• Produktionsland: Großbritannien, USA
    Produktion: Andrew Macdonald
    Erscheinungsjahr: 2007
    Regie: Danny Boyle
    Drehbuch: Alex Garland
    Kamera: Alwin H. Kuchler
    Schnitt: Chris Gill
    Spezialeffekte: Richard Conway, David Johns
    Budget: ca. 50.000.000 $
    Musik: John Murphy
    Länge: ca. 103 Minuten
    Freigabe: FSK 12
    Darsteller: Cliff Curtis, Cillian Murphy, Michelle Yeoh, Hiroyuki Sanada, Rose Byrne, Benedict Wong, Chris Evans, Troy Garity, Mark Strong, Paloma Baeza, Archie Macdonald, Sylvie Macdonald


    Inhalt:

    In nicht allzu ferner Zukunft: die Erde liegt das ganze Jahr über unter Schnee bedeckt, denn die Sonne haucht ihr Leben langsam aus. Sieben Jahre ist es her, dass ein Raumschiff, die Icarus I., zur Sonne aufbrach, um dort eine stellare Bombe zu zünden und den Stern so neu zu beleben. Allerdings weiß man bis heute nicht, was mit ihm passierte - man weiß nur, dass die Mission nicht erfolgreich abgeschlossen wurde.
    Nun ist ein neues Team an Bord der Icarus II. auf dem Weg, die gleiche Mission auszuführen. Unter der Führung des Captains Kaneda (Hiroyuki Sanada) sind die acht Crewmitglieder, darunter Capa (Cillian Murphy), Cassie (Rose Byrne) und Mace (Chris Evans), schon nahe am Ziel, als sie in das vorausgesehene Funkloch geraten. Völlig abgeschnitten von der Erde empfangen sie aber kurz darauf ein Notrufsignal der Icarus I. In der Hoffnung, dass man womöglich bei Funktionieren der anderen Bombe eine zweite Chance haben könnte, schlägt man einen Umweg ein, nachdem man das erste Schiff geortet hat - ohne sich da schon bewusst zu sein, dass dieser Ausflug viel gefährlicher wird als ihr eigentliches Ziel...


    Trailer:


    Meinung:

    Ich steh ja normalerweise nicht auf Science-Fiction Filme aber Sunshine ist von der Machart sehr interessannt und setzt sehr viel auf bedrohliche Atmosphäre und eine interessannte Inszenierung, die Sonne erhält in diesem Film einen sehr mystischen und erhabenen Eindruck. Die Schauspieler sind super, aber mir doch etwas zu Hollywoodmäßig. Die Musik ist ein entscheindender Punkt, denn sie trägt viel zum Film bei, mich hat sie sehr Fasziniert. Also man kann sagen man hat es hier mit einem sehr spannenden Science-Fiction Thriller der zum Schluss sogar leicht ins Horror Genre abdriftet zu tun, mit einem interessannten Psychologischen Aspekt hat er mich auf ganzer Linie überzeugt

    [film]9[/film]

    Edited once, last by Silentium (February 8, 2010 at 11:54 AM).

  • Kritik:

    Sunshine sollte wohl für Danny Boyle so was wie 2001: Odyssee werden. Ein visueller Langeweiler mit künstlich wirkenden Charakteren. Nur im hinteren Mittelteil hat der Film mal gut 20 Minuten wo er plötzlich Richtung Sci-Fiktion Horror alla Alien tendiert, diese Szenen sind tatsächlich auch unterhaltsam, bis es im Finale die totale visuelle Beschallung gibt. Hinzu kommt noch, dass viele Szene zu nah gefilmt sind und der Schnitt einige Mal viel zu schnell ist, man erkennt somit gar nicht was passiert, der Überblick fehlt absolut.

    Selbst 2007 war diese Art von Filme zu drehen immer noch bei Kritiken und an den Kassen ein angelegter Flop, Heute nun überhypter Esoterikkitsch.

    [film]3[/film]

  • Alex Garland hat das Drehbuch geschrieben. Hat kleine Schwächen (Sonnenzombie), bleibt dennoch ein kleines Meisterwerk. Dass die Sonne in so kurzer Zeit "stirbt", halte ich für unglaubwürdig. Das dauert noch ... so in etwa fünf Milliarden Jahren!

    [film]8[/film]

    P.S.: Die doomsche Kritik ist für den Arsch. :0:

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