• Produktionsland: USA
    Produktion: Robert De Niro , Niels Juul , Gastón Pavlovich, Jane Rosenthal und Martin Scorsese
    Erscheinungsjahr: 2019
    Regie: Martin Scorsese
    Drehbuch: Charles Brandt (Buch), Steven Zaillian
    Kamera: Rodrigo Prieto
    Schnitt: Thelma Schoonmaker
    Budget: ca. 125.000.000 Mio US $
    Spezialeffekte: Doug Facciponti
    Musik: Seann Sara Sella
    Länge: ca. 209 Minuten
    Freigabe: FSK 16
    Kinostart in Deutschland: 27.11.2019


    Darsteller:

    Robert De Niro: Frank „The Irishman“ Sheeran
    Al Pacino: Jimmy Hoffa
    Joe Pesci: Russell Bufalino
    Ray Romano: William „Bill“ Bufalino Sr.
    Bobby Cannavale: Joseph „Joey“ Gallo
    Harvey Keitel: Angelo Bruno
    Anna Paquin: Peggy Sheeran
    Stephen Graham: Anthony „Tony Pro“ Provenzano
    Kathrine Narducci: Catherine „Carrie“ Sciandra Bufalino
    Domenick Lombardozzi: Anthony „Fat Tony“ Salerno
    Gary Basaraba: Frank Fitzsimmons
    Welker White: Josephine Hoffa
    Patrick Gallo: Anthony „Tony Jack“ Giacalone
    Craig Vincent: Edward Grady Partin
    Stephanie Kurtzuba: Irene Sheeran
    Larry Romano: Philip Testa
    Jesse Plemons: Charles „Chuckie“ O’Brien

    Handlung:

    LLaut Scorsese ist The Irishman eine Geschichte über „Liebe, Verrat, Reue, Traurigkeit und Tragödie“.
    Der Film solle sich klar von GoodFellas (1990) unterscheiden.
    Die Handlung des Films wird aus Erinnerungsrückblenden des Mafia-Killers Frank „The Irishman“ Sheeran bestehen und mehrere Jahrzehnte überspannen.
    Im Mittelpunkt des Films steht vor allem dessen Rolle beim Verschwinden des einflussreichen Gewerkschaftsführers Jimmy Hoffa.

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    Edited 4 times, last by tom bomb (November 27, 2019 at 10:15 AM).

  • Das komplette Projekt stand aufgrund finanzieller Schwierigkeiten vor dem aus, ursprünglich war ein Budget von 100 Mio $ geplant, die Kosten sind inzwischen auf knapp 150 Mio $ angestiegen, anscheinend zuviel für jedes klassische Hollywoodstudio nach Scorsese´s finanziellen und filmischen Flop "Silenece":
    Nicht so für Netflix, war deren Obergrenze für Filme mit 90 Mio US $ für "Bright" exorbitant hoch, setzen sie jetzt einen drauf.
    Netflix übernimmt die Kosten und sichert so den Dreh.

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  • Produktions Details:

    Martin Scorsese plante schon lange, die Romanvorlage mit Robert De Niro, Al Pacino und Joe Pesci umzusetzen.
    Bereits seit 2008 wird das Projekt immer wieder genannt und schon im Jahr 2010 wurde offiziell bestätigt, dass Robert De Niro das erste Mal seit Casino (1995) in einem Scorsese-Film vor der Kamera zu sehen sein wird.

    Im Jahr 2012 schlug De Niro Al Pacino für die Rolle des korrupten Gewerkschaftsführers Jimmy Hoffa vor, an einer Lesung aus dem Drehbuchs nahm Al Pacino auch teil.
    Im September 2014 bestätigte Al Pacino, dass Scorsese mit ihm an dem Projekt arbeite und es Scorseses nächster Film nach Silence werden soll.

    Im Jahr 2015 wurde erstmals ein Produktionsstart bekanntgegeben. Die Dreharbeiten sollten im Jahr 2016 beginnen, wurden dann aber doch verschoben. Im Mai 2016 wurde bekannt, dass sich Paramount Pictures die Filmrechte am Projekt gesichert hat.
    Im Februar 2017 teilte Paramount mit, dass das Studio die Rechte am Film nicht weiter behalten werde, da der wichtigste geldgebende Produzent, Fabrica de Cine, nicht mehr bereit sei, den Film zu finanzieren. Grund dafür waren die stetig steigenden Produktionskosten des Projekts.
    Daraufhin sicherte sich Netflix die Filmrechte für 105 Mio. US-Dollar.

    Nachdem Paramount Pictures die Veröffentlichungsrechte an Netflix abgegeben hatte, drohte ein Rechtsstreit mit dem Unternehmen STX Entertainment, das bereits Mitte 2016 für 50 Millionen US-Dollar alle Rechte zur Distribution außerhalb der USA erworben und diese wiederum an Verleiher in verschiedenen Ländern weiterverkauft hatte.

    Im Mai 2017 wurde bekannt, dass Netflix sich hinter den Kulissen mit STX Entertainment einigen konnte und dass die Produktion nun endgültig im August 2017 starten solle.
    Ebenso gab man an, dass der Film nur kurz in wenigen US-Kinos laufen werde, um ihn für die Oscars zu qualifizieren, und dass ein Comeback von Joe Pesci nach wie vor möglich sein könne.

    De Niro und Pacino traten der Besetzung offiziell im Juli 2017 bei.
    In den nächsten drei Monaten kamen Ray Romano, Bobby Cannavale und Harvey Keitel hinzu.
    Joe Pesci, der sich zu Beginn der Produktion bereits im Ruhestand befunden hatte, wurde die Rolle des Russel Bufalino 50 mal angeboten, bis er das Angebot annahm.

    Im Juli 2017 wurde zudem bekannt, dass Steven Zaillian das Drehbuch verfasst. Die Handlung des Films wird aus Erinnerungsrückblenden von Frank Sheeran (De Niro) bestehen und mehrere Jahrzehnte überspannen. Mit CGI-Effekten durch das Unternehmen Industrial Light & Magic werden die Schauspieler dafür um bis zu 40 Jahre verjüngt.

    Die Dreharbeiten zum Film begannen Ende August 2017 in und um New York City.

    Deadline.com berichtete im Verlauf der Dreharbeiten, dass Stephen Graham die Rolle eines Capos namens Anthony „Tony Pro“ Provenzano von der New Yorker Genovese-Familie spielen werde, Domenick Lombardozzi den Genovese-Boss Anthony „Fat Tony“ Salerno, und dass Sopranos-Darstellerin Kathrine Narducci in der Rolle der Frau von Russell Bufalino zu sehen sein werde.

    Im Oktober 2017 wurden weitere Details bekannt: Anna Paquin spielt im Film die Tochter des Killers Frank Sheeran und Gary Basaraba spielt den Präsident namens Frank Fitzsimmons von der International Brotherhood of Teamsters-Gewerkschaft. Jimmy Hoffas Frau Josephine wird von Welker White verkörpert.

    Am 5. März 2018 verkündete Scorsese, dass die Dreharbeiten zum Film abgeschlossen wurden.

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  • Ähnlich wie bei "Roma" hofft Netflix mit dem Film bei den Oskars abzuräumen - dazu benötigt es aber einer Kino Auswertung.
    Die grossen Ketten verweigern sich aber bislang weil Netflix nicht wie üblich zumindest drei Monate warten will um ihn bei sich auszustrahlen, sondern nur 4 Wochen.
    So wie es ausschaut wird er daher nur in wenigen und unabhängigen US Kinos zu sehen sein.

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  • Scorsese verehre ich, De Niro, Pacino auch Pesci, jetzt werden sie künstlich verjüngt.
    Bei De Niro oder Pacino empfinde diesen Effekt, ich weiss nicht , aber wirklich gelungen sieht anders aus, ich fremdel doch ein wenig damit.
    Was ich auch nicht komplett überragend empfand, und das war dann doch einigermaßen überraschend - das Setting.
    Die Kulissen, die Nachbauten, das was am PC enstand, ich habe da eine gewisse Detail Verliebtheit vermisst.

    Manche Momente die gerade bei Scorsese ansonsten wahre optischen "Orgien" gleichen, sind wenig kraftvoll, so diverse Szenen mit Autos, Menschen, als ob diese nicht wüssten "echt" wirken zu müssen.
    Beispielhaft auch bei diversen Aufnahmen von "Zuschauern" bei Attentaten, bei Hoffas Reden vor Arbeitern.
    So viel zur Bildkraft.

    Die Handlung selbst ist Thema genug um gleich mehrere Filme darüber zu drehen, ob ich sie für ideal umgesetzt betrachte?
    Nicht ganz, es fehlt Kraft, es mag auch an De Niro liegen der mich leider, und wahrscheinlich das erste mal in einer Zusammenarbeit mit Scorsese nicht vollends überzeugen kann.
    Auch Pacino sehe ich nicht an seinem Limit spielend, einzig Joe Pesci hat das erfüllt was ich erhofft habe.
    Definitiv ist er nicht in der selben Liga wie "Good Fellas" oder "Casino", erträumt hätte ich mir das, nur gehen eben nicht alle Wünsche in Erfüllung.
    Trotze allem bleibt "The Irishman" beinahe selbstverständlich ein absolut sehenswerter Film, nur ist es kein Meisterwerk geworden.

    [film]7[/film]

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  • Als großer Scorsese-Fan, habe ich lange auf diesen Film gewartet und ich muss ehrlich sagen, dass sich das warten definitiv gelohnt hat. Die Rollen sind selbstverständlich prima gewählt und haben in dieser Kombination schon mehr als einmal hervorragend funktioniert. Sei es bei "GoodFellas" oder "Casino". Seit letzteren soll übrigens die Idee für diesen Film schon im Raum gestanden haben. Ich habe mir nach dem Film direkt noch ein Special angesehen mit DeNiro, Scorsese, Pesci und Pacino, in dem es erwähnt wurde. Ja da hat man dreieinhalb Stunden rum und hat danach immer noch nicht genug von denen. Die Zeit ging wirklich sehr schnell rum. Die einzigen Mankos, sind eher persönliche Geschmacks-Mankos und verkraftbar. Zum einen die Synchron-Stimme von Joe Pesci, mit der konnte ich mich beim besten Willen nicht anfreunden und dann haben mir noch ein paar blutige Szenen gefehlt, die mit heiterer Musik unterlegt sind wie beispielsweise bei "GoodFellas" die Szene mit dem Song "Antlantis", ihr wisst bestimmt was ich meine.

    [film]8[/film]

    "Manche sehen mich nicht richtig, manche doch viel zu genau,
    meine Meinung ist mir wichtig, denn sie ist absolut Perfekt!"

  • Super Film.
    Kann man nicht anders sagen, für Fans von GoodFellas, Casino oder den anderen Maffia Schinken einfach ein muss.
    Kurz um kann man sagen, es wurde genau das geliefert was bestellt wurde nicht mehr und nicht wieder.
    Die Altstars spielen ihre Paraderollen genauso wie man sie sehen möchte und das ist auch gut so.
    Allerdings wird der Film dadurch keine neuen Fans des Genre anlocken, das wäre jetzt das einzige allgemein gedachte Manko sein.

    Am Erfolg wird sich zeigen ob so ein teures Werk noch einmal produziert wird.

  • Lange Gesichter für alle die "The Irishman" bei den Oscars die Daumen gedrückt haben, satte zehnmal war in unterschiedlichen Kategorien nominiert, bekommen hat er keinen einzigen.
    Für mich ist das keine Überraschung sondern folgerichtig, es ist ein guter Film geworden, aber kein grosser.
    Mich haben nicht einmal die Effekte überzeugt, ganz im Gegenteil, die Verjüngerung halte ich nicht für gut gelöst.

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