• Produktionsland: USA
    Produktion: Steven Spielberg, G. Mac Brown, Laurie MacDonald, Walter F. Parkes
    Erscheinungsjahr: 2012
    Regie: Barry Sonnenfeld
    Drehbuch: Etan Cohen
    Kamera: Bill Pope
    Schnitt: Wayne Wahrman
    Spezialeffekte: Mark Hawker
    Budget: ca. 250.000.000$
    Musik: Danny Elfman
    Länge: ca. 115 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Darsteller: Tommy Lee Jones, Jemaine Clement, Rip Torn, Will Smith, Josh Brolin

    Inhalt:

    In "Men in Black 3" kehren die Agenten J und K zurück... und zwar gerade noch rechtzeitig. Denn in den 15 Jahren, die J bereits bei den Men in Black war, hat er zwar schon so einige unerklärliche Dinge gesehen, aber nichts, nicht einmal die Aliens, macht ihn regelmäßig so perplex wie sein ironischer und wortkarger Partner. Doch als K's Leben und das Schicksal des ganzen Planeten auf dem Spiel stehen, muss Agent J eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen, um alles wieder einzurenken. Dabei findet J heraus, dass es im Universum Geheimnisse gibt, in die K ihn nie eingeweiht hat - Geheimnisse, die sich ihm offenbaren, als er sich mit dem jungen Agenten K zusammentut, um das Leben seines Partners, die Agentur und die Zukunft der ganzen Menschheit zu retten.

    Trailer:

    Kinostart in Deutschland: 24.05.2012
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 27.09.2012

    Kritik:

    Die Besetzung und Regie sind die Selben, wie zuvor. Mittlerweile ist die Besetzung ersichtlich etwas gealtert. Der 2.Teil war zwar kommerziell sehr erfolgreich, lieferte aber nur flachen und überladenen Teenagerhumor, mit zu vielen, lieblosen Effekten und eine ganz schwache Geschichte noch dazu. Etwas Hoffnung für den 3.Teil macht aber, dass man sich bereits bei Fast and the Furious und auch bei Mission Impossible nach ähnlich schwachen Fortsetzungen, deutlich gesteigert hat und zuletzt zufriedenstellendes lieferte.

    Die Meuchelszenen, wo es nun einige von gibt, sehen etwas wild geschnitten aus, oftmals wird was spitzes in einen lebenden Körper reingerammt und dann sieht man nur wie die Person dran aufgegabelt ist, natürlich blutleer für das Blockbusterkino tauglich, aber damit doch härter als bei den Vorgängern. Die Überlegenheit des Oberbosses zu Beginn ist dermaßen übertrieben, dass man sich fragt, wie er gefangen werden konnte. Die Effekte haben sich in Hollywood ersichtlich weiterentwickelt, die kommen nun noch besser zur Geltung, auch weil noch mehr als das doppelte an Budget drin steckt als zuvor. Beim 2.Teil sahen sie im Gegensatz zum Erstling gar billiger aus, hier sieht es nun um einiges besser aus als je zuvor. Die beiden bekannten Hauptdarsteller wirken nicht mehr so glatt, sondern depressiv und traurig, ersichtlich auch an den Mimiken zu sehen. Auf gewisse Weise macht sie das aber sympathischer als zuvor. Der Film erinnert inhaltlich nun ziemlich an eine Mischung aus Matrix und Zurück in die Zukunft mit Zeitreisen, es gibt hier einige Elemente die in abgewandelter Form daran erinnern. Der Sprung vom Hochhaus ist sehr unterhaltsam, auch die Effekte sind dabei stark. Der schwarze Rassenhass wird diesmal durchaus intelligent und witzig angesprochen. Andy Warhol ist hier ein Alien und wird damit gehuldigt. Die stetigen Unterhaltungen zwischen Will Smith und Tommy Lee Jones sind so unterhaltsam wie noch nie und sie reden so oft wie noch nie, dabei kommen auch zum ersten mal echte Emotionen auf. Immerhin ist es hier keine Smith Ein-Mann Show wie zuvor. Zu gute kommt dem Film auch die abwechslungsreichen Kulissen, so ist die Optik der 60er Jahre genau so wie die Sci-Fiktion Zukunft ansprechend. Es gibt mehr direkte Kämpf und wie erwähnt mehr Härte und auch mehr Atmosphäre als zuvor. Der Humor wurde spürbar gedrosselt, sitzt nun aber von der Qualität her besser als zuvor, intelligenter als bei Erstling, auch wenn man beim Erstling sicher wesendlich mehr gelacht hat, da dieser als Komödie ausgerichtet war, hier wird hingegen mehr auf Spannung und auf ein erwachsenes Publikum gesetzt. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, wer mit Men in Black aufgrund der zu seichten und oberflächlichen Inszenierung nicht viel anfangen konnte, der kann hier trotzdem bedient werden.

    Der wirkliche Kritikpunkt von Teil 3 ist die Geschichte, die zwar an sich einfach zu verstehen ist, sogar etwas komplexer ist als zuvor, aber im letzten Drittel etwa zu holprig wird, was vor allem mit den vielen Zeitebenen im Finale zu tun hat. Dort taucht der Bösewicht dann immer wieder auf, wie ist das bitte zu erklären? Es dient zwar der Unterhaltung, aber ist zu unlogisch und liegt mir nicht. Ob nun alles erklärt wird oder nicht, es wirkt leider vor allem im letzten Drittel nur schwer verständlich, um was es in der anderen Zeitebene der 60er Jahre eigentlich geht, außer das Tommy Lee Jones am Leben bleiben muss. So verständlich wie die Geschichten bei Zurück in die Zukunft ist das Ganze hier nicht und deswegen muss ich auch Punkte abziehen. Men in Black 3 ist aber besser als erwartet.

    [film]6[/film]

  • Also ich fand schon die ersten beiden langweilig.........naja erwarte nicht viel von lolp

    Arthur Spooner: "Ah, ihr jungen Leute mit eurem Gesundheits- und Schlankheitstick. Zu meiner Zeit hatte man mit Mitte fünfzig einen ordentlichen Herzinfakt. Und wir haben ihn zu schätzen gewusst!"

  • So ne Scheisse braucht in meinen Augen kein Mensch.Ich finde die ersten Teile schon doof und schaue die dann auch nur,falls nix anders im Flimmerkasten läuft.Nenenenene,des is nix für mich alten Gore Hound.Nicht falsch verstehen,ich schaue auch ab und zu unblutige Sachen,bei den Filmen fängt aber der Vogel es furzen an in meinen Augen.

  • Als der Abspann lief, wunderte ich mich doch etwas über den Namen des Drehbuchautors, der da so unerwartet auftauchte. Ethan Cohen. Der schreibt jetzt plötzlich Blockbuster, dachte ich mir? Das Missverständniss klärte sich erst später auf, ich wunderte mich sowiso schon, warum im Film denn so gar nichts Coen Typisches zu sehen war.

    Men in Black 3 beginnt so seicht, wie er auch aufhört (mal abgesehen vom Schlussgag). Das Intro wird standardmäßig genutzt um einen stereotypen Bösewicht einzuführen, der sogleich nach nach Rache sinnt. Dann gibt es erstmal einige ironische Spitzen der beiden Partner, die durchaus lustig sind. Schade hierbei, dass Tommy Lee Jones, der den verknöchert lakonischen Agenten so toll gibt, nur sehr wenig zu sehen ist. Dafür gibt aber Josh Brolin eine gute Leistung ab, wohingegen Will Smith eigentlich spielt wie immer. Sympathisch, aber langweilig.

    Die Story tut sich mit dem ganzen Zeitreisedings zwar einen Gefallen, da sie so zumindest etwas an Komplexität gewinnt und die Sixties so auch für einige Lacher gut sind (Andy Warhol), aber insgesamt bleibt natürlich alles auf furchtbar durchschnittlichem Niveau mit einem sehr lahmen Bösewicht. Gäbe es nicht die Reibereien der beiden Agenten unter sich, gäbe es gar nix unterhaltsames hier. Griffin, der in mehreren Dimensionen denkende Alien, bietet zwar etwas Abwechslung und liefert auch einige Gags, mehr an Nebendarstellern gibt es aber nicht zu entdecken. Die Gags nehmen gegen Ende hin dann auch merklich ab, und alles mündet dann in einer schrecklich unpassenden und vor Pathos triefenden rührseligen Sequenz. Zum Glück serviert uns der Film ganz am Ende doch noch einen gelungenen Schlussgag, damit man doch noch relativ gut gelaunt das Kino verlässt.

    [film]5[/film]

    What fools these Mortals be!

  • Konnte Mich wieder sehr gut Unterhalten nicht ganz so dolle wie teil 1 aber besser als teil2 kann mich da unserem Tom nur anschließen [film]8[/film]

    "Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück."

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    In Gedenken an unseren Freund thor72, der am 5.3.2014 viel zu jung verstarb.

    Elantra, Hotte99, Three Finger, Skyr0se, Anyu, bossbitchOla, Samazone, Skilla, Nezyrael, Harry Warden, GrinsenderKürbis, Logge1002, Slayer, Dr.Gore, tom bomb, TripleSix, Fun, Skeletor, turborotz, Dr.Doom, Burns, Ghostface, Fulci1978, killercroc, Wassilis, Mbwun, Midnight, Early Grace
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  • Aller guten Dinge sind Drei. Also ich muss ehrlich sagen, nachdem mich der zweite Teil enttäuscht hat, so hat mich der dritte Teil angenehm überrascht. Die Handlung ist zwar etwas komplex aber man blickt schnell durch. Was mich nur etwas geärgert hat war, das der Hund nicht noch mal dabei war und das fehlen von Jack Jeebs (Tony Shalhoub), warum konnten die das nicht so machen, das er dieses Zeitreise-Dingens da hat? Also das hat mich schon gestört. Was man dem Film aber anrechnen sollte ist die Spannung, die kommt nämlich nicht zu kurz. Er hat ein paar Momente in denen man nichts böses denkt und dann kommts doch noch dicke. Das hat einige emotionale Szenen zur Folge, die aber trotz alledem sehr gut in diesen Film passen. Sowas ist mir zehnmal lieber als dieser übertriebene Klamauk aus dem zweiten Teil. Ebenso kommt mal ein wenig Licht ins Dunkel, aber ich will nicht zuviel verraten. Fazit: Ein guter dritter Teil, nach einem schlechten zweiten Teil.

    [film]8[/film]

    PS: Warum ist das der erste Teil wo Wil Smith nicht den Song zum Film macht?

    "Manche sehen mich nicht richtig, manche doch viel zu genau,
    meine Meinung ist mir wichtig, denn sie ist absolut Perfekt!"

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