Produktionsland: USA
Produktion: Caldecot Chubb, Edward R. Pressman
Erscheinungsjahr: 1987
Regie: Steve De Jarnatt
Drehbuch: Michael Almereyda, Lloyd Fonvielle
Kamera: Jacques Haitkin
Schnitt: Edward M. Abroms, Duwayne Dunham
Musik: Basil Poledouris
Länge: ca.95 Min.
Freigabe: FSK 12
Darsteller: David Andrews, Melanie Griffith, Pamela Gidley, Jennifer Balgobin, Marshall Bell, Harry Carey Jr., Laurence Fishburne, Michael C. Gwynne, Brion James, Ben Johnson, Jeff Levine, Jennifer Mayo

Da es im Jahr 2017 nur wenige weibliche Wesen gibt, hat die Forschung eine Roboterfrau entwickelt. Ein liebes, naives und putziges Modell das, dem jeweiligen Mann (Besitzer), jeden Wunsch von den Lippen ablesen kann. Sam Treadwell ist in ein solches Modell, namens Cherry 2000, verliebt. Als die Roboter-Lady – auf Grund eines Kurzschluss – den Geist aufgibt, muss Treadwell Ersatz finden. Leichter gesagt als getan, der Cherry 2000 ist ein altes Modell welches einzig in der Zone 7 zu finden ist. Diese Wüstenzone wird von Outlaws beherrscht. Folglich bittet Treadwell die Jägerin E. Johnson um Hilfe. Die gefährliche Suche nach dem Roboter (der Vergangenheit) kann beginnen…
Neben DIE NACH DER ENTSCHEIDUNG ist CHERRY 2000, Steve De Jarnatts bekanntester Film. Kein Wunder, da er – eh - nur zwei Kinofilme inszeniert hat. Umso erfreulicher - ist die Tatsache - dass es sich bei CHERRY 2000 um einen sehr gelungenen Streifen handelt.
Die Story ist an den Klassikern WESTWORLD und FUTUREWORLD angelehnt. Dazu kommt eine große Portion Endzeitfilm. MAD MAX 2, FIREFLASH, RUSH und Co. lassen grüßen. Der Clou an der Sache: die Desperados der Wüste sind nicht in Nietenbesetztes Leder gehüllt, sondern in ein Urlauberoutfit. Geschmacklose (kurze) Hosen und noch geschmacklosere Hemden. Ein Outfit wie man es von einem thailändischen Sextouristen erwartet, aber nicht von den „Endzeit-Brutalos“. Natürlich haben die Jungs allesamt einen an der Birne. Besonders auffallend ist Tim Thomerson als Anführer Lester. Ein amüsanter, kleiner Psycho der für diverse Lacher sorgen kann.
Die Story ist okay. Man nutzt den Spielraum aus - um für einige unterhaltsame Situationen zu sorgen. Die Actionmomente sind relativ rar, allerdings ordentlich inszeniert. Ferner gibt es ein paar tolle Explosionen zu bewundern.
Fazit: Zwischen Endzeit-Hommage- wie auch Persiflage angesiedelter US-Film aus den späten 80ern. Kann man sich gut anschauen.
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