• Produktionsland: USA
    Produktion: Jamie Gordon, Daniel Hank, Courtney Potts, Allison Powell, Bob Silberberg, Norman Twain, Douglas Berquist
    Erscheinungsjahr: 2007
    Regie: Jed Weintrob
    Drehbuch: Zack Ford
    Kamera: Toshiaki Ozawa
    Schnitt: Chris Figler
    Spezialeffekte: Leo Wieser, Wade Maurer
    Budget: ca. -
    Musik: Roger Neill
    Länge: ca. 78 Minuten
    Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe (Cut)
    Darsteller: Angela Bettis, Kirby Bliss Blanton, Devon Graye, Ben Cotton, Christopher Titus, Brittney Wilson, Monika Mar-Lee, Brandon Jay McLaren, Carey Feehan, Al Sapienza, Bill Baksa, Emma Duncan


    Inhalt:

    Joan Burrows geriet als Teenagerin in die Fänge des Psychopathen Bishop. Dieser gab seinen Opfern die perfide Wahl, entweder selbst zu Tode gefoltert zu werden oder dem Mord an einem weiteren Gefangenen zuzustimmen. Joan konnte sich damals befreien und tötete Bishop. Seine Mordserie schien damit beendet und Joan wurde zu einer Lokal-Heldin. Überwunden hat sie dieses Trauma jedoch nie…

    16 Jahre nach ihrer Tortur kehrt Joan nach Ovid zurück, um dabei zu sein, wenn ihre Nichte... Olympia zur „Prom Queen“ gekürt wird. Kurz nach ihrer Ankunft beginnt erneut eine Serie von grausamen Morden. Wieder sind Teenager die Opfer, vor allem Freunde von Joans Nichte werden wahllos verschleppt und getötet. Zurück bleiben jeweils verstümmelte Leichen. Joans erster Gedanke gilt Bishop, von dem sie glaubt, er sei wieder zurückgekehrt. Als schließlich Olympia verschwindet, ergreift sie die Initiative und macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Aber die Polizei verdächtigt zunächst Joan selbst und verhaftet sie. Doch die um das Schicksal ihrer Nichte besorgte Joan kann aus dem Gefängnis fliehen und setzt nun alles daran, Olympia zu retten und die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen…


    Trailer:
    -

    Homepage: http://www.scar3d.de/

    Kinostart in Deutschland: 21.10.2010
    Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 05.05.2011 (Verleih: 07.04.2011)
    deutsche Fassungen sind stark erschnitten

    Österreich DVD: 18.04.2012 Uncut


    Kritik:

    Der Vorspann zeigt ein Mädel war die Backe aufgeschlitzt bekommt, somit gleich eine Schockszene vorweg. Wie die Horrorfilme doch immer wieder neue junge Mädels bekannt machen. Diesmal Blondine Kirby Bliss Blanton in ihrer ersten Filmrolle, sie ist eine ganz Süße, verhält sich natürlich und raucht mit ihrer Freundin oft auf dem Friedhof Joints, denn sie findet es romantisch. Ihre Scream Queen Karriere wird hier hoffentlich nicht enden. Die Mädels haben nichts Besseres zu tun als die Jungs beim Onanieren zu beobachten. Sie wirken flippig und die Darsteller werden einen allgemein sympathisch, wie auch Angela Bettis (Toolbox Murders, May - Die Schneiderin des Todes). Devon Graye als wohl kommender Mädchenschwarm der etwas schmierigeren Sorte geht voll in Ordnung. Besonders bei den folgenden Folterszenen wichtig, um etwas mitleiden zu können. Soweit unterhält der Film dann auch. Zwar ist die Geschichte nicht wirklich spannend, aber die Folter und Blutszenen sind reichlich vorhanden. Ein Gorefestival sollte man aber nicht erwarten, einige Szenen sind aber sehr hart und großartig, so wird eine Zunge raus gerissen, die eigene Hand abgetrennt und das Blut abgepumpt. Die Mädels kleben in ihrem dicken Blut auf der Folterbank förmlich fest. Allerdings sehen die Blutschmierereien etwas zu getrocknet, dick beschmiert und stellenweise unecht aus. Dennoch ist es im Rahmen des akzeptablen und schaut nicht so künstlich und kitschig aus, wie lange Zeit kürzlich in „The Loved Ones“ zu sehen. Die Mädels wollen unbedingt die Unschuld verlieren und werden sich auch nackt machen, wobei die Männer hier nicht drauf reagieren, dass ist schon eigenartig, aber auch lustig. Die Optik (Bildqualität) ist ziemlich schlecht, ja zu kühl und bei Nächten zu dunkel, somit sehr amateurhaft, so dass es eigentlich unverständlich ist, wie solche Wahre ins Kino gelangen kann und dies auch noch in 3D.
    Was ich an dem Film am unansprechendsten fand ist, dass er im Mittelteil von der Geschichte her anhand von Traumsequenzen und nicht nachvollziehbare Handlungsstränge mal völlig aus dem Rudern läuft, so dass man den Ablauf auch Unrated nicht mehr verstehen kann. Wobei es im letzten Drittel alles wieder in geordnete Bahnen verläuft. Dennoch verhindert im Mittelteil die hirnspinstige Handlung meinerseits eine bessere Bewertung.

    Scar 3D war in der zerstückelten Fassung den Kinogang definitiv nicht Wert. Selbst ungeschnitten ist der Film auf DVD nicht wirklich zu empfehlen, mit Ausnahme für sadistische Gorehounds, die auch schon bei „H6 - Tagebuch eines Serienkillers“ ungeschnitten auf ihre Kosten gekommen sind, wobei der Ablauf im Vergleich hier mehr unterhalten kann, der Film ist auch abwechslungsreicher und etwas härter als H6, sowie die Besetzung besser.

    Kein wirklich guter Genrevertreter, aber doch dreckiger, fieser und glaubhafter als der gehypte The Loved Ones.

    [film]5[/film]


    Kirby Bliss Blanton

  • So wie es aussieht, wird bei uns "Scar 3D" nur gekürzt zu sehen sein. Die 3D-Fassung läuft im PAL-Speedup 81:10 Minuten, was im Kino etwa 83 Minuten sind. Auf der imdb wird die Laufzeit der U.S.-Fassung mit 83 Minuten angegeben.

    Die FSK listet "Scar 3D" aber nur mit 76:16 Minuten (Freigabe für die Kinos), was knapp 7 Minuten an Schnitten erwarten lässt. lol

    Allein der Schmerz vermag es, dich spüren zu lassen, dass du wirklich existierst.

  • Scheint sogar noch weitaus heftiger zensiert zu sein! lol

    9 (!!) Minuten - das man sich traut, ein solches Schnittmassaker noch in die (teuren) 3D-Kinos zu bringen, ist schier unglaublich.

    Da der Film extrem brutal sein soll, waren Cuts ja zu erwarten - aber doch nicht so! :133:

    http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=2336

    Allein der Schmerz vermag es, dich spüren zu lassen, dass du wirklich existierst.

  • Quote

    Original von Rorschach
    Scheint sogar noch weitaus heftiger zensiert zu sein! lol

    9 (!!) Minuten - das man sich traut, ein solches Schnittmassaker noch in die (teuren) 3D-Kinos zu bringen, ist schier unglaublich.

    Da der Film extrem brutal sein soll, waren Cuts ja zu erwarten - aber doch nicht so! :133:

    http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=2336

    ..... :prop: :prop: :prop: :prop: dann sollen sie uns damit bitte verschonen! Was für eine Verarschung!

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • So, nun endlich mal die britische DVD geguckt...

    Netter Genrefilm, der sich spannungsmäßig mit dem ständigen Wechsel zwischen Gegenwartshandlung und (Folter-)Rückblenden aber auch ein bißchen selbst im Weg steht. Das Ende kommt einigermaßen unerwartet, was aber auch daran liegt, das es überhaupt keinen Sinn ergibt. Archaisch-reaktionäres "Sonderbare-Menschen-sind-gefährliche-Psychokiller" - Geblubber halt, wie in den good old days der 80er-Slasherperlen. Herrlich bescheuert!

    Das Brutalo-Finale beschert uns dann immerhin eine denkwürdige "TCM:The Beginning-Gedächtnisszene" (die der FSK garantiert sauer aufgestossen ist), zwischendrin wird immer mal wieder gefoltert, wenn auch verhältnismäßig dezent.

    Macht Laune, ist aber auch unfassbar doof. :0:

    Allein der Schmerz vermag es, dich spüren zu lassen, dass du wirklich existierst.

  • Egal ob Horror oder andere Filme, wenn man diese am liebsten nach wenigen Minuten vorspulen möchte kann das kein so fetziger Streifen sein, so erging es mir bei Scar. Er hat mich von Anfang bis zum Ende überhaupt nicht gepackt, erklärungsbedürftig wäre auch zu wissen warum grade der wieder ins Deutsche Kino gelangt!? Besonderheiten die ihn als Big Movie ausmachen würden sucht man vergebens. Lähmende Darsteller, und auch hier eine nicht vorhandene Atmosphäre. Die Story selber ist wirklich super dämlich und verdient nicht die Bezeichnung Drehbuch. Selbst Uncut ist hier nicht viel zu retten. [film]5[/film]

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Quote

    Original von Dr.Doom
    An den Vergleich mit SAW werd ich bei dem Titel wohl kaum drum herum kommen. lolp Ich erwarte hier aber vorweg schon mal Schrott.

    Wird dann aber zu 100% das einzigste sein was dich an SAW erinnert, davon ist er so weit von entfernt wie mein Bankkonto von der ersten Millionen.

    Mein Herz schlägt für meine Mama &

  • Scar ist ein Mix aus Slasher, Folter und Thriller und bietet eigentlich nichts was man aus einigen Genre Beiträgen her kennt ich würde als vergleich Saw, Hostel und Scream heranziehen (dies beschreibt eigentlich ganz gut was einen erwartet).

    Die Story ist auch alt bekannt, eine junge Frau (Joan) entkommt einem Serienkiller und kommt einige Jahre später zum Ort des damaligen Geschehens zurück und erneut passieren einige Morde und selbst die nun erwachsen gewordene Frau kommt als Täterin in Frage, ob sie es dann aber ist wird nicht verraten. Dadurch das man nicht weis wer der Täter oder die Täterin ist, kann man doch eine angenehme Spannung erzeugen und man rätselt als Zuschauer mit. Ich für meinen Teil bin nicht sofort auf die Lösung gekommen.
    Leider braucht der Film lange bis er richtig in die Gänge kommt. Das die Geschehnisse von Joan, die sie in ihrer Jugend erlebt hat einem immer so nach und nach in Rückblenden dargeboten werden, verhilft dem Ganze nie wirklich Langweilig zu sein aber auch nicht sonderlich spektakulär.
    Durch das doch sehr gute Finale rettet sich der Film etwas über das Mittelmass.

    Die Akteure im Film bleiben aber eher blass und können einen nicht wirklich begeistern, hier wurde durch das teils sehr lieblose Acting einiges an Potenzial verschenkt.

    Auch der Blut bez. Gorefaktor hält sich anfänglich ziemlich zurück, bei vielen Kills sieht man nur das Resultat bez. die Leichen. Diese sind dann auch heftig anzusehen. Im Finale wird dann aber noch einmal so richtig schön gesplattert und es wird dem Gorehound ein lächeln ins Gesicht gezaubert.
    Hier bleibt einmal mehr die Frage warum musste das Ganze in Deutschland wieder geschnitten werden musste, ich hab keine Ahnung. Denn ich meine eine Spio Freigabe hätte der Film allemal bekommen.


    Für mich nur ein Film von vielen da er kaum neue, eigene Akzente setzten kann. Einmal ansehen ist ok, aber mehr auch nicht.

    Gebe Scar gute 5 Punkte + 1 Punkt für das doch gute Finale.

    [film]6[/film]

    Zensur Ist Für´n A......!!


  • Scar 3D
    (Scar)
    mit Angela Bettis, Kirby Bliss Blanton, Ben Cotton, Devon Graye, Al Sapienza, Monika MarLee, Tegan Moss, Brittney Wilson, Bill Baksa, Carey Feehan, Kristin Kowalski, Brandon Jay McLaren, Christopher Titus
    Regie: Jed Weintrob
    Drehbuch: Zack Ford
    Kamera: Toshiaki Ozawa
    Musik: Roger Neill
    ungeprüft
    USA / 2007

    Joan Burrows (Angela Bettis) geriet als Teenagerin in die Fänge des Psychopathen Bishop (Ben Cotton). Dieser gab seinen Opfern die perfide Wahl, entweder selbst zu Tode gefoltert zu werden oder dem Mord an einem weiteren Gefangenen zuzustimmen. Joan konnte sich damals befreien und tötete Bishop. Seine Mordserie schien damit beendet und Joan wurde zu einer Lokal-Heldin. Verwunden hat sie dieses Trauma jedoch nie. 16 Jahre nach ihrer Tortur kehrt Joan nach Ovid zurück, um dabei zu sein, wenn ihre Nichte Olympia (Kirby Bliss Blanton) zur „Prom Queen“ gekürt wird. Kurz nach ihrer Ankunft beginnt erneut eine Serie von grausamen Morden. Wieder sind Teenager die Opfer, vor allem Freunde von Joans Nichte werden wahllos verschleppt und getötet. Zurück bleiben jeweils verstümmelte Leichen. Joans erster Gedanke gilt Bishop, von dem sie glaubt, er sei wieder zurück. Als schließlich Olympia verschwindet, ergreift sie die Initiative und macht sich persönlich auf die Suche nach dem Mörder. Aber die Polizei verdächtigt zunächst Joan selbst und verhaftet sie. Doch die um das Schicksal ihrer Nichte besorgte Joan kann aus dem Gefängnis fliehen und setzt nun alles daran, Olympia zu retten und die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen.


    Ehrlich gesagt bin ich ein wenig überrascht, das diese Slasher-Variante doch in der Hauptsache eher negative Kritiken nach sich zieht, offenbart sich dem Zuschauer doch ein durchgehend sehr spannendes Szenario, das zudem auch noch äußerst atmosphärisch in Szene gesetzt wurde. Zugegeben, neue oder gar innovative Ansätze bietet das Werk von Regisseur Jed Weintrob zwar nicht, dafür wurden jedoch altbewährte Zutaten gut miteinander vermischt und ergeben ein durchaus kurzweiliges Horror-Erlebnis, das sich auf jeden Fall sehen lassen kann. Wäre dieser Film vor einigen Jahrzehnten auf den Markt gekommen, hätte man ihm im Laufe der Zeit wahrscheinlich den Kult-Status verliehen, doch in der heutigen Zeit handelt es sich eben lediglich um einen Slasher, dessen Thematik in den letzten Jahren schon unzählige Male verfilmt wurde. Dennoch präsentiert sich eine sehr interessante Geschichte, in der die Hauptfigur Joan vor etlichen Jahren einen brutalem Serienkiller entkommen konnte, um 16 Jahre später wieder in ihre Heimat zurückzukehren, die selbstverständlich die alten Erinnerungen wieder hervorruft. Doch damit nicht genug, es entsteht eine Art Deja Vu Erlebnis, denn wieder verschwinden Jugendliche, die später grausam zugerichtet tot aufgefunden werden. Weintrob lässt in seinem Szenario Vergangenheit und Gegenwart ineinander fließen und präsentiert dem Betrachter immer wieder Rückblenden, die einem die damaligen Geschehnisse in allen Einzelheiten näher bringen.

    In Kombination mit den gegenwärtigen Ereignissen spielt sich so eine Story ab, die zwar nicht unbedingt überraschend erscheint, aber doch eine gehörige Menge an Spannungs-Potential beinhaltet, das in meinen Augen auch äußerst gut ausgeschöpft wird. Hinzu kommt ein nicht zu verachtender psychischer Effekt, der insbesondere in den Rückblenden immer wieder zum Vorschein kommt. Versetzt man sich nämlich einmal in die Lage der Opfer, dann nimmt einen das perfide-und sadistische Katz-und Mausspiel doch ziemlich mit, das der Killer mit seinen Gefangenen spielt. Mit diesen möchte man keinesfalls tauschen und mehr als einmal stellt man sich die Frage, wie man sich selbst in der gegebenen Situation verhalten würde. Das Ganze beinhaltet zugegebenermaßen so ziemlich jedes Klischee das man aus dieser Art von Filmen her kennt, doch muss dieser Aspekt denn zwingend zu negativer Kritik führen? Eigentlich nicht, denn auch wenn "Scar 3D" kein Ausbund von Innovation ist, bietet das Werk gut 80 Minuten sehr solide Horror-Kost, die zudem auch phasenweise recht derbe-und blutig in Szene gesetzt wurde. Dabei sprengt die Chose aber zu keiner Zeit den erträglichen Rahmen und ehrlich gesagt hat mich die psychische Komponente der Geschichte weitaus mehr mitgenommen, als die teils blutigen Effekte.

    Auch wenn hier von der ersten Minute an klar ist, das der damalige Täter nicht für die jetzigen Morde in Frage kommt, mindert das keinesfalls die aufkommende Spannung. Doch da Joan die Ereignisse überlebt hat kann man sich denken, das ihr Peiniger nicht unbedingt gut davon gekommen ist. Es muss also einen neuen Verantwortlichen für die gegenwärtigen Morde geben, so das man sich ganz automatisch auf die Suche nach der Identität und den Motiven begibt. Nachdem gut 15 Minuten vor dem Ende die Identität des Mörders aufgedeckt wird ist man nicht wirklich überrascht, denn kleinere Indizien innerhalb der Geschichte haben Genre-Kenner sicherlich auf die richtige Spur gebracht. Auch die von ihm geäußerten Motive stellen keine sonderliche Überraschung dar und passen absolut typisch in die heutige Art des Slashers. Und ja, man hat die ganze Szenerie schon unzählige Male zu Gesicht bekommen, was natürlich ganz automatisch dafür sorgt, das beim Zuschauer kein echter Aha-Effekt aufkommen kann, aber trotzdem handelt es sich um eine grundsolide Story, die durchaus eine Menge Stärken vorzuweisen hat. Dazu zählt bestimmt die gelungene Grundstimmung, denn Weintrob ist es gelungen, dem Betrachter in etlichen Passagen einen gepflegten Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Die dreckigen-und siffigen "Arbeitsplätze der beiden Killer tun ihr Übriges, damit phasenweise eine sehr bedrückende Atmosphäre entsteht, der man sich schwerlich entziehen kann.

    Im Endeffekt ist "Scar" sicherlich kein filmisches Meisterwerk und bietet auch keinerlei innovative Ideen. Dafür präsentiert sich aber ein Gesamtpaket, das man ohne Weiteres als gelungen bezeichnen kann. Natürlich wäre es lobenswert gewesen, wenn man der Story einige neue Impulse verliehen hätte, doch auch in vorliegender Form ist der Film absolut sehenswert und bietet keinerlei Grund für teils vernichtende Kritik, die meiner persönlichen Meinung nach größtenteils zu Unrecht erfolgt. Doch wie immer liegt das in der Sichtweise des jeweiligen Betrachters, denn nicht jedem erscheint es ausreichend, eine gut inszenierte Story mit altbekannten Zutaten vorgesetzt zu bekommen.


    Fazit:


    Wer Neues sehen möchte sollte die Finger von "Scar" lassen, denn das wird einem hier nicht geboten. Für Freunde des blutigen-und atmosphärischen Slashers wird jedoch eine ganze Menge geboten und insbesondere für Neueinsteiger in das Genre kann man eine absolute Empfehlung aussprechen.


    [film]7[/film]

    Big Brother is watching you

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!