• Produktionsland: USA
    Original-Titel: Messenger of Death
    Produktion: Pancho Kohner
    Erscheinungsjahr: 1988
    Regie: J. Lee Thompson
    Drehbuch: Rex Burns, Paul Jarrico
    Kamera: Gideon Porath
    Schnitt: Peter Lee Thompson
    Musik: Robert O. Lagland
    Länge: 91 Min.
    Freigabe: FSK 16
    Darsteller: Charles Bronson, Trish Van Devere, John Ireland, Daniel Benzali, Geena Davis

    Handlung: In einer Kleinstadt leben viele Angehörige einer mormonischen Sekte. Eines Tages werden die Ehefrauen eines Sektenmitgliedes ermordet. Reporter Smith (Charles Bronson) versucht, die Sache aufzuklären.


    Trailer:

  • Muss ich unbedingt nachholen


    Da passt es vieleicht ganz gut, dass ich den gestern angeschaut habe. Bevor Du den (eventuell auch zu teuer) mit nimmst.

    Das MGM-Cover wirkt sehr verführerisch, gerade als Bronson-Fan - leider hält der Film nicht, was er durch die Werbung verspricht. Der Film ist tatsächlich enttäuschend. Bei der Story denkt man sich natürlich "Geil, Bronson macht eine Sekte platt", aber so, wie man es gewohnt ist bei Bronson, ist es hier leider gar nicht:

    Es geht zwar um eine Sekte in einem Kaff, aber die Sekte selbst ist total langweilig dargestellt. Dazu spielt Bronson einen normalen Reporter, der auch sehr höflich zu allen ist und zunächst wenig robust wirkt. So wirklich "durchgreifen" sieht man ihn irgendwie auch nicht. Die ganze Story hätte viel Potential gehabt, leider wurde so gut wie alles verschenkt.

    Handlungsmäßig plätschert das einfach vor sich hin, Spannung ist gegen null, Action gibt es nur eine einzige Szene in Form einer -zugegeben gut gemachten- Autoverfolgungsjagd. Leider gibt es auch kaum Kills. Atmosphäre wurde quasi nicht erreicht, es böten sich zwar viele Möglichkeiten, die Landschaft kameratechnisch einzubeziehen, wo man sich schon fragt, warum wurde hier so unambitioniert gearbeitet. Allerdings passt das zum Rest des Films, alles wirkt lustlos und fade.

    Der Film ist zwar von 1988, wirkt aber atmosphärisch wie eine Folge Nightrider oder A-Team (Anfang der 80er). Das hat mich auch irgendwie gestört. Man merkt, dieser Film ist reine Fließbandarbeit, der sämtliches Potential verschenkt.

    Könnte man höchstens nebenzu nachmittags beim Kaffee und Kuchen schauen.

    [film]4[/film] Punkte

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