Führer und Verführer

  • Produktionsland: Deutschland
    Produktion: Till Derenbach , Michael Souvignier
    Erscheinungsjahr: 2024
    Regie: Joachim A. Lang
    Drehbuch: Joachim A. Lang
    Kamera: Klaus Fuxjäger
    Schnitt: Eainer Nigrelli
    Maske: Ulla Röling
    Budget: ca. -
    Musik: Michael Klaukien
    Länge: ca. 135 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Deutscher Kinostart: 11. Juli 2024

    Darsteller:

    Robert Stadlober: Joseph Goebbels
    Fritz Karl: Adolf Hitler
    Franziska Weisz: Magda Goebbels
    Dominik Maringer: Werner Naumann
    Moritz Führmann: Karl Hanke
    Till Firit: Wolf-Heinrich von Helldorff
    Christoph Franken: Veit Harlan
    Michael Glantschnig: Joachim Gottschalk
    Katia Fellin: Lída Baarová
    Oliver Fleischer: Hermann Göring
    Martin Bermoser: Heinrich Himmler
    Wolfram Rupperti: Alfred Rosenberg
    Emanuel Fellmer: Joachim von Ribbentrop
    Johannes Rhomberg: Otto Dietrich
    Peter Windhofer: Albert Speer
    Sebastian Thiers: Martin Bormann
    Sascha Göpel: Fritz Hippler
    Helene Blechinger: Leni Riefenstahl
    Raphaela Möst: Eva Braun
    Franziska Lindenthaler: Meta Gottschalk
    Robert Herrmanns: Robert Wagner
    Sophie Rabmer: Kristina Söderbaum
    Raphael Nicholas: Heinz Rühmann
    Thomas Anton: Karl Wilhelm Krause

    Handlung:

    Die Handlung rekonstruiert die letzten sieben Jahre des NS-Staats von 1938 bis 1945.
    Im Fokus der Handlung steht die Beziehung des „Führers“, des deutschen Reichskanzlers Adolf Hitler, zum „Verführer“, seinem fanatischen Reichsminister für Propaganda, Joseph Goebbels.
    Jahrelang musste dieser vor der deutschen Öffentlichkeit, aber auch gegenüber dem Ausland die Lüge verbreiten, Deutschland wolle in friedlicher Koexistenz mit den übrigen Völkern Europas leben.
    Nun, nach dem Anschluss Österreichs und der Zerschlagung der Tschechoslowakei hat Goebbels die Aufgabe des Führers bekommen, die Deutschen auf den bevorstehenden Krieg einzustimmen.
    Als im weiteren Verlauf absehbar ist, dass Deutschland den Krieg verlieren wird, ist es Goebbels, der in der Rede im Berliner Sportpalast das Volk auf den „totalen Krieg“ einschwört.

    Daneben verfolgt Goebbels auch das zweite ideologische Ziel des NS-Regimes.
    Er ist verantwortlich für die Reichspogromnacht und die radikale Hetze gegen die jüdischen Mitbürger der Deutschen.
    Er beauftragt so unter anderem den Regisseur Fritz Hippler mit der Produktion des antisemitischen Pseudodokumentarfilms Der ewige Jude; ein weiterer Schritt hin zur Ermordung der Juden Europas.

    Obwohl er mit Magda Goebbels verheiratet ist, unterhält Goebbels dennoch eine Beziehung zur tschechischen Schauspielerin Lída Baarová. Erst auf Befehl Hitlers beendet Goebbels 1938 das Verhältnis.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Robert Stadlober als Joseph Goebbels, Ähnlichkeiten im äusserlichen gibt es keine, aber lass dich nicht täuschen, Stadlober gibt sich alle mühe.
    Hitler dagegen ist weit weniger gut interpretiert, er scheint hier eher als "Mitläufer" zu sein, als die Lichgestalt der Nazis.

    Kommen wir zum Film, und einem Problem, einige der Zitate hier sollen durch Historische belegt sein, aber welche genau, an welcher Stelle?
    Was ist frei interpretiert, was war zumindest im Kontext so?
    Als Zuschauer hat man entweder das Hintergrundwissen dazu, oder fragt sich "War das jetzt wirklich so?" .
    Wie weit Realität, wie weit Fiktion?
    Goebbels Rede im Sportpalast kennt wohl eder, weitere auch, aber trifft das auf alles zu?
    Das ist ja der eigentliche Sinn dieser Produktion gewesen.
    Was bleibt ist ein weiterer Film über diese Zeit, ein sehenswerter zwar, aber ohne die versprochene, erhoffte Authentizität.

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