design von Donald Lee Feld , genannt „Donfeld“, interpretiert und umgesetzt wurde), im Originalsetting und durch die Verwendung von Comic Elementen betont.

    Der Vorspann der Serie war als Reihe von Comic-Panels animiert, die Wonder Woman bei verschiedenen Heldentaten zeigten.

    Innerhalb der Serie wurden Schauplatz und Hintergrundinformationen durch Texttafeln im Comic-Stil vermittelt. Szenenübergänge und Werbepausen wurden durch animierte Sternenexplosionen markiert.

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  • Der Pilotfilm der am 7. November 1975 ausgestrahlt wurde, war ein großer Erfolg, und ABC genehmigte daraufhin umgehend die Produktion zweier einstündiger Specials, die im April 1976 liefen.

    Diese drei Produktionen wurden später der ersten Staffel der Serie zugerechnet.

    Die Episoden erzielten hohe Einschaltquoten, und ABC bestellte elf weitere Folgen für die neue TV-Saison 1976/77.

    Der Sender begann die Ausstrahlung der Folgen zu Beginn der TV-Saison im September im Abstand von einigen Wochen. Ab Mitte Dezember liefen die Folgen wöchentlich bis Mitte Februar 1977.

    Diese Staffel war ein großer Erfolg, erreichte Platz 45 der Einschaltquoten und erhielt positive Kritiken.

    Trotz guter Einschaltquoten zögerte ABC, die Serie für eine zweite Staffel zu verlängern.

    Grund dafür war, dass „Wonder Woman“ in den 1940er-Jahren spielte, was die Produktion von Kulissen, Kleidung, Autos usw. deutlich aufwendiger machte.

    Während ABC noch keine endgültige Entscheidung getroffen hatte, prüfte die Produktionsfirma Warner Bros. ein Angebot des Konkurrenten CBS.

    Während ABC noch unentschlossen war, stimmte CBS der Serie unter der Bedingung zu, dass der Schauplatz vom Zweiten Weltkrieg (den 1940er-Jahren) in die Gegenwart (die 1970er-Jahre) verlegt wurde.

    Unter dem neuen Titel "Die neuen Abenteuer von Wonder Woman", wandelte sich die Serie von einem internationalen Intrigen Märchen zu einer konventionelleren Krimi-Actionserie, wie sie in den 1970er-Jahren üblich war.

    Im Schnitt erzielte die erste Staffel 12,8 Millionen Haushalte, die zweite 11,9 und die dritte schliesslich 12,3 Millionen.

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  • Haptdarstellerin Lynda Carters Karriere & ihr Weg zur Serie:

    1972 gewann Carter einen lokalen Schönheitswettbewerb in Arizona und erlangte landesweite Bekanntheit in den USA , indem sie als Vertreterin Arizonas zur Miss World USA 1972 gekürt wurde.

    Bei der internationalen Miss-World-Wahl 1972 erreichte sie als Vertreterin der USA die Top 15. Anfang der 1970er-Jahre nahm sie Schauspielunterricht an verschiedenen New Yorker Schauspielschulen.

    Ihre Ersparnisse aus Tourneezeiten mit ihrer Band waren fast aufgebraucht, um in Los Angeles die Schauspielerei zu verfolgen.

    Carter gab öffentlich an, am Tag, als sie die Rolle bekam, nur noch 25 Dollar auf dem Konto gehabt zu haben.

    Sie war kurz davor nach Arizona zurückzukehren, als ihr Manager ihr mitteilte, dass Joanna Cassidy die Rolle verloren hatte , und Carter nun "Wonder Woman"spielen würde.

    Carters authentische Darstellung machte sie bei Fans und Kritikern gleichermaßen beliebt, daher wird sie bis heute eng mit "Wonder Woman" verbunden.

    Carters Darstellung, die auf der ureigenen Güte der Figur basierte, kombiniert mit einem comicgetreuen Kostüm und einem eingängigen Titelsong, schuf eine ikonische Figur.

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