• Produktionsland: Australien
    Produktion: John Schoenfelder, Russell Ackerman´, Samantha Jennings und Kristina Ceyton
    Erscheinungsjahr: 2017
    Regie: Ben Howling und Yolanda Ramke
    Drehbuch: Yolanda Ramke
    Kamera: Geoffrey Simpson
    Schnitt: Dany Cooper, Sean Lahiff
    Budget: ca. -
    Spezialeffekte: Tom Forrest
    Musik: Nikki Barrett und John McAlary
    Länge: ca. 105 Minuten
    Freigabe: -

    Darsteller:

    Martin Freeman
    Anthony Hayes
    Caren Pistorius
    Susie Porter

    Handlung:

    Nach einer Zombiecalypse versucht ein Vater seine Tochter an einem Platz zu bringen wo eine Überleben möglich wäre.


    Deutschlandstart: 18.05.2018 (Netflix)

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

    Edited 2 times, last by tom bomb (October 5, 2017 at 5:37 AM).

  • Es ist wieder einmal so weit, der nächste Viren Ausbruch, dieses mal auf dem 5. Kontinent in Australien, macht die Sache nicht wirklich besser.
    Zum Glück hat man hier nach dem Biss eines Infizierten noch 48 Stunden Zeit seine Dinge zu klären...
    Nicht wirkklich aufregend oder für Kribbeln im Bauch sorgend.

    [film]6[/film]

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Kritik:

    Ein stark dramatisierter Ablauf einer Virus/Zombieepedemie, aus der Sichtweise einer Familie, die sich eigentlich bereits abgeschottet hatte und dann doch dem Schicksal erlegen ist. Wirklich viel erfährt man über die Welt nicht, nur dass es noch ein Krankenhaus geben soll, wo Infizierten geholfen werden kann. Ob dem so wirklich ist oder das Krankenhaus nicht auch schon längst überrannt ist, scheint unklar.

    Ich mag diese leise Apokalypse mit stetig schleichenden Zombies. Fragen gibt es ein paar, die nicht immer so recht beantwortet werden. Woher kommt die Messuhr wo die Infizierungszeit bemessen wird, wurde die an alle Menschen verteilt? Es ist zu sehen das nicht viel Budget bereit stand, die Armeebasis ist überrannt, nur ein Typ sitzt im Loch mit Gewehr, das Krankenhaus hat nur eine Schwester und die Make Up Effekte waren auch schon mal besser. Einen leichten Trashhauch hat zudem die Indianer-Schminke oder deren Dasein überhaupt. Alles in allem sind das aber zu verschmerzten Kritikpunkte, denn die Darsteller sind gut gewählt, dazu tolle und abwechslungsreiche Aufnahmen Australiens wie vom Murray River oder dem Wilpena Pound, dies in einer guten Bildqualität. Der Film hat viel Fein-Gefühl und steht mit diesem Endzeit-Familiendrama einem The Road in nichts nach.

    Genau das kommt vielen Blockbusterfans komplett ab Heute. Denn es gibt keine schnellen Bilder und auf beeindruckende Spezialeffekte wird genau so wenig gesetzt, die spielen eine untergeordnete Rolle, auch wenn einiges an Aas präsentiert wird, so geht es mehr um die Entwicklung der Infektion, die Auseinandersetzung unter den Charakteren und es gibt keine Massenangriffe von Zombies, also keine Hektik. Ich weis daher schon das wieder viele Meinung mit Laaaaangweilig kommen werden, da deren Sehgewohnheiten schon verkommen sind und keine emotionale Bindung mehr zum Medium Film aufgebaut werden kann, denn genau das präsentiert Cargo. Da wo Fear the Walking Dead an den Schauspielern scheitert, funktioniert der Film.

    Da ist wieder etwas im Neeeebel. :3: :3:

    [film]8[/film]

    Filmsound:

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