Produktionsland: Deutschland
Produktion: Reza Bahar, Nicole Ringhut
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Carsten Unger
Drehbuch: Carsten Unger
Kamera: Lars Petersen
Schnitt: Dora Vajda
Spezialeffekte: Holger Veh
Budget: ca. -
Musik: Stefan Broedner
Länge: ca. 100 Minuten
Freigabe: FSK 12
Deutscher Kinostart: 18. April 2013
Darsteller:
Martina Gedeck: Claudia Meinert
Markus Krojer: Leon
Antonia Lingemann: Mathilda
Thomas Thieme: Decker
Beate Maes: Anja Heine
Stephan Schad: Raphael Heine
Finn Kirschner: Nikolas Heine
Sibylle Canonica: Cora Schweizer
Hanns Zischler: Samuel Schweizer
Matthias Koeberlin: Stefan
Volker Muthmann: Lehrer
Kerstin Thielemann: Direktorin
Marc Zwinz: Streifenpolizist Schlüter
Handlung:
Mathildas Vater kam bei einem Autounfall ums Leben, ihre Mutter ist Alkoholikerin. Beide leben in bescheidenen Verhältnissen in einem einfachen Wohnblock.
Das Rollenverständnis der beiden hat sich ins Gegenteil verkehrt: Mathilda muss ihre Mutter beispielsweise nach einem ihrer Alkoholexzesse waschen und ihr Essen zubereiten.
Sie flüchtet aus den ärmlichen Verhältnissen auf die Straße – insbesondere wenn ihre Mutter einmal mehr einen Freund in der Wohnung empfängt.
Dort schlägt sie sich mit kleineren Diebstählen herum und testet ihre jugendlichen Reize bevorzugt an deutlich älteren Männern aus.
Der 13-jährige Leon lebt – zumindest äußerlich – in gänzlich anderen Umständen.
Er ist ein hochbegabtes Adoptivkind und lebt bei seinen wohlhabenden Adoptiveltern.
Finanziell fehlt es ihnen an nichts, doch Fürsorge erfährt auch er nicht.
Im Rahmen eines Sozialpraktikums beim Jugendamt findet Leon die Identität seiner wahren Mutter Anja heraus. Sie ist inzwischen verheiratet und hat einen zweiten Sohn, der denselben Fußballclub besucht wie Leon.
Er beschließt, sich an ihr zu rächen, und entführt seinen Halbbruder Nikolas, um durch Erpressung seinen Platz einzunehmen...