Gamera gegen Guiron - Frankensteins Monsterkampf im Weltall

  • Produktionsland: Japan
    Produktion: Hidemasa Nagata, Masaichi Nagata
    Erscheinungsjahr: 1969
    Regie: Noriaki Yuasa
    Drehbuch: Niisan Takahashi
    Kamera: Akira Kitazaki
    Schnitt: Eli Haviv
    Budget: ca.
    Spezialeffekte: Kazufumi Fujii, Ryosaku Takayama
    Musik: Shunsuke Kikuchi
    Länge: ca. 79 Min.
    Freigabe: FSK 12
    Darsteller: Nobuhiro Kazima, Christopher Murphy, Miyuki Akiyama, Yuko Hamada, Eiji Funakoshi, Kon Omura, Edith Hanson, Akira Natsuki



    Als ein Raumschiff auf der Erde landet, haben die beiden Bengel Tom und Akio nichts Besseres zu tun als mit dem Flugobjekt ins Weltall zu fliegen. Auf einem unbekannten Stern werden sie von zwei Außerirdischen in Empfang genommen. Die Freundlichkeit der fremden Lebewesen täuscht denn sie wollen die Gehirne der beiden Jungen essen.

    GAMERA GEGEN GUIRON ist der fünfte Film aus der Gamera-Reihe und wurde wie bereits GAMERA – FRANKENSTEINS MONSTER AUS DEM EIS, GAMERA GEGEN GAOS und GAMERA GEGEN VIRAS von Noriaki Yuasa inszeniert.

    „Geheimnisvolle Signale aus dem All!“

    GAMERA GEGEN GUIRON zeigt Parallelen zu GAMERA GEGEN VIRAS. In beiden Filmen werden ein japanischer und ein amerikanischer Junge zu den Hauptprotagonisten. Dazu kommt ein kleines Mädchen (Tomoko) das ihren Einsatz allerdings auf der Erde hat und den Erwachsenen ihre haarsträubende Geschichte glaubhaft vermitteln will. Es ist somit klar, dass es sich bei GAMERA GEGEN GUIRON um einen reinen Kinderfilm handelt. Dieses sollte allerdings nicht negativ aufgefasst werden da (eigentlich) Alle, die sich einem solchen „Gamera-Abenteuer“ zuwenden, große Kinder sind.

    Der Weg von Akio und Tom ins Weltall lässt einen Kampf zwischen (Küchenmesser) Guiron und Gaos folgen. Das Ganze bereitet natürlich viel Freude. Akio scheint (nicht nur als Beobachter dieses Kampfes) von allem Wissen dieser Welt durchzogen und hat stets eine Lösung für kniffligste Probleme parat. Neben den Monstern müssen die beiden Blagen auch vor den Außerirdischen auf der Hut sein: Babella (übersetzt: „süß wie ein kleiner Vogel“) und Flobella (übersetzt: „schön wie ein Regenbogen“).

    „Ihr dürft uns nicht essen! Das sag ich meiner Mama!“

    Ca. 70% des Films spielt sich auf dem fremden Stern ab, der Rest auf der Erde wo die kleine Tomoko für wirren Gesprächsstoff sorgt. Das Gesamtambiente (auf der Erde) erinnert etwas an die deutsche Serie NEUES AUS UHLENBUSCH. Wobei Kon Ohmura als Herr Kondo den Part von Onkel Heini übernimmt.

    Die Monsteraction weiß gut zu unterhalten. Gamera und Guiron haben einige feine Peinlichkeiten parat um den Kaiju-Fan zufrieden zu stellen. Ferner gibt es kurze Ausschnitte aus vorangegangenen Gamera-Filmen in denen kleine Kinder vom Schildkrötlein gerettet werden. Somit begegnet uns wieder einmal der fette, kleine Klugscheißer aus GAMERA GEGEN GAOS.

    Fazit: Mir persönlich hat das Teil sehr viel Freude bereitet… ob ich der Einzige bin? So what…

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