Der Unsichtbare (Remake)

  • Produktionsland: USA
    Produktion: Jason Blum und Kylie Du Fresne
    Erscheinungsjahr: 2020
    Regie: H.G. Wells (novel), Leigh Whannell
    Drehbuch: H.G. Wells (Buch Vorlage), Leigh Whannell
    Kamera: Stefan Duscio
    Casting: Terri Taylor
    Visuelle Effekte: Harry Dakanalis
    Budget: ca. 7.000.000 Mio. US $
    Musik: Benjamin Wallfisch
    Länge: ca. 122 Minuten
    Freigabe: FSK 16
    Deutscher Kinostart: 27. Februar 2020
    Deutscher VoD Start: 23. März 2020
    DVD und Blu-Ray Start: 09. Juli 2020

    Darsteller:

    Elisabeth Moss: Cecilia Kass
    Oliver Jackson-Cohen: Adrian Griffin
    Aldis Hodge: James Lanier
    Storm Reid: Sydney Lanier
    Harriet Dyer: Emily Kass
    Michael Dorman: Tom Griffin

    Handlung:

    Cecilia Kass ist in einer verhängnisvollen Beziehung mit einem brillanten Wissenschaftler, aber auch einen brutalen und voller Kontrollsucht geprägten Menschen.
    Sie flieht schliesslich in der Nacht zurück zu denen sie noch Vertrauen kann.
    Schliesslich erfährt sie das sich ihr Ex-Freund umgebracht hat und ihr ein beträchtliches Vermögen samt Haus vermacht hat.
    Irgendwas scheint aber nicht zu stimmen, Dinge fehlen, sie fühlt sich beobachtet, ist es nur Einbildung oder steckt doch mehr dahinter?

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

    Edited once, last by tom bomb (November 8, 2019 at 9:15 AM).

  • War am Samstag in der Spätvorstellung und wurde nicht enttäuscht. Hatte nicht viel erwartet, da mir das Thema nicht allzu spannend erschien... so kann man sich täuschen.
    Trotz einer Laufzeit von ca. 120 Min. kam keine Langeweile auf.

    Hier wurde endlich mal an schlimmen Computereffekten und Jumpscares gespart und dafür richtig Spannung ausgepackt.
    Es wird direkt in die Geschichte eingestiegen, eine kurze Erklärung bzgl. der "Warum?-Frage" erfolgt erst ein paar Minuten später. Kein schlechter Ansatz.
    Bis zur Nachricht vom Ableben ihres Gatten und ersten Vorkommnissen dauert es ein wenig, was aber kein Problem darstellt.
    Schließlich gibt's ein paar Informationen und Einblicke in bzw. über den psychischen Zustand der Protagonistin.
    Elisabeth Moss überzeugt - wie ich finde - in ihrer Rolle der Frau die durch die Hölle geht.

    Ein paar falsche und ein paar richtige Spuren werden ausgelegt und so der Bogen geschickt gespannt. Punkte gehen an die schöne Kameraführung... hat mir gefallen.
    Schön auch, dass einige Sachen nicht ganz so geradlinig geschehen und manch einer sicherlich durch den einen oder anderen Plot-Twist überrascht wird.
    Möglicherweise liegt es an meiner längeren Abstinenz, aber aus meiner Sicht wurde hier endlich mal wieder ein brauchbarer Kino-Horrorfilm mit guten Zutaten abgeliefert.

    Tatsächlich hatte ich an einem Punkt im späteren Verlauf des Films den Eindruck, es wäre jetzt vorbei.
    Wollte mir gerade die Frage stellen, wie sie's jetzt beenden und dann folgte eine Reihe an Szenen die einem zeigen, dass da noch was kommt. :D
    Das Ende hat fast schon etwas Lustiges an sich... allerdings nicht im negativen Sinne. :P

    ^(^.^)^

  • Die Kinos werden vorübergehend geschlossen, nun geht das Studio Universal voran und bringt unter anderem mit "Der Unsichtbare" , aktuelle Kinofilme direkt nach hause.
    Ab dem 20. März 2020 ist der Film als VoD abrufbar, wohl auch in Deutschland.
    In den USA kostet er 19,99 $ für 48 Stunden, man geht davon aus das ihne daheim mehrere Personen anschauen werden und daher dieser relativ hohe Preis.
    Mal sehen wie viele es nutzen werden.
    Universal bringt auch den Horror Thriller "The Hunt" und "Emma" an diesem Tag mit dem selben Angebot heruas.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Habe den Film auch gesichtet.
    Anfangs hatte ich eine ähnliche Handlung wie "The Hollow Man" mit Kevin Bacon erwartet. Das ist aber absolut nicht so.
    Tatsächlich spielt das Wie und Warum des Unsichtbarmachens nur eine untergeordnete Rolle.
    Der Brutalo-Ehemann ist halt unsichtbar und verfolgt seine Frau und versucht sie in den Wahnsinn zu treiben.

    Das ist dramaturgisch super inszeniert mit einer durchgängigen Spannung.

    Hat mich voll überzeugt.

    Von mir:

    [film]9[/film]

    Meine Bewertungskriterien:

    10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
    8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
    5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
    3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
    1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
    0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk

  • Nach "Upgrade" das zweite klasse Ding von Regisseur Leigh Whannell.
    Da kann man sehen was man aus "alten" Ideen noch alles heraus hollen kann, wenn man denn will.
    Gruselig und überraschend, prima zudem, der Spannungsbogen wird gut aufgezogen, es steigert sich immer weiter.

    [film]8[/film]

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Kritik:

    Da haben wir ihn wieder, den modernen Spukfilm. Es wird übliches abgedreht, das Böse ist komplett unsichtbar und warum es aktiv ist, scheint den ganzen Film über unklar. Schon die Flucht aus dem Haus zu Beginn wirft Fragen auf.

    Der Unsichtbare Remaker ist ein Rohrkrepierer aller erster Güte, eine Frau die nur den ganzen Film von was Unsichtbaren angegriffen wird, ist absolut albern. Elisabeth Moss, erst bei der ebenfalls gepushten Horrorgraupe „Wir“ zu bewundern, mit gewohnt sehr schlechter Schauspielleistung und mit dem Aussehen eines nassen Sack Mehls bewaffnet, kann den Film natürlich nicht allein nicht tragen. Es wird dann zumeist auf verstärkte Audioeffekte gesetzt, da dröhnt es also auch öfter, was irgendwas Unheimliches erzeugen soll, aber allein durch den auffälligen Sound empfinde ich da kein Psychoterror. Ist das erste Drittel noch gerade so Durchschnitt, verkommt der Film dann ganz aus einer Mischung Langeweile durch Geschwafel bei Krimi-Ermittlungen und Albernheit, wenn das unsichtbare Böse aufgezeigt werden soll und Frau Moss bei der wenigen Action durch den Film stolpert. Eine absolute Geschmacklosigkeit die einen im Kino Heute wieder angeboten wird.

    [film]3[/film]

  • Kritik:

    Da haben wir ihn wieder, den modernen Spukfilm. Es wird übliches abgedreht, das Böse ist komplett unsichtbar und warum es aktiv ist, scheint den ganzen Film über unklar. Schon die Flucht aus dem Haus zu Beginn wirft Fragen auf.

    Der Unsichtbare Remaker ist ein Rohrkrepierer aller erster Güte, eine Frau die nur den ganzen Film von was Unsichtbaren angegriffen wird, ist absolut albern. Elisabeth Moss, erst bei der ebenfalls gepushten Horrorgraupe „Wir“ zu bewundern, mit gewohnt sehr schlechter Schauspielleistung und mit dem Aussehen eines nassen Sack Mehls bewaffnet, kann den Film natürlich nicht allein nicht tragen. Es wird dann zumeist auf verstärkte Audioeffekte gesetzt, da dröhnt es also auch öfter, was irgendwas Unheimliches erzeugen soll, aber allein durch den auffälligen Sound empfinde ich da kein Psychoterror. Ist das erste Drittel noch gerade so Durchschnitt, verkommt der Film dann ganz aus einer Mischung Langeweile durch Geschwafel bei Krimi-Ermittlungen und Albernheit, wenn das unsichtbare Böse aufgezeigt werden soll und Frau Moss bei der wenigen Action durch den Film stolpert. Eine absolute Geschmacklosigkeit die einen im Kino Heute wieder angeboten wird.

    [film]3[/film]


    Der Streifen ist halt von heute, was man ihm leider zu deutlich anmerkt. Sein Verzicht auf typisch bekannte Schreckmomente und mehr Wert auf Grusel zu setzen lässt Sympathie aufkommen,
    doch dann sollte schon etwas filmische Klasse gegeben sein. Stellenweise fühlte ich mich an Entity erinnert ohne das Der Unsichtbare jemals dessen Niveau, geschweige denn Intensität erreicht.
    80er gegen heute ist halt ein Unterschied zwischen Tag & Nacht. Dazu, bei aller Toleranz, jede(r) sieht aus wie sie/er aussieht, kein Verständnis bezgl. Darstellerauswahl unserer Hauptprotagonistin hier.
    Die sieht trotz annehmbarer Leistung nicht nur aus wie ne Gesichtsmatratze sondern gehört viel mehr in ein Film, wo ne alkisüchtige versucht zurück ins Leben zu finden statt vom Geist verfolgt zu werden. Ich kann solche Filme nicht ab, ging mir bei Shining etc. genau so. Mir scheint man habe niemand anderes gefunden sprich zur Notlösung gegriffen um mal wieder was neuzeitliches abzuliefern. Evtl. waren sich einige nach lesen des Drehbuchs für so ein Faß ohne Boden zu schade?
    Der Stil des Films ist noch ok, wie der Verzicht auf Modepüppchen, mir jedoch zu wenig um diese seelenlose Kopie einer Jagd beizuwohnen welche Horror schlicht als plumpe Unterhaltung verkauft. Dann noch lieber 100x das Original!

    [film]3[/film]

  • Fand den Film sehr gut. Er hat ne starke Atmospähre die sich langsam immer mehr steigert/aufbaut. Dann nachher auch so 2, 3 etwas hätere Szenen u. dann noch später eine Story-Überraschung. Leigh Whannell ("Saw 1-3") zeigt hier wieder mal was er so drauf hat. Auch die Hauptdarstellerin hat mir gefallen. Für mich, neben "Hollow Man" von Paul Verhoeven, jetzt mit der Beste neuere Film um einen Unsichtbaren. (Ja, gut alluziell in dieser Richtung gab es nicht, aber trotzdem.) Hat mir sehr gefallen.


    [film]9[/film]

  • Zur Zeit auf Sky zum sichten.

    Wer ein Remake erwartet, der trifft hier auf eine ganze andere Art von Story,
    der Unsichtbare ist erst einmal nur als Bedrohung "spürbar".
    Die Hauptdarstellerin spielt ihre Stimmungsschwankungen und emotionale Verfassung ganz gut.
    Später im Verlauf der Story kommt dann ordentlich Aktion ins Spiel, der Anfang des Film ist aber dadurch nicht langweilig.
    Im Gesamten eine nette Abendliche Unterhaltung, kein Knaller jetzt, da hatte ich den letzten besser in Erinnerung.

  • Laut Hauptdarstellerin Elisabeth Moss ist man nah dran "Der Unsichtbare 2" umsetzen zu können.
    Sie habe bereits intensive Gespräche mit Regisseur Leigh Whannell über die Möglichkeit einer Fortsetzung geführt habe.
    "Wir sind so nah dran wie nie zuvor, und ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei, und wir sind fest entschlossen, die Geschichte fortzusetzen."

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Einspielergebnis:

    Die weltweiten Einnahmen aus Kinovorführungen belaufen sich bei einem Budget von 7 Millionen US-Dollar auf 130,75 Millionen US-Dollar, von denen der Film allein 64,91 Millionen im nordamerikanischen Raum einspielen konnte.
    Damit befindet er sich auf Platz 15 (Stand: 5. September 2023) der finanziell erfolgreichsten Filme des Jahres 2020.
    In Deutschland verzeichnete der Film insgesamt 382.282 Kinobesucher, womit er sich auf Platz 17 der Jahres-Charts 2020 befindet.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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