Frankenstein (Remake)

  • Produktionsland: USA, UK, Kanada und Mexiko
    Produktion: J. Miles Dale und Guillermo del Toro
    Erscheinungsjahr: 2025
    Regie: Guillermo del Toro
    Drehbuch: Guillermo del Toro
    Kamera: Dan Laustsen
    Schnitt: Evan Schiff
    Spezialeffekte: Geoff Hill
    Budget: ca. 120.000.000 Mio. US $
    Musik: Alexandre Desplat
    Länge: ca. 149 Minuten
    Freigabe: FSK 16
    Kino Start: 23. Oktober 2025 , Netflix Start: 7. November 2025

    Darsteller:

    Jacob Elordi als Frankensteins Monster
    Oscar Isaac als Frankenstein
    Mia Goth als
    Christoph Waltz als Dr. Pretorius
    Felix Kammerer als William
    Lars Mikkelsen als Captain Anderson
    David Bradley als Blinder Mann
    Nikolaj Lie Kaas als Offizier Larsen

    Handlung:

    Dr. Pretorius muss Frankensteins Monster ausfindig machen, die Erschaffung der Kreatur liegt vierzig Jahre zurück, sie soll bei einem Brand ums Leben gekommen sein soll, Pretorius will die Experimente von Dr. Frankenstein fortsetzen.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

    Edited 5 times, last by tom bomb (November 10, 2025 at 12:44 PM).

  • Christoph Waltz und Mia Goth stossen zum Cast von Guillermo del Toros "Frankenstein" , del Toro sagte jetzt das der Dreh im Februar 2024 starten wird, wenn der Streik der Schauspieler bis dahin beendet sein wird, auch jetzt verhandeln die Gewerkschaft und die Film Studios miteinander.

    Ausserdem sei es seit fünfzig jahren - nachdem er das erste mal das Original gesehen haben - einer seiner grössten Träume die Regie für eine neue Version zu führen.
    Er sei jetzt "mutig", oder "verrückt" genug dazu dieses Projekt anzugehen.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Warum konnte Mia nicht das Monster spielen? Sie ist dafür optisch qualifiziert. Im Woke Age ist das ohnehin Standard, dass männliche durch weibliche Hauptrollen getauscht werden, um möglichst bekannte Franchises zu zerstören. :36:

    STRANGER THINGS 5

    Premiere: 26. November 2005 - 31. Dezember 2025

  • Heute auf Netflix geht schaut. Optisch ist er in den meisten Belangen echt klasse. Dazu recht gut besetzt. Del Toro gibt dem alten Frankensteinstoff neue Impulse. Ich werde ihn mir dann demnächst sicher nochmal ansehen, um zu schauen, wie gut er wirklich ist. Bedenken habe ich z. B. bei den Dialogen, die mitunter recht schwülstig sind. Es ist eine Mischung aus Horror und Drama garnicht mit einigen blutigen Einlagen.

    Vorerst:

    [film]7[/film]

    Potential nach oben.

  • Nun also Guillermo del Toros Version der Kreatur, und was?

    Der Beginn hatte mich, ein Schiff im Eis gefangen, ein Monster naht und greift an, nicht schlecht...

    Aber dann, er baut ab, und das wird nicht mehr besser, aber immerhin auch kein Unglück.

    Einiges der Laufzeit hat eben Leerlauf, ich erwarte gar nicht das immer ein Gefühl der Angst aufkommen muss, das so Glaube ich, hatte del Toro auch nicht vorgesehen, aber bitte doch etwas Herzklopfen, leider hier ein nein.

    Weder Jacob Elordi als Frankensteins Monster, noch Oscar Isaac als dessen Schöpfer können mich tatsächlich überzeugen.

    Es fehlt was, gerade bei Elordi, so gesehen wie er das Wesen darbietet habe ich es noch nie, und bislang habe ich diese Sichtweise auch nicht vermisst, und werde es weiterhin nicht.
    Mia Goth solide, Christoph Waltz als Dr. Pretorius charmant witzig, also okay.

    Das Laboratorium, ein Augenschmaus, leider wird es nicht in seiner möglichen Komplexität "ausgeweidet".

    Mir bleibt ein durchwachsendes Fazit, natürlich hat er seine Momente, und natürlich ist er insgesamt gesehen okay, aber reicht das aus?

    Irgendwie schon, andererseits...?

    [film]7[/film]

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

    Edited once, last by tom bomb (November 10, 2025 at 2:05 PM).

  • Ein Müll Film.

    War mir, realistisch, vorher schon klar, aber gut, hab mich drauf eingelassen, kostet ja Nix wenn man eh schon ein Abo hat.

    Man darf den Fehler nicht machen und sich vorher Mary Shelley’s Frankenstein von 1994 ansehen. Danach kann dieser Film nur noch abkacken.


    Was mir spontan zu dem Film einfällt:

    Style over substance

    Marvel

    CGI und Greenscreen

    ein Schönling als Monster

    Seelenlos

    Das Monster als Love interest


    Ich könnte soviel sagen aber weiß grad noch nicht ob mir das der Film wert ist.


    Er nimmt sich für unbedeutendes sehr viel Zeit. Andere Sachen werden in 5 Minuten abgehandelt.

    Von Entschluss seinen Schöpfer zu suchen bis zu Elizabeth’s tot vergehen 5 Minuten! Kein Witz.

    Also Victor weiß nix davon das seine Schöpfung noch lebt, bis zu der Szene als Elisabeth ablebt, 5 Minuten.

    Also 5 Minuten wo Victor mit der Existenz seiner Schöpfung konfrontiert wird, diese seine Forderung stellt und es zum ableben von E. kommt.

    Dafür bekommen wir aber ausführlich die Kindheit erzählt. Bravo.

    Viele Sachen sind auch wirklich schlecht gelöst Story technisch. Der Film von 1994 führt diesen hier am nasenring durch die Manege.


    Soviele Szenen die halt einfach nur morbide schön aussehen sollen.

    Tun sie teils auch, bis man hinterfragt warum das so aussehen sollte, es ergibt in der Realität keinen Sinn und zeigt auf worum es geht, Style over substance. Es soll einfach nur gotische aussehen und morbide schön sein, ob es auch nur entfernt Sinn macht, egal.

    Das Monster ist jetzt Wolverine.

    Selbst Explosionen machen ihm rein garnix mehr aus. Haut Wächst nach, das Vieh ist jetzt Jason. Leute, ernsthaft ? Und der Film bekommt echt so gute Rezession? Ist der Anspruch so gesunken?

    Das CGI in dem Film ist grenzwertig, die Wölfe, Hilfe ! Die Rehe omfg, CGI Feuer usw. Es stinkt auch an vielen Stellen so hart nach greenscreen. Deswegen wirkt vieles unecht. Seelenlos. Es gibt durchaus schöne kullisen aber es wirkt nicht aus einem Guss.

    ok, die die Story komplett verhunzt. Viele Details zum schlechteren abgewandelt.

    Aber was das I Tüpfelchen an dem ganzen ist.

    Das Monster ist jetzt nicht mehr hässlich. Jetzt ist es eine morbide Schönheit die sich die kleinen Mädchen als Poster übers Bett hängen können. Ohje.
    Und als krönenden Abschluss ist Elizabeth echt eine Ehrenlose.

    Erst verlobt mit dem Bruder nur um beim ersten aufeinandertreffen mit Victor die Beine breit zu machen. Und nachdem sie das Monster entdeckt hat sieht sie ihm zu wie er Blätter im Abwasser schwimmen lässt. Lange Zeit später das 2 Minuten Wiedersehen wo sie plötzlich von Liebe usw quatscht. Sie hat bis zu diesem Zeitpunkt nichtmal 1 Satz mit dem viech gewechselt. Merkt aber plötzlich das er die große Liebe ist und doch nicht William oder Victor.

    Ernsthaft ? Das Monster als love interest ? Und ihr feiert das ?

    Ich könnte noch ewig weiterschreiben über etliche Sachen die keinen Sinn machen.

    Zb ist das Monster scheinbar jahrelang unterwegs alleine, lernt lesen und schreiben, ihm wachsen lange Haare.

    Aber im anderen Storystrang vergehen gefühlt Tage bis zum aufeinandertreffen. Solche Sachen gibt es in dem Film unendlich viele.

    Das schlimmste ist aber für mich das kaum Raum gegeben wird Motivationen zu erläutern da der Film sich für die wesentlichen Teile der Handlung keine Zeit nehmen will.

    Das Monster kann 3 Minuten nach Geburt nur 1 Wort sagen. Binnen Sekunden zeichnet man den Charakter von Victor von Euphorie zu Enttäuschung und Hass. Und aus der Wut heraus das er nicht mehr sagen kann brennt er alles ab und will das Viech killen. Ernsthaft?


    Die perfekte Version von 1994 nimmt sich die nötige Zeit und erklärt nachvollziehbar warum Victor sich abkehrt von seiner Erfindung.


    Warum das Monster Rache will.

    Usw.


    Hier werden die wichtigen Dinge garnicht gezeigt oder maximal verkürzt.


    Der Film ist objektiv betrachtet, filmisch gesehen, wirklich ziemlich mies, billig, oberflächlich, dumm und augenwischerei.


    Das Monster hätte problemlos integriert werden können. Hat ausgesehen wie ein normaler Mensch mit 1 Narbe im Gesicht.

    Schaut euch im Gegenzug DeNiros Monster an, auch wenn der Typ seine Reputation zerstört hat, dennoch ein begnadeter Schauspieler und zeigt eindrucksvoll wie man eine leidvolle Existenz spielen kann.


    Lustig ist auch das es 4 Szenen gibt mit letzten Worten. Das ist schon fast Comedy Gold.

    William bekommt seine letzten Worte.

    Elisabeth bekommt ihre letzten Worte.

    Victor bekommt seine letzten Worte.

    Der alte Opa bekommt seine letzten Worte.


    Merkt man beim Drehbuch schreiben nicht das es vllt etwas viel wird?

    Und diese 4 mal letzte Worte finden halt original innerhalb 30 Minuten statt. Also sehr gebündelt.

    Es ist einfach so lieblos.

    Was war die Motivation diesen Film zu drehen? Was wollte man besser machen?

    Welche facette wollte man zeigen die vorher nicht erzählt wurde?


    [film]3[/film]

    Edited once, last by Rumpstumper (December 28, 2025 at 12:02 PM).

  • Netflix sein Frankenstein ist ein künstliches, theaterhaftes Schauspiel was dadurch mit Overacting einhergeht, z.b. Elizabeth die, als sie das Frankensteinmonster sieht, sofort in dem Monster verknallen ist und an den Hals fällt, statt sich erst mal zu wundern oder erschrecken und zu aller Dämlichkeit dabei auch noch erschossen wird und das liegt hier nicht an „Maxine“ Mia Goth die optisch mal wieder was hergibt. Es ist hingegen gute Arbeit eines mittlerweile ziemlich abgesoffenen Regisseur-Opas der so einiges unabsichtlich ins lächerliche zieht, Guillermo del Toro sollte sich schon längst die Rente auszahlen lassen statt mit künstliche und behäbige Meisterwerke noch zu glänzen. Meisterwerk, weil die Oskarnominierung dieses seelenlosen Werkes mal wieder ansteht, wie in den letzten Jahrzehnten schon so oft.

    Starke Szenen gibt es immerhin noch mit den gefräßigen Wölfen, auch wenn die Szenen ziemlich erschlich CGI sind, wirken diese bedrohlich wie aus einem Tierhorror und sind auch schnell inszeniert, anders als die Story, die weitestgehend zu wenig Tempo und damit zu wenig Spannung hat. Eine interessante Drehbuchvorlage ist zwar da, aber inhaltlich ist es der selbe Film noch mal wie Mary Shelley's Frankenstein aus den 90ern und klar kommuniziert wird das nicht mal im Internet, nur ein paar kleine Änderungen finden statt, wie die erwähnten Wölfe, die so in den 90ern nicht auftauchten, aber groß anders ist der Ablauf definitiv nicht, nur das unser Monster zum Ende noch zum endgültigen, modernen Anti-Helden wird, statt es beim Monster zu belassen. Frankensteins Monster sieht zwar wie alle Kostüme hochwertig aus, aber auch ziemlich glatt und damit zu mainstreamig, also nicht das was man als vernarbte Horror-Kreatur versteht, um sich zu gruseln, sondern schaut aus wie mit schönem Design, wie aus einem Marvel Comic gezogen. In den Kulissen und Kostümen steckt ersichtlich die größte Detailliebe drin, hier etwas düster, aber nicht atmosphärisch genug um sich wirklich zu gruseln, selbst hochpolliertes wie Sleepy Hollow waren mit aufwendig mehr Budget definitiv düsterer, für mich kam was gotisches hier nicht wirklich rüber. Dennoch ist die stärke des Films ganz klar die Optik und es trifft mal wieder zu, die Optik überschreibt einfach alles. Wir leben schon längere Zeit in einer Welt, die ich selbst belügt und nirgends sieht man es klarer als in der Filmwirtschaft, zumindest das was in Hollywood und von der Fachpresse abgefeiert wird. Es geht auch nicht um unterschiedliche Meinungen, aber das solch schlechte Filme wie hier, regelmäßig über das Limit hoch-gepuscht werden, ist absolut absurd.

    [film]4[/film]

  • Oh Gott, ich habe Rumpstumper seine Kritik vorher nicht gelesen so wie ich vorher überhaupt keine Reviews lese, habe somit auch nichts abgeschrieben, aber da sind schon so einige Änlichkeiten zu finden. :0:


    Erst verlobt mit dem Bruder nur um beim ersten aufeinandertreffen mit Victor die Beine breit zu machen. Und nachdem sie das Monster entdeckt hat sieht sie ihm zu wie er Blätter im Abwasser schwimmen lässt. Lange Zeit später das 2 Minuten Wiedersehen wo sie plötzlich von Liebe usw quatscht. Sie hat bis zu diesem Zeitpunkt nichtmal 1 Satz mit dem viech gewechselt. Merkt aber plötzlich das er die große Liebe ist und doch nicht William oder Victor.

    Das war die absurdeste Szene im Film, habe ich erst garnicht verstanden, was das sollte. :0:

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!