
Produktionsland: USA, GB, Frankreich
Produktion: Zakaria Alaoui, Mairi Bett, Bruce Toll, Liza Chasin, Eric Fellner, Paul Greengrass, Debra Hayward, Lloyd Levin
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Paul Greengrass
Drehbuch: Paul Greengrass
Kamera: Barry Ackroyd
Schnitt: Clare Douglas, Richard Pearson, Christopher Rouse
Spezialeffekte: Michael Dawson
Budget: ca. 15.000.000$
Musik: John Powell
Länge: ca. 111 Minuten
Freigabe: FSK 12
Darsteller: Khalid Abdalla, Lewis Alsamari, Omar Berdouni, Jamie Harding, J.J. Johnson, Gary Commock, Polly Adams, Opal Alladin, Starla Benford, Trish Gates, Nancy McDoniel, David Alan Basche
Inhalt:
Flug 93 startet am 11.September 2001 mit 44 Menschen an Board von Newark mit Ziel San Francisco. Wenige Minuten später ergreifen jedoch Terroristen die Gewalt über Cockpit und Passagiere. Bald wird bekannt, dass auch andere amerikanische Flugzeuge von Terroristen entführt wurden. In Todesangst beschließen die Passagiere von Flug 93 sich nicht kampflos zu ergeben. Ein verzweifelter Kampf gegen die Terroristen beginnt...
Trailer:
Kritik:
Flug 93 ist ein typischer Paul Greengrass (Bourne Ultimatum), er glänst mit extrem schlechten Darstellern, besonders deren oft angeforderten Emotionen wirken so was von gekünstelt, dass es den ganzen Film komplett versenkt. Bei der Bourne Reihe mag der Film-Stil ja steril sein und ein mieser Cast nicht mal so viel ausmachen, wenn nichts gezeigt werden muss was ein Schauspieler ausmacht, aber hier ist es richtig übel, da viel Emotionen verlangt werden. Ansonsten zeigt der Film die Geschehnisse vom 11.September samt der 4 Flugzeuge und deren Schicksal. Der Dokumentationsstil ist somit informativ. Das der Film im krassen Gegensatz zu Michael Moore's Fahrenheit 9/11 steht, was die inhaltliche Aussage betrifft, kann ich nicht bewerten. In diesem Fall bin ich mal kein Verschwörungstheoretiker wie Moore, der mit seinem Film mehr Anklang fand und Flug 93 wird von einigen zu viel Patriotismus und Unwahrheiten zur Last gelegt. Ich kann mich dem jetzt nicht anschließen und glaube solange den Geschehnissen wie es in den Medien berichtet wurde, solange nicht das Gegenteil mal bewiesen wird. Mein Problem war, dass der Film einfach durch die enorme künstliche und unsympathische Besetzung schlecht ist und das die Terroristen solche roten Stirnbänder getragen haben, lassen den Film vollkommen ins Lächerliche driften, wo er eigentlich nichts zu suchen hat, da ist Fahrenheit 9/11 viel besser gedreht.
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