• Produktionsland: Frankreich
    Produktion: Alain Poiré
    Erscheinungsjahr: 1967
    Regie: Édouard Molinaro
    Drehbuch: Louis De Funès, Jean Halain, Édouard Molinaro
    Kamera: Raymond Pierre Lemoigne
    Schnitt: Monique Isnardon, Robert Isnardon
    Musik: Georges Delerue, Jean Marion
    Länge: ca. 85 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Darsteller: Louis De Funès, Claude Rich, Claude Gensac, Agathe Natanson, Mario David, Paul Préboist, Sylvia Saurel, Dominique Page, Roger Van Hool, Germaine Delbat

    Bertrand Barnier ist ein reicher Geschäftsmann, der sein Leben liebevoll zwischen seiner Frau und seiner Tochter aufteilt. Eines Morgens eröffnet ihm sein Buchhalter, dass er eine Gehaltserhöhung fordert, Barniers Tochter heiraten wird und er ein reicher Mann sei, weil er Barnier jahrelang bestohlen hat. Wer hier geordnete Verhältnisse erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt.

  • Was für eine geniale und verrückte Filmidee. Bis auf ein paar Szenen an- oder abfahrender Autos, spielt sich der ganze Trubel ausschließlich in Bertrands Haus ab, wo ihm aber auch wirklich alle, von seinem Angestellten über die Hausdiener bis zu seiner Frau und Tochter, schwer auf die Nerven fallen. Personenverwechslungen, Kofferverwechslungen, Missverständnisse und Lügen in jeder Minute. Ich finde den Film konstant witzig, die Dialoge ebenfalls, schnell und zackig, wie man es von französischen Komödien gewohnt ist, und besonders, als Bertrand kurz vor dem ultimativen Tobsuchtsanfall steht und von Hirnsausen spricht, hat sich mir ein herbes Dauergrinsen eingeschraubt. Ein sehr intelligentes, kreatives, durchorchestriertes Verwirrspiel :555:

    [film]9[/film]

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