
Produktionsland: USA
Produktion: Marc Butan, Mark Cuban, Rudd Simmons, Todd Wagner, Nick Wechsler, Paula Mae Schwartz, Steve Schwartz
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: John Hillcoat
Drehbuch: Cormac McCarthy, Joe Penhall
Kamera: Javier Aguirresarobe
Schnitt: Jon Gregory
Spezialeffekte: David Fletcher, Ken Gorrell, Thomas Kittle
Budget: 20.000.000 Mio. $
Musik: Nick Cave, Warren Ellis
Länge: ca. 112 Minuten
Freigabe: FSK 16
Kinostart USA: 25. November 2009
Kinostart in Deutschland: 07. Oktober 2010
Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 18. März 2011 , (Verleih: 16. Februar 2011)
Darsteller:
Viggo Mortensen: Mann
Kodi Smit-McPhee: Junge
Robert Duvall: alter Mann
Guy Pearce: Veteran
Molly Parker: mütterliche Frau
Michael K. Williams: Dieb
Garret Dillahunt: Gangmitglied
Charlize Theron: Frau
Handlung:
Ein Vater und dessen Sohn auf der Strasse, Hoffnung gibt es so gut wie keine, die Welt steht nach nach einer Katatstrophe vor dem Untergang.
Was geschehen ist, niemand weiss es, Medien, Strom, Lebensmittel, es gibt nichts mehr.
Dennoch versucht der Mann seinen Sohn das Überleben zu erklären, aber auch Anstand und eine gewisse Bildung.
Gibt es wirklich Hilfe an der Küste, oder ist das nur ein letztes Klammern auf ein halbwegs würdiges Dasein?
Kritik:
Optisch liefert The Road schnell zu ersehen ein sehr apokalyptisches, trostloses Szenario in gräulicher und abgenagter Kulisse. Kein Tier hat überlebt und die Erde verfault.
Vorgestellt werden uns Vater und Sohn, die in dieser Apokalypse um ihr Überleben kämpfen. Beide werden auf verschiedene Charaktere treffen und mit denen ihre unterschiedlichen Erlebnisse machen. Zudem ziehen stetig Plünderer und Kannibalen durch das Land. Dabei entstehen auch einige blutige Szenen, im Rahmen eines Dramas. Es geht stetig um den nackten Überlebenskampf.
Wer auf apokalyptische Szenarien steht, für denjenigen ist The Road absolutes Pflichtprogramm, denn es ist einer der düstersten in diesem Subgenre. Die Darsteller sind sehr gut und ihr Leiden verkörpern sie glaubhaft. Insbesondere der Junge Kodi Smit-McPhee (So Finster die Nackt - Remake) hätte glatt den Oskar verdient, zumal er der einzige ist, dem so einiges abverlangt wird wie das Trauern um seinen Vater. Der Film liefert nicht das große Actionspektakel und auch keine lang anhaltende Verfolgungsszenen, es sind immer wieder zahlreiche Momente wo die Spannungskurve deutlich nach oben geschraubt wird. Außerdem liegt stetig eine Bedrohung in der Luft. Es wird aber auch so sein, dass wie bei „So finster die Nacht“ manch einer nur gelangweilt wird, insbesondere wenn derjenige vor allem auf viel Action und oberflächliche Mainstreamfilme (The Book Of Eli, I Am Legend) steht. Die verstörende Sounduntermalung von Nick Cave ist sehr passend. Zu Beginn hätte ich mir lediglich noch etwas mehr Erklärung erwünscht, wie die Apokalypse so richtig entstanden ist. Das Ende liefert ein Happy Ende was so nicht wirklich passt, allerdings wirklich klar erscheint es auch nicht, es lässt zumindest Platz zum reininterpretieren, insofern man vorher aufgepasst hat. (Wir erinnern uns, dass der Junge sich eingebildet hatte, einen anderen Jungen zu sehen. Genau der gleiche Junge ist es am Ende auch wieder.
)
Wirklich ein sehenswerter Endzeitkracher von John Hillcoat (Proposition, Ghosts of the Civil Dead).
![8/10 [film]8[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley264.png)
![10/10 [film]10[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley266.png)
![9/10 [film]9[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley265.png)




![6/10 [film]6[/film]](https://nightmare-horrormovies.de/core/images/smilies/smiley262.png)