Im Westen nichts Neues (Neuverfilmung)

  • Produktionsland: USA/DE
    Produktion: Edward Berger, Daniel Brühl, Daniel Marc Dreifuss, Malte Grunert, Pavel Muller,Mark Nolting ,Lesley Paterson, Ian Stokell, Jasmina Torbati
    Erscheinungsjahr: 2022
    Regie: Edward Berger
    Drehbuch: Erich Maria Remarque (Roman), Edward Berger, Lesley Paterson, Ian Stokell
    Kamera: James Friend
    Schnitt: Sven Budelmann
    Spezialeffekte: Miroslav Precechtel, Martin Pryca ,Jan Rejnus
    Budget: ca. -
    Musik: Volker Bertelmann
    Länge: ca. 147 Minuten
    Freigabe: FSK 16
    Darsteller: Daniel Brühl


    Der WWI tobt auf der Welt und mittendrin ein Deutscher Soldat, spannend verpackt nach Erich Maria Remarque.
    :183:


    Deutscher Start: 28.10.2022 (Netflix)
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 24.03.2023

    Edited once, last by Player#1 (May 4, 2021 at 12:12 PM).

  • Ich freue mich sehr auf den Film, Netflix hat bestätigt das er im Herbst oder Winter 2022 ins Programm kommt.
    Hier mal ein Update:

    Handlung ist klar:

    Nach den patriotischen Reden ihres Lehrers haben sich Paul Baumer und seine Freunde Albert und Müller freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet.
    Bei ihrem Dienst für das deutsche Kaiserreich werden die jungen Männer an die Westfront geschickt.
    Schnell wird ihr Patriotismus auf die Probe gestellt, als sie die Schrecken dieses Krieges erleben.

    Die Laufzeit beträgt knapp 150 Minuten, es ist eine Deutsch/Amerikanische Co Produktion.

    Darsteller:

    Daniel Brühl: Matthias Erzberger
    Felix Kammerer: Paul Bäumer
    Albrecht Schuch: Stanislaus Katczinsky
    Aaron Hilmer: Albert Kropp
    Moritz Klaus: Frantz Müller
    Edin Hasanović: Tjaden Stackfleet
    Devid Striesow
    Andreas Döhler
    Michael Stange
    Nico Ehrenteit: Soldat Lemrott
    Adrian Grünewald: Ludwig Behm
    Wolf Danny Homann
    Charles Morillon: Capitaine Laperche
    Jakob Schmidt: Heinrich Gerber
    Peter Sikorski
    Hendrik Heutmann
    Sascha Nathan: Graf von Oberndorff
    Tobias Langhoff: Generalmajor von Winterfeldt
    Alexander Schuster
    Daniel-Frantisek Kamen
    Sebastian Hülk: Major von Brixdorf

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Der Film ist der deutsche Oscar Beitrag für das Jahr 2023 in der Kategorie bester Ausländischer Beitrag.
    Im Dezember 2022 erscheint eine List mite 15 Kandidaten die es in Vorentscheidung geschafft haben, daraus filtern sich dann die fünf die es zur Nominierung gebracht haben.
    Für alle andere Goldjungen wird man nominiert, oder eben nicht.

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  • Die Not muss recht gross sein im deutschen Film wenn das unser bestes Werke der letzten 12 Monate sein soll (unser Beitrag für den Auslands-Oscar).
    Darstellerisch ist das so eben Durchschnitt, die Hauptrollen gemessen an ihrem Wert darunter, sie können weder überzeugen noch Empathie erwecken, ei Rätsel wie man so besetzen konnte.
    Anders als die genialen Vorwerke ist die Handlung eine andere, so gibt es keine Ausblidung, so geht es diekt an die Front, da fehlt für mich nicht nur eine gescheite Einleitung, sondern auch das Verständnis für jemand der gar nicht ahnt worum es geht.

    Die Kamera versucht beeindruckende Biler zu erzeugen, teilweise gelingt das auch, aber hier sollte da und dort mehr zu sehen sein als tatsächlich eingefangen wurde.
    Auch an die Musik muss man sich gewöhnen, das moderne hätte tatsächlich funktionieren können wenn der Film anderes inszeniert worden wäre.
    Der Ton ist irgendwie schwer verständlich, ein einziges Genuschel, der Sound kommt zu extrem rüber, der Ton Verantwortliche hat keinen guten Job abgeliefert.

    Für mich kommt die Neuverfilmung auf keinen Fall an die Urwerke dieses Krieges niemals heran, das Buch wird so gar nicht gewürdigt.
    Es erscheint schon arrogant wie die Regie mit einem DER Meistwerke überhaupt umgeht.

    Natürlich ist es immer noch interessant genug gemacht, die Thematik ist einfach so das sie dich nicht kalt lassen kann.

    Wäre es ein "normaler" Film würde ich wohl sieben Punkte geben, meine Enttäuschung ist aber gross, meine Vorfreude war zu hoch, leider wieder einmal wurde eine enorme Chance einfach nicht genutzt.

    [film]6[/film]

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  • Jetzt bin ich bei 6 Punkten fix, besonders die Haupt, aber auch die Nebendarsteller enttäuschen schwer.
    Felix Kammerer als Paul Bäumer und Aaron Hilmer als Albert Kropp sind schwach, wirklich schwach, aber auch ein Daniel Brühl als Matthias Erzberger oder Devid Striesow der den General Friedrich mimt, und beide deutschen Schauspiel Adel präsentieren , interpretieren ihre Rollen einfach flach und ohne Erinnerungswerte.

    [film]6[/film]

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  • Für mich ist und bleibt das Original unerreichbar, die neumodischen Krams und Remakes brauche ich nicht. Scheinbar fällt jetzt Hollywood nix mehr neues ein. SOllen mal einen Gang runterdrehen und die nächsten 50 Jahre mal keine Filme mehr drehen.

    ...zwar sind auch US wie Britische Produktionsfirmen beteiligt, aber es ist ein deutscher Film.
    Man könnte sagen das Deutschland es besser sein lassen sollte, wieso der unser Oscar Kandidat ist?
    Mir ist das ein ganz grosses Rätsel.

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  • ...zwar sind auch US wie Britische Produktionsfirmen beteiligt, aber es ist ein deutscher Film.Man könnte sagen das Deutschland es besser sein lassen sollte, wieso der unser Oscar Kandidat ist?
    Mir ist das ein ganz grosses Rätsel.

    Okay dass mit deutscher Beteiligung habe ich noch vergessen zu erwähnen. Es ist aber so dass das Buch und der Film in einer Zeit rauskam dessen Generation die den 1. Krieg erlebt haben, persönlich sowie auch gesellschaftlich am nerv der Zeit getroffen wurde. Aber damals wurden Filme noch nicht so in einer Massenprdouktion abgefertigt. Wenn ich es heute sehe was allein zur Thematik kriegsfilme in den letzten 20 Jahren rauskamen, dann ist man einfach übersättigt und dazu zähle ich auch dass man Werke die man schon mal abgedreht hat warum auch immer neu abdrehen muss. Der zeitgeist stimmt einfach nicht mehr, die heutige Generation will sich lieber an Straßen festkleben und Bilder beschmeißen überspitzt gesagt. Der Filmmarkt ist für ich einfach zu übersättigt. Da gugge ich doch lieber "Geh und sieh" auf russisch.

  • Kritik:

    Die sehr weinerlichen jungen Soldaten mit stetig lächerlichen Overacting im Gesicht, haben bestimmt intensiv ihr Können für viel Geld an deutschen Schauspielschulen erlernen müssen. Sie spielen ihre Rolle so ängstlich in diesem Krieg, wie er womöglich für einige Soldaten vor dem Tode auch innerlich aussehen mag. Gefallen finde ich daran nicht, genau so wie ich keinen Bezug zu jemanden bekomme und somit die Handlung mir auch egal bleibt. Die wiederum aber auch nicht erklärt wird, man beginnt direkt im Kriegszenario, ganz im Stil von letzteren Kriegsfilmen aus Hollywood wird auf Charaktere und gescheite Handlung verzichtet. Immer mal getötete Sodaten, viel Dreck und teure wirkende Location und sehr gute Kameraarbeit sind auf der Habenseite. Die Brutalität des Krieges kommt in dieser Schlammschlacht zumindest bildlich rüber. Dennoch funktioniert so vieles nicht. Die Darsteller nuscheln ständig, selbst wenn man den Ton hoch stellt, versteht man oft einiges nicht, somit werden die Szenen zwischen dem Kampf im Schützengraben verdammt langweilig. Ein typischer Problem ausschließlich vieler deutscher Filme, wenn die Darsteller absolut nicht für Filmrollen taugen durch stetig Nucheln und seltsames Overacting, Somit falsch ausgebildet und für Filmrollen untauglich. Die Jungen welche harte Soldaten sein sollten, wirken gar wie Unterbemittelte und das durch die Bank. Das Geschehen spielt nur auf einem Landstrich ab, das ist ziemlich eintönig, zumal auch keine Bedrohungskulisse durch stetige Luftschläge in diesen Abnutzungskrieg gezeigt wird. Die Soldaten schießen hier nicht wirklich nach 70 Minuten endlich auf Feinde und dann mit dem Gewehr nur auf aufgemotzt Panzer? Wie gesagt, es gibt auch keine Artillerie im Rücken der Deutschen, welche sich um die Panzer kümmern? rofl Das kann doch nicht wahr sein, wie kann man der Meinung sein, dass dies sich wirklich so abspielt haben kann? Dann haben die deutschen Soldaten wirklich nur als Kanonenfutter hergehalten und wofür das Ganze? Wenn dem so ist, fehlt mir die Erklärung dahinter, was Aufgabe des Films wäre.

    Die Momente der Brutalität wie Panzer die durch Schützengräben fahren und Soldaten zu meucheln oder der Schlachtplatz mit lauter Leichen, sind brutal gut eingefangen, aber halt zu kurz in der viel zu langen Laufzeit um richtig zu Unterhalten. Es stellt sich auch die Frage, warum Massen an Soldaten in Schutzgräben verbringen, wenn der nicht all zu schnell rollende Panzer (keine gegnerischen Bodentruppen zu sehen) drauf zu steuert. Zumindest in Moderner Kriegsführung wäre das unvorstellbar so, ob das früher wirklich so dumm war, weis ich nicht, aber gesehen habe ich in ältere Kriegsfilme das noch nicht.

    Gute Aufnahmen im Stil von Videospiele alla Hell Let Loose machen noch keinen guten Film, glaubt den guten Kritiken daher nicht, sie haben eine falsche Einstellung zur Filmlandschaft und haben zu viel Nolen und Kathryn Bigelow Dreck in letzter Zeit gefeiert oder sind damit aufgewachsen und sehen diese Werke als die Kriegsfilme an.

    [film]3[/film]

  • Ich finde es nicht nachvollziehbar das er bei den BAFT , den wichtigsten Britischen Filmpreisen, so erfolgreich war.
    7 Auszeichnungen gab es, darunter der wichtigste als bester Film des Jahres.
    Bei den Oscars geht er nun als Favorit ins Rennen.
    Ich frage mich immer noch ob es sich um die Erstverfilmung handelt, oder ob es denen ernst ist diese durchscnittliche Neuverfilumg zu meinen?

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Das Ding hat es tatsächlich geschafft vier Oscars abzuräumen, zwar nicht für den besten Film, aber immerhin den für den besten Internationalen Film, den Auslands-Oscar.
    Dazu noch beste Filmmusik, die beste Kamera und das beste Szenenbild.
    Ich bin immer noch erstaunt was die Kritiker hier so begeistern konnte.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • So, nach den vier Oscars habe ich mich dann doch noch drangetraut.
    Für eine deutsche Produktion natürlich klasse, aber mit internationalen Kriegsfilmen kann der Streifen nicht mithalten. Private Ryan/ Band of Brothers, die ganzen Vietnam Klassiker (Platoon, Full Metal Jacket, Apocalypse Now...), Taegeukgi aus Korea alles Filme für die Ewigkeit. Im Westen nichts Neues ist halt nichts Neues. Wie gesagt die Drehorte sehen schon gut aus und Edin Hasanovic sehe ich auch gerne, richtige Stimmung und/ oder Gefühle kamen bei mir aber nicht auf...

    Trotzdem natürlich toll, das "wir" vier Oscars mitgenommen haben.

    [film]7[/film]

  • Ich wollte noch mal heran gehen, neutral.
    Dennoch muss ich dabei bleiben, "neu" ist hier tatsächlich wenig, das allermeiste sah man eben schon in den beiden Vorgängern, nur besser,
    Was mich einzig in dieser Version geschockt hat, ist der Einsatz von den Flammenwerfen, eine perverse Waffe.
    Schlecht bleiben die Leistungen der beiden Hauptfiguren, okay, schlecht ist das falsche Wort, nur werden sie den Anforderungen nicht gerecht.
    Ich sah anschliessend noch einige Szenen mit der damals 13-jährigen Natalie Portman in "Leon, der Profi" , dieser Teenager spielt Felix Kammerer als Paul Bäumer, und Aaron Hilmer als Albert Kropp an die berühmte Wand.
    Das grösste Rätsel aber bleibt der Oscar , die drei für den besten Ton, bestes Szenenbild, beste Kamera - geschenkt , konnte zwar nichts sensationelles errkennen, aber nun gut.
    Der Oscar für den besten Auslandsfilm, Kategorie International , der ist eine Frechheit.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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