Produktionsland: USA
Produktion: Gabriel Katzka, Joseph E. Levine, Harold Loeb
Erscheinungsjahr: 1970
Regie: Ralph Nelson
Drehbuch: Theodore V. Olsen (Roman), John Gay
Kamera: Robert B. Hauser
Schnitt: Alex Beaton
Spezialeffekte: Herman E. Townsley
Budget: - 1.200.000 Mio. US $
Musik: Roy Budd
Länge: ca. 115 Minuten
Freigabe: FSK 16
Deutscher Kinostart: 4. März 1971
Darsteller:
Candice Bergen: Kathy Maribel „Cresta“ Lee
Peter Strauss: Honus Gent
Donald Pleasence: Isaac B. Lemmert
John Anderson: Colonel Iverson
Jorge Rivero: Gefleckter Wolf
Dana Elcar: Captain Battles
Bob Carraway: Lieutenant McNair
Martin West: Lieutenant Spingarn
James Hampton: Private Menzies
Mort Mills: Sergeant O’Hearn
Jorge Russek: Running Fox
Aurora Clavell: Indianerin
Ralph Nelson: Agent Long
Handlung:
Der junge Yankee-Soldat Honus Gran (Peter Strauss) und die schöne Cresta Lee (Candice Bergen) sind die einzigen Überlebenden eines Überfalls der Cheyenne-Indianer auf einen Geldtransporter.
Honus hasst die Indianer und hat für Cresta, die einst mit dem Häuptling der Cheyenne verheiratet war, nur Verachtung übrig. Cresta sieht das kriegstreiberische Verhalten der US-Kavallerie sehr kritisch und bringt dies offen zum Ausdruck.
Als Honus verletzt wird, lässt Cresta ihn zurück, um Hilfe zu holen.
Honus schlägt sich allein bis zum Fort durch und wird zum Feldzug gegen die Cheyenne eingesetzt.
Er muss miterleben, wie seine geliebte Kavallerie sich des Völkermordes schuldig macht.
Obwohl Häuptling Gefleckter Wolf den Soldaten mit einer weißen Fahne entgegenreitet, wird sein Stamm brutal niedergemetzelt.
Meinung:
"Das Wiegenlied vom Totschlag" ist sicherlich einer de grossen Klassiker des Western allerdings auch einer der härtesten die ich kenne. Von der Aufmachung her schaut der Film wie ein gewöhnlicher und gut inszenierter US-Western aus. Was jedoch verwundert ist die graphische Gewaltdarstellung die stellenweise geboten wird, da gibt es zB. recht zu Beginn schon einen Schuss durch die Wange aber der Höhepunkt dürfte dann wohl das Massaker sein in dem ein Indianerstamm ausgerottet wird u.a. mit einem recht harten Kopfschuss als auch eine Köpfung einer Frau. Manches ist nur angedeutet, wie zB. das Abschneiden einer Brust, ansonsten gibt es hier noch Vergewaltigungen. Auffällig ist dass hier selbst Kinder nicht verschont bleiben und bedingt durch die "Beziehung" der Hauptdarsteller was den Film dann eben eine zeitlang recht harmlos erscheinen lässt wirkt das Ende dann eben auch umso derber. Insgesamt hat mir der Streifen recht gut gefallen auch wenn ich eigentlich sonst eher derbe Italo-Western vorziehe.
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