• Alternativer Titel: Geheimnis des magischen Kreises
    Produktionsland: Italien, Mexiko, Spanien
    Produktion: Gonzalo Elvira
    Erscheinungsjahr: 1975
    Regie: Mario Siciliano
    Drehbuch: Julio Buchs, Federico De Urrutia, Mario Siciliano
    Kamera: Vicente Minaya
    Schnitt: Otello Colangeli
    Spezialeffekte: Paolo Ricci
    Musik: Stelvio Cipriani
    Länge: ca. 89 Min.
    Freigabe: Ungeprüft
    Darsteller: Richard Conte, Anthony Steffen, Jorge Rivero, Pilar Velázquez, Lone Fleming, Pia Giancaro, Daniela Giordano, Luciano Pigozzi, Eduardo Fajardo, Eva Vaniceck, Luis La Torre, Flora Marrone



    Der Playboy Peter Cray wird von Albträumen geplagt und diese sind die Vorboten des Todes. Scheinbar ist Cray das Spielzeug einer dunklen und unbekannten Macht. Da kann nur noch der Klappsendoktor helfen… oder auch nicht…

    DAS GEHEIMNIS DES MAGISCHEN KREISES aka BLUTIGE MAGIE kann man nicht als („reinen“) Giallo bezeichnen. Das Werk ist von Okkultismus, Fragezeichen und Langeweile geprägt. Die Idee, den Giallothriller zwischen Imagination und Realität pendeln zu lassen, und ihn der Übersinnlichkeit zu unterwerfen, ist zwar interessant, wird allerdings schwach umgesetzt. Ich mag das Verschmelzen unterschiedlicher Genre, aber beim MAGISCHEN KREIS will der Funke einfach nicht überspringen. Die schwache deutsche Synchronisation trägt einiges zum schwachen Gesamteindruck bei. Es sind zwar bekannte deutsche Sprecher beteiligt, allerdings wirkt das Ganze emotions- und lustlos. In einigen Situationen hallt der Ton derart nach, dass man dass Gesabbel (Im Hintergrund der der folgenden Szene) erneut hören muss. Schlecht, sehr schlecht.


    „Ich habe noch nie Drogen genommen, Signorina. Außer die meinen mit Drogen Whiskey und Zigaretten.“


    Wenn ein Giallo zünden soll, dann sollte er zumindest mit Spannung auffahren. Diese Eigenschaft ist beim GEHEIMNIS DES MAGISCHEN KREISES nicht vorhanden. Jedenfalls konnte ich nichts entdecken was mich in irgendeiner Weise fesseln - geschweige denn - mitfiebern ließ. Auch die Musik (Ausnahme die psychedelischen Klänge) kann nicht überzeugen.

    Der Film ist eine Co-Produktion der Firmen Metheus Film (Rom) und Emaus Films (Madrid). Was sofort auffällt ist der kursive Schreibstil der Credits den man eigentlich aus Eurociné– und Prodif-Produktionen kennt. Eines der wenigen Highlights, denn optisch sieht die Präsentation der Credits sehr gut aus.

    Die Besetzungsliste bietet einige bekannte Gesichter des italienischen Genrekinos, wie Luciano Pigozzi, Eduardo Fajardo und natürlich Anthony Steffen. Überzeugen kann jedoch keiner der Genannten. Jorge Rivero ist als Peter Crane gar eine Fehlbesetzung. Die Grinsrübe kann nichts vermitteln, was für einen positiven Eindruck sorgen könnte.

    Fazit: Mehr Schnarcher als Giallo. Für ein gelungenes Spiel zwischen Realität und Imagination reicht es ebenfalls nicht. Muss man nicht gesehen haben.

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