Wendepunkt: Die Bombe und der Kalte Krieg

  • Produktionsland: USA
    Produktionsjahr(e): 2024
    Länge: ca. 60 Minuten pro Episode
    Staffeln: 9
    Regie: Brian Knappenberger

    Inhalt:
    Von Luminant Media und Regisseur Brian Knappenberger kommt die ultimative Dokumentation über den Kalten Krieg und seine Folgen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, der zum Aufstieg Wladimir Putins führte. Mit Interviews mit prominenten Politikern, Journalisten und Zeitzeugen beleuchtet diese Serie den jahrzehntelangen Konflikt zwischen den USA und der Sowjetunion, eingerahmt von aktuellen Ereignissen, die zeigen, dass der Kalte Krieg andauert und die Welt weiterhin am Rande eines Atomkriegs steht. Auf Netflix ansehen:

    Trailer:

    Deutsche Ausstrahlung: 12.03.2024 (Netflix)

    Kritik:

    Diese Dokumentation schafft es einen mit seiner Unterhaltung und Bildern und Dramatisierung bestens einzulullen. Die 9 Stunden Spielzeit sind keineswegs zu lang und die Geschichte ist hier aktueller denn je. Die Doku ist bis auf die letzten Episoden eigentlich auch sehr gut und informativ, sie erklärt den Kalten Krieg und die Gefahr der Atombombe und gibt viel Aufschlüsselung über den Mauerfall damals, wie es genau dazu kam und wie dann der Kommunismus in Osteuropa kurz danach auch gestürzt wurde und in Russland selbst gestürzt wurde. Jetzt kommt aber der Punkt, wo die Doku versagt und zwar beim Ukraine Konflikt. Ja der Konflikt ist massiv umstritten, wie nun wirklich die Ereignisse sind, auch im Westen streitet man sich, ob Russland wirklich Schuld hat an dem Krieg und nein, das hat nichts damit zu tun, das Russland uns über Sozial Media manipuliert hat, wie es die Doku aussagt. Die Doku haut dann alles drauf gegen Russland was geht. Die Russen haben den US Wahlkampf beeinflusst, der Ukrainische Präsident hat auf sein Volk geschossen bei der Maidan-Revolution. Putin wird als Lügner entlarvt beim Gipfel der großen Staaten und so weiter. Ob das nun Propaganda ist oder man es nicht besser rüber bringen konnte, ich weis es nicht. Es wird natürlich als Ausgleich auch der Krieg der USA gegen Irak präsentiert (nicht aber Afghanistan) und auch erwähnt das diese Aktion in Grunde noch schlimmer was als Angriffskrieg, da komplett über die Gründe vorweg gelogen wurde. Dennoch ist der Ukraine-Konflikt nicht dadurch entstandene, das Russland erobern wollte. Ich glaub auch das die imbd Bewertung mal wieder etwas nach oben manipuliert wurde hier, denn die Einzelkritiken gehen doch weit auseinander, auch wenn die Doku wie auch die anderen Wendepunkt Dokus auf Netflix sehr gut unterhalten und auch informieren. Sehenswert ja, aber mit dem Ukrainekonflikt hat man dann daneben gegriffen.


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