• Produktionsland: Hongkong
    Produktion: Andy Lau, Johnnie To, Ka-Fai Wai
    Erscheinungsjahr: 2001
    Regie: Johnnie To, Ka-Fai Wai
    Drehbuch: Ho-Cheung Pang (Roman), Ka-Fai Wai, Joey O'Bryan
    Kamera: Siu-keung Cheng
    Schnitt: David M. Richardson
    Spezialeffekte: Shui Tin Chi
    Budget: -
    Musik: Alex Khaskin, Guy Zerafa
    Länge: ca. 100 Minuten
    Freigabe: FSK 18
    Darsteller: Andy Lau, Takashi Sorimachi, Kelly Lin, Lam Suet, Teddy Lin Wai-Kin, Simon Yam, Cherrie Ying



    Inhalt:

    O, von Beruf Auftragskiller und die Nummer 1 in Asien, verrichtet einsam seinen Job. Den einzigen Kontakt den er pflegt ist der zu Chin, einer hübschen Haushälterin. Auf der anderen Seite: der durchgeknallte Killer Tok, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, O von seinem Thron zu stossen. Er lernt auch sogleich Chin kennen, und es scheint so, als ob alles auf einen letzten, alles entscheidenden Showdown hinausläuft...


    Trailer:


    Meine Meinung:

    Johnnie To (Running out of Time 1 + 2, Election 1 + 2) ist mit Fulltime Killer ein grossartiger Actionfilm gelungen. Mit Andy Lau und Simon Yam hat er auch 2 grosse Namen mit an Bord. Takashi Sorimachi ist für mich noch ein unbeschriebenes Blatt, da ich ihn noch nicht weiter gesehen habe. Aber auch er macht seine Sache gut und fällt nicht negativ auf. Die erste Hälfte des Films gehört eindeutig Tok (Andy Lau) wo gezeigt wird wie er seine „Arbeit“ verichtet und wie er Shin (Kelly Lin) näher kommt. Dann sieht man auch O (Takashi Sorimachi) immer öfter. Die Action besteht hauptsächlich nur aus Schiessereien, die genauso blutig rüber kommen wie man es bei HK Filmen sehen will. Die Figuren wachsen einen so sehr ans Herz, dass man hofft das sie sich am Ende die Hand geben und sich vertragen. Aber es kann nur eine Nummer 1 geben. Und es wird nur eine geben! Die alles entscheidene Schlacht wird zu „Freude schöner Götterfunken“ in einer Feuerwerks Fabrik ausgetragen.

    Trailer:

    [video]/Bilder/fulltimekiller/01.mp4[/video]


  • Extrem schneller, geiler und actionlastier HK Film aus der mordernen Zeit. Es wird geschossen das sich die Balken biegen. Andy Lau und Takashi Sorimachi sind sehr gut gewählt, in einer Nebenrolle agiert Simon Yam. Der Film bietet ein 2stündiges Actionfest für die Sinne, blutig, schnell, unterhaltsam, aber zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.

    Gruss MPAA

  • für alle die die o-fassung nicht kennen , im restaurante wo sich tok und o unterhalten , reden sie japanisch . für diese scene hatte lau tak wah eine dollmetscherin und die haben ellen lang begraucht bis die scene im kasten war . lau war voll angepisst weil er diese kurzen sätze einfach nicht hinbekommen hat . zu sehen im making of der original dvd .
    gibt es das extra auch auf der deutschen dvd ? die kenn ich ja natürlich net ^^
    natürlich richtig guter film , da sind wir wohl alle einer meinung .

  • Kritik:

    Der Stil von "Crying Freeman", den man hier auch im Dialog erwähnt ist bei "Fulltime Killer" zunächst gut zu erkennen, mit einer Liebesstory um einen Serienmörder, worum es sich lange Zeit auch dreht. Aber dieser Film hat es im Gegensatz zu "Crying Freeman" geschafft mich zu überzeugen, zwar erst recht spät, aber besser als nie.
    Herausheben möchte ich vorweg den elegant wirkenden Serienmörder "O", der hier die Nummer 1 ist, auch alle anderen asiatischen Darsteller in ihren Rollen sind ganz gut, zumindest wird niemand negativ aus der Reihe Tanzen wie mittlerweile in Hollywood üblich, dies mag auch daran liegen, dass groß keine Schauspielkunst abverlangt wird, denn mehr als ernst drein schauen und cool zu wirken, wird nicht erwartet, also Emotionen und veränderte Mimiken sind hier nicht entscheidend.

    Nicht gelungen sind ein paar merkwürdige Stunts, die allerdings kaum zu deuten sind, weil sie peinlicherweise kaum eingefangen werden und bevor es sogar noch Albern wird einer Wegblendung widerfahren, ganz ohne unfreiwilliger Komik kommt das Werk aber nicht davon, die Schiesserei mit den Polizisten ist ja vollkommen Deppenhaft abgelaufen, die Einschüsse werden bei den Flüchtenden in hoher Stückzahl eingeblendet, treffen aber nur das Fundament vom Haus und Umgebung so Blind kann man eigentlich nicht sein, als ausgebildete Polizisten, die hier zur Lachnummer degradiert werden, hat allerdings auch ein bissel was cooles an sich, wenn es hier keine Mädchenreißer oder Prolls an sich gibt, sondern Anti-Helden.

    Die Kulisse ist modern, farbenprächtig und durchweg ansprechende Kunst aus Asien. Die Shootouts sind Anfangs recht blutig, ein Arm wird auch mal gebrochen, von der Härte her erfreulich, allerdings nach dem ersten Drittel ist diese Härte ganz weg, solche Splatterszenen wie bei "Brother" (Takeshi Kitano) wird man zudem nicht bekommen.
    An lustigen Ideen mangelt es zumindest nicht, wenn mit Bill Clinton und anderen bekannten Gesichts-Masken durch Straßen gelaufen wird und diese als Killer dargestellt werden, hier hätte eine George Bush Maske sogar zum makaberen Ober-Reißer werden können, aber der Film wurde wohl vor seiner Schreckensherrschaft gedreht. Der größte Joke mit Granaten, die am Anfang des Filmes zu eine Gefangenen-Zelle geworfen werden, wo nur eine die echte und gezündete ist, die gesucht werden muss, lässt zunächst auf humorigen Trash schließen, aber der Film ist im weiteren Verlauf nicht weiter in diese Richtung tendierend, sondern entwickelt sich zum normalen Action-Drama.
    Ich hatte bis zur Filmmitte Schwierigkeiten den Dialogfluss immer Folge zu leisten, weil es mir hier meist etwas zu ruhig gehalten ist, auch wenn die Action immer mal wieder cool einsetzt wird, die mich allein dann aber auch zunächst nicht so ganz Unterhalten konnte. Der Sound bietet ruhige asiatische Klänge die dem Film das gewisse Flair verleihen. Größter Schwachpunkt sind sicherlich ein paar Ungereimtheiten im Ablauf.

    Das fängt schon in den ersten Minuten an, da wird uns ein alter Klassenkamerad von unserem Killer aufgezeigt, der eine Sonnenbrille trägt, in der nächsten Szene wird dieser Erschossen, wohl weil er den Killer zuvor im belebten Bahnhof identifizieren konnte, von Polizei oder dergleichen ist hier aber überhaupt nichts zu sehen in diesem Moment, so ganz klar war es mir nicht, warum ausgerechnet der alter Schulkamerad noch verfolgt wird und dran glauben musste. Dieser Mord an sich ist auch noch ziemlich undurchsichtig ausgefallen, weil der Kamerad plötzlich keine Sonnenbrille mehr trägt wie zuvor und ich erst beim wiederholten Durchlauf verstanden habe, dass es dieser auch ist und nicht irgend jemand anderes, man erkennt ihn ohne Sonnenbrille jedenfalls nicht mehr, wobei Asiaten auch oft recht ähnlich ausschauen. Als nächstes ein Szenenwechsel, irgend ein Typ mit Sonnenbrille und Maschinengewehr erscheint, lustiger weise mit Blumenstrauß auf der Knarre um diese zu Tarnen (wie gesagt Humor hat der Film immer wieder mal vereinzelt), schießt jedenfalls wild um sich. Man fragt sich nun aber wer ist dieser Killer denn jetzt, Charaktereinführung leider völlig Fehlanzeige und Dank seiner Sonnenbrille die ihn cool dastehen lässt, kann man ihn darauf folgend ohne diese auch nicht mehr sofort wieder erkennen.
    Namen werden jedenfalls nicht so schnell offenbart, es handelt sich aber um Tok, der nun zum Killer Nummer 1 werden möchte. Es wird also Anfangs wild losgeschossen und zu den Charakteren wird man erst im letzten Drittel einen Bezug finden, wo man sich dann Zeit für lässt, also ein bisschen verkehrte Welt hier, wobei man aber nicht sagen kann, dass der Film deswegen schlecht ist. Unser 2.Killer Tok will also jene Aufträge die schon ein gewisser "O" hat erfüllen, wobei sein eigener Auftrag wohl im Vordergrund steht, so ganz erklärt wird es jedenfalls nicht. Tok versucht in das Privatleben von "O" eindringen, wobei Chin als Weibchen dann die wichtige Rolle hier spielt, welche zwischen den Fronten der beiden Männer gerät und wodurch es später dann auch noch gelingt Nähe zu den Charakteren aufzubauen, wodurch die Dramatik im Finale seine Wirkung nicht Verfehlen wird, also keinstenfalls so Misslungen und dämlich wie bei "Crying Freeman" aufgezeigt. Ansonsten gibts Anfangs noch eine wirre Sequenzen, was wahrscheinlich Rückblicke darstellen sollen, die ich aber nicht zuordnen konnte, wo die Kamera auch kein klares Szenario aufzeigte.
    Es ist jedenfalls bemerkenswert, dass man auch ohne dickem Budget, sehr ansprechende Kulissen, und einige brutale Actionszenen aufzeigen kann, ohne in ganz großen Unrealismus zu verfallen, wie es letzteres Hollywood Heut zu Tage leider liefert.

    Insgesamt gesehen ist "Fulltime Killer" ein Film, wo man schon genau aufpassen muss, sonst verliert man hier den Überblick. Somit ist dieses Werk auch besser als die meisten aktuellen Hollywood-Actionfilme? Ein ganz klares "Ja", insbesondere das Finale mit dem "Metal Slug" Spiel ist wirklich großartig geworden. "Friede schöner Götterfunken"

    [film]7[/film]


  • Produktionsland: Hongkong
    Produktion: Andy Lau, Johnnie To, Ka-Fai Wai
    Erscheinungsjahr: 2001
    Regie: Johnnie To, Ka-Fai Wai
    Drehbuch: Ho-Cheung Pang (Roman), Ka-Fai Wai, Joey O'Bryan
    Kamera: Siu-keung Cheng
    Schnitt: David M. Richardson
    Spezialeffekte: Shui Tin Chi
    Musik: Alex Khaskin, Guy Zerafa
    Länge: ca. 100 Minuten
    Freigabe: FSK 18
    Darsteller: Andy Lau, Takashi Sorimachi, Kelly Lin, Lam Suet, Teddy Lin Wai-Kin, Simon Yam, Cherrie Ying



    Der begehrteste Profikiller in Asien ist ein Japaner mit dem Namen O. O lebt zurückgezogen und seine einzige Bezugsperson ist seine Putzfrau. Das Gegenteil von O ist der Profikiller Tok, des seine Aufträge mit viel Aufsehen erledigt. Tok hat es sich zum Ziel gesetzt die neue Nummer 1 der asiatischen Profikiller zu werden…

    Bilder aus Asien die das Töten mit Zeitlupen anreichern zeigen immer einen Bezug zu John Woo und dessen Ästhetik. So auch „Fulltime Killer“ der dieses wenn es sein muss zusätzlich überspitzt und eine teilweise verherrlichende Message verbreitet. So könnte sich der erste Eindruck auch gleich zum Resume-bestätigenden Indiz entfachen, doch hinter „Fulltime Killer“ steckt eine Menge mehr als das Töten eines Auftragskillers.

    „Fulltime Killer“ zeigt die Charaktere zweier unterschiedlich veranlagter Profikiller die nebenbei auch noch der gleichen Frau zugetan sind. Dazu kommt der Charakter eines Polizisten, der sein psychisches Gleichgewicht verloren hat und dem es obliegt die Geschichte dieser beiden Auftragsmörder zu niederzuschreiben.

    Was innerhalb „Fulltime Killer“ an Anspielungen Richtung Meilensteine des Gangsterfilmgenres getätigt wird, zeigt sich in einer recht großen Flut an Lobpreisungen. Somit wird John Woo, wie auch das französische Gangsterkino entsprechend gewürdigt. Dazu kommen die filmischen Tatsachen das Chin in einer Videotheke arbeitet und Tok gern einige Situationen mit denen aus der Filmwelt vergleicht.

    Die Hauptdarsteller/ in zeigen sich als überzeugend und äußerst sympathisch. Andy Lau als überzogen agierender Profikiller der seinen Job zum Spaßsektor ernennt, Takashi Sorimachi als der schweigsame Berufskiller der mit den ähnlichen Ambitionen eines Jef Costello zu Werke geht und Kelly Lin als der ruhende Pol Chin.

    Fazit: Ein optisch wie inhaltlich nicht nur ansprechender, sondern überzeugender Actionfilm aus Hongkong, der mit guter Action und intelligenten Handlungssträngen ausgestattet ist.

    [film]8[/film]


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