• Produktionsland: USA
    Produktion: Walter Seltzer, Ron Grainer
    Erscheinungsjahr: 1971
    Regie: Boris Sagal
    Drehbuch: Richard Matheson (Buch), John William Corrington, Joyce Hooper Corrington
    Kamera: Russell Metty
    Schnitt: William H. Ziegler
    Spezialeffekte: Gerald Endler und A. Paul Pollard
    Budget: -
    Musik: Ron Grainer
    Länge: ca. 94 Minuten
    Freigabe: FSK 16

    Deutscher Kinostart: 26. November 1971


    Darsteller:

    Charlton Heston als Robert Neville
    Anthony Zerbe als Jonathan Matthias
    Rosalind Cash als Lisa
    Paul Koslo als Niederländer
    Eric Laneuville als Richie
    Lincoln Kilpatrick als Zachary
    Brian Tochi als Tommy

    Handlung:

    Die Erde ist zerstört durch einen bakteriologischen Krieg, den die Chinesen und die Sowjets geführt haben. Fast alle Menschen sind tot, nur der Biologe Robert Neville hat überlebt sowie ein Haufen mutierter Menschen, die nur noch Nachts aus den Häusern kommen und Robert an den Kragen wollen, weil sie ihn als Biologen für die Katastrophe verantwortlich machen. Neville ist allerdings keineswegs einer der Bösen, denn er hatte gerade einen Impfstoff entwickelt, doch es war zu spät, nur er konnte ihn sich spritzen und aus diesem Grunde ist er nun der letzte "normale" Mensch auf Erden. Eines Tages stößt Neville bei seinen täglichen Streifzügen durch die Stadt auf weitere Überlebende...

    Meinung:

    Das Woodstock läuft im Kino, was sich der einsame Mann anschaut, dies löst auch schnell atmosphärische Momente aus, wobei dann von unserem Hauptdarsteller auch Selbstgespräche aufgezeigt werden, wie ein „Solche Filme machen die Heute bestimmt nicht mehr“.
    Der einsame Mann führt sogar viele Selbstgespräche und wird von Charlton Heston (Planet der Affen) bestens verkörpert.
    Ich finde das dieser Blockbuster anders ist als „The Last Man On Earth“ zuvor, aber auch kaum schlechter ist .Ganz stimmungsvoll darf der Sound durchgehen, die Apokalypse kommt gut zum Vorschein und der Film ist auch unterhaltsam, aber man merkt hier das mehr auf Action-Hollywood getrimmt wurde, als bei The Last Man On Earth. So gibt es einen Hubschrauberabsturz, wo unser Hauptdarsteller sich abrollen konnte, die Maschine aber mit Wucht auf den Boden schlägt und in Feuersbrunst zerschellt, aber im Vergleich mit den unrealen Übertriebenheiten von Heute auch bei weitem nicht vergleichbar. Einige blutige Ballereien gibt es auch. Die weibliche Darstellerin schaut hier aus wie ein Mitglied der Jackson 5 mit Matte auf dem Kopf und auch im Diskoutfit.
    Zwar wird keine Hochspannung erzeugt, dafür sorgen aber die trashig aussehenden Vampire im schwarzen Satansumhang für Unterhaltung und das recht ungewöhnlich. Es gibt noch Knutschszenen mit unseren 2 Hauptdarstellern, die nicht so recht zusammen harmonisieren, wenn gleich jeder für sich sehr gut Schauspielern kann. Der Film hat eine apokalyptische Atmosphäre und auch die 70er Jahre anhand von Großstadtaufnahmen kommen hier zum Vorschein, so dass ich das Werk trotzdem gut bis sogar trashig finde, insbesondere die schwarzkitteligen Vampire mit Sonnenbrille sind wirklich sehr belustigend mit anzuschauen. Wobei auch auffällt, das diese Vampire richtig viel Reden können, bei „The Last Man On Earth“ kamen nur ein paar primitive Wörter zum Vorschein, wobei das viele Reden auch nicht so ganz zu den an sich dumm agierenden Vampiren passen will, andererseits werden hier richtig witzige Dialoge von den Vampirsprecher rausgehauen.
    Das dramatische Finale ist sogar richtig Klasse geworden, da kann man durchaus auch Ablachen bei.

    „Er ist Vergangenheit und damit Tot, für ihn ist kein Platz hier, er stinkt nach Öl. Elektrischer Strom umkreist ihn, er ist überholt. Du bist ausrangiert, du bist der Abfall der Vergangenheit.“

    [film]7[/film]

    [bier]7[/bier]

  • Quote

    Original von tom bomb
    WOBEI ICH IMMER WIEDER UND WIEDER SAGEN MUSS DAS "I AM LEGEND" TROTZDEM GUT IST!


    Sagen wir mal so, der Film ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gelungen. Ich war doch ein wenig enttäuscht, vor allem die Effekte waren doch ziemlich billig, jedenfalls wirkten sie so. Insgesamt gesehen war diese Verfilmung ganz einfach zu sehr auf Mainstream getrimmt.

    Big Brother is watching you

  • Quote

    Original von tom bomb
    Na also ein nichts ist Herr Smith doch nicht. Stehe voll auf Men in Black oder Indipendence Day. Das Charlton Heston ein Filmgigant ist steht natürlich ausser Zweifel!


    Nun gut, ein Nichts ist er wirklich nicht, aber mehr als ein recht passabler Schauspieler auch nicht. Das Problem in der heutigen Zeit liegt ganz einfach darin begründet, das absolut mittelmäßige Darsteller ziemlich schnell in den Rang eines Superstars gehoben werden. Vom finanziellen her gesehen ist das auch bei vielen der Fall, aber das sagt noch längst nichts über ihre darstellerischen Fähigkeiten aus.

    Ein Robert De Niro, Al Pacin, das sind Superstars der Neuzeit und solche genialen Mimen wie Charlton Heston, Vincent Price oder Christopher Lee, um nur einige zu nennen, das sind oder waren darsteller, wie es sie Heute kaum mehr gibt.

    Big Brother is watching you

  • Quote

    Original von Dr.Doom
    Will Smith kann bei den Komödien sicherlich überzeugen. Ernste Rollen stehen ihm nicht wirklich. In Hancock & I, Robot hat er mir auch nichts gegeben.

    ...da stimme ich fast zu, I Robot ist nen Flop,und Hancock sollte dort aufhören wo die Lovestory beginnt, schade. Trotzdem gibts zb. Das streben nach Glück, Staatsfeind NR.1, Die Legende von Bagger Vance, Bad Boys 1+2, Men in Black, Indipendence Day und den wunderbaren Ali!

    Mein Herz schlägt für meine Mama &


  • Alternativer Titel: The Omega Man
    Produktionsland: USA
    Produktion: Walter Seltzer
    Erscheinungsjahr: 1971
    Regie: Boris Sagal
    Drehbuch: Richard Matheson, John William Corrington, Joyce Hooper Corrington
    Kamera: Russell Metty
    Schnitt: William H. Ziegler
    Spezialeffekte: -
    Budget: ca. -
    Musik: Ron Grainer, Cootie Williams
    Länge: ca. 98 Minuten
    Freigabe: FSK 16
    Darsteller:
    Charlton Heston: Robert Neville
    Anthony Zerbe: Matthias
    Rosalind Cash: Lisa
    Paul Koslo: Dutch
    Eric Laneuville: Richie
    Lincoln Kilpatrick: Zachary
    Jill Giraldi: kleines Mädchen
    Anna Aries: Frau in Gruft
    Brian Tochi: Tommy



    Robert Neville hat den bakteriologischen Krieg dank eines Serums überlebt. Es gibt allerdings noch weitere Überlebende, die zu Lichtscheuen Wesen mutiert sind und Robert Neville nach dem Leben trachten.

    1964 wurde bereits die Romanvorlage von Richard Matheson unter dem Titel „The Last Man on Earth“ mit Vincent Price in der Hauptrolle verfilmt. Vorab gesagt: Boris Sagal zweite Verfilmung kann diesem Film nicht das Wasser reichen.

    Natürlich standen Anfang der 70er Jahre die Zeichen in Richtung Umweltzerstörung und Krieg. Angst der Bevölkerung vor dem Ende der Welt u.s.w. Eine interessante Plattform um mit „The Omega Man“ dieses in die Kinos zu bringen und die bösen Großmächte UDSSR und China für das Desaster verantwortlich zu machen.

    Charlton Heston ist für die Rolle des letzen Überlebenden und Einzelkämpfers durchaus eine gute Wahl. Hestons konservative republikanische Einstellung führte locker zu dem Bild des Pro-Amerikaners, so wie man ihn sehen wollte- zumindest bei einem konservativen US Kinopublikum. Dazu sei allerdings auch angemerkt das mir Charton Heston innerhalb „El Cid“ und „Soylent Green“ in seiner Darbietung besser gefallen hat.

    Auf das Recht des uneingeschränkten Waffenbesitzes in den Staaten möchte ich jetzt nicht eingehen, kann es aber als Überleitung zu Chartons Waffen innerhalb von „The Omega Man“ nutzen. Robert Neville nutzt- damals wohl futuristisch erscheinende Waffen- und seine Gegenspieler, die mutierten Sektenjünger setzen auf die Waffen der Vergangenheit, auf die des Mittelalters. Nevilles Gegner machen den Fortschritt für ihre Verseuchung verantwortlich und wollen einzig die Vernichtung von Robert Neville, um somit den Fortschritt komplett zu zerstören. Dabei geht die gleich gekleidete Gemeinschaft im Stile einer Inquisition vor. Das Mittelalter hält den Einzug in die damalige Zukunft. Was genau man sich dabei dachte, bzw. was Boris Sagal damit vermitteln wollte, dass sollte bitte jeder Zuschauer für sich selbst raus finden.

    Unter dem Strich sollte man den Einfluss den „The Omega Man“ auf das Horror-Genre hatte, auf keinen Fall unterschätzen. Schließlich wurden hier bereits Elemente eingebracht die im weiteren Verlauf Kinosäle füllen konnte. Natürlich ist hier auf die Zombiethematik anzuspielen. Ein Mutieren auf Grund einer bakteriellen Katastrophe… irgendwo schon mal gehört…

    Fazit: Ein unterhaltsamer SciFi Streifen der recht pessimistisch daher kommt und mit Charlton Heston zwar den richtigen Hauptdarsteller gefunden hat, als Gesamtwerk allerdings nicht voll überzeugen kann.

    [film]7[/film]

  • Ich habe den Film vor ganz langer Zeit mal gesehen. Wenn es der Film ist, der am Ende vor dem Brunnen spielt, dann gebe ich ihm

    [film]8[/film] Punkten.

    Der Film hat mir damals einige schlaflose Nächte eingebracht und ich fand ihn beängstigend. Das ist bei mir hängengeblieben. :0:

    Drei Dinge sind unwiederbringlich:
    der vom Bogen abgeschossene Pfeil,
    das in Eile gesprochene Wort,
    die verpasste Gelegenheit.
    Ali der Löwe, Kalif des Islam

  • Das ist der Film mit dem Brunnen jap.
    Ich mag diese Art wie der Film inszeniert wird.

    Alles sich ernst nimmt und die Action kommt nicht zu kurz.

    Im Original musste auch mangels FX mehr Wert auf die Geschichte gelegt werden, und das ist gelungen. Dramatik und alles im 70 Style.

    Das ungewollt für heutige Verhältnisse "komische" ist hier fast ein Qualitätsmerkmal.

    Trash der versucht seriös zu werden, ich mag es.

    [film]9[/film]

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

    Edited once, last by tom bomb (January 31, 2026 at 8:30 AM).

  • Klasse Sci - fi- Thriller mit Horror - Elementen. Als Kind hatte ich ziemliche Muffen vor dem TV. Die Sekte mit ihren " mahlen " ist mir gut im Gedächtnis geblieben. Dazu die Endzeit -Locations / Stimmung in Los Angeles. Charlton Heston als Einzelkämpfer Robert Neville , der diese Mutanten lieber in die Hölle schicken würde ( andersrum natürlich auch ). Also diese Verfilmung von " Last Man on Earth " hat mir bislang am besten gefallen. Besitze die DVD von Warner. Meine Wertung [film]8[/film] Seuchen.

    Pain, Fear,....and the Dead is everywhere.

  • Und das ist es doch, was ich daran gruselig fand. Und unbedingt " Böse " ist diese Sekte nun auch wieder nicht. Sie sind selbst opfer dieser Zerstörungen. Neville könnte man eher als einen Übel Täter bezeichnen. Er ist ein Egomane.

    Pain, Fear,....and the Dead is everywhere.

  • Quote

    Original von Samhain:

    Und das ist es doch, was ich daran gruselig fand. Und unbedingt " Böse " ist diese Sekte nun auch wieder nicht. Sie sind selbst opfer dieser Zerstörungen. Neville könnte man eher als einen Übel Täter bezeichnen. Er ist ein Egomane.

    Deshalb habe ich ja auch die "" gesetzt. ;)

    Ich fand den Film aber atmosphärisch noch sehr viel dichter, als die Gefahr noch unbestimmt war. Danach fand ich die Typen fast unfreiwillig komisch.

    Werde ihm aber bei Zeiten mal wieder eine Chance geben. Wirklich schlecht fand ich ihn ja nicht.

  • Quote

    Original von markus:


    Natürlich umgekehrt du Scherzkeks ;)

    Is klar...

    Allerdings fällt mir grade wieder zum wiederholten Male auf, dass das Wort "Hommage" sich aus Homer und Marge zusammensetzt... ich bin zwar seit Ewigkeiten Simpsonsfan aber wurde sowas eigentlich schonmal diskutiert oder angemerkt? Bin mir ja fast sicher dass das in einschlägigen Foren x-mal zur Sprache kam.

  • In der Popkultur:

    Der erste Kurzfilm im Simpsons - Special „ Treehouse of Horror VIII “ (1997), „The HΩmega Man“, ist eine Hommage an den Film und spielt in Springfield.


    Der bekannte paraguayisch - argentinische Comicautor Robin Wood und der argentinische Zeichner Ricardo Villagrán schufen in den 1970er Jahren den argentinischen Comicklassiker „ Mark“, der sich stark an der postapokalyptischen Welt von „Der Omega-Mann“ orientiert, der gleichnamige Held und Protagonist Mark basiert zudem auf Nevilles Charakterkonzept eines tatkräftigen Mannes.
    Bob McKenzie sagt zu Beginn des Films Strange Brew : „Ich war so etwas wie eine Ein-Mann-Kraft, wie Charlton Heston in Omega Man , haben Sie den Film gesehen, er war wunderschön?!“


    Das 1981 erschienene Album Ghost in the Machine von The Police enthält den von Andy Summers geschriebenen Titel „Omegaman“ (auch stilisiert als „Ωmegaman“) , der auf dem gleichnamigen Film basiert.


    Das Musikvideo zur Single „ Life on Your Own “ von The Human League aus dem Jahr 1984 basierte auf dem Film.


    Die Szene, in der Hestons Figur Woodstock beobachtet, inspirierte Joel Hodgson zur Entwicklung von Mystery Science Theater 3000.


    Inspiriert vom Film, veröffentlichte die Electro-Industrial-Band Revolting Cocks auf ihrem Debütalbum „ Big Sexy Land “ den Song „We Shall Cleanse the World“.

    Der Text scheint sich auf Nevilles Fahrt durch Los Angeles auf der Suche nach Mitgliedern der „Familie“ zu beziehen. Außerdem werden im Song zahlreiche Dialogausschnitte von Anthony Zerbes Figur Mathias verwendet.

    Insgesamt erzielte er weltweite Kinoeinnahmen von 8,7 Millionen US Dollar.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

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