Freaky - Körpertausch mit Blutrausch

  • Produktionsland: USA
    Produktion: Jason Blum und Adam Hendricks
    Erscheinungsjahr: 2020
    Regie: Christopher Landon
    Drehbuch: Michael Kennedy, Christopher Landon
    Kamera: Laurie Rose
    Schnitt: Ben Baudhuin
    Spezialeffekte: Lisa Reynolds
    Budget: ca. 6.000.000 Mio US $
    Musik: Rob Lowry
    Länge: ca. 102 Minuten
    Freigabe: FSK 16

    Darsteller:

    Kathryn Newton
    Vince Vaughn
    Alan Ruck
    Uriah Shelton
    Katie Finneran

    Handlung:

    Die 17 jährige Millie Kessler (Kathryn Newton) ist schon froh das sie irgendwie die Blissfield High School überlebt, sie ahnt nicht das sie das neue Ziel eines Serienkillers gennant "The Butcher" (Vince Vaughn) wird.
    Doch was dann geschieht macht fassungslos, während der Tat passiert etwas, und als sie morgens erwachen haben beide ihre Körper getauscht.
    Was das bedeutet?
    Millie, das schüchterne Mädchen hat nun einen 2 Meter Körper, und das selbe gilt natürlich für den "Butcher" - gefangen im Körper eines zierlichen weiblichen Teenagers, beide versuchen das beste aus der Situation zu machen , und das löst natürlich allerhand Chaos aus...


    Kinostart in Deutschland: 24.06.2021
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 04.11.2021

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

    Edited once, last by tom bomb (November 17, 2020 at 12:55 PM).

  • Für uns momentan nicht vorstellbar, aber in den USA läuft er in 2.472 Kinos und hat dort mit 3,7 Mio $ die Chartspitze auf der Eins erklommen.
    Gekostet hat er knapp 6 Mio $, er wird also keinerlei Probleme haben sich zu refinazieren , bzw Gewinn abzuwerfen.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Wieso hängt man so an den Kinostarts? Es ist doch ziemlich klar, dass es noch Monate dauert, bis überhaupt ein Kino aufmacht...
    Aber nein, lieber lässt man uns in die Röhre schauen.

    Da lohnt es sich langsam doch, etwas in einen VPN-Zugang zu investieren, damit man den Schwachsinn nicht mehr mitmachen muss.

    They will make cemeteries their cathedrals and the cities will be your tombs

  • Nicht in den Staaten, dort haben insg. genug Kinos geöffnet um zumindest einigermaßen die Kosten reinzukriegen, nicht alle steigen auf VOD etc. um, (noch) wird auf Kino gesetzt um groß Kasse zu machen.
    Weltweite Einspielergebnisse spielen nach wie vor ne große Rolle, selbst wenn sie auf Grund aktueller Lage 1-2 Jahre nach Entstehungszeit anlaufen. So lang dem Anschein nach mehr Leute ins Kino rennen als VOD nutzen lohnt es sich für die Studios.
    Darauf wartet man.

    Edited 3 times, last by Black_Cobra (January 16, 2021 at 1:03 AM).

  • Hatte jetzt auch Gelegenheit, den zu schauen (VPN machts möglich). Es gab ein bis zwei Momente, die hatten tatsächlich mehr Gore, als ich erwartet hatte (Kreissäge). Hätte mir gewünscht, dass Millies schwuler Kumpel etwas weniger klischeehaft geschrieben worden wäre, aber das war auch das Einzige, was mich wirklich gestört hat.
    Kann man gut schauen, nix Bemerkenswertes, aber wirklich kein schlechter Film. Vince Vaughn spielt als " Millie" wirklich gut, auch wenn er nicht ganz an Jack Blacks Performance in Jumanji herankommt.
    Schließe mich Rumpstumpers Wertung an.
    [film]7[/film]

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  • Kritik:

    Der Slasher geht schnell zur Sache. Die Mördermaske im Vorspann soll an Freitag der 13. erinnern und man zieht hier einige Register um den üblichen Slasher dann aufzuwerten, mit übersinnlichem Bodyswitch wo die Seelen zweier Körper getauscht werden und Teendarsteller der „WTF“ und „Insta“ Jung-Generation von Heute. Die schönste Blondine "Killerbarbie" Kathryn Newton wird in der Schule als Außenseiterin gehänselt und gehört zu den Nerds. (Wers glaubt?) Newton spielt ihre mittlerweile anhand der letzten Filme einstudierten Komödierolle als Finalgirl in einem Horrorfilm wirklich ansprechend, zumindest muss sie keine ernste Lage spielen, was sie dann wohl eher nicht könnte, weil der Film halt durchweg auf Fun ausgelegt ist, passt es.

    Funktioniert Freaky denn nun oder ist es ein weiterer, zu seichter und moderner Mainstreamscheisshaufen der Marke Happy Deathday?
    Die Aufmachung ist Hochglanzkino mit toll hergerichteten Schauplätzen, vor allem mit jeder Menge Horror-Artikeln. Für meinen Geschmack ist der Film aufgrund der Überdrehtheit und schnelle ähnlich gut gelagert wie die Slasher der 90er mit genau dem selben Stil, es ist damit eine Hommage an die 80er Slasherfilme und bei mir hat es gut funktioniert. Ob der wiederum bei Fans des seichten Horrors von Heute funktioniert, dass könnte eher nicht sein, denen dürfte es wiederum zu derb schräge Kost liefern, wenn gleich es garnicht mal heftig splattert, sondern nur vom Stil her. In den USA war er an den Kinokassen auch auf Platz 1, fragt sich nur wie viele Besucher in den jetzigen Zeiten dafür nötig waren.

    Jason Blum steht für den jungen Horrorfilm der letzten Jahre, hält sich hier aber stark an 90er Slasher-Vorlagen von Scream und co, etwas weiter entfernt auch Halloween/Freitag der 13./TCM/Nightmare. In Grunde ist der Film die weit aus bessere Scream 4 Variante. Freaky hat auch ein paar gut gemachte Gewaltspitzen, im Vordergrund steht aber die knackige Handlung, die zwar nicht unbekannt daher kommt, aber durch seinen Genremix vom Standart-Slasher klar abweicht und mehr liefert. Auch gibt es inhaltlich sicher Ähnlichkeiten zu Christopher Landon‘s Happy Deathday zuvor, der aber bei mir überhaupt nicht funktioniert hat und das nicht nur weil die Härte dort nicht ausreichend war, sondern weil es doch zu modern weich und zu korrekt wirkte.

    Freaky ist Anwärter auf den Saturn Award. Bei einem gewissen Zielpublikum fürs Kino wird er aber wohl nicht so massig ankommen oder auch wegen der Corona Pandemie gerade nicht so viele Freaky sehen oder auch weil die Horrorfilme im Kino gerade massiv Konkurrenz untereinander haben, wird Freaky nicht so groß in Erinnerung bleiben. Mich hat er köstlich unterhalten und habe eigentlich auch garnichts auszusetzen.

    „Du bist Schwarz, ich bin Schwul, wir sind sowas von Toooooooot“ rofl

    [film]8[/film]

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