• Produktionsland: Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Polen
    Jahre: 2018
    Regie: Claire Denis
    Drehbuch: Claire Denis, Jean-Pol Fargeaul, Geoff Cox
    Kamera: Yorick Le Saux
    Schnitt: Guy Lecorne
    Musik: Stuart A. Staples
    Länge: ca. 110min
    Darsteller: Robert Pattinsons, Mia Goth, Juliette Binoche,

    Inhalt:
    Ein Raumschiff ist im Weltraum, weit jenseits unseres Sonnensystems unterwegs. Die einzigen menschlichen Bewohner sind Monte und seine kleine Tochter Willow. Wie auch deren Mutter Boyse gehörte Monte zu den Mitgliedern einer Gruppe von Häftlingen, darunter auch Todeskandidaten, die auf eine gefährliche Mission in das der Erde am nächsten gelegene Schwarze Loch entsandt wurden, um nach alternativen Energiequellen zu suchen. Die Rotationsenergie, die nach der Theorie von dem Physiker Roger Penrose in der Nähe eines Schwarzen Lochs gewonnen werden kann, sollte für die Bürger der Erde nutzbar gemacht werden. So hatten die Gefangenen ihrer Todesstrafe oder einer lebenslangen Zeit hinter Gittern entgehen können. Während Chandra Kapitän des Raumschiffs war, hatte die Bordärztin Dr. Dibs weniger den Erfolg der Mission im Sinn, sondern widmete sich der Fortpflanzung. Mit dem Sperma der an Bord befindlichen Männer, außer dem freiwillig zölibatär lebenden Monte, befruchtete sie die Frauen an Bord, in der Hoffnung, in der endlosen Leere des Weltalls Leben zu schaffen. Eines Tages war die Raumstation allerdings von einem Sturm kosmischer Strahlung getroffen worden.
    Monte erfährt durch seine Tochter zum ersten Mal in seinem Leben, was Liebe ist. Willow wächst heran, wird ein junges Mädchen, dann eine junge Frau, und gemeinsam nähern sich Vater und Tochter ihrem Ziel: dem Schwarzen Loch, in dem alle Zeit und jeder Raum zu existieren aufhört.

    Kinostart in Deutschland: 30.05.2019
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 04.11.2019

    "Gedrucktes ist tot"
    - Dr. Egon Spengler

  • Gesehen im ORIGINAL mit deutschen Untertitel. :51:

    Spezieller Science-Fiction-Film, der optisch und erzählerisch an Solaris, 2001 und so manchen Science-Fiction-Film aus den 70er Jahren erinnert. Die Handlung ist ein Frauenthema: Sex, Nachwuchs und ... Schwarze Löcher. Patterson spielt einen Straftäter, der wie ein Mönch enthaltsam lebt, aber Vater einer ungewollten Schwangerschaft wird. Schuld ist "Beverly Crusher" (hat die künstl. Befruchtung durchgeführt), die auf dem Weltraum-Sybian ihren Frust ablässt. "Boris Beckers Tochter", die völlig plemplem und Mutter des Kindes ist, wird vom Schwarzen Loch zerrissen.

    Das Weltbild der Regisseurin (!) ist komisch: Eine Vergewaltung durch einen Kerl ist schlimm, aber der Samenraub der Ärztin ist nicht schlimm?!

    Ein Meisterwerk auf keinen Fall. Zuviel geklaut (z.B. die Sexkammer aus Der Schläfer) und die Optik (Raumschiff, innen) ist billig. Die CGI (eckiges Raumschiff, Schwarzes Loch) ist ok.

    [film]7[/film]

    STRANGER THINGS 5

    Premiere: 26. November 2005 - 31. Dezember 2025

  • Die Handlungsbeschreibung fand ich interessant und habe mir den Film dann mal besorgt.
    Leider wurde ich schnell enttäuscht.
    Mindestens zwei kastenförmige Raumschiffe fliegen mit 99% der Lichtgeschwindigkeit auf ein nächstgelegenes schwarzes Loch zu, um dort die Energie anzuzapfen und damit die Energiekrise auf der Erde zu beheben.
    Wie die Energie die Lichtjahre zur Erde überbrücken soll? Wird nicht erklärt.
    Daß durch die Zeitdilatation aufgrund der relativistischen Geschwindigkeit die Jahre auf der Erde um Jahrhunderte vorangeschritten sein dürfte und es möglicherweise gar keine Energieprobleme mehr gibt, wird nicht thematisiert.
    Von diesen Ungereimtheiten abgesehen ist der Film extrem langweilig inszeniert. Alle Darsteller sind unsympathisch. Die beiden Vergewaltigungen werden moralisch - Desmodus hat es schon erwähnt - mit zweierlei Maß gemessen. Und so richtig einleuchtend sind die Sperma-Experimente nun auch nicht. Warum läßt man die Besetzung nicht miteinander vögeln anstatt sich eines "Lustraums" zu bedienen?
    Irgendwann taucht dann ein zweites Raumschiff auf, an dem angekoppelt wird (wie das bei so hoher Geschwindigkeit durchgeführt wird - keine Erklärung!). Dort finden sich tote, halbverhungerte und wilde Hunde vor. Was war der Zweck dieser Reise, die ja Unmengen an Ressourcen gekostet haben muß?

    Die Mutter des unfreiwilligen Kindes kapert bei Ankunft am schwarzen Loch einen Raumgleiter und wird durch die Gezeitenkräfte zermatscht.
    Das Kind wird durch den Vater großgezogen und ist irgendwann ein Teenager oder Jugendliche.
    Dann erreichen sie (wieder?) das schwarze Loch und machen sich anscheinend auf den Weg, den Ereignishorizont zu überqueren....

    Auch hier ist eine chronologische Unstimmigkeit - wenn man schon beim schwarzen Loch war, als das Kind noch Baby war, wieso kommt man dem nach geschätzten 16-17 Jahren noch mal nahe?

    Der ganze Film war Murks und stümperhaft geschrieben.
    Vielleicht sollte der Film auch nur eine Metapher für etwas sein, was ich nicht verstanden habe.

    Vergleiche zu Meisterwerken wie Solaris oder 2001 verbieten sich hier meiner Meinung nach. High Life ist unterste Schublade.

    Von mir:

    [film]2[/film]

    [STINKER]3[/STINKER]

    Meine Bewertungskriterien:

    10= über jede Kritik erhaben; 9= Oberhammer mit unbeachtlichen kleinen Schwächen
    8= Pflichtkauf; 7= Must-See; 6= sollte man mal gesehen haben
    5= kann man gesehen haben; 4= muß man nicht sehen, tut aber noch nicht weh
    3= Hände weg; 2= körperliche Beschwerden treten auf
    1= Exitus oder: Tarantino geht ans Werk
    0= König Kacke auf einem Scheißhaufen oder: Rob Zombie geht ans Werk

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